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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik TSOP Lichtschranke-Vereinfachung


Autor: Martin K. (spyro07)
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Hi,
der TSOP braucht ja immer ein Signal (z.B. 33kHz) welches mit einer 
bestimmten Frequenz aufgezeichnet wird. Der TSOP gibt dann dieses Signal 
aus (in 0 und 1).
Da ich ja aber nur sehen will, ob das Licht eigentlich da ist 
(>Lichtschranke) und keine Nachricht übertragen will hatte ich mir 
gedacht, man könnte das Signal ja "filtern".

Und zwar hatte ich gedacht man könnte einen Kondensator parallel 
zuschalten, welcher bei einer 1 aufgeladen wird und sich bei einer 0 
entlädt. Schon müsste mann dann ja am TSOP Signal-Kabel eine konstante 0 
oder 1 haben.

Habe ich da soweit richtig gedacht oder funktioniert das nicht?

mfg

Autor: Stefan (Gast)
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Also die "normalen" TSOPs die ich kenne, haben einen Demodulator drin. 
D.h. am Ausgang hast Du Dein Signal (0/1) ohne Modulationsfrequenz 
(z.B. 38kHz).

Wenn nun also Deine Lichtschranke nicht unterbrochen ist, erhält der 
TSOP optisch zwar ein moduliertes Signal (38kHz) aber an dessen Ausgang 
bekommst Du eine "1". Wenn Deine LS unterbrochen wird hast Du am Ausgang 
'ne "0" (oder das ganze invertiert... weiß jetzt nicht mehr so genau...)

Das einzige Problem ist, den richtigen TSOP dafür zu finden, denn einige 
Typen werten z.B. ein Dauersignal als Fehler und schalten den Ausgang 
irgendwann mal auf "0"
Deshalb gibt es spezielle Typen für LS-Anwendungen: TSOP4038, TSOP5038, 
TSOP58038

Autor: Martin K. (spyro07)
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Stefan wrote:

> Das einzige Problem ist, den richtigen TSOP dafür zu finden, denn einige
> Typen werten z.B. ein Dauersignal als Fehler und schalten den Ausgang

Genau das ist das Problem, ich habe einen TSOP der das 33kHz Signal 
moduliert haben will, sonst erkennt er es nicht. Hinten kommen dann wie 
gesagt die 500Hz, oder wie man die 33kHz auch moduliert hat raus.
Und diese 200Hz möchte ich eben mit einem Kondensator abfangen, damit 
ich ein Dauer-Signal habe. Wäre das so möglich?

P.S.: Die TSOP die du noch genannt hast gibt es leider nicht bei 
reichelt und ich wollte deswegen nich noch extra irgenwo bestellen und 
extra Versand bezahlen. Wenn es auch mit dem Kondensator ginge.

Autor: HildeK (Gast)
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Das müsste prinzipiell funktionieren.
Der Ausgang z.B. eines TSOP 17xx (du hast keinen Typ genannt) kann aber 
nur 5mA und, obwohl es ein OC-Ausgang ist, soll er nicht dauerhaft unter 
3.3V gehalten werden. Bei einem anderen sind es 1V und die Kapazität 
soll kleiner als 1nF sein.
Deshalb würde ich eine Pufferung verwenden und dann erst 'filtern'.

Autor: Martin K. (spyro07)
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HildeK wrote:
> Deshalb würde ich eine Pufferung verwenden und dann erst 'filtern'.

Also habe den 1733.

Das was du da geschreiben hast verstehe ich jetzt aber nicht so richtig.
Was soll mit der Pufferung erreicht werden und was dann genau mit dem 
filtern. Ich hatte gedacht man kann einfach den Kondensator 
reinschalten, damit man dann ein konstantes High-Signal erhält, da 
müsste man dann ja eigentlich nichts mehr filtern.

Autor: zoli (Gast)
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> Da ich ja aber nur sehen will, ob das Licht eigentlich da ist
> (>Lichtschranke) und keine Nachricht übertragen will ...

Warum nimmst du dann nicht einfach eine Fotodiode oder einen 
Fototransistor als Empfänger?

Ansonsten schau dir mal das Datenblatt zum TSOP17xx an. Der Ausgang geht 
auf 0 wenn der TSOP Bursts im entsprechenden Frequenzbereich sieht 
(>=10Cycles/Burst). Bei Dauerlicht wird da vermutlich nicht viel 
passieren - das ist ja gerade der Witz am TSOP, dass er nur im 
entsprechenden Frequenzbereich anspricht und nicht auf 
Stöhrlichtquellen.

Autor: HildeK (Gast)
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>Was soll mit der Pufferung erreicht werden und was dann genau mit dem
>filtern. Ich hatte gedacht man kann einfach den Kondensator
>reinschalten, damit man dann ein konstantes High-Signal erhält, da
>müsste man dann ja eigentlich nichts mehr filtern.

Filterung: dein Vorschlag mit dem C ist gemeint.
Pufferung: Der TSOP1733 darf IMHO nicht mit einem C belastet werden, das 
deine 200Hz glätten könnte. Ein volles C mit dem Transistor zu entladen 
bzw. ein leeres mit ihm zu laden würde die 5mA überschreiten.
Ein Transistor, der den Ausgang 'entlastet', sonst aber im Prinzip so 
aussieht, wie die Ausgangsstufe des TSOP bietet dir alle Möglichkeiten 
ohne den TSOP-Ausgang zu gefährden.

Autor: zoli (Gast)
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> Und diese 200Hz möchte ich eben mit einem Kondensator abfangen, damit
> ich ein Dauer-Signal habe. Wäre das so möglich?

Elegant wäre ein nachtriggerbares Monoflop an den Ausgang zu hängen - 
sollte mit einem 555 zu machen sein.

Autor: ajkaner (Gast)
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Für ne Litschranke schau dir mal den IS471F-SH an

Autor: Stefan (Gast)
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>Genau das ist das Problem, ich habe einen TSOP der das 33kHz Signal
>moduliert haben will, sonst erkennt er es nicht.
Nö! Er will Dein Nutzsignal mit 33kHz moduliert haben!
(um mal ganz genau zu sein ;-) )

Mal 'ne andere Frage:
Wie wird denn Dein LS-Signal letztendlich ausgewertet?
Hast Du da 'ne LED dranhängen, die Dir anzeigt, ob die LS unterbrochen 
ist oder nicht? Oder fütterst Du damit gar ein µC??? Dann wäre nämlich 
die ganze Diskussion hier hinfällig!

Autor: Martin K. (spyro07)
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Stefan wrote:
>>Genau das ist das Problem, ich habe einen TSOP der das 33kHz Signal
>>moduliert haben will, sonst erkennt er es nicht.
> Nö! Er will Dein Nutzsignal mit 33kHz moduliert haben!
> (um mal ganz genau zu sein ;-) )
>
> Mal 'ne andere Frage:
> Wie wird denn Dein LS-Signal letztendlich ausgewertet?
> Hast Du da 'ne LED dranhängen, die Dir anzeigt, ob die LS unterbrochen
> ist oder nicht? Oder fütterst Du damit gar ein µC??? Dann wäre nämlich
> die ganze Diskussion hier hinfällig!

Also ich fütter das ganze an einen µc, aber der hat eben eig noch vieles 
anderes zu tun, als das Signal auszuwerten.
Gut zur Zeit habe ich es eben mit eingebaut, aber ich wollte eben, da an 
dem Signal einiges dranhängt, sehen, ob ich es mit so einem Kondensator 
hinbekommen.
Da wäre dann eben der Rest einfacher.

Also wenn ich das richtig verstanden habe die Basis der Transistor an 
den Ausgang des TSOP und an Emitter C und µc eingan parallel und an 
Collerctor dann noch eine Spannung also 5V. Ist das so richtig???

mfg

Autor: Guenter B. (gbl)
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Ich wollte mir auch so eine Lichtschranke bauen.
Den TSOP finde ich gegenüber anderen Lösungen besser, da er keine 
aufwendige Beschaltung braucht. Meine "Fernbedienungsverlängerung" habe 
ich auch damit gebaut. TSOP als Empfänger, NE555 moduliert das Signal 
wieder mit 33khz und gibt es zur Sendediode.Theoretisch umständlich - 
praktisch einfach.

Hat jemand Erfahrung mit dem Signal bei welchem der TSOP die höchste 
Reichweite als Lichtschranke hat ?
50%/50% oder kann es auch nur eine 5 oder 10prozentige Signalzeit sein ?
Ich muß den (Dauer)Sender nämlich wahrscheinlich aus einem Akku 
versorgen und möchte möglichst wenig Strom verbrauchen.

Gruß

Günter

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