Gigabaud uart

Gast #1009801
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>Mit 2 FPGAs an den Enden und einer Guten Schirmung dürften
>Taktfrequenzen bist ~1GHz machbar sein :D

Aber bestimmt nicht sinnvoll mit 5V Pegeln.
Ich würde da ein symmetrisches Low-Voltages Signal nehmen.
zB RS485 oder LVDS oder sowas
Gast #1009802
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Na sicher: Gute Schmierung! Der begrenzende Faktor ist doch die 
Signalform.
Rechtecksignale verkanten sich viel leichter als Sinus- oder
Dreiecksignale im Kabel. Deshalb werden die einzelnen Adern auch mit 
Talkum geschmiert.
Ebenso ist beim Entwurf von Platinen darauf zu achten, nur Rundungen zu 
routen, weil sonst die Signale auf Grund der Fliehkraft über den 
Platinenrand hinausschießen und an anderer Stelle in das Gerät 
hineinfallen. Dort lösen sie dann die gefürchteten EMV-Probleme aus.

Hoffe, geholfen zu haben.

gez. Katapulski
#1009812
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Katapulski wrote:
> Rechtecksignale verkanten sich viel leichter als Sinus- oder
> Dreiecksignale im Kabel. Deshalb werden die einzelnen Adern auch mit
> Talkum geschmiert.

Ach deswegen hat sich im Kabel meines Staubsaugers so ein komischer 
Knubbel gebildet. Dachte schon, es sei Krebs...
#1009821
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@ fast so (Gast)

>Ab einer gewissen Geschwindigkeit bevorzugt man synchrone Uebertragung.

Irrtum. Ab einer bestimmten Datenrate bevorzugt man asynchrone 
Übertragung. Warum wohl haben alle moderen FPGAs Gigabit Tranciever, die 
asynchron arbeiten?

>Die FPGA uebertragen synchon.

Nö, da feht das A am Anfang ;-)

> Man kann natuerlich ein UART nacbilden, und den takt durch 16 teilen....

Schlauerweise nimmt man dann 8B10B Kodierung statt dem Start/Stop Bit 
des UART. Oder wens noch effizienter seinn soll/muss, 64B/66B.

MFG
Falk
OP #1009866
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Simon K. wrote:
> USB ist ein symmetrischer Bus. UART ist weder ein Bus (höchstens als
> EIA485), noch symmetrisch.

Ob bus oder nicht macht im realen Leben relativ wenig aus. USB ist ja 
auch immer ne Punkt zu punkt Verbindung. D.h., man kann an einen USB 
Port nur ein Gerät anschließen. Bei nem richtigen Bus wäre das was 
anders.
Und das mit symmetrie lässt sich lösen ;)

Trotz allem finde ich USB um einiges zu kompliziert für den normalen 
Entwickler.
Persönliche Seite #1009871
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Sir alan Teplotaxl wrote:
> Ob bus oder nicht macht im realen Leben relativ wenig aus. USB ist ja
> auch immer ne Punkt zu punkt Verbindung. D.h., man kann an einen USB
> Port nur ein Gerät anschließen. Bei nem richtigen Bus wäre das was
> anders.
Wer hat das denn erzählt? Definiere USB-Port. Es gibt logisch gesehen 
nur einen USB Root Hub, der eine bestimmte Anzahl von Anschlüssen 
herausführt (auf Buchsen). Wenn man mehr Anschlüsse braucht, nimmt man 
einen (weiteren) externen USB Hub und kaskadiert diesen mit bestehenden 
Hubs.

> Und das mit symmetrie lässt sich lösen ;)
Klar kannst du eine asynchrone Schnittstelle mit passenden Transceivern 
symmetrisch hinkriegen. Gibts sogar schon. Nennt sich USB. Was ich sagen 
will: Du beziehst dich nur auf den Namen der Schnittstelle. EI232 oder 
EIA485 sind alte Standards. Wenn man da so große Änderungen einbaut wie 
Signalsymmetrie oder sogar eine Protokollspezifikation hinzufügt ist es 
meiner Meinung nach schon gerechtfertigt dem Ganzen einen neuen Namen zu 
geben.

> Trotz allem finde ich USB um einiges zu kompliziert für den normalen
> Entwickler.
Ansichtssache. USB ist nur sehr umfangreich, weil neben physikalischen 
Spezifikationen auch noch Protokollspezifikationen (zu genüge!) 
hinzukommen. USB ist aber schon nicht schlecht organisiert/strukturiert, 
finde ich.
#1009902
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*.* wrote:
>> Man hätte auch einfach die Baudrate hochschrauben, USB draufschreiben
>> und sich freuen können :D
>> Hat man leider aber nicht :(
>
> Dann hätte man keine Lizenzgebühren abschöpfen können.

Firewire ist lizenzfrei... Deswegen durfte er sich nicht durchsetzen.

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