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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Was ist sinnvoller?


Autor: Leo B. (luigi)
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Servus beieinander,

Ich bin ja dabei mir ein Labornetzteil zu bauen. Aufgrund von 
preislichen Vorteilen, sowie besserer Verfügbarkeit der Trafos bin ich 
dazu übergegangen 2 Trafos zu verwenden. Einen für die 
Standardspannungen (-12V, -5V, 0V, 5V, 12V) und einen für meine 
Regelbare Spannung von 0-30V mit Strombegrenzung von 0-3A.
Jetz hab ich hin und her überlegt was wohl am sinnvollsten ist.
  
Option 1:
    ganz normaler Trafo 220V -> 30V und da dran
    einen Step-Down-Regler mit entsperechender Beschaltung.
    Problem: Ohne last darf die Ausgangsspannung der vom
     Trafo nicht über 35V steigen sonst liegt an ein paar
     Bauteilen zu viel Spannung an.

Option 2:
    Ein Schaltnetzteil (mit den selben Travo von oben).
    Dann wieder der Step-Down-Wandler.

Option 3:
    Ein Schaltnetzteil mit einstellbarer Ausgangsspannung.
    Das müsste ja ganz genauso funktionieren.

Was haltet ihr für die beste Lösung?

Danke schonmal im Voraus

Autor: Oliver Heinrichs (Firma: OliverHeinrichs.de) (dobson)
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Qption 1 mit Z-Idioten (falls das bei nem sinus geht) ansonsten würde 
ich zur 3 tendieren...

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Schaltnetzteil != Labornetzteil?

Autor: Michael Appelt (micha54)
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Kurzes Feedback:

ein Titel mit dem Wörtchen "Labornetzteil" hilft gelegentlich beim 
Lesen.

Gruss,
Michael

Autor: Leo B. (luigi)
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Na toll bis auf die 1. Antwort is der rest ziemlich blabla.
Und die 1. Antwort ist zwar plausibel, erhöht aber den Leerlaufstrom 
Sinnlos.

Gut Labornetzteil im Betreff wär etwas geschickter gewesen, aber ich 
kanns nimmer ändern. Sorry

Autor: Michael Appelt (micha54)
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Hans Wurst wrote:
> Na toll bis auf die 1. Antwort is der rest ziemlich blabla.
> Und die 1. Antwort ist zwar plausibel, erhöht aber den Leerlaufstrom
> Sinnlos.
>

Na was willst Du den auf ein Posting unter dem Namen "Hans Wurst" 
erwarten ? Oder ist das Dein Realname ?
:-(((

Gruss,
Michael

Autor: Leo B. (luigi)
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Michael Appelt wrote:

> Na was willst Du den auf ein Posting unter dem Namen "Hans Wurst"
> erwarten ? Oder ist das Dein Realname ?
Bissl Offtoppic, aber ja am PC ist das mein Name. Und mein Nick ist 
luigi.
Immer und überall am PC. In jedem Game, jedem Forum und jeder Software.

Autor: Leo B. (luigi)
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Na kommt schon. Hat denn keiner ne Meinung bezüglich meiner Frage?
Sieht jemand Vor-/Nachteile. Oder sogar Probleme?

Autor: Eddy Current (Gast)
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Hast Du denn für eine der Optionen konkrete Vorstellungen? Wo kommen die 
35V her?

P.S.: Wer hat jemals 30V benötigt? Wenn, dann waren die 30V auch zu 
wenig ;-)

Autor: Michael (Gast)
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>P.S.: Wer hat jemals 30V benötigt? Wenn, dann waren die 30V auch zu
>wenig ;-)

1. PS wird so abgekürzt, nicht "P.S." und auch nicht "PS.". Konnte ich 
mir jetzt nicht verkneifen.

2. 30 V kann man schon gebrauchen. Zum Beispiel um OPs mit ±15 V zu 
versorgen ;)

Autor: Skua (Gast)
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Primär regeln.

Autor: Katherine J. (katherine)
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Also, ein ordentlicher Labornetzteil. D.h. für mich, daß die 
Ausgangsspannung nicht zappelt wie bei einem Schaltnetzteil. Ebenso muß 
es auf schnelle Laständerungen adäquat reagieren. Da kommt für mich nur 
ein sauber aufgebauter Linearregler in Frage.
Check mal:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...
Dicker Trafo mit Leistungstransistor und fettem Kühlkörper auf der 
Rückseite, so machen es die Profis auch.

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Jepp, wie ich schon sagte "Schaltnetzteil != Labornetzteil?"

Autor: Ehemaliger (Gast)
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sinnvoll ist in jedem Fall, eine sinnvoll thread überschrift zu waehlen

Autor: Leo B. (luigi)
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Eddy Current wrote:
> Hast Du denn für eine der Optionen konkrete Vorstellungen? Wo kommen die
> 35V her?
Also einen Regler ausgehend von ~30V auf Ausgang (0-29,..V, 0-3A) hatte 
ich mir schon ausgedacht. Nur bei den 220V -> 30V hab ich dann 
festgestell, dass das alles irgendwie ziemlich blödsinnig ist.
Also Option 1 ist wie oben schonmal erwähnt wohl nicht wirklich lösbar, 
wenn man nicht sinnlos energie verbruzzeln will (gerade im "Standby" 
oder bei wenig last).
Option 2 kam mir dann etwas doppelt verschalten vor.
Und so Kam ich zu Option 3.
Was aber am sinnvollsten ist hab ich keine Ahnung.


Katherine J. wrote:
> Also, ein ordentlicher Labornetzteil. D.h. für mich, daß die
> Ausgangsspannung nicht zappelt wie bei einem Schaltnetzteil. Ebenso muß
> es auf schnelle Laständerungen adäquat reagieren. Da kommt für mich nur
> ein sauber aufgebauter Linearregler in Frage.
> Check mal:
> http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...
> Dicker Trafo mit Leistungstransistor und fettem Kühlkörper auf der
> Rückseite, so machen es die Profis auch.
So machen es die Profis. Ich steh aber nicht soo auf heizgeräte und 
deshalb steht bei mir Effizienz zumindest mit auf der "zu 
Beachten"-Liste.
Für mich muss es also kein nach deinen Vorstellungen ordentliches 
Netzteil sein. Wenn des bei lastschwankungen im um eineige mV zappelt... 
meinetwegen. Das kann man Notfalls im Einzelfall auch extern noch mit 
nachgeschalteten L-C-Gliedern und einem Linearregler korrigieren.

(dude) wrote:
> Jepp, wie ich schon sagte "Schaltnetzteil != Labornetzteil?"
Das war also gemeint.

Autor: gast (Gast)
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regelbares schaltnetzteil, danach ein LC-glied gefolgt von einem low 
drop linearregler.
musst die beiden regler halt vernünftig abgleichen können..

Autor: Eddy Current (Gast)
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Na, dann bleibt aber doch wieder nur Option 1 übrig. Du willst doch kein 
primär getaktetes regelbares Schaltnetzteil bauen! Schon gar nicht, wenn 
Du unsicher bist.

Autor: Leo B. (luigi)
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gast wrote:
> regelbares schaltnetzteil, danach ein LC-glied gefolgt von einem low
> drop linearregler.
> musst die beiden regler halt vernünftig abgleichen können..
Warum abgleichen? Des Netzeil einfach auf 2, 3, 4V mehr einstellen als 
Outputt gewünscht, dann L-C-Glied und dann Linearregler. Das müsste doch 
sauber sein oder nicht?

Eddy Current wrote:
> Na, dann bleibt aber doch wieder nur Option 1 übrig. Du willst doch kein
> primär getaktetes regelbares Schaltnetzteil bauen! Schon gar nicht, wenn
> Du unsicher bist.
Will ich nicht? Warum? Gibts da grobe Probleme?

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Loool, dann mal los. Jedes Kind baut doch schon im Alter von 3 so ein 
Netzteil...

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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"Gestatten, Hans Wurst. Der Name ist Programm"

Autor: Leo B. (luigi)
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... ... wrote:
> "Gestatten, Hans Wurst. Der Name ist Programm"
Na klar.

Ich sehe nicht die Schwierigkeit. Gut bissl höhere Spannungen...
Klär mich auf. Wo ist die Schwierigkeit.
OK. Schaltpläne von ATX-Netzteilen... Gute nacht. Aber so viel drum rum 
muss doch gar nicht sein?
http://schmidt-walter.eit.h-da.de/smps/vgwandl.png
so das "Grobe" und die Ansteuerung muss "nur" die 4 FETs kreuzweise, 
abwechselnd und gepulst (damit meine ich nicht 100% der Zeit sind 2 FETs 
durchgesteuert sondern eben nur 50% oder noch weniger, je nach 
Last/erzielter Spannung) durchsteuern?
Klingt einfach oder nicht?

Autor: BMK (Gast)
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>Ich sehe nicht die Schwierigkeit. Gut bissl höhere Spannungen...
>Klär mich auf. Wo ist die Schwierigkeit.
>OK. Schaltpläne von ATX-Netzteilen... Gute nacht. Aber so viel drum rum
>muss doch gar nicht sein?

Lass Dir gesagt sein, die Entwicklung eines primär getakteten
Schaltnetzteil ist eine ganz andere Liga; da braucht's Vollprofis
und eine Entwicklungszeit von nicht selten einem Jahr.

>Also Option 1 ist wie oben schonmal erwähnt wohl nicht wirklich lösbar,
>wenn man nicht sinnlos energie verbruzzeln will (gerade im "Standby"
>oder bei wenig last).

Anscheinend ist Dir nicht bekannt, dass Ringkerntransformatoren
im Leerlauf eine extrem geringe Verlustleistung haben, bei 100VA
Nennleistung etwa 10mA. Das kann ein normales Schaltnetzteil kaum.

Und mit einer Effizienz von etwa 93% in der Klasse braucht sich da
ein Ringkerntrafo auch nicht zu verstecken, da wird ein normales 
Schaltnetzteil wohl kaum hinkommen.

http://www.tauscher-transformatoren.de/html/ringk_031.html

Ein Effizienzproblem ergibt sich bei einem Linearregler in der Tat,
wenn die Ausgangsspannung niedrig und der Strom hoch ist. Da wird
im Extremfall die gesamte Leistung im Kühlkörper verheizt.

Eine Möglichkeit ist die Verwendung eines Trafo mit mehreren
Anzapfungen am Ausgang und passender Umschaltmimik (Relais) je nach
benötigter Ausgangsspannung.

Autor: Jeso (Gast)
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Wie wäre es mit einem Schaltnetzteil als Trafo das schaltbar auf 
verschiedene Ausgangsspannungen ist. Und dahinter ein ordentlichen 
Linearregler somit hat man durch versdchidene Eingangsspannungen weniger 
Verluste kleinere Bauform im Gegensatz zum dicken Trafo und ne schöne 
Ausgangsspannung durch den Linearregler. Und die Vorlast fürs 
Schaltnetzteil sollte durch den Linearregler und Anzeigen und so weiter 
abgedeckt sein.

Und eine 2. Seite mit Festspannungen wie schon beschrieben entweder nur 
mit Trafo wenn nicht zu viel Strom verlangt ist (500mA). Würde aber so 
diemensionieren und Aufbauen das alle Festspannungen gleichzeitig 
genutzt werden können und alle mit 500mA belastet werden können.

Autor: Leo B. (luigi)
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Naja also die Umschaltmethode überzeugt mich jetzt irgendwie gar nicht.
Und linearregler sind auch nicht ganz mein Traum.
Ich denke ich werd mich mal in die Matherie der Schaltnetzteile etwas 
einlesen und weiter etwas herumdenken.

Trotzdem Danke an alle, die produktive Kommentare geliefert haben.

Autor: ROFL (Gast)
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Typisches Beispiel für einen Thread, bei dem jemand nach fachkundiger 
Hilfe sucht, und sich viele Poster aus guten Gründen gegen eine 
bestimmte Lösung aussprechen (Schaltnetzteil).
Das interessiert den Frager allerdings dann doch nicht, sondern er macht 
genau das, wovon alle abraten (Schaltnetzteil).

Autor: Leo B. (luigi)
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Nein, nein. Ihr habt mich nur nich überzeugen können.
Ein tus nicht reicht mir einfach nicht.
Deshalb informier ich mich weiter, stelle dann vermutlich fest, dass 
ichs nicht kann, weiß aber dann auch woran es scheitert. Und nunja dann 
werde ich andere Lösungswege ausloten.

Ich wiederspreche ja nicht, ich will ja nur rausfinden wo das Problem 
ist.

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