@ Gerd (Gast)
>rüttelte und auf einmal Spannung da war (keine Angst: alles mit
>Trenntrafo). Die Lötstellen sahen ganz normal aus, ich sah nicht einmal
Ich habe keine Angst ;-) Solange Du einigermaßen isoliert dastehst, oder
zumindest deine Fingermotorik wirklich nur den Kern findet (der wohl
selten mit Netzspannung in Verbindung steht), und nichts direkt auf der
Netzspannungsseite, passiert eigentlich auch ohne Trenntrafo nix ;-)
>Wie kann man eigentlich die Übertrager auf Schlüsse kontrollieren? Die
>Dinger sind ja sehr niederohmig.
Tja, eigentlich nur, indem man versucht, ihn z.B. zu einer gedämpften
Schwingung anzuregen durch Impulse (mit Oszi prüfen). Ich habe es
gelegentlich einfach so gemacht, daß ich mit einem Labor-Netzteil (mit
Strombegrenzung) bißchen Strom draufgebe (sagen wir mal 100mA), und
dann plötzlich die Leitung unterbreche. Mit 'nem Oszi an der
Übertragerwicklung sollte man dann (wenn der Trigger die Schwingung
erwischt) eine saubere gedämpfte, mehr oder weniger große Schwingung
sehen (weil der Übertrager ist ja letztendlich eine Spule mit
Parasitärkapazität -> Schwingkreis).
Oder man gibt mit einem Frequenzgeneratoor auf einer Seite einen Sinus
mit paar 10kHz rein (der Frequenzgenerator sollte dazu nicht zu
hochohmig sein), und am Ausgang sollte sich dann entsprechend dem
Übersetzungsverhältnis eine gewisse Spannung sehen lassen.
Wenn Windungsschluß, dann sollte sich weder eine gedämpfte Schwingung
einstellen, noch am Ausgang eine Spannung meßbar sein (wenn schon, dann
nur extrem klein).
Blöd isses natürlich, wenn der Windungsschluß erst bei höheren
Spannungen auftritt (Funkenüberschlag oder sowas), dann bekommste das
natürlich mit diesen primitibven Methoden auch nicht mit.
Mit 'nem R-Meter kommste jedenfalls nicht weit, wie Du schon erkannt
hast.