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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Balancer mit Einzelzellenausgleich


Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Kennt hier jemand die LipoBal und LipoProfiBal balancer von schulze?

Das sollen echte balancer sein, die verbraten nicht einfach Leistung ab 
einer Spannungsschwelle sondern verteilen die Energie aus den Zellen mit 
höherer Spannungslage in die weniger geladenen Zellen.

Hat jemand eine Ahnung wie das teil funktionieren könnte?

Autor: Robin Tönniges (rotoe) Benutzerseite
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Marius S. wrote:
> Das sollen echte balancer sein, die verbraten nicht einfach Leistung ab
> einer Spannungsschwelle sondern verteilen die Energie aus den Zellen mit
> höherer Spannungslage in die weniger geladenen Zellen.

Fast jeder gekaufte Balancer tut das.
Läd nur da rein wo es gebraucht wird.

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Ja aber wie funktioniert das? Ich kann mir nicht vorstellen, wie man 
zwischen den einzelnen Zellen einen ausgleich statt finden lassen kann 
(ausser durch verbraten von überschüssiger Energie).

Autor: Ralf K. (ralf82k)
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@Robin Tönniges
Also ob das wirklich jeder Balancer tut bezweifel ich.
Normalerweise wird die Zelle, welche die Spannungsschwelle erreicht hat 
mit einem Widerstand belastet, so das der Strom nun nicht mehr in die 
Zelle fließt, sondern an der Zelle vorbei in den Widerstand. Dort 
entstehen aber dann verluste. Meist wird auch nicht bei vollem Ladestrom 
geballanced, sondern bei relativ kleinen Strömen, sonst wären die 
Verluste sehr hoch

Da könnte es verschiedene Ansätze geben.
Einen Sperrwandler der für jede Zelle eine Wicklung und einen Transistor 
hat und eine Gesammtwicklung im Verhältnis der Einzelwicklungen zu 
Anzahl der Zellen.
Nun wird geschaut welche Zelle am meisten Spannung hat. Diese wird dan 
mit dem jeweiligen Transistor an der Sperrwandler geschaltet. Somit wird 
diese Zelle entladen. Danach schwingt der Sperrwandler um und der Strom 
wird mit der Gesamtwicklung an alle Zellen wieder abgegeben. So wird 
erreicht das alle zellen das gleiche Spannungsniveau haben. Und das bei 
85% Wirkungsgrad...

Oder man baut such einen galvanisch getrennten DC/DC Wandler. Der 
Eingang wird immer an die Zelle mit der höchsten Spannung angeschlossen 
und der Ausgang an die Zelle mit der niedrigsten Spannung. Und dann wird 
entsprechend in dem Akkupack umgeschaltet...

Gruß Ralf

Autor: Lupin (Gast)
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Ich denke das mit dem DC/DC trifft auf die kommerziellen produkte am 
ehesten zu. Die Schalterei wird dann wohl irgendwie per FETs erfolgen. 
Diese balancer von schulze sind ja auch relativ klein, da kann kein 
großer überträger mit 14 sekundärwicklungen platz finde.

Autor: aka (Gast)
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Hi,

wisst ihr nun wie ein Equalizer funktioniert?

Neben Schulze gibt es auch noch den Pulsar Equal mit 12 Kanälen.
http://www.pp-rc.de/SHOP/equal.htm

Leider haben alle das Manko, dass nur geringe Ströme als Ausgleichsstrom 
zu Verfügung stehen.

Bei Ladeströmen von 20-100Amp sollten wohl auch höhere Ausgleichströme 
vorhanden sein.
Ich Schätze mal 5-20Amp für Ladezeiten 1-10Std.

Kennt jemand eventuell ein Produkt das hohe Ströme ausgleichen kann?

Balancer scheinen einfacher zu sein, verheizen von Energie.

ala Gut
aka

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Die meisten Hersteller müssen momentan noch ein paar Jahre auf Ablauf 
der entsprechenden Patente warten. Der Hype dazu war so um 1990-2000 vor 
allem im Zuge der ersten Elektroautos.

5A waren schon 1996 kein Problem. Heute mit den besseren Bauelementen 
erst recht nicht. Auch wenns klein sein soll. 5A reichen für 50Ah Akkus. 
Aus meinen Messungen kann man also folgern, das man mit 10% der 
Akkukapazität günstig liegt.

Die gängigsten Methoden wurden ja schon genannt.

Vielleicht sollte man noch erwähnen, das der Zug momentan von passiven 
Balancern mehr in Richtung CAN oder andere Busse geht. Der Vorteil ist, 
daß man dann auch gleich angezeigt bekommt, welcher Akku auszutauschen 
sein wird.


Hier kannst du dich noch etwas informieren:
http://ehydra.dyndns.info/en/Akkubooster/Akkubooster.html

Wenn du Fragen hast, dann einfach mailen.

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