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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 0,1µF Elko durch 100N Kerko ersetzen?


Autor: 100Ner (Gast)
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Hallo,

ich habe ein paar Temperatursensoren und OPV-Schaltungen dazu, nun 
wollte ich das Eingangssignal von den Sensoren (NTC PTC etc *g) etwas 
glätten. Nutze 1k und 0,1µF Elko Standart. Da es jetzt aber ein wenig 
enger wird, wollte ich einfach den Elko oder den normalen 100N-Kerko, 
der auch bei mir sämtliche Spannungsversorgungen etc block, ersetzen. 
Geht dies? Oder gäbe es bestimmte Nachteile.
Es ist nichts Timing-Kritisches oder mit hohen Strom-Impulse belastet, 
nur ein bißchen NTC oder PTC-Sensoren.
Vielen Dank.

Autor: Der Warze (Gast)
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Klar geht das.
Seit es KeKo bis 100µF gibt werden immer mehr Elkos in Neuentwicklungen 
dagegen getauscht.

Autor: Klaus (Gast)
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.. sollte bei hochohmigen Schaltungen sogar besser gehen!
   als mit einem ElKo (kleiner Reststrom).

Ok 1K ist zwar nicht gerade hochohmig aber man könnte ihmchen auf 10K
erhöhen und den C auf 10n verringern. Damit wird Deine Quelle sogar noch 
entlastet.

Autor: Hannes (Gast)
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Kerko bis 100uF? Wo gibts die? Im Zubehörhandel für Schiffsdiesel?

Autor: gast (Gast)
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sorry wenn ich jetzt so blöd frage aber irgendwie stimmt hier was nich 
oder woher kommt ihr auf 100uF? er schreibt doch 0,1uF was ja 100N 
entspricht. aber gehen sollte das wenn ich das problem richtig 
verstanden habe.

Autor: Daniel P. (polzi)
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pF = Picofarad  0,000000000001F
nF = Nanofarad  0,000000001 F
µF = Mikrofarad 0,000001 F

und eientlich:
mF = Millifarad 0,001 F, aber das µ (Mü?) nicht finden, weil es auf 
manchen Tastaturen nicht abgedruckt ist, werden Microfahrad auch mal mF 
geschreiben, was eigentlich falsch ist.

EDIT: Sorry, das passt jetzt nicht hier rein. Ich muss da jetzt nen 
Denkfehler gehabt haben. BEim TS gehts sicherlich nur um 100nF=0,1µF, 
aber anscheinend gibts tatsächlich 100µF-Kerkos, was für diese Art ein 
großes Volumen darstellt. Das scheinen jetzt manche ziemlich spannend 
gefunden zu haben --> Off Topic

Autor: Basti (Gast)
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Hi!
Für die ungläubigen mit den 100µF Kerko:
Taiyo Yuden bietet den "LMK325BJ107MM-T" mit 100µF (+-20%) und 10V 
Spannungsfestigkeit an. Gehäuse: SMD 1210

MfG
Basti

Autor: Freies Elektron (Gast)
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Ich arbeite mit 22µ Kerkos, 47µ gibts auch und 100µ höchstwarscheinlich 
auch.
Alles Low-ESR-Typen. Ersetzen bei mir Standard-Elkos und 
Tantäler.(meistens).

Autor: Gast (Gast)
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Hi allerseit,

die Taiyo Yuden 100uF habe ich als 6.3V Version schon in diversen 
Schaltungen verbaut und das funktioniert problemlos.
Meiner Erfahrung nach kann man in den allermeisten Fällen die Elkos 
durch Keramik Kondensatoren ersetzen. Ausnahme sind jedoch einige 
Spannungsregler die das wegen dem low ESR gar nicht mögen und mit 
Keramiks am Ausgang anfangen wild zu schwingen. Das muss man dann 
jeweils im Datenblatt nachlesen.

Grüße,

ein Gast

Autor: Freies Elektron (Gast)
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> ...Spannungsregler die das wegen dem low ESR gar nicht mögen ...

Das ist ja die Heimtücke bei den modernen Spannungsreglern, für einige 
Typen ist LESR vorgeschrieben, andere vertragen die LESR nicht und bei 
der dritten Sorte spielt es keine Rolle.

Aufmersam das Datenblatt des Reglers durcharbeiten ist hier notwendig!

Autor: Klaus (Gast)
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man! Ihr seit Km von der Frage entfernt!

100Ner fragte nach einem Tiefpass an einen OPV! und nicht
nach einem Schaltnetzteil!

Autor: Gast (Gast)
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Die Hauptfrage ist doch eh schon beantwortet.
Ist vollkommen unkritisch, rein damit!

Autor: hiho (Gast)
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wurden 100µF Kerkos in 0805 schon gesichtet (6.3V) ?

Autor: Gast (Gast)
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Nein, die gibt es meiner Kenntnis nach nur bis 1210 runter.

Autor: hiho (Gast)
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Danke für deine schnelle Antwort.

bei Taiyo Yuden bin ich nur bis 47µF fündig geworden (0805).

ciao

Autor: Michael Lenz (hochbett)
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Hallo,

Unterschiede zwischen Elko und Kerko gibt es natürlich schon. Ich denke 
aber, für normale Bastelschaltungen ist ein Kerko sogar besser als ein 
Elko

Die Kerkos wirken bis zu hohen Frequenzen noch kapazitiv. Ihre 
Resonanzfrequenz, bei denen der Widerstand deutlich kleiner als 1Ohm 
wird, liegt bei etwa 20MHz (wird durch Induktivität der Zuleitungen noch 
verringert):
http://www.epcos.de/inf/mlcc/HF-Messkurven/X7R0603/PDF/

Elkos sind bei hohen Frequenzen nahezu Leerläufe und haben viel 
geringere Grenzfrequenzen:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Elk...


Gruß,
  Michael

Autor: Eddy Current (Gast)
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Murata: z.B. 100µF, 6.3V, 1206

http://www.murata.com/catalog/c02e14.pdf

Autor: JojoS (Gast)
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nochmal OT aber weil sich die Experten hier gerade warmreden:
ich habe in einem ersten Testaufbau für eine LED KSQ mit Zetex Regler 
einen 10µ Low ESR Elko statt wie im Datenblatt angegeben einen 4,7µ 
KerKo benutzt (hatte ich eben noch in der Bastelkiste). Der Elko wird 
jetzt sehr war (etwas über 40°C schätze ich) und der ZXLD1362 wird 
richtig heiss. Kann mir der Elko bei dieser Last jetzt um die Ohren 
fliegen oder vertrocknet der jetzt einfach schneller? Der Ripple in der 
Ausgangsspg. ist jetzt ca. 1VSS, das ist mir auch klar.

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