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Forum: Platinen Kondensatoren auf Platinen


Autor: Ausgeloggt (Gast)
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Hallo,

weiß jemand, wie man Kondensatoren berechnet, die auf eine Leiterplatte 
geätzt wurden. Wichtig hierbei ist, dass die Platine einseitig ist ...

Vielen Dank im Voraus für hilfreiche Tipps!

Grüße
Ausgeloggt

Autor: Stefan (Gast)
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Hallo Ausgeloggt,
wenn Du Kondensatoren auf einer einseitigen Platine
baust, so sind dies einfach zwei Leiterbahnen o.ä.,
die nebeneinanderliegen.
Der Kondensator berechnet sich wie üblich als
C=epsilon_null  epsilon_r  A/d, wobei d der Abstand
der Kupferkanten ist, A die Flache, also die Länge des
Kondensators * Dicke der Kupferschicht (35um, 70um, ...)
Etwas knifflig könnte es mit epsilon_r werden, hier
kann man in erster Näherung mit Luft, also ca. 1.0 rechnen,
ggf. muß man aber den Lötstoplack o.ä. anstelle von
Luft betrachten. Noch etwas komplizierter wird es, wenn
man den einfluß der Platine berücksichtigen will, über die
Rand-Felder des Kondensators kann sie die Kapazität
schon beeinflussen...

Autor: Ausgeloggt (Gast)
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Danke für die Antwort ...

Das hier versteh ich nicht, wie es gemeint ist (Wikipedia):

Insbesondere können Kondensatoren im Picofaradbereich durch eine 
entsprechende Ausformung von Leiterzügen auf einer Leiterplatte ersetzt 
werden: Zwei gegenüberliegende Kupferflächen von 1 cm² haben bei einem 
Abstand von 0,2 mm beispielsweise bei Verwendung von FR4-Material 
(εr=3,4) eine Kapazität von 15 pF.

Die meinen keine Platine mit einer Dicke von 0,2mm und doppelseitig, 
oder? Meinen die 2 Flächen mit 1cm^2, die einen Abstand von 0,2mm 
zueinander haben?

Grüße
Ausgeloggt

Autor: Jan M. (mueschel)
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Das gilt nur für ein zweiseitiges Layout. Und mit diesen Werten 
natürlich auch nur für eine 0,2mm dicke Platine. Normale Platinen sind 
deutlich dicker (1,5mm), aber für eine mehrlagige Platine (>2 Ebenen) 
könnte es für direkt aufeinanderliegende Ebenen passen.

Würden beide Flächen auf einer Ebene liegen, spielt nur die seitliche 
Fläche beider Leiterbahnen eine Rolle, und die ist mit einer Höhe von 
normalerweise 35µm zu klein um nennenswerte Kapazitäten zu erzeugen.

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