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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik OPV Verständnisfrage


Autor: Walzer Klaus (Gast)
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Hallo,

ich hab mal eine wahrscheilich blöde Frage und zwar für was benötige ich 
einen nichtinvertierenden Verstärker, die Verstärkung ist ja bei diesem 
A = 1 + Rn/R1, da kann ich ja gleich hergehen und eine Spannungsteiler 
machen, sodass ich auch wieder mein richtige Ausgangsspannung habe oder 
hab ich da einen Denkfehler?

lg

Autor: ich (Gast)
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ja, Spannungsteiler müssen immer unbelastet sein damit das Verhältnis 
stimmt!!

Autor: Markus (Gast)
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Du willst doch eine Spannung verstärken, also am Ausgang eine größere 
Spannung haben als am Eingang? Das geht natürlich nicht mit einem 
Spannungsteiler.

Autor: Jean Player (fubu1000)
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Hmm,
also bei einem normalen Spannungsteiler ist die Verstärkung immer 
kleiner 1 (Ua < Ue). Bei einem nichtinvertierenden Verstärker immer 
größer 1 (Ua > Ue).
Das schöne am OP ist das sein Eingangswiderstand so hochohmig ist, das 
er die Spannungsquelle kaum belastet. Zudem kommt noch der geringe 
Ausgangswiderstand, so das man den Ausgang des OP's nahezu als ideale 
Spannungs oder Stromquelle ansehen kann.

Gruß, ich hoffe ich habe deine Frage richtig verstanden ;-)

Autor: Walzer Klaus (Gast)
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OK, danke für die Antworten,
was mir noch nicht ganz klar ist, ist die Versorgung des OPVs -> 
symmetrisch, unsymmetrisch,

was sind da die Unterschiede und welche Auswirkungen hat das?

lg

Autor: Jean Player (fubu1000)
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Nun ja,
der OPV kann halt nur innerhalb des Spannungsversorgungsbereichs 
verstärken (abzüglich ein paar Volt).

Autor: Simi (Gast)
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Symmetrische Spannungsversorgung und das vielzitierte "Single-supply" 
ist eigentlich ein und dasselbe. Ob Du nämlich die negative 
Versorgungsspannung "-15V" und die positive "+15V" nennst, oder eben 
"0V" und "30V", ist ja nur 'ne Nomenklaturfrage.

Was sich tatsächlich hinter dem Begriff "Single supply" verbirgt, ist - 
wieder so ein Schlagwort - "Rail-to-rail" fähigkeit (wobei unterschieden 
werden muss, ob sich das nur auf die Eingänge oder auch auf die Ausgänge 
bezieht).

Wie mein Vorredner, nö, Vorschreiber schon schrieb: Der OpAmp akzeptiert 
nur Potenziale an seinen Eingängen, die zwischen den beiden 
Versorgungspotenzialen liegen. Also immer "positiver" als der 
"--Versorgungs-Anschluss" und immer "negativer" als der 
"+-Versorgungs-Anschluss"
Dasselbe gilt für die möglichkeiten des Ausgangs.

"Abzüglich ein paar Volt" ist jetzt ein bisschen pessimistisch. Eben: 
Bei den merkwürdigerweise oft als "single supply"-Typen ist halt meist 
dieser Gap sehr klein - auf Kosten anderer Qualitäten wie z.B. 
Linearität (besonders im Bereich genau in der "Mitte").

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