Momentan werden Passwörter meistens in verschlüsselter Form gespeichert.
Die Sicherheit beruht darauf, dass die Verschlüsselungsalgoritmen nur in
eine Richtung sehr effizient funktionieren.
Prinzipiell kann man aber immer einfach alle Passwörter durchprobieren,
bis irgendwann mal der richtige Hashwert, also das Ergebnis der
Verschlüsselung herauskommt. Das wird halt mit zunehmender Passwortlänge
immer aufwändiger.
Doch Rechenleistung nimmt zu, die Fähigkeit des menschlichen Gehirns,
sich Passwörter zu merken, nicht.
Was also, wenn eines Tages die Leistungsfähigkeit eines jeden Computers
soweit zugenommen hat, dass jedes Passwort, das sich ein Mensch merken
könnte, in Sekunden per Brute-Force erraten werden kann?
Müssen wir uns - oder falls wir das nichtmehr miterleben, eine der
nächsten Generationen - vielleicht kleine Chips, auf denen längere
Passwörter gespeichert sind, in den Finger einpflanzen?
Was gibt es sonst für Alternativen?
Gibt es Fälle, in denen es keinen vollwertigen Ersatz gibt?
Gegen Paßwort-Alzheimer hilft ein Paßwortmanager, der übers Web nicht
zugänglich ist.
Darin kannst du Paßworte abspeichern, die auch in den nächsten 100
Jahren nicht durch Bruteforce-Attacken knackbar sind und hinterher plagt
dich der Paßwort-Alzheimer dann eh nicht mehr...
md5 wrote:
> Wenn du davon ausgehst, dass eh keiner Zugriff auf die Passwortdateien> hat, kann man sich die Verschlüsselung von vornherein komplett sparen.
Nein, die Idee ist, alles mit einem einzigen (guten) Paßwort zu sichern,
das man sich leicht merken kann, Bruteforce-Attacken von außen möglichst
zu erschweren und jedem Account, den man irgendwo auf dem Web hat, ein
eigenes, ziemlich langes und entropiereiches Paßwort zu verpassen, das
sich keiner merken kann.
Vor ca 30 Jahren mit einfachen Logicgatter ein 3 stelliges Zahlenschloss
gebaut+ einer Öffnertaste.
Hatte 200 Mark geboten wer es aufbekommt.
Im VEB-Betrieb 2Monate lang durfte probiert werden.
.....Keiner schaffte es und das ist auch heute mit entsprechenden
Eingabealgorithmus möglich, aber wer merkt sich den.
Gruß
Ich schreibe meine Passwörter auf einen Zettel. Das ist online nicht
ausspähbar. Um meine Passwörter zu missbrauchen, müsste der Täter erst
in meine Wohnung einbrechen und den Zettel finden.
Paßwortmanager ist mir zu gefährlich und unsicher. Erst kürzlich gab es
ja z.B. Probleme mit dem Paßwortmanager in Firefox. Die Gefahr von
Softwarefehlern, Hardwarefehlern und eigener Schusseligkeit ist bei
Benutzung von Paßwortmanagern viel zu hoch.
Außerdem meide ich Foren, wo man sich anmelden muss so gut es geht. Ich
finde solche Foren einfach nur dämlich. Das Getrolle ist in Foren mit
Anmeldung auch nicht geringer als in Foren ohne Anmeldung.
Wobei die Möglichkeiten zum Passwortknacken ja immer besser werden.
http://www.golem.de/0810/62909.html
Deshalb verwende ich auch kein WLAN und ändere meine Passwörter in
unregelmäßigen Abständen.
@ Uhu:
Irgendwann gibt es keine guten Passwörter mehr. Ich habe doch
geschrieben, was ist, wenn jedes Passwort, das sich ein Mensch merken
kann, per Brute Force errechnet werden kann? Was würde dann ein
"Masterpasswort" nutzen?
Marc wrote:
> Paßwortmanager ist mir zu gefährlich und unsicher. Erst kürzlich gab es> ja z.B. Probleme mit dem Paßwortmanager in Firefox.
Was war das für ein Problem?
Nimm einen externen PM, dann kann keiner, der den FF hackt an die
Paßwörter. Die Zettellösung ist sicher, aber mit Abstand die unbequemste
und führt meistens dazu, daß die Leute nur kurze Paßworte vereinbaren,
damit sie nicht so viel tippen müssen.
md5 wrote:
> Du meinst ein externes Gerät?
Nein. Ein von jedem Browser unabhängiges Programm.
Ein externes Gerät wäre natürlich ganz sicher - wie ein Chipkartenleser.
Nur muß die übrige Software dafür eingerichtet sein, was normalerweise
nicht der Fall ist.
Anti-Uhu-Fraktioni wrote:
> Da hat Uhu mal wieder zuviel Uhu geschnüffelt und brabbelt seinen> üblichen Stuß. Wenn du ein einziges Passwort sicher speichern kannst,> kannst du auch 50 Passwoerter sicher speichern, und das angesprochene> Problem würde nicht auftreten.
Ein Paßword können sich die meisten Leute ohne Probleme merken.
Hier habe ich 50 gute Paßworte, extra für dich -- bitte bis morgen früh
6:00 Uhr auswendig lerenen:
cuxefChewEekfedyaff_Od5
smadEkqueel{Sleek0
Chrodvas=)wrufIpNesofbeuc8
nuckgeuryerph#Wron5quiv2
enBueb]odOcNin2
Heagrasyawwuvyid-HokJosHakdeis8
hi3GlovDoap^
JiemniogtesfiebcilRard)5knuWio
jigdisavJuow0GrujkocWar=
FojorvEelpif%odUcjoijpeOzonn6Ot
RiUftafkuagVaill%OtniOsyopyic6
kepsyikined3oxKeokVizJawf&
cis&schafcopKefIvem5Omomm
Jem5PhlyojolEbhouwocawsIgvop^
2OgVarAdUsZivDyek;gripGhagAnakib
ryortAsIr5oj}
Whac.osgochOchSyripGobwildOwwij2
7SocfugjohojInAcJakWeytAg+FriEb#
ShluejPed4quotOd+
FoorbapThezeus@8quadlinichimIsbo
kigvaHafDiOtudnap}orOs6
NiargOnAtCopCot=JouWald8
etfijCorcAssud+KnejrixdaHexEt4
Mork3FrochkipNip`
aucawnoikOildiafoadEn:OlCawfec8
Agg|ojyafnetKeywabtecBeum9
ditMaivmac9OdOtvabr@
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jecquatDais>Fec6quefyofErgAk3
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netluwutKubGodOs=quovudyarcIf6
QuicIrnUcMon8FraTweHeinfinan<
OygsAxOlborsEmjocOw[OjIk5
Anti-Uhu-Fraktion wrote:
>>Ein Paßword können sich die meisten Leute ohne Probleme merken.>> Fresse, Schätzchen!>> Du verstehst nur Bahnhof, wenn es um logische Problemstellungen geht.
Du bist ein richtig süßer kleiner Stinker... vom vielen klugsch....
> Glaubst du etwa ,du bist hier Anonym?
Wer ich? Nein glaube ich nicht. Habe ich das behauptet? Aber es bedarf
schon eines sehr großen Aufwandes mit ungewissen Erfolg, meine Identität
zu ermitteln. Diesen Aufwand treibt man nur, um eine Straftat
aufzudecken. Und bisher gab es auch erst wenige Erfolge, die Identität
einer Person im Internet aufzudecken, selbst wenn sich der Täter dämlich
angestellt hat. Auch der Erfolg der Musikindustrie gegen illegale
Filesharer ist fragwürdig
http://www.golem.de/0810/62881.html>> Paßwortmanager ist mir zu gefährlich und unsicher. Erst kürzlich gab es>> ja z.B. Probleme mit dem Paßwortmanager in Firefox.>>Was war das für ein Problem?http://www.heise.de/security/Firefox-3-0-3-soll-Fehler-im-Passwort-Manager-korrigieren-3-Update--/news/meldung/116513> Nimm einen externen PM, dann kann keiner, der den FF hackt an die> Paßwörter.
Ach. Und du glaubst, dein Rechner wäre immer 100% sicher? Den externer
PW ist auch nicht garantiert fehlerfrei. Und Fehlbedienung des Users
selber, sowie Hardwareschäden mit Verlust der Passwortdatei kann mam
nicht ausschließen!
Marc wrote:
> Paßwortmanager ist mir zu gefährlich und unsicher.
Falls du dieses hier meinst: "CVE-2006-6077 - Fehler im Mozilla Password
Manager": Das kann man mit dem Add-on 'Secure Login' beseitigen.
Marc wrote:
>> Nimm einen externen PM, dann kann keiner, der den FF hackt an die>> Paßwörter.>> Ach. Und du glaubst, dein Rechner wäre immer 100% sicher?
Nein, aber ich setze auf ein Prinzip, das sich in der Evolution seit
wenigstens 3 Mrd. Jahren bewährt hat: Artenvielfalt.
Der ist zumindest mit automatisierten Standard-Attacken nicht
beizukommen.
> Den externer PW ist auch nicht garantiert fehlerfrei.
Siest du, das genau macht den Unterschied zwischen vernünftiger Vorsicht
und Paranoia aus...
> Und Fehlbedienung des Users> selber, sowie Hardwareschäden mit Verlust der Passwortdatei kann mam> nicht ausschließen!
Naturkastastrophen hast du vergessen und den Weltuntergang...
> Falls du dieses hier meinst: "CVE-2006-6077 - Fehler im Mozilla Password> Manager": Das kann man mit dem Add-on 'Secure Login' beseitigen.
Das interessiert nicht. Du verstehst den springenden Punkt nicht. Oder
kannst du mir garantieren, dass alle zukünftigen Probleme mit dem PW des
FF und mit allen anderen PWs auf ähnlich einfache Weise zu lösen sein
werden? Kannst du garantieren, dass der FF niemals derart gehackt wird,
dass fremde Leute zugriff auf meine Passwörter haben? Kannst du
garantieren, dass mein Rechner immer sicher sein wird?
Marc wrote:
>> Falls du dieses hier meinst: "CVE-2006-6077 - Fehler im Mozilla Password>> Manager": Das kann man mit dem Add-on 'Secure Login' beseitigen.>> Das interessiert nicht. Du verstehst den springenden Punkt nicht. Oder> kannst du mir garantieren, dass alle zukünftigen Probleme mit dem PW des> FF und mit allen anderen PWs auf ähnlich einfache Weise zu lösen sein> werden? Kannst du garantieren, dass der FF niemals derart gehackt wird,> dass fremde Leute zugriff auf meine Passwörter haben? Kannst du> garantieren, dass mein Rechner immer sicher sein wird?
Nein, FF kann sogar sehr leicht gehackt werden - man braucht nur ein
Add-on zu schreiben, was ein wenig mehr macht, als es offiziell kann...
Aber auch hier gilt wieder: Abgestufte Sicherheit. Für Paßworte von
microcontroller.net, oder Heise reicht der FF-PM locker aus. Paypal,
eBay, oder Bank-Paßworte würde ich dort nicht abspeichern.
Marc wrote:
>> und den Weltuntergang...>> Also nach dem Weltuntergang interessieren mich meine Passwörter nicht> mehr. Du kannst sie dann gerne haben;-)
Dann müßtest du sie mir allerdings schon vorher geben - hinterher geht
ja nicht mehr.
> Nein, aber ich setze auf ein Prinzip, das sich in der Evolution seit> wenigstens 3 Mrd. Jahren bewährt hat: Artenvielfalt.
Welche Artenvielfalt?
Im Vergleich zur Natur ist die Artenvielfalt an Betriebssystemen und
Browsern sowie Passwortmanagern ein Witz. Zumal fast jeder Windows
benutzt.
Gast wrote:
> Welche Artenvielfalt?> Im Vergleich zur Natur ist die Artenvielfalt an Betriebssystemen und> Browsern sowie Passwortmanagern ein Witz.
Dann überleg bitte mal, welchen Aufwand es macht, für jede denkbare
Kombination einem Hack zu schreiben, um mit Sicherheit eindringen zu
können. Merkst du was?
Da die Mafia nicht gerade als arbeitsgeil gilt, werden sie sich als
erstes auf das stürzen, was am weitesten verbreitet ist und wo die
meisten Deppen unterwegs sind...
> Zumal fast jeder Windows benutzt.
Noch ein Grund mehr, es (möglichst) nicht zu verwenden...
> Dann überleg bitte mal, welchen Aufwand es macht, für jede denkbare> Kombination einem Hack zu schreiben, um mit Sicherheit eindringen zu> können. Merkst du was?
Man muss ja nicht unbedingt bei jedem einbrechen. Vielleicht bist du das
nächste Opfer.
Gast wrote:
>> Dann überleg bitte mal, welchen Aufwand es macht, für jede denkbare>> Kombination einem Hack zu schreiben, um mit Sicherheit eindringen zu>> können. Merkst du was?>> Man muss ja nicht unbedingt bei jedem einbrechen. Vielleicht bist du das> nächste Opfer.
Da meine Konfigurationen nicht gerade dem entsprechen, was man so
landläufig auf PC antrifft, wäre das Kosten/Nutzen-Verhältnis der Aktion
ziemlich bescheiden, zumal ich wirklich sensible Dinge auch entsprechend
abgesichert habe.
Also ich mache es immer so, da ich mich genauso verfolgt fühle, wie
dieser Uhu--Kleber, der nicht mal mehr aus den Foren weg zubekommen ist,
auch mit keinem Lösungsmittel:
Ich schreibe die Wörter in Klartext in eine txt-Datei, wobei immer die
ungeraden mit den geraden getauscht werden. das wird dann 2048-Bit RSA
verschlüsselt, die dann 1024 Bit AES, dann Bluefish und das 10x
alternierend. Diese Datei sichere ich in einem Truecrypt-Container,
welcher sich auf einer truecryptverschlüsselten Platte befindet.
Übrigens, das Passwort heißt: muttiistdiebeste
Ich habe einen USB-Stick neben dem Rechner liegen mit einer simplen
Textdatei mit allen Passwörtern. Per Autostart wird beim Einstecken die
Datei mit notepad geöffnet.
Passwörter für Zahlungsverkehr stehen dennoch nur auf einem Zettel...
man muss ja noch unterscheiden, ob man verschlüsselte daten die man hat
entschlüsseln will, da ist brute force mit steigender rechenpower sicher
interessant.
wenn man allerdings auf irgend ein programm oder einen service zugreift,
online, und dort ein login knacken will, ist die
"durchprobiergeschwindigkeit" meist durch sicherheitsabfragen die nach
einer gewissen anzahl versuche erstmal ne zeit sperren immer begrenzt.
sowas ist also auch mit recht kurzen passwörtern sehr sicher (6 zeichen
reichen da eigentlich, weil man die garnich durchprobieren kann,
nichtmal annähernd)
Ist euch schon mal aufgefallen dass BruteForce(BF) Attacken heute
eigentlich ziemlich sinnlos sind? Bei fast jeder PW Eingabe hat man nur
ein paar wenige Versuche bis man gesperrt wird. Geht ja schon bei der
PIN am Handy und Bank los. 3x Falsch und Pech gehabt. Da können die
BF-Rechner noch so schnell sein, nach dem 3. Versuch war es das.
Genauso hat das heute so gut wie jedes Onlinelogin System auch
eingebaut. Von BF geht heute eher eine geringe Gefahr aus. Das ganze
verschiebt sich in Richtung Phishing, Sicherheitslücken, usw.
Oder die beste Möglichkeit um jedes PW zu knacken, auf den 1.!!!
Versuch: Lasst es Uhu den l33t h4x0r machen :-D
1.)
>geschrieben, was ist, wenn jedes Passwort, das sich ein Mensch merken>kann, per Brute Force errechnet werden kann? Was würde dann ein
Das ist schon seit Anbeginn der Kryptographie möglich.
2.) Die Brute Force Attacke ist in der Kryptographie sogar ein serh
wichtiges Sicherheitkriterium. Denn nur wenn die Brute Force Attacke der
einzigst durchführbare Angriff ist dann hat man einen im ersten Moment
guten Algorithmus.
3.) Die Mathematik und kyptographischen Schranken bestimmen dann die
SIcherheit des Verfahrens. Es muß so ausgelegt werden das es der
sogenannten MOV-Kondition entspricht. Das ist eine Formel die die
Knackbarkeit, quasi die anzuwendenende Schlüsselkomplexität (Länge
etc.pp.) bestimmt damit das Verfahren für einen Zeitraum von 100 Jahren
sicher ist.
4.) du unterliegts also schon in deiner Fragestellung enthaltenem
Irrtum. Gute Verfahren sind so konstruiert das das schnellste Verfahren
zum Brechen der Kryptographie die Brute Force Attacke ist und die
Schranken aber so hoch gewählt werden das es technologisch eben nicht
möglich sein darf sie in den nächsten 100 Jahren oder mehr zu brechen.
Steigert sich die Rechenleistung der Menschheit so existiert aber das
per Mathematik beweisbare und konstruierte Ungleichgewicht in der
Komplexität zwischen dem Vorgang Daten per Kryptographie zu schützen und
diese Daten per Kryptologie wieder zu knacken, denoch weiter. Also
selbst wenn es die Quatentcomputer gäbe so würde man mit diesen eben
nicht jede beliebige Verschlüsselung kancken können. Denn dann würde man
eben mit diesen Quantenrechner Verschlüsseln und schwups herrscht wieder
technologischer Gleichstand. Aber das Ungleichgewicht im Aufwand Daten
zu schützen im Vergleich zum Knacken besteht weiterhin, weil es per
Mathematik absichtlich so konstruiert und bewiesen wurde.
Die Fragestellung wie der Mensch bei der Wahl sicherer Passwörter mit
der Technologie mithalten kann ist aber berechtigt. Er wird es nicht
können als muß an andere "Passwörter" erfinden. Zb. Irisscanner,
Fingerprint Sensoren, vielleicht sogar DNA Scanner oder so die dann als
Zugriffschutz herhalten müssen. Wobei ich dann doch lieber einem
komplexeren Passwort in meinem Hirn vertrauen würde.
Die Kryptographie also solches wird also weiterhin sicher sein, egal
wieviel Technolgie wir haben werden. Aber der Mensch wird in Relation
dazu unsicherer (also zur Speicherung guter Passwörter).
Gruß Hagen
5.) du verfällst, wie so viele Menschen, dem Fehler sich nicht
vorstellen zu können was "große Zahlen" bedeuten können.
Man geht heut davon aus das ein 128 Bit Schlüssel sicher ist. Es müssen
also 2^128 Schlüssel bei der Brute Force Attacke durchprobiert werden.
Mit der gesammten Technologie heutzutage würde man denoch bei fast jedem
guten Verfahren denoch Jahrhundert benötigen.
Nun, wenn du dir nur 1 Bit mehr merken würdest, also 129 Bit dann musst
du dopelt soviele Schlüssel per Brute Force probieren müssen.
Also ganz einfaches Beispiel:
Du hast ein Schachbrett. Lege auf das erste Feld 1 Getreidekorn. Auf das
zweite die doppelte Anzahl, also 2, auf's dritte Feld also 4 dann 8, 16
usw. Versuche mal auf's 64'te Feld 2^64 Getreidekörner zu legen.
Wir haben also quadratisches Wachstum im Brute Force Aufwand aber
niemals quadratisches Wachstum in der Technologie !!
Gruß Hagen
Viele Laptops haben einen Fingerabdruckscanner. Fände ich ideal wenn man
sich den ganzen Passwortkram sparen kann und die Abfragen auf den
Scanner umleiten könnte. Hat damit schon jemand Erfahrungen?
Suche beim CCC, die haben diese Sensoren getestet und in par Minuten
auch überlistet. Seitdem gibts zwar Neuentwicklungen die weit besser
sind, aber schlußendlich traut man damit einer Technologie und einem
Hersteller. Ich benutze solche Teile nur im Zusammenhang mit einem
menschlichen Passwort.
Gruß Hagen
An meinen Rechner bastelt doch kein Hacker rum. Ich möchte nur Logins
mit mittlerer Prio (E-Mail,Forenaccounts) auf den Scanner umleiten.
Online Banking natürlich nicht.
> An meinen Rechner bastelt doch kein Hacker rum. Ich möchte nur Logins> mit mittlerer Prio (E-Mail,Forenaccounts) auf den Scanner umleiten.
Darum geht es hierbei nicht. Der CCC hat auch nicht am
Fingerabdruckscanner rumgebastelt. Die haben sich eine Kopie eines
Fingers gebastelt. Ein Angreifer könnte als dein E-Mail-Account
mißbrauchen wenn er deinen Fingerabdruck hat, oder irgendwie an die
digitalen Daten deines Fingers kommt. Beide Angriffsfälle sind nicht
wirklich unwahrscheinlich, denn jeder hinterläßt überall seine
Fingerabdrücke. Und die Daten, die dein Fingerabdruckscanner ausliest,
werden ja irgendwo gespeichert.
zb. auf Smartcards wie beim neuen Reisepass, der ebenfalls schon
teilweise geknackt wurde. Die digitalen Fingerabdrücke die aus diesem
RFID Chip gespeichert sind werden zwar mit einer höheren
Sicherheitsstufe (auf Grund des kryptographischen Protokolles)
geschützt, aber niedere Informationen wurden schon geknackt. Dabei ist
es interesant zu wissen das dies aus einer Distanz von 150 Metern
vollständig unsichtbar erfolgte.
Gruß Hagen
PS: sorry hat nichts direkt mit der Eingangsfrage zu tun, denoch
interssant.
Okay, Hans. Die theoretischen Gefahr das jemand meinen Fingerabdruck
klaut nehme ich in Kauf. Er müsste aber alle meine Fingerabdrücke haben.
Vielleicht nehme ich zum einloggen meinen linken Mittelfinger? Oder eine
Kombination von Fingern?
Gibt es ein Tool mit dem ich mit dem Fingerabdruckscanner automatisiert
in z.B. Foren, ebay usw. einloggen kann? Die Login & Passwortdatei kann
meinetwegen auch unverschlüsselt auf det Platte liegen.
Zur Zeit muss ich etwa 15 berufliche und private Logins handeln...
>Okay, Hans. Die theoretischen Gefahr das jemand meinen Fingerabdruck>klaut nehme ich in Kauf.
Was einfacher ist als man denkt. Man kann nämlich, so wie bei der
Kiminalermittlung üblich, einen Fingerabdruck eines Glases benutzen und
diesen dann mit Polymeren übertragen. Oder man hat Glück und nimmt den
Fingerabdruck gleich vom Sensor ab. Sogesehen ist deine Frage nach
welchen Finger du benutzen solltest eh sinnfrei ;)
Gruß Hagen
Achte darauf das der Sensor nicht nur die Papillarleisten des
Fingerabdruckes berücksichtigt sondern auch per Infrarot die
"Lebendigkeit" des Fingers überprüft. Deshalb würde ich ja einen
Irisscanner benutzen auch wenn in diversen Filmen durch die Verbrecher
oft das Auge mit Gewalt entfernt wird. Angeblich soll das ja Quatsch mit
Soße sein.
Gruß Hagen
Ach was, DNA-Scanner sind die besten. Einfach Finger auflegen, eine
kleine Nadel sticht zu und schon ist die Echtheit überprüft.
Jetzt bleibt doch mal ernst.
> Achte darauf das der Sensor nicht nur die Papillarleisten des> Fingerabdruckes berücksichtigt sondern auch per Infrarot die> "Lebendigkeit" des Fingers überprüft.
Bei einer künstlichen Kunststoffhaut über einen lebendigen Finger nutzt
die Infraroterkennung gar nichts. Auch das hat der CCC schon gezeigt.
Am besten baut man sich ein Passwort-Schema. Anstatt sich ein oder gar
mehrere sehr lange Passwörter merken zu müssen, merkt man sich nur ein
Grundpasswort und bastelt sich dann je nach Situation noch ein paar
Buchstaben oder Zahlen dazu. Beispielsweise als Grundpasswort "hans" und
danach die Anzahl 'e' im Domainamen und dann noch so viele Sterne, wie
es 'i' im Domainnamen hat: Für Mikrocontroller.net also hans1*. Kann man
natürlich beliebig verkomplizieren.
> Ich schreibe meine Passwörter auf einen Zettel. Das ist online nicht> ausspähbar. Um meine Passwörter zu missbrauchen, müsste der Täter erst> in meine Wohnung einbrechen und den Zettel finden.
Mach ich genau so. In die Leute in meinem Umfeld habe ich soviel
Vertrauen, dass Passwörter nicht missbraucht werden. Und gerade
herumliegen lassen muss man sie ja dann auch nicht :-)
Die ganzen Scanner sind doch für den Arsch, da man Dich sehr einfach
zwingen kann Deinen Finger oder dein Auge auf den Scanner zu legen. Das
einzig Wahre sind Passwörter, die man in Kopf hat und keiner ausser Dir
sagen kann ob es das richtige ist oder nicht (Stichwort: hidden
container).
Bub (Gast)
Bei Gewaltanwendung spucken 99,999% das richtige Passwort aus.
Das sicherste ,du kennst dein Passwort selbst nicht.
Kleiner Witz aus ... DDR
Höchste Sicherheitstufe "Vor dem lesen verbrennen"
Gruß
1.Solange Du noch ein PW hast, lebst Du noch.
2.Wenn die Rechner schneller werden, mußt Du wie in der Politik noch ein
paar €€€.€€€.€€€ oder Nullen hinzufügen. Das schützt wie immer nicht vor
einer Umleitung.
3. Solange der CCC mit Leim biometrische Daten simulieren kann und auch
jedes Glasauge zur Sicherheit gescannt wird, brauchen wir uns NOCH keine
Sorgen über unsere Gesundheit zu machen.