Hallo zusammen,
in unserer Firma arbeiten wir derzeit noch mit eagle. Wir sind momentan
am sondieren nach einem "Mittelklasse" ECAD System". (Preiskategorie
-15000€)
In unsere nähere Auswahl sind PADS, PULSONIX, und der Altium Designer
gekommen.
Was habt ihr für Erfahrungen mit diesen drei Systemen gemacht?
Bedienung, Erlernbarkeit, Support, Preis, Lizensgebühren, usw.
Danke!
mfG
Steffen
Die Auswahl ist vernuenftig. Ich kenn leider nur den Altium Designer. Er
funktioniert. Am Besten hohlt ihr euch mal je eine Demoversion und setzt
einen Mann fuer eine Woche oder so ran. Nachher vergleicht.
@ Steffen
Hol dir bei Zitzmann in München eine Demoversion für PADS.
Funktioniert bei mir seit über 17 Jahren, bin zufrieden und kann damit
flott arbeiten. Die neueren Versionen funktionieren gut und stabil.
Schematic, Layout und Autorouter bis 4 Routing-Layer (ungeroutete
PwrGND-Lagen zählen nicht als Routing Layer) kosten ca. 11 - 12 k,
liegen also in deinen Bereich. Allerdings nur 1 Platz. Es empfiehlt sich
bei mehreren Mitarbeitern auf jeden Fall, eine zweite Schematic-Lizenz
zu kaufen. Müßte dann um 14 k liegen. Handeln lohnt sich.
Einarbeitung: na ja. Das dauert wohl bei jedem CAD-System ein paar Tage.
Ich hatte nach mehreren Jahren Arbeit damit immer noch neue Sachen
entdeckt.:-((.
@ gast:
Unqualifizierter Beitrag, ist genauso blöd wie eine PIC-Phobie oder ein
Vista/Windows/DOS6.22/XP/Bascom/Linux/Oderwasauchimmer-Hass. Wenn du
Argumente hast, kannst du diese sicher auch in verständlicher Form
darstellen.
Zumal PADS ursprünglich nicht von Mentor stammt, sondern von PADS Inc.,
dann Innoveda...
Nachtrag:
Bedienung und Erlernbarkeit: i.O. (meine Meinung),
Support: i.O.;
Lizenzlaufzeit bei mir: 30 Jahre
Jährliche Updatekosten: ca. 3 k für die beschriebene Version
Man muss wissen, ob man das braucht, die Updates sind aus meiner
Erfahrung meist ihr Geld nicht wert. Es könnte sich dann als günstiger
erweisen, kein Update zu machen und sich aller 5 - 10 Jahre ein neues
System zu kaufen (wenn das alte System wirklich nichts mehr hergibt oder
nicht mehr ausreicht). Ich habe das so gemacht.
Da der Händler dich als Kunden behalten will, kann man evtl. sogar das
alte System in Zahlung geben.
> also ich bin von keinem der Systeme überzeugt - klebe bereits seit 35> Jahren meine Filme am Reissbrett und fahre bestens damit.
So hat es in der DDR auch angefangen.
>Wenn du Argumente hast, kannst du diese sicher auch in verständlicher Form>darstellen.
Sicher doch. Man denke an die früheren aufgekauften Systeme wie Integra
Station. Nach einigen lustlosen Jahren eingestampft.
Dann sollte man die Updatepolitik der Firma Mentor genau beachten. Bei
den großen Systemen gibts ohne Wartungsvertrag keine Bugfixes und
Servicepacks. Die Zusatzkosten muß man dort einkalkulieren, denn selten
läuft bei Mentor irgendetwas rund in der ersten release.
Deshalb: System kaufen und damit arbeiten. Innerhalb eines Jahres sind
die Updates im Preis mit drin. Wenn das System mit diesen (im Preis
inbegriffenen) Updates läuft,
keine weiteren mehr kaufen bzw. Wartungsvertrag nicht mehr verlängern.
Nach fünf bis zehn Jahren ein neues System zu kaufen, ist dann billiger,
als die Abzockereien mit den Wartungsverträgen mitzumachen.
Das Problem mit den Wartungsverträgen wird wahrscheinlich bei anderen
Herstellern genauso sein - irgendwann gibt es für deine 2008 gekaufte
Version keine Fixes mehr und man wird dir wortreich erklären, dass man
ja Wartungsverträge abschließen soll.
Für eine große Firma sind Wartungsverträge wahrscheinlich sinnvoll.
Im übrigen kenne ich keine Software, die einwandfrei laufen würde.
Arbeite in der Firma mit PADS, wir haben noch eine ältere Version.
Ich finde das Programm schon sehr gut im Vergleich zu eagle. Wenn Du vor
hast, nicht all zu komplexe Layouts zu machen, bist du damit sehr gut
bedient. Hast Du vor, PC-Boards zu machen, mit High-Speed-Constraints
und Längen-und-oder-Laufzeit-Constraints und davon jede Menge, dann
brauchst du Mentor Expedition.
Wenn Du nur 10 oder 20 Diff-Pairs hast, geht Pads aber auf jeden Fall!
Wenn Du von EAGLE kommst, wirst Du schnell merken, das Du Leiterplatten
schneller hin bekommst, z.B. mit der Fan-Out-Funktion, die alle
gewünschen IC-Pins mit einem Via an die entsprechende Plane anbindet.
Der Autorouter ist ebenfalls besser, sowie das Handling von mehreren
Layern.
>Die Auswahl ist vernuenftig. Ich kenn leider nur den Altium Designer. Er>funktioniert. Am Besten hohlt ihr euch mal je eine Demoversion und setzt>einen Mann fuer eine Woche oder so ran. Nachher vergleicht.
Bei z.B 4 Systemen zur Auswahl = 4 Wochen /Mann?
Etwas praxisfremd. Wer kann sich das leisten?
mfg
Klaus
Warum Praxisfremd? Altium kostet ohne Wartung etwa 10k, da sollte man
schon genauer vorher draufschauen. Und so einfach wie der Adler sind die
größeren Systeme nicht. Der Teufel hockt im Detail.
@Steffen
Wenn es nur dein Ego ist, das stolz ist, dass dein Chef mindestens 10000
Euro für dich investiert, dann solltest du vielleicht nochmal in dich
gehen?
@MAX
Eine solche überhebliche und argumentfreie Antwort hatte ich erwartet.
Hast du vielleicht schon mal eine Target Schulung mitgemacht, wodurch du
auch belegen kannst, dass dein Problem mit Target nicht zufällig vor dem
Computer saß? (Falls du es dir überhaupt jemals angeschaut hast) Also:
Welche wichtigen Features fehlen, welches Verhalten macht Target in
deinen Augen "zum Spielzeug"? Wir haben Target hier im professionellen
Einsatz. Und im Rahmen der Finanzmarktkrise muss man vielleicht auch mal
in der Lage sein, budgetmäßig "schlank" zu denken ;-)
Hi ich durfte mal des Altium komplett Paket nutzen und ich find es
einfach zu überdimensioniert, allerdings hat es einen großen Vorteil man
hat alles zusammen angefangen beim layouteditor bis zum CAD fürs Gehäuse
dazu kommen dann noch die kleinen Spielereien wie entwiklungsumgebung
.....
da hier einige mit Target und Eagle ein paar kurze fragen:
können die oben genannten packete impedanz kontrollierte verbindungen?
können die oben genannten packete längen kontrollierte verbindungen?
können die oben genannten packete micro und blindvias?
siganlintegritätssimulation?
Wenn ich mit die suchfunktionen von Eagle anschaue- zum kotzen.
z.B.
Such mal alle Widerstände mit Wert 10K, Bauform 0805 auf Topside
Da kannste dir ein blödes ULP schreiben oder von Hand suchen. -Nerv
Target ist da bestimmt nicht besser. Mit Eagle oder Target kann man für
heutige Verhältnisse keine vernünftigen LP entwickeln!
Habe Jahre mit scheiß Eagle verbracht!
MAX
MAX wrote:
> Habe Jahre mit scheiß Eagle verbracht!
Dann hat es dir also zumindest Jahre lang genügt, also kein Grund,
hier mit Fäkalworten um dich zu werfen.
Ich habe auch vor Jahren von Eagle zu BAE gewechselt und bedauere
das nicht, aber ich würde mich deshalb nicht abfällig über den Adler
äußern wollen.
> Target ist da bestimmt nicht besser.
Schon wieder ein Ahnungsloser, siehe Anhang...
> Mit Eagle oder Target kann man für heutige Verhältnisse keine vernünftigen LP
entwickeln!
Mit Target mach ich einen Umsatz von 120.000 EUR pa.
> können die oben genannten packete impedanz kontrollierte verbindungen?> können die oben genannten packete längen kontrollierte verbindungen?> können die oben genannten packete micro und blindvias?
Das sind Anforderungen aus dem High-End-Bereich, betrifft also nur 5%
der Layouter.
Allerdings muss man sagen, dass die Angestellten-Layouter, die mit
"Spielzeug", "Malprogram" etc. argumentieren, privat eine S-Klasse
fahren weil eben ein Audi A3 auch nur Spielzeug ist. :-(
> Mit Target mach ich einen Umsatz von 120.000 EUR pa.
Ich mach mehr OHNE Target, also ist das Sch.....
Tolles Argument!
Target, Eagle, KinderCAD, ... ist wirklich nichts zum professionellen
Arbeiten, für anspruchslose Leiterplatten mag's genügen.
Bensch wrote:
> Target, Eagle, KinderCAD, ... ist wirklich nichts zum professionellen> Arbeiten, für anspruchslose Leiterplatten mag's genügen.
Könnt ihr mit dem Rumgehacke endlich aufhören?
Der OP hatte doch ganz konkrete Fragen nach ganz konkreten Produkten.
Keins dieser Rummotzereien trägt irgendwie dazu bei, ihm diese Fragen
zu beantworten.
Hallo zusammen,
ich arbeite seit ca. 10 Jahren mit Protel hab mit Protel99 angefangen
und arbeite aktuell mit Altium Designer 6.9. Von der Software bin ich
sehr begeistert kenne mitlerweile auch die ganzen Bugs. Was mich stört
ist die Update-Politik von Altium.
Ich hatte die gelegenheit auf eine 3-tägige Schulung von Pulsonix zu
gehen und ich muss sagen Hut ab. Die Software kostet einen bruchteil von
Altium und auch die Wartung ist bezahlbar. Der Support von Pulsonix ist
sehr gut und neue Funktionen werden nicht blos im Sommer und im Winter
eingebaut.
Mein fazit die Version Altium 6.9 lässt bei mir für meine Arbeit
(8-Lagen Multilayer mit Blind and Burid Via) keine Wünsche offen.
Wenn ich ein neues System kaufen würde, würde ich mich für Pulsonix
entscheiden.
Einarbeiten muss man sich in beide Systeme, das bleibt einen nicht
erspart.
Hoffe dir damit ein bischen weiter geholfen zu haben.
Jens wrote:
> Kannst Du mal kurz was zu Deinen Erfahrungen mit BAE sagen?
Mache ich einen neuen Thread auf.
> Hast Du die Light-Version?
Ja, ich benutze es ja ausschließlich privat.
@ Langzeit-EKG-Patient
danke für die infos.
ich gehöre zu den 5% bei "mir" gibts praktisch keine platine ohne.
jedes CAE hat seine bestimmten stärken und schwächen
ein externes entwicklungsbüro von uns arbeitet mit ua. Eagle und ist
damit sehr zufrieden.
wir intern haben cadence allegro in einer höheren ausbaustufe weil wir
ohne die ganzen funktionen nicht arbeiten können.
wir sind teilweise 4+ layouter an einer platine, und und....
es gibt für jeden das optimale paket er muss es nur finden.
@chris
der Electra Autorouter ist ein Clone des Specctra Routers.
@BAE
erinnert mich sehr an topCad (90ziger Jahre). topCad hatte den
Bartels-Router integriert.
@all
ich habe mir PADS, PULSONIX und ALTIUM DESIGNER angeschaut.
Die Entscheidung fiel auf PULSONIX.
Super Preis/Leistungsverhältnis.
Kostet ca. 1/3 des ALTIUM DESIGNER.
Wem PULSONIX noch zu teuer ist, sollte zu Easy-PC (Pulsonix light)
ca.250€ greifen.
Fazit:
Die Zukunft gehört PULSONIX.
>@all>ich habe mir PADS, PULSONIX und ALTIUM DESIGNER angeschaut.>Die Entscheidung fiel auf PULSONIX.>Super Preis/Leistungsverhältnis.>Kostet ca. 1/3 des ALTIUM DESIGNER.
sieht ja nicht schlecht aus, auf der HP von Pulsonix.
Frage dazu:
nach der Konvertierung aus einem Eagle-Layout -> gibt das ein wirklich
deckungsgleiches Pulsonix Layout?, und aus diesem dann ein Pulsonix
Schaltplan erzeugen, - soll ja gehen. Hat das mal jemand gemacht und
funktioniert das einwandfrei?
hab mal das Pulsonix trial runtergeladen.
Eine eagle.sch oeffnen geht nicht direkt, o.k., in der Hilfe habe ich
sofort den empfohlenen Weg gefunden und zum Test versucht, einen winzig
kleinen eagle-Schaltplan in *.eis via pulsonix-ulp zu transferieren.
Dieser laesst sich aber trotzdem nicht oeffnen. Das ist auch kein
Wunder, denn pulsonix schreibt etwas von eagle-version 4.1, aktuell
haben wir jetzt schon 5.3x!
Dazwischen liegen Jahre!, d.h. pulsonix wird voraussichtlich nie einen
eagle-Schaltplan im aktuellen eagle-Fileformat konvertieren koennen :-(
(Fehlermeldung: "Failed to import file '...' as 'Eagle Intermediate SCM
Design (*.eis)' file.)
Btw: Wer Pulsonix downloaden will, man kann die Costumer Abfrage
überspringen, indem man gleich auf Submit klickt. Geht aber nur, wenn
JavaScript aus ist.
Designer wrote:
> @rudo> hier mal das Eagle Projekt hexapod in Pulsonix eingelesen.> Siehe Bild im Anhang.> Die Pulsonix-Gerberfiles kann ich dir auch schicken.
Bahh! Die gesamte Bildschirmdarstellung (beider Grafiken) ist ja
schaurig! Da lobe ich mir die optisch angenehme Sicht auf ein Board bei
eagle. Sorry, möchte hier bestimmt keine Äpfel mit Birnen vergleichen
aber bei einem so teuren Programm hätte ich anderes erwartet.
die Darstellung waer mir ja erst mal egal, das kann man bestimmt
aendern. Beim eagle habe ich auch viele Farben geaendert.
Leider macht mir der design-engineer auch keinen Schaltplan.
Das pour copper habe ich auch schon gefunden, aber die Massepads haben
keine Thermals - kann man bestimmt auch irgendwo einstellen.
bleibt immer noch: wie kriege ich den Schaltplan??
@eagle Anwender
Bildschirmdarstellung beider Grafiken ist in der Tat nicht doll. Die
Grafiken sollten auch nur einen Überblick verschaffen. Ich wollte nicht
2MB Bilder hier reinstellen.
Was meinst du eigentlich mit: "Da lobe ich mir die optisch angenehme
Sicht auf ein Board bei eagle". Die Farbdarstellung? In Pulsonix kann
man die Farben beliebig ändern. Wo liegt eigentlich dein Problem?
Wen es interessiert, hier eine Einführung ins Leiterplattendesign und
Pulsonix:
http://nibis.ni.schule.de/~bfseta/ed-ld/index-lped.html
@Designer,
kannst du denn mit dem reverse designer aus dem eagle-demoboard einen
Schaltplan erzeugen?
Vielleicht liegst ja an meiner trial-Version, meine Testplatine hat
schon 130 pins und die trial ist auf 100 pins begrenzt:-(
Hallo Designer,
habe Pulsonix 5.1 build 3552 runtergeladen und als trial auf einen 8GB
Stick installiert.
Der reverse engineer soll aus einem Pulsonix-Board einen Schaltplan
erzeugen koennen. Dazu habe ich eine Eagle-Platine konvertieren lassen.
siehe auch Pulsonix Menue "Tools" dritter Eintrag --> Hardcopy
es wird auch ein "sheet" erzeugt, es ist aber leer, son shit :-(
@rudo
Es funktioniert auch in der Demo. Du kannst alle Funktionen incl.
Electra Router nutzen, aber über 100 Pins kanst du nicht mehr speichern.
Beim Erzeugen des Schematic mit "reverse engineer" gibt es 2
Einstellmöglichkeiten.
1. All components to bin - anschließend musst du die Symbole aus dem
Componet Bin (rechts am Rand) holen und im Schematic plazieren.
2. Route Connections - hier werden die Symbole im Schematic automatisch
plaziert und die Verbindungen geroutet.
Aber warum liest du nicht direkt den Schematic von Eagle ein?
@rudo
Bei mir funktioniert es. Aus Eagle 5.3 "demo3.sch" mit
SchematicToIntermediate.ulp ausgegeben und in Pulsonix Demo 5.1 build
3552 eingelesen. Kannst du mir dein Eagle-Projekt senden?
@ Designer
Ja, ist ja gut. :) Wenn man die Farben ändern kann will ich nix gesagt
haben. Mit den Farben bei eagle komme ich gut zurecht, es würde aber
auch eagle nicht schaden, wenn man sie beliebig ändern könnte.
@Designer,
das ist tatsaechlich seltsam: demo3 habe ich nicht aber dieses
hexapod.sch und dort geht das importieren.
Bei meinem Schaltplan kommt die Fehlermeldung von pulsonix, eagle findet
im Schaltplan aber keinen Fehler und meldet Konsistenz mit dem board.
Schicke mir bitte ein mail, dann kann ich dir den Link mit meinen
Dateien mitteilen. Bitte keine Namen/Adressen veroeffentlichen, ich
bekomme schon sehr viel Spam.
@du,
das Angebot nehme ich gerne an.
Erbitte ein mail, eine Leer-CD und frankierten Umschlag wuerde ich gerne
zusenden. :-)
(habe nur dsl-384, runterladen geht nur fuer max. 100-200MB)
Man kann sie belibig unter Eagle verwenden. Hatte mal ein tolles ULP
ausprobiert, das für seinen Zweck die Farben willkürlich ändern musste,
und dann wusste ich nicht mehr, wie das Rückgängig machen. Habe mich
dann eine Weile damit Rumgeschlagen, das Problem im Griff zu bekommen.
P. rudo. H. wrote:
> eagle-farben:> in der Datei eagle.scr mit e. Texteditor eintragen:> z.B.:> set color_layer Pads yellow;
Farben sind aber bei eagle nicht völlig frei wählbar. Wenn der
Hintergrund im Board auf Schwarz gestellt ist (siehe erste Farbpalette,
erster Eintrag) dann beeinflusst das auch alle anderen Farben in ihrer
Intensität. Das kann man jetzt als 'gewollt vernünftig' oder auch nicht
bezeichnen, schränkt aber die Farbwahl auch deutlich ein (in Bezug auf
die Helligkeit).
Schade, das der Threat so abgedriftet ist.
Ich habe 6 Jahre lang mit Eagle und nun 2 Jahre mit PADS gearbeitet.
Ich hab also den direkten Vergleich. Außerdem hab ich mir dieses Jahr
auf der Elektronika das Mentor Expedition von einem Erfahrenen Layouter
zeigen lassen....
Zur Eagle Fraktion:
Natürlich ist Eagle gut, besonders, was den Preis betrifft. Man kann
auch schöne Leiterplatten damit machen, aber eben nicht alle!
2 Lagen sind absolut im Rahmen, ab 4 Lagen wird heikel. 6 8 10 12 Lagen
machen keinen Spass mehr.
Das nur 5% aller Layouter Längen-Constraints brauchen und oder
Diff.-Pairs brauchen, stimmt nicht. Sobald man mit schnellen
Controllern, Speichern, PC´s konfrontiert ist, baucht man sehr wohl
solche High-Speed-Routing-Möglichkeiten. Das kann Eagle nicht!
Außerdem fehlt eine Datenbank, in der auch Bestellnummern, Lieferanten,
alternative Teile ect. enthalten sind. (Ja, ich weiss, man kann das noch
mit einer Excel-Tabelle dazu machen, wenn man will)
Zur Target Fraktion:
Jeder Meister lobt seinen Kleister. Fakt ist:
Eagle und Target sind zwar für viele Leiterplatten gut, doch es gibt
eben viele, mit denen man mit diesen Programmen an die Grenzen stösst.
Klar kann man mehrere Lagen auch mit Eagle oder Target entflechten. Doch
mit PADS oder Expedition geht es eben um den Faktor 5-10 schneller, weil
das Programm eben genau so etwas unterstützt.
Zu allen anderen Fraktionnen:
Es gibt sicherlich viele tolle Layoutprogramme, die tolle Leiterplatte
erzeugen, aber die Frage ist eben, welche Anforderungen man an eine
Leiterplatte hat.
Es ist das selbe, als wenn man einen Text-Editor mit Word vergleichen
möchte, die Funktion, einen Text zu schreiben, hat man mit beiden, doch
Word kann einfach vieles mehr. Wenn man diese Funktionen nicht benötigt,
kommt man sicherlich auch ohne klar, wenn man diese Funktionen aber
dringend braucht und gewöhnt ist, möchte man es halt einfach nicht mehr
missen.
Zum Preis:
Eagle ist im Vollausbau für 1000 bis 2000 Euro zu haben. PADS für ca. 18
000. Es hat nichts damit zu tun, das man stolz darauf sein kann, das der
Chef so viel Geld für einen ausgibt. Sondern das ist der Preis für das
Programm eben. Dafür kann ich eine Leiterplatte, bei der ich in Eagle
zwei Wochen brauche, das selbe Ergebnis in PADS in 3 Tagen erreichen.
Bei Leiterplatten, die ich in PADS in zwei Wochen erstelle, kann ich
schlicht und ergreifend NICHT in Eagle oder Target herstellen. Ganz
Wertfrei und ohne Emotionen.
Fazit: Wenn ich nur zwei Lagen mache, mit 0,2mm Abstand und Breite ist
Target, Eagle oder sonst was super beraten.
Wenn ich 4, 6, 8, oder mehr Lagen machen möchte, mit 0,1mm Breite
/Abstand und mit 600 oder mehr Netzen so würde ich auf jeden Fall zu
PADS raten. Es geht einfach schneller und mit weniger Fehlern.
Wenn es noch kniffliger wird wie z.B.
Längen-/Impedanz-/Kapazität-Konstraints, und mit 40 oder mehr
Diff-Pairs, High-Speed-Busse ect. dann hilft alles nichts, dann muß
Expedition her....
>@rudo>habe ich das richtig verstanden, du willst dir für deine Unternehmung>ein neues PCB System anschaffen? oder mit Eagle weitermachen?
@Designer,
beides kann ich nicht ausschliessen.
Im fortgeschrittenem Alter achtet man natuerlich eher auf seine
Gesundheit, es kann also sein, dass ich den eagle (den benutze ich seit
1990) nicht mehr auf Dauer ohne bleibenden Schaden 'vertragen' kann ;)
Da ich aber sehr viele alte eagle-Projekte habe, ist der Import sehr
wichtig, denn mit e. 'Porsche' in der Garage willste doch keinen 'Lupo'
mehr fahren.
Wieviel kostet denn das neueste Pulsonix zur Zeit?
@rudo
Neues ist aufregend, aber alte Liebe rostet doch nicht.
Die Infos gebe ich dir nächste Woche.
@Frank B.
PADS ist ein tolles System. Im Prinzip hast du recht. Aber nicht jeder
Chef will 18T€ x Faktor und mehr (Expedition) ausgeben.
Ja, auch Eagle hat seine Berechtigung. Es hängt immer von Anspruch ab.
Wir sollten nicht vergessen, dass wir die Bezahlbarkeit großer Systeme
auch den Kleinen zu verdanken haben.
Eine Vergleichsliste der Systeme, nach Funktionen gegliedert, würde ich
mir wünschen.
Ich habe einen guten Kompromiss, was Leistung und Preis angeht, mit
Pulsonix (incl. Spice, HighSpeed und Electra Router) gefunden.
@all
Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
> Wieviel kostet denn das neueste Pulsonix zur Zeit?
Kommt auf die Ausbaustufe an, rechne mal mit 2000 ... 6000€, genaueres
sagt dir der Vertriebspartner (z.B. Peschges in Aachen).
@designer,
"alte Liebe", vermutest du - tatsaechlich gabs damals (fruehe 90er)
nicht wirklich viele Alternativen. Meiner alten Abteilung wurde
seinerzeit noch rund 100.000,-DM fuer einen staendigen Sitzplatz im
'professionellen' zentralen eCad-Raum abgezockt - an der
Bauteile-Bibliothek durfte nur der Herr Oberrouter fummeln - da brauchte
sich cadsoft nicht sonderlich anzustrengen um reichlich Kunden zu
bekommen...
und natuerlich selbst einen guten Rutsch ins Neue
- danke fuer die Preisansagen :-)
@rudo
in Deutschland gibt es nur 2, die Pulsonix vertreiben. LPKF ist nicht
mehr dabei. Ich empfehle dir PESCHGES VARIOMETER GMBH in Aachen. Kontakt
Herr Fajfar 0241 56 30 23. Er supportet auch, mit Ausdauer.
Hallo,
welches der hier genannten Programme kann automatisch Hindernisse
umgehen, im Weg liegende Leiterbahnen und auch Vias zur Seite schieben
und automatisch die angefangene Leiterbahn zu Ende routen ?
Welches unterstützt Bussrouting ?
Welches hat eine FPGA Designumgebung intergriert ?
Schöne Grüße
Noppsing
Die Auswahl ist sehr vernuenftig. Ich kenne leider nur den Altium
Designer (nicht empfehlenswert ausser die 3D-Layoutlösung). Ich würde
jedoch noch das Multsim von NI der Liste hinufügen.
Das Tool ist der Wahnsinn was Simulaton angeht, jedoch ist die Auswahl
an Controller nicht überragend.
Auch die Handhabung badarf keine Einarbeitungszeit von 3 Monaten... nach
3 Tagen hatte ich mein 1. Design fertig fürs Etzen...
Deren PCB Tool allerdings ist nur was für Bastler oder Hochschulen...
Am Besten hohlt ihr euch mal je eine Demoversion, erstellt vorher eine
Featureliste, und vergleicht die Tools.
@Norbert
"Welches hat eine FPGA Designumgebung intergriert ?"
Da kann ich dir nur Protel (Altium) empfehlen. Die haben ihre
Schwerpunkte seit geraumer Zeit auf die Komplettentwicklung mit FPGA`s
gelegt. Bin damit sehr zufrieden, jedoch ist die Update-Politik
von Altium eine kostspieleige angelegenheit, wenn man alles mitnimmt.
Vielen Dank für diesen interessanten Hinweis, wir sind gerade dabei von
PCAD2002 aus auf ein neues Programm um zustellen, wir ziehen dabei
Pulsonix in Betracht, da dies alle Daten aus unseren vorhanden
Schaltplänen und Layouts von PCAD2002 einlesen kann.
Mann kann sofort weiterarbeiten und muss nicht erst noch groß die Daten
überarbeiten. Wir haben uns das Programm von der Fa. Peschkes aus Aachen
mit unseren Daten vorführen lassen und ich muss sagen ich freue mich
bereits darauf damit zu arbeiten.
Ebenso hatten wir eine Vorführung von Altium Designer. bei diesem
Programm muss ich sagen braucht man viel Zeit und Manpower bis das
Programm erlernt ist. Nach Rücksprache mit diwersen andern Firmen die
auch Pulsonix nutzen oder von anderen Programmen wie AD oder Ariadne
umgestiegen sind kann ich die Aussagen so zusammenfassen:
Das Programm Pulsonix ist konstengünstig und er Support hervorragend,
die Wünsche der Anwender werden bei den Releases berücksichtigt und
eingearbeitet, soweit möglich. Die Firmen waren Zeiss, ETA
Elektrotechnische Apparate GmbH,Hoffmann+ Krippner GmbH also keine
kleinen Firmen und ich hatte selbst die Rücksprache mit den Anwendern.
Zu Alium muss ich sagen das davon nicht davon überzeugt bin, das Prog
ist für viele Anwendendungen zu mächtig und zu überladen, es ist
kompliziert zu bedienen und braucht eine lange Einarbeitungszeit.
Pulsonix hat sehr viel von Pcad und USer die diese System gewohnt sind
werden sich sehr schnell einfinden.
Hallo Jungs und Mädels,
wir setzen seit 3 Jahren Pulsonix ein. Haben den Support bei Teknotron
bei München gebucht. Wir hatten vorher Eagle im Einsatz. Eagle wurde uns
aber im Laufe der Zeit zu wenig umfangreich. Dann suchten wir nach einer
besseren Lösung. Zur Auswahl standen Mentor Expedition, Pads, Altium und
Pulsonix. Ich hatte alle Systeme auf dem Rechner.
Mentor Expedition Teststellung:
12 CDs oder DVDs, ich weiß es gar nicht mehr so genau. Hat ein Tag
Installation gebraucht. War innerhalb einer Woche nicht zu testen. Es
waren
vielzuviele Hebelchen zu setzen, wenn man von Eagle kommt. Ohne Schulung
kann man das System vergessen. 3 Plätze rund 120kEUR. Uff!
Altium:
Zum damaligen Zeitpunkt war Altium ganz groß beim Promoten. Ich wurde
auf diverse Werbeseminare geschickt. Altium hat wohl im günstigen
Preissgment eine gute Lösung, wenn es auch um FPGA-Design und Simulation
geht. Aber alle Systeme sind von der Ausstattung her wenig perfomant.
Der Direktsupport war auch nicht gut.
Die Interaktionen waren eher bescheiden. Das System konnte aber auch
schnell bedient werden. Die Installation dauerte ca. 1/2h. Nach 8h
konnte man schon ein kleines Layout zeigen.
Wenn es um Schaltplaneingabe geht, dann sind wohl alle Systeme bis auf
Eagle ausreichend.
Da ich nun 3 Jahre Erfahrung mit Pulsonix habe, hat sich hier auch
einiges getan. Aber die meiste Zeit vergeht beim Routen des Layouts. Wir
haben einen Autorouter, der meiner Meinung nach schlechter funktioniert
als der von Eagle. Das interaktive Routen funktioniert mittlerweile
besser wie in der Anfangsphase, dennoch ist es mit Pads nicht
vergleichbar. Hingegen gegen Eagle verglichen ist dieses System ein
Quantensprung. Und man merkt auch von Version zu Version wieder
Verbesserungen. Mittlerweile läuft Pulsonix auch stabil. Aber man merkt
auch bei diesem System, dass es zum Lower Preissegment gehört. Wir
hatten zuletzt ein 4 Lagen Design mit 1200 Netzen mit vielen Flächen
etc. Das hatten wir aus Zeitgründen nach Außen vergeben. Der Layouter,
der schon viel für eine befreundete Firma geroutet hatte stöhnte ganz
heftig. Da die Performance bei dieser Größe nicht mehr ausreichte, bzw.
dass die Flächen immer neu manuell geflutet werden mussten. Dass beim
Verschieben von Bauteilen das System nicht mehr in der Lage war die
Leitungen fehlerfrei zu verlegen etc. Aber Pulsonix hat auch seine guten
Seiten: der Reportmaker ist genial. Dort kann man alle Reports
zusammenklicken, die man braucht. Die Einarbeitungszeit bis man die
erstel LP rausbekommt liegt ca. bei 1 - 2Tage. Das Preis
Leistungverhältnis stimmt. Wir haben 3 Lizenzen und haben für die
kleinste 3,5k (4Lagen, Schaltplan) und 5k(Autorouter, Spice Simulator, 6
Lagen) bezahlt. Teknotron, meiner Meinung nach ein sehr sehr guter
Support Dienstleister mit sehr schnellen Reaktionszeiten nimmt ca. 5 -
10% vom Kaufpreis pro Jahr.
Ach ja: Ich hatte kürzlich einen SPEKKTRA Autorouter zum Test mit
Pulsonix.
Pulsonix kann dem SPEKKTRA die Daten übergeben. Letzteres hätte ich mich
auch beinahe, als ich das Ergebnis sah. Da kann ich gleich beim Pulsonix
Autorouter bleiben. Zwar konnte der Spekktra etwas mehr Leitungen
verlegen, aber ein richtiger Fortschritt war das nicht. Obwohl ich bei
der Einstellung des Autorouters alle Freiheiten offen ließ (Side-Entry
bei SMD Pads, Vias und Pins mit mehreren Anschlüssen etc.)Schaffte
Spekktra bei zwei Beispieldesigns ca. 30% mehr Leitungen zu verlegen als
der Pulsonix Autorouter. Dann beim DRC Check kam das große Erwachen. Die
30% waren Kurzschlüsse! Die Interaktivität beim Spekktra war zwar
gegeben, aber nicht
so performant, wie bei Pads.
Nun aber hier noch ein Geheimtipp:
Da ja Pulsonix eine Spekktra Schnittstelle (gegen Bares) anbietet, gibt
es auch andere Autorouter am Markt, die dieses Format einlesen können.
Ich hatte mir mal einen russischen Topologischen Autorouter angesehen:
TOPOR von EREMEX heist das Teil. Der Autorouter legt los, da legen glaub
ich alle anderen Autorouterhersteller momentan die Ohren an.
Nach zwei Minuten hatte der ein kleines Design zu !100%! geroutet. Nach
ein paar Cleaning Läufen hatte ich annehmbare 20DRC Fehler, die ich dann
per Hand noch in Pulsonix zurechtschieben konnte. Und jetzt kommts noch
besser:
Ich hatte gegenüber Spekktra + Handrouting ca. 40% weniger
Durchkontaktierungen. Aber das Design ist sehr sehr gewöhnungsbedürftig.
Sieht lustig aus. Aber ein altes Designersprichwort besagt. Ist das
Design auch noch so krumm, der Strom fließt auch um die Kurve rum...
Aber der hat natürlich auch seine Macken. Die Schnittstelle kann z.B.
nicht alle Padformate lesen. Bauteile sind verschoben oder auf der
falschen Seite etc. - Aber mal abwarten, was daraus wird.
Jetzt nach dem letzten Design sind wir (Chefe und Ich) aber der
Überzeugung, dass es in diesem Schneckentempo nicht mehr weitergehen
kann.
Meiner Meinung nach ist Pulsonix ein gutes Layoutsystem für Platinen
unter 1000 Netze. Wer Handroutings bevorzugt ist hier gut aufgehoben.
Allerdings wer schnelle Designs fertigen will sollte zu einem
professionellerem greifen:
Pads:
War mir von Anfang an sehr sympatisch. Man kann mit dem System zwar auch
nach längerer Einarbeitung von einer knappen Woche Designs stricken.
Aber der interaktive Autorouter schlägt (bis auf Mentor = PADs
Autorouter) alle hier genannten Systeme. Die Performance ist
unschlagbar. Man kann auch mal schnell nen 144Pinner verschieben, ohne
dass das System sich aufhängt. Es zuckt mal kurz und alle Leitungen sind
wieder DRC gecheckt am rechten Platz. Kostenpunkt für ein 2Platz System
mit 3Schaltplanplätzen ca. 55-70kEUR.
Ein Feature hat mir auch sehr behagt: Gleichartige Schaltplanmodule,
sogenannte Pipes wurden vom System erkannt. D.h. diese Pipes wurden dann
genauso platziert und geroutet, wie das vorangegangene Routing.
Aber als erfahrener Router baut man sich in anderen Systemen
forgefertigte Module, die man dann ins Design einbindet. Das dauert
allerdings auch wieder ein bischen länger.
Das war mein Favorit von Anfang an. Leider hatte die Geschäftsleitung
zum damaligen Zeitpunkt nicht übrig.
Jetzt denkt sie ein wenig anders. Mal sehen was daraus wird. HF Desing
wird auch unterstützt, z.B. CLK-Leitungsanpassung, Striplines,
Impedanzrechnung etc.
Fazit:
Eagle ist super für Einsteiger, wird aber bei dichteren Designs zur
Qual.
Für zuhause meist ausreichend, für die Arbeit nur für wenig aufwändige
Sachen. Der Autorouter läuft gut.
Altium hat ähnliches Niveau wie Pulsonix, hat aber in der
Routingfunktion Nachteile. Als Gesamtsystem mit FPGA Design gesehen
sicherlich gute Vorteile. Die Performance ist weniger gut. Ich weiß gar
nicht ob überhaupt ein Autorouter angeboten wird.
Pulsonix ist das bessere Eagle. Bei genügend Platz ist es auch
ausreichend schnell. Wenns eng wird, dann wird es auch hier
problematisch. Aber man bekommt gute optische Rückmeldungen. Man kann
auch Fehler aktzeptieren und Locken, damit diese auch nicht mehr
auftauchen. Es gibt auch Technologiefiles, die bei jedem Design anders
sein können. Dies kann ein Vorteil, aber auch ein Nachteil sein. Der
Autorouter funkt schlechter als bei Eagle. Für mittlere Designs gut
geeignet. Sein Geld auf alle Fälle wert. Hier wird auch noch weiter
entwickelt. Der Spice Simulator funktioniert, aber wer braucht das
heutzutage wirklich noch, nachdem die Layouts und Designbeispiele
überall herunterladbar sind. Wenns nicht funkt, dann muss sowieso das
Oszi ran...
PADs mein Favorit ist ein wirklich professionelles Tool. Einigermaßen
schnell erlernbar. Leider sind die Kosten recht hoch. Aber wenn man das
System mehrere Jahre nutzt, kann man über die Zeit das Geld wieder
reinarbeiten. Diese Erfahrung muss man aber erst machen.
Mentor, nur wer alles wirklich braucht und wer tagtäglich nur damit
arbeitet, dem hilft dieses System wirklich weiter. Ein befreundetes
Unternehmen setzt dieses System ein und ist auch von den Routing-Zeiten
her meist schneller als wir. Allerdings ist das System Sehr teuer und
unter 2Monaten Einarbeitung geht hier gar nicht viel. Vorallem kostet
die Wartung
auch eine ganze Menge. Am besten im 3Schichtbetrieb nutzen.
Ich hoffe ich konnte Euch weiterhelfen.
Gruß Frank aus Franken
Historisch kann nach 25 Jahren ECAD-Erfahrung auf folgende
System-/Softwarehistorie zurückblicken: CALAY/FutureNet,
Integra/SPECCTRA, Mentor Expedition, Pulsonix.
Pulsonix setzen wir seit zwei Jahren ein und werden als OEM von der
Firma PeSCHGES betreut –womit wir sehr zufrieden sind. Das Engineering
(Schematic) machen wir im Hause, Layout und die Bibliothek werden von
externen Partnern (langjährigen) gemacht. Zur Realisierung des
Engineerings und der Layoutkontrolle, haben wir uns für eine
Netzwerk-Lizenz entschieden, was bei acht Personen eine sehr
Kostengünstige und effiziente Lösung ist.
Eine Aussage wie gut oder schlecht eine ECAD-Software ist, lässt sich
natürlich nur an der Komplexität der jeweiligen Boards messen, und
erfordert für eine objektive Aussage immer ein Benchmarking. Langjährige
Erfahrung und Expertenwissen veranlassen mich jedoch folgende Aussage zu
treffen:
1. Die Kundenbetreuung und Responszeit, sind durch die Firma PeSCHGES
und PULSONIX (UK) erstklassig zu bewerten.
2. Das Preis-/Leistungsverhältnis der Software ist sehr gut,
insbesondere auch die der Folgekosten durch Update und Wartung.
3. Selten wurde ich zu Bugfixing und speziellen Wünschen zur Software so
ernst genommen wie bei PULSONIX. Auf die Umsetzung unserer Wünsche
mussten wir –soweit möglich, nicht lange warten.
Ich kann diese Software unter diesen Randbedingungen nur empfehlen und
habe für ein x-faches an Kosen, schon viel schlimmeres
bekommen/erfahren.
Hallo,
Kann die Aussage von Herrn S. nur bestätigen. Wir setzen Pulsonix seit
einen Jahr ein. Sind von Altium umgestiegen weil wir die hohen
Wartungskosten nicht mehr zahlen wollten und zusäzliche Lizenzen
benötigten.
Sind dann auch über die Firma Peschges Variometer 0241/563023 ( Herr
Fajfar ) auf Pulsonix gestossen.
1. Mann geht sehr gut auf Kundenwünsche ein.
2. Sehr guter,freundlicher und sehr schneller Support.
3. System is intuitiv und einfach zu bedienen.
4. Bibliotheken lassen sich schnell erstellen.
5. Es lassen sich viele andere Systeme gut importieren.
Kann Pulsonix nur weiterempfehlen. Sind sehr sehr zufrieden.
Gruß Tomi
Hallo,
unterstützt PULSONIX auch dynamisches routen ?
D.h. werden im Weg liegende Leiterbahnen (unter Einhaltung der
vorgegebenen Abstände ) automatisch zur Seite geschoben ?
Gruß noppsing
Seltsam. Warum kommen die Pulsonixer jetzt 2 Monate nach dem Ende
des Threads alle heraus?
Für meine Begriffe grenzt das schon hart an das Werbeverbot, welches
die Nutzungsbedingungen (*) auferlegen.
(*) http://www.mikrocontroller.net/user/conditions
Hallo Jörg Wunsch,
ich bin kein Pulsonixer ich bin nur auf der Suche nach "dem richtigen"
Layoutprogramm ;-)
Woran erkenne ich das Ende eines Threads ?
Gruß
noppsing
Norbert W. schrieb:
> ich bin kein Pulsonixer ich bin nur auf der Suche nach "dem richtigen"> Layoutprogramm ;-)
Unsere Postings haben sich überschnitten, mein Kommentar bezog sich
folglich nicht auf dich.
> Woran erkenne ich das Ende eines Threads ?
Deine beiden Vorredner haben den Thread aus der Versenkung geholt, in
die er mittlerweile gerutscht war. Guck dir einfach das Datum der
Postings an.
Du müsstest aber noch eine kleine Warnung gesehen haben unter dem
Fenster, in dem man das Followup schreibt, dass der Thread sehr alt
ist. Ich bilde mir ein, diese Warnung vorhin noch gesehen zu haben,
jetzt aber nicht mehr. Wahrscheinlich zählt Andreas mittlerweile,
wie viele neue Postings in letzter Zeit hinzu gekommen sind, und
zeigt sie dann irgendwann nicht mehr an. Früher kam sie immer dann,
wenn das Ursprungsposting älter als ein halbes Jahr zurück liegt.
ok, stimmt, hier unter dem Fenster steht in rot:
"Hinweis: der Originalbeitrag ist mehr als 6 Monate alt."
Das hatte mich nicht gestört, aber Deine Vermutung könnte stimmen.
Ich wurde aufmerksam gemacht weil ich den Thread abonniert habe.
@Jörg Wunsch, um allen Spekulationen und Verschwörungstheorien
vorzugreifen:
1. Ich kannte das Forum bis zu diesem Tage nicht und bin durch Zufall
darauf gestoßen.
2. Halte ich es grundsätzlich für sehr nützlich, wenn Anwender sich zu
dieser Fragestellung äußern, auch wenn zeitlich kein direkter
Zusammenhang mehr ist. Viele sind vielleicht gerade jetzt mit der
gleichen Frage beschäftigt.
Viele Grüße
J. S.
Hallo,
vielleicht kann ja jemand auch auf meine Frage antworten ?
Welche folgendermaßen lautete:
"Unterstützt PULSONIX auch dynamisches routen ?
D.h. werden im Weg liegende Leiterbahnen (unter Einhaltung der
vorgegebenen Abstände ) automatisch zur Seite geschoben ?
Schöne Grüße noppsing
Hallo noppsing,
Ja, Pulsonix unterstützt diese Funktion. Die gibt es übrigens nicht nur
beim Routen, sondern auch für das Platzieren von Bauteilen.
Gruß, murkl
Hallo Kollegen, Layouter und Entwickler,
am 10.03.09 schrieb ich bereits über Pulsonix, muss nun noch einmal
nachsetzen. Die Software ist nun bei 11 Arbeitsstationen im Einsatz,(9x
Schaltplan 2 Layout) und ich muss sagen nach der anfänglichen
Einstellorgie läuft die SW gut. Wir routen immer noch von Hand, da wir
Hochspannungslayouts machen und da ein Autorouter nichts nutzt. Das
einzige Problem welche ich bei Pulsonix hatte und manchmal noch habe,
sind die vielen Möglichkeiten etwas einzu(ver)stellen und es bedurfte an
Anfang der Arbeit mit Pulsonix sehr viele Einstellungen im Programm um
etwa so wie mit PCAD weiterzuarbeiten. Einige Dinge funktionieren anders
als bei PCAD manche besser manche schlechter. Was Pulsonix kann und PCAD
und auch Altium Designer nicht kann, ist z.B. ein Layout farbig auf eine
Seite in 1:1 drucken. Alte Hasen kenn ndas noch von alten TV
Schaltplänen, auch die Kommentarfunktionen und die bedienbarkeit über
die Dockable Windows sind eine tolle Sache. Alles in allem eine Software
die ihr Geld wert ist.
Was ich auf jeden Fall noch bemerken möchte ist der Support der diesen
Namen wirklcih verdient, wir haben das Programm bei der Firma Peschges
Variometer in Aachen gekauft und ich muss sagen wir haben es nicht
bereut, Herr Fajfar welcher mit der Schulung und dem Support danach
beauftragt ist, kann als absolut kompetent beschrieben werden. Die
wenigen Fragen die er nicht beantworten kann, lässt er sich umgehend
(1-2 Tage)vom Hersteller beantworten. Ich würde mal sagen, dass alle
Probleme und Fragen innerhalb kürzester Zeit zu 95% beantwortet warren.
Natürlich gibt es auch Negatives bei der Software, wie z.B. der fehlende
Grid bei der Bewegung im Plan oder Layout. Man legt zwar ein jedes
Bauteil im Grid ab aber jeder der PCAD kennt weiß um die Funktion "snap
to Grid" Da wird der cursor im grid bewegt und nicht nur das Bauteil im
Grid abgelegt. Wir finden das Arbeiten so sehr anstrengend, da man
schnell verkrampft. Angeblich ist es bei Pulsonix in der todo Liste- mal
abwarten.
nun ja das Meiste ergibt sich bei der Arbeit und so finden wir immer
wieder Kleinigkeiten die noch nicht so ganz toll passen aber im großen
Ganzen ist es schon ein gutes Tool. Nachdem ich beauftragt war ein neues
Tool zu finden, bin ich zufrieden mit meiner Wahl und mein Chefe happy
das ich nicht so viel Geld ausgegeben habe.
Um den Thread nach obigen penetranten Pulsonix-Lobhudeleien wieder ins
Lot zu bringen, hier ein interessanter Nachtrag zu PADS:
Mentor Graphics hat wohl gespitzt, dass ich nicht der einzige bin, der
die sündhaft teuren sog. Wartungsverträge nicht in Anspruch nehmen will.
Jedenfalls liegt mir ein halbwegs akzeptables Angebot (nennt sich
bezeichnenderweise "amnesty action") vor, mein 2005er System
auf die aktuelle Version aufzumotzen und noch einige Erweiterungen zu
bekommen.
Soviel zum Thema Kundenbindung und Softwareabzocke.