Hallo, ich hätte gerne mal gewusst welhcer Regler das sein soll und mit
wievielen Maschen ihr ihn bestimmen würdet?
Ich komme auf drei Maschen, aber bekomme die Konstanten und die Beiwerte
nicht raus?
Ist es etwa ein PD-Regler?
Danke für jede Hilfe
Was denkst du hat ein C am Eingang eiens OPs gegen Masse für eine
Funktion (beim nichtinvertierenden Verstärker parallel zum Re)?
Ist das 'ne Hausaufgabe?
Hallo,
das ist überhaupt kein Regler, sondern ein Verstärker.
Ein Regler hat die Eigenschaft, dass irgendeine Systemgröße gemessen,
mit einem Sollwert verglichen und die Differenz (Regelabweichung)
mittels eines mathematischen Verfahrens geeignet auf die Strecke
einwirkt um eine bestimmte Systemdynamik einzuprägen.
Deine Schaltung ist ein nichtinvertierender Verstärker, bis auf den
angebrachten C.
Ohne C ist die Ausgangsspannung = Eingangsspannung * (R1 + R2)/R2.
Der C sorgt dafür, dass der inverting input verzögert dem Ausgangssignal
folgt. Ändert sich nun das Eingangssignal mit einer von Null
verschiedenen Geschwindigkeit, muss der C zwangsläufig mit dem gleichen
U_Punkt geladen werden, wie Ue_Punkt. Wenn das nicht möglich ist, ist
der OP übersteuert. Das notwendigr U_Punkt wird dadurch erreicht, dass
der OP Ausgang eine Spannung ausgibt, die zum Umladen des Kondensators
führt.
Die Eingangsspannung wird also additiv differenziert und proportional
auf den Ausgang abgebildet.
Das ist es, was deine Schaltung macht.
In einem entsprechenden Kontext ließe sich die Schaltung als
PD-Regelglied verwenden, ist alleinstehend jedoch nichts anderes als ein
SiSo-System mit Impulsantwort mit PD Charakteristik.
Viele Grüße,
Peter
Super soweit so gut, also kann ich es doch als Regler betrachten mit
einem Tv
Anteil für die Vorhaltezeit, der Verstärker musste dann schneller regeln
durch den C. Jetzt will ich aber Ua berechnen und i . Achso es ist keine
Hausaufgabe sondern Wiederholung von mir, bin aus der Theorie schon ein
bissle raus.
>Also ich habe es mal so gelöst, allerdings bin ich mir nicht sicher beim>Vorzeichen.
Das macht nix, nicht nur das Vorzeichen ist falsch!
Nur mal so als Hinweis:
Ue = Ua * (R1 || C) / (R2 + (R1 || C))
Ausserdem willst Du i berechnen... wo ist der in der Schaltung?
Ein Regler ist das nicht, da ein Regelkreis immer geschlossen sein muß.
Es ist ein Impulsdiskriminator, z.B. zur Abtrennung der Synchronimpulse
von einem Videosignal.
Der Kondensator schließt bei hohen Frequenzen die Gegenkopplung kurz, so
daß hohe Frequenzen den OPV übersteuern und als Rechteck rauskommen.
Peter
Oh man hier scheint so einigen nicht bewusst zu sein, was Regler sind
und was ein Regelkreis ist. Ein Regler ist in vielen Fällen einfach nur
das Teil, was zwischen Regelabweichung und Strecke geschaltet wird.
Sehr einfallsreich sind solche hoch interessenten Vorstellungen wie:
"das ist überhaupt kein Regler, sondern ein Verstärker."
Der Verfasser könnte doch gleich mal erklären, wie er nochmal einen
einfachen P-Regler (|P|>1) entwerfen würde, ohne einen Verstärker/OPV zu
verwenden.
Und den Ersteller ein Freude zu machen. Das ist eine einfache
nichtinvertierende Grundschaltung mit Z1 und Z2. Wobei Z2 einfach ein
Parallelschaltung von R und C ist. Einsetzen die kompelxen Größe richtig
sortieren und fertig.
Richtig also gilt V(w) = Ua/Ue = 1 + R1/R2 + jwR1C, aber ich möchte das
gar nicht komplex rechnen, sonder KD, TV und KP allgemein bestimmen ohne
Werte.
>Richtig also gilt V(w) = Ua/Ue = 1 + R1/R2 + jwR1C
Das ist schon wieder falsch!
>aber ich möchte das gar nicht komplex rechnen
Wie willst Du das denn sonst rechnen?
Um die Reglerparameter zu bestimmen, brauchst Du die
Übertragungsfunktion... und die ist nunmal komplex!
Es gibt 2 Möglichkeiten den Spaß zu berechnen. Komplex oder mit DGL's.
Da du nicht komplex rechnen willst, was in dem Fall ja mehr als nur
billig ist, musst du dich wohl dann notgedrungen durch die
Diffentialgleichung kämpfen.
Tip von mir. Mit komplexen Werten hat man die Lösung in 3-4 Zeilen
ausgerechnet. Und da du, wie du geschrieben hast, nur eingerostet bist
sollten diese Grundlagen kein Problem sein.
Sagen wir einfach mal so theoretisch hast du das richtige Ergebnis doch
schon:
V(w) = Ua/Ue = 1 + R1/R2 + jwR1C
So falsch ist das nicht. Nur du musst bedenken, dass der OPV selber noch
ein Tiefpass ist. Das Ergebnis gilt nur für ideale OPV.
Es ist mir schon klar, daß fürn nen Regler-Fuzzi die ganze Welt nur aus
Reglern besteht, selbst ein Stück Draht ist dann ein Regler.
Ich finde es aber sinnvoller, die Schaltungen nach ihrer tatsächlichen
Anwendung zu bezeichnen.
Man erkennt auch leicht, daß diese Schaltung von einem Theoretiker
erdacht wurde, da sie zur Übersteuerung neigt, ein Regler sollte aber
immer im analogen Bereich bleiben. Daher ist diese Schaltung nicht als
Regler geeignet.
Ein Praktiker sieht das sofort und legt immer gleich einen Widerstand in
Reihe mit dem Kondensator, um damit die maximale Verstärkung zu
begrenzen.
Für ein Impulsfilter ist die Übersteuerung dagegen sinnvoll.
Peter
>Es ist mir schon klar, daß fürn nen Regler-Fuzzi die ganze Welt nur aus>Reglern besteht, selbst ein Stück Draht ist dann ein Regler.>Ich finde es aber sinnvoller, die Schaltungen nach ihrer tatsächlichen>Anwendung zu bezeichnen.
So sieht's aus. Und genau deshalb ist es ja auch sinnvoll, diese
OPV-Schaltung (falls sie in einem Regelkreis eingesetzt werden soll) als
(idealen) PD-regler zu bezeichnen. Das wäre dann nämlich die Anwendung.
Ich habe noch nie gehört..."Ich verwende ein Impulsfilter als Regler"...
mal eine Frage zum Verständnis: Ist zwischen R1 und R2, also in der
Mitte der beiden R's der virtuelle Nullpunkt? Hatten halt nicht so viel
OPV in der Schule?
Ich wiederhole mich ja nur ungern, aber das ist sehr umständlich
gerechnet und auch leider immer noch falsch!
Kd stimmt, Kp aber nicht (Stichwort Spannungsteiler... wie berechnet
sich denn der?)