Gast
#1021376
Hallo, Ich versuche, eine kleine Modellbahn-Schaltung (Märklin Spur Z, also Gleichstrom 10V) aufzubauen. Dazu nutze ich 'nen ATmega8 zum Steuern, der mit 5V (geregelt duch einen 7805) betrieben wird. Für die Ansteuerung der Gleise habe ich jeweils einen ULN 2804 und einen UDN 2981, mit denen ich jeweils für jede Schiene des Gleises entweder Masse oder aber ein 9V Potenzial durchschalten kann (natürlich so programmiert, dass nicht gleichzeitig beides auf einer Schiene gelegt wird). Das funktioniert auch wunderbar in meiner experimentier-Schaltung, die ich mit eben genau diesen 9V betreibe. Jetzt habe ich das ganze mal Probeweise an eine 11V-Versorgung angeschlossen, da mit den 9V der eine oder andere Zug eben recht langsam fuhr und innerhalb kurzer Zeit ist mir der ULN 2804 durchgeschmort. Selbst das Bündeln von 2 Kanälen auf ULN und UDN hat nichts gebracht. Beide laufen wunderbar bei 9V, bei 11V werden sie sehr heiss und geben irgendwann den Geist auf. Kann es sein, dass die 11V zu hoch sind und die Sperrwirkung der Darlington-Schaltungen "durchbrechen"? Ich bin leider nur "amateur" und werde aus den Datenblättern nicht ganz schlau. Oder liegt es daran, dass ich die Eingänge des ULN und UDN direkt am Port des Atmel habe? Sie sollen zwar angeblich TTL Pegel als Eingang vertragen, aber vielleicht sollte man trotzdem einen Vorwiderstand dazwischen setzen? Für Hilfe wäre ich sehr dankbar, Euer Peter