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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Suche Leistungstransistor mit hfe > 100


Autor: t3sla (Gast)
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Hallo,
ich bin schon seit Stunden am googlen und werd nicht schlau. Ich suche 
einen Leistungstransistor(sollte ca. 2-3 A verkraften) und einen hfe von 
mindestens 100, eher 200, haben. Das ganze soll an nem ATMega32 Portpin 
hängen und Darlingtontransistoren fallen aus wegen zu hohem 
Spannungsabfall Kollektor - Emitter. Hoffe jemand kennt nen Typ der das 
erfüllt!

mfg
t3sla

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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Warum nimmst du keinen MOSFET? Logic-Level-Typ nehmen und gut ist!

Autor: yalu (Gast)
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> Warum nimmst du keinen MOSFET? Logic-Level-Typ nehmen und gut ist!

Genau. Einen bipolaren Transistor in der gewünschten Liestungsklasse mit
einem hfe von deutlich über 50 wirst du kaum finden. Du brauchst auf
jeden Fall einen zusätzlichen Transistor zur Verstärkung des Basis-
stroms. Da ist die MOSFET-Variante einfacher, und den Spannungsabfall
kannst du bei Verwendung eines entsprechend kräftigen Teils bis auf
wenige mV herunterdrücken.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Siehe Mosfet-Übersicht, IRF 7103 ist empfehlenswert.

MFG
Falk

Autor: t3sla (Gast)
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Mein Problem ist das ich die Last zwischen Emitter und GND/Source und 
GND hängen muss. Weitere Probleme: Ich hab nur 5V zur Verfügung und der 
Transitor/Mosfet muss mit mehreren kHz schalten. Komplizierter 
Mosfettreiberklumpatsch kann ich auch nicht brauchen den das ganze muss 
möglichst platzsparend und billig werden. Insgesamt wird die Schaltstufe 
7 mal aufgebaut. Hoffe jemand kann mir bei diesem (komplizierten) Fall 
helfen!

mfg
t3sla

Autor: Orti (Gast)
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Nein, das ist kein Problem. Du willst Deine Last ja verlustarm schalten 
(niedriger Spannungsabfall). Daher nimmst Du einen P-Kanal-MOSFET. 
Source auf 5V. Drain ist Dein Ausgang gegen Ground. Gate über 220 Ohm an 
Deinen Port, der dann mit Low einschaltet.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ t3sla (Gast)

>Mein Problem ist das ich die Last zwischen Emitter und GND/Source und
>GND hängen muss.

Dann nimm einen High Side Driver, hier einfach einen P-Kanal Mosfet, 
IRF7104 ist dein Freund. Dann einfach im AVR die Logik invertieren.

>7 mal aufgebaut. Hoffe jemand kann mir bei diesem (komplizierten) Fall
>helfen!

Kompliziert . . .? ;-)

MfG
Falk

Autor: Jogg (Gast)
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So müsste es gehen.

5V an der Basis des 547 zieht die Basis des BD auf 0V und sperrt diesen.
0V sperrt den 547 und der BD bekommt über R2 Basisspannung (nur die 
üblichen 0,6 Volt fallen ab).
R3 ist deine Last.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Jogg (Gast)

>Dateianhang: test.png (993 Bytes, 2 Downloads)

???

Autor: BMK (Gast)
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Ich habe mal den IRF7416 in der MOSFET-Tabelle hinzugefügt;

irgendwie fehlte mir der als niederohmiger P-Kanal Typ
im SO-8 Gehäuse; auch leicht zu beschaffen.

Autor: t3sla (Gast)
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Ich dachte einen P-Kanal Typ kann ich nicht verwenden, weil es davon 
kein Low Level Typen gibt. Die brauchen doch alle mindenstens Ugs = 
-10V. Außerdem brauch ich doch richtig Strom um das Gate bei hohen 
Frequenzen umzuladen(in meinem Fall ca. 1-10 kHz)? Oder packt das ein 
Portpin noch? Die beiden Typen IRF7104 und IRF7416 aus den Beiträgen 
darüber gefallen mir ganz gut, es sind aber leider SMD Typen, welche ich 
eigentlich vermeiden wollte.

mfg
t3sla

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ t3sla (Gast)

>Ich dachte einen P-Kanal Typ kann ich nicht verwenden, weil es davon
>kein Low Level Typen gibt.

Es gibt weniger.

> Die brauchen doch alle mindenstens Ugs =
>-10V.

Nöö, ist alles eine Frage des gewünschten RDS_ON

> Außerdem brauch ich doch richtig Strom um das Gate bei hohen
>Frequenzen umzuladen(in meinem Fall ca. 1-10 kHz)? Oder packt das ein
>Portpin noch?

Bei den kleinen MOSFETs schon. Lass die 220 OHm weg, der AVR ist schon 
hochohmig genug.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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Autor: t3sla (Gast)
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Also ich fasse zusammen: Ich nehme den IRF5305 und hänge das Gate 
direkt, ohne Vorwiderstand, an den Portpin meines ATmega32 und kann mit 
diesem dann mit wenigen kHz, so ca. 2-3 Ampere schalten?

mfg
t3sla

Autor: Falk Brunner (falk)
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Ja.
Source an Vcc, Drain an die Last.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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yalu wrote:

> Einen bipolaren Transistor in der gewünschten Liestungsklasse mit
> einem hfe von deutlich über 50 wirst du kaum finden.

Diese Aussage halte ich in der Form allerdings nicht mehr für
zeitgemäß (auch wenn die FET-Variante vermutlich die sinnvollere
ist).  Ich habe mal kurzerhand bei Zetex die Datenübersicht
geöffnet, mich in die npn-Transistoren mit maximal 25 V durchgewühlt,
der erste, der mir dort begegnet ist ein FZT1047A.  Der ist mit
Icmax = 5 A und hfemin[@5 A] = 200 angegeben, das alles im SOT-223.
Kurz darunter der ZXTN25012EFH, der bei 4 A mit einem hfe von
mindestens 300 angegeben wird -- im SOT-23-Gehäuse.

Möglicherweise gibt's auch noch andere Hersteller, aber Zetex-Teile
gibt es mittlerweile ja selbst bei Angelika.

Autor: yalu (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:

> ... FZT1047A ... ZXTN25012EFH ...

Ah, gut zu wissen für den Fall, dass man selbst einmal so etwas braucht.
Vielen Dank.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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2N4922, ca. 25 Jahre alt und m.W. noch immer erhältlich, macht 
Verstärkung von über 120 und Ic 2A.

Werkelt in einem meiner Netzgeräte sehr schoön als Treiber ;-)

hth,
Andrew

Autor: gast (Gast)
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Gibts keine Darlingtons mehr?

Autor: aha (Gast)
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Das Hfe ist bei kleinen Stroemen hoeher, die angegebenen werte sind zB 
bei 1mA.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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gast wrote:
> Gibts keine Darlingtons mehr?

Er will eine Kollektorschaltung, da ist der Spannungsabfall eines
Darlingtons zu groß.  Schrob er gleich ganz oben...

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