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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Pause in laufendes Signal einfügen


Autor: Frank O (Gast)
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Hallöchen,


ich messe mit einem ATMega32 Pulsbreiten. Die Auflösung beträgt dabei 
max. 4us bei 16MHz Taktfrequenz.

Angenommen ich habe eine Pulsbreite von 1ns, dann kann ich diese nicht 
Messen.

Gibt es ein Bauteil das mir eine Pause ermöglicht?
Das heißt angenommen meine Pulsbreite beträgt 1ns, dann soll das Bauteil 
4us ausgeben, bei 2ns sollen es dann auch verdoppelte 4us(also 8us) 
sein.

Könnte diese Aufgabe ein Timer übernehmen, der so schnell zählen kann?

Oder gibt es einen Controller den man mit ein bisschen mehr als 16MHz 
bestücken kann?


Grüße

Frank

Autor: ROFL (Gast)
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Eine Zeitdehnmaschine? Du bist ja lustig.

Autor: Michael D. (andromeda)
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Evtl. kannst Du anstelle der Pulsbreite, die Zeit messen, die der Pegel 
Low ist. Vielleicht ist die ja wesentlich länger.

Falls aber die Frequenz im GHz-Bereich liegt, wird das ein wenig 
schwieriger. Meinst Du wirklich 1 Nanosekunde?. 1ns messen ist ein 
bischen mehr Aufwand. Mal ganz abgesehen von den Sachen die man mit der 
Weiterleitung und Verstärkung des Signals beachten muss.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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So ähnlich funktionieren Sampling-Oszilloskope. Dazu müssen aber beide 
Impulsfolgefrequenzen sehr stabil sein. Quasi eine Abwärtsmischung eines 
Signals das mehrere Oktaven breit ist.

Autor: Frank O (Gast)
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Hallo,


was macht Firma db1uq?
Was sind Sampling-Oszilloskope?bekommt man da irgendwo eine Schaltung :) 
??
Was ist eine Abwärtsmischung?



Kennt jemand nen schnelleren Mikrocontroller, das würde auch schonmal 
helfen!


Grüße

Frank

Autor: Michael D. (andromeda)
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@ Frank

>Kennt jemand nen schnelleren Mikrocontroller, das würde auch schonmal helfen!

Tut mir leid, Frank, aber Du wirst keinen Mikrocontroller finden, der 
1GHz-Rechtecksignale am Eingang verarbeiten kann. Du musst Dir was 
anderes einfallen lassen.

Vielleicht erklärst Du mal, was dieses Signal erzeugt, wie das Signal 
genau aussieht und zu welcher Größe die Pulsbreite proportional ist.

db1ug ist vermutlich ein Amateurfunk-Rufzeichen.

Für Abwärtsmischung und Sampling-Oszis empfehle ich google oder eine 
andere Suchmaschine Deiner Wahl.

Autor: Benjamin S. (recycler)
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Du könntest einen sehr schnellen Quarz als Referenz nehmen, und ein 
Zählregister dahinter, das schnell genug ist. Das signal legst du auf 
den enable Eingang, den Quarz auf Count. Du kannst dann den Zähler 
auslesen, und weiß wie lange ein Impuls gedauert hat. Danach einfach den 
Zähler zurücksetzen.

Autor: Frank O (Gast)
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Okay


wie siehts mit nem schnelleren Mikrocontroller unabhängig vom Signal 
aus?


Grüße

Mutti

Autor: andromeda (Gast)
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@ Frank

Also die Mega48,88 und 168 gehen bis 20MHz.

AT91 gehen bis 200MHz.

Wie schnell soll es denn sein?


@ Benjamin Schrödl
>Du könntest einen sehr schnellen Quarz als Referenz nehmen
Ja, der muss dann wirklich sehr schnell sein. ;-)

Autor: Frank O (Gast)
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@ Benjamin


Wo bekomme ich diese Zählregister?


Grüße

Frank

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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http://www2.tek.com/cmswpt/faqdownload.lotr?ct=FAQ...
Eine Applikationsschrift zum Thema Sampling-Scope

Das funktioniert aber nur für periodische Signale. Man spricht bei 
AD-Wandlern auch von Unterabtastung, das ist dasselbe.

Ich sollte mich wegen der "Firma" mal neu einloggen, anscheinend kann 
man das Wort inzwischen auch unterdrücken ohne Moderator zu sein.

Autor: Benjamin S. (recycler)
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Counter findest du in der Logicfamilie 74* und in der 4000 er Serie. 
Leider habe ich zu zeit keine Datenblätter da.
Mir ist noch eine einfachere Methode eingefallen, wenn du nur 
detektieren willst ob ein Impuls vorhanden war. Nimm ein RS-Flip-Flop.
Das Signal an den Setzen-Eingang. Das FlipFlop wird vom µC am Ausgang Q 
eingelesen, und dann resetet. Das dürfte für dich reichen um zu sehen, 
ob ein Impuls vorhanden war.

Autor: Frank O (Gast)
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Hallo zusammen,


ich brauche leider nicht nur den Impuls, sondern eher eine 
Flankenbreite/Pulsbreite und zwar im Format: E.ZHT deshalb meine Frage 
nach 1ns.

200MHz des AT91 hört sich schonmal nicht schlecht an, damit hätte ich 
5ns pro Zyklus, das wäre um Faktor 12 schneller als bisher...

Damit dürfte der Zehntel-bereich locker abgedeckt sein!

Grüße Frank

Autor: Carsten (Gast)
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Start-Stop-Oszillator.

Autor: Johnny (Gast)
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Vielleicht kannst Du mit den kurzen Pulsen einen Kondensator 
kontrolliert laden und dann mittels Spannungsmessung Rückschlüsse auf 
die Pulslänge ziehen. Ein Monoflop würde noch benötigt um den Puls zu 
detektieren und ein genügend langes Signal erzeugen um den Interrupt für 
die Messung auszulösen und evtl. ein Sample/Hold anzusteuern.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Von Agilent/Hewlett-Packard gibt es Applikationen zur 
Zeitintervall-Messung

http://www.home.agilent.com/agilent/product.jspx?n...

( United States Home  > Products & Services  > Oscilloscopes, Analyzers, 
Meters  > Frequency Counters & Time-To-Digital Converters 
->Library-Application Notes )

speziell "Fundamentals of Time Interval Measurements (AN 200-3)":
http://www.home.agilent.com/agilent/redirector.jsp...

Autor: ... ... ... (Gast)
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Also, 1ns ist sportlich. 1/1ns=1GHz!!! Man müsste natürlich mindestens 
doppelt so schnell zählen. Was soll das überhaupt für ein Signal sein?

Autor: Frank O (Gast)
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@... ... ... ...

das Signal ist Rechteckig :)

Autor: hans (Gast)
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bei so kurzen Zeiten könnten diese Teile helfen:

http://www.msc-ge.com/frame/e/produkte/ele_kom/tdc...

gruß hans

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