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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wie kommen Freiberufler an Ihre Aufträge?


Autor: Horst (Gast)
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Hallo zusammen,

ich möchte in diesem Forum die Frage stellen, wie Freiberufler an ihre 
ersten Aufträge kommen, wenn sie sich gerade frisch selbständig gemacht 
haben.

Mir fällt dazu ein.

- Vermittlungsbörsen, zB. Gulp, ...
- persönliche Kontakte


Wie war das bei Euch?

lg, Horst

Autor: Poweruser2008 (Gast)
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Xing und Gulp!

- Profil eintragen
- warten
- miese Dienstleiter wegfiltern
- gute Anfragen beantworten
- Termin machen
- vorstellen
- unterschreiben

Autor: Klinken (Gast)
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Putzer

Autor: Dennis (Gast)
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@Klinken-Putzer

you make my day :-)

Recht hast du aber..

Autor: aha (Gast)
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Ohne eigene Webseite geht nichts. Dort sollte man beschreiben was man so 
macht. Ich kann nich darauf hinweisen, frueh genug mit eigenen Produkten 
anzufangen. Es gibt immer wierder ein Zeit wo die externen Mitarbeiter 
wegrationalisiert werden muessen, und dann hat man am Besten noch 
Produkre, sonst wird's eng.

Autor: Michael H* (Gast)
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es gibt auch sicher die option, sich in etabliertem umfeld - als 
angesteller einer firma - einen kundenstamm zu bilden und den in die 
selbstständigkeit mitzunehmen.

Autor: Dr.Seltsam (Gast)
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Welchen Kriterien müssen für den Freiberufler eigentlich erfüllt sein?

Autor: aha (Gast)
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>Welchen Kriterien müssen für den Freiberufler eigentlich erfüllt sein?

Er muss etwas anbieten koennen und auf eigene Rechnung wirtschaften 
wollen. Ob das "etwas" auch nachgefragt wird ist in erster Linie 
unwichtig, in zweiter Linie allerdings schon. In Indien kann man einen 
Hammer besitzen sich an die Strasse stellen und warten bis jemand 
jemanden mit einem Hammer braucht. Hier kann man eine Biotechfirma 
aufmachen, sich in Patentstreitigkeiten und Zulassungen verstricken und 
wenn die 30 Millionen verbrannt sind, den Laden schliessen. Oder man 
kann etwas dazwischen aufziehen.

Autor: sdf (Gast)
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Also ich hatte mit Xing schon gute und schlechte Erfahrungen gemacht. 
Imme r einen sauberen Vertrag machen!

Autor: MegaMAX (Gast)
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>Hier kann man eine Biotechfirma aufmachen, sich in Patentstreitigkeiten
>und Zulassungen verstricken und wenn die 30 Millionen verbrannt sind...

Am Besten ist es, eine Neue Idee zu haben, ein Produkt zu bauen und zu 
patentieren, einem Großen anzubieten, der dadurch Probleme haben wird 
und sich ein Angebot für die Firma machen zu lassen. Das macht dann:

1)  25.001 Euro an die GmbH für Übernahme der GmbH und deren Namen
2)   2.74  Euro an die GmbH für die Übernahme der Patentkosten
3) etwa 8k Euro an die GmbH für das Anlagevermögen
4) 50.000  Euro an Dich für die Patentrechte in D sofort fällig
5) 50.000  Euro an Dich für die Patentrechte in Europa fällig in 1 Jahr
6) 50.000  Euro an Dich für die Patentrechte in der Welt fällig in 3 J
7) einen Beratervertrag über die Abnahme von Beraterleistungen über 5 
Jahre in Höhe von 10.000 im Jahr, damit du den Vertrag auch akzeptierst 
und die GmbH aufgibst
8) eine jähliche Kompensation für den Ausfall von Lizenzgbühren
9) eine Teamleiterposition für 80k im Jahr in einem anderen 
Konzernbereich der Firma, damit Du keine neue GmbH machst und ab und zu 
nach dem Rechten siehst und peinlich genau dafür sorgst, dass deine 
Entwicklung dort auch ja schön nicht gebaut wird, sondern die Firma 
ihren alten Kram weiter macht

und schliesslich eine Leihsekretärin, die zusammen mit einem Produristen 
und einem Rechtsanwalt für 3 Wochen komissarisch deine GmbH führen, in 
deinem alten Büro die Akten sichten, die Papiere, Rechungen und den 
Behördenschriftverkehr katalogisieren, Verträge mit Lieferanten prüfen 
und kündigen, sowie die Arbeitsverträge mit den 3 MitarbeiterInnen 
abwickeln, ihnen die Kündigungen tippen und zustellen sowie ihnen eine 
Wegbeschreibung zum Arbeitsamt mitgeben.

Autor: Gast (Gast)
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na eine ernstzunehmende Antwort hat der Fragesteller aber nicht 
bekommen.

Autor: gast (Gast)
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Versuch einer ernst zu nehmenden Antwort:
1. Viele Wege führen nach Rom!
2. Entweder Du hast Fähigkeiten/Fertigkeiten anzubieten oder ein 
Produkt, entsprechend gibt es auch verschiedene Plattformen zum 
Anbieten. Internet ist zunehmend erste Wahl. Es ist ein Stück weit 
Fingespitzengefühl nötig, wo sich die potentielle Kundschaft tummelt. 
Versuch macht klug. Wenn nicht gleich klappt, dann nicht gleich die 
Flinte ins Korn werfen. Die Art der Ansprache ändern oder die Plattform 
wechseln. Achtung! Nichts ist schlimmer, als wenn man die Übersicht 
verliert und dann eintrudelnde Anfragen nicht sofort beantwortet!
3. Ein Netzwerk ist wichtig. Dazu gehören potentielle Kunden oder Leute, 
die potentielle Kunden kennen, ebenso wie Leute, mit denen man Dinge 
besprechen kann, wenn man mal nicht weiterkommt. Ein ideales Netzwerk 
umfasst jemand mit Projektleiterkenntnissen für Kalkulation und Planung, 
mindestens einen Rechtsanwalt, mindestens einen Steuerberater, Leute, 
die fachliche Ratschläge geben können und jemand mit einer breiten Brust 
(oder zwei weichen Brüsten :-)) zum Ausheulen, wenns mal nicht so läuft.
Aus so einem Netzwerk (vielleicht als monatlicher Stammtisch 
organisiert...) kommen mehr Anregungen und Tipps, als man es sich 
vorstellen kann, wenn man keines hat.
4. Wenn man die Stellenanzeigen von manchen Unternehmen studiert (bitte 
jetzt keinen Flame - War zu Stellenanzeigen und Dienstleistern), kann 
man hin und wieder (ich formuliere nicht ohne Grund vorsichtig...) 
erkennen, wo das Unternehmen einen personellen Engpass hat. Daraus 
lassen sich mitunter interessante Projekte generieren 
(Argumentationschiene: "Ihr kriegt doch eh keinen für den Job, dann 
könnt ihr es gleich extern vergeben!")
5. Auf Messen (demnächst ist embedded World in Nürnberg) können 
interessante Kontakte geknüpft werden. Bitte beachten: eine Messe ist 
primär für potentielle Kunden des Unternehmens! Aber wenn da einer aus 
der Technik (bei den Salesmen klappts selten bis nie) gelangweilt 
rumsteht, kann man schon mal was anbieten und die Reaktion checken. 
Außer Website immer auch ein Profil oder eine kurze Angebotsbeschreibung 
in Papierform bereithalten. Und eine aussagefähige Visitenkarte schadet 
nie!
6. Wenn man erst mal drin ist und eine gute Arbeitsprobe (ruhig aktiv 
Feedback einholen!) abgeliefert hat, aktiv dafür sorgen, dass man weiter 
gereicht wird. Am besten ist, am Projektende eine kurze Auswertung zu 
machen, was ist gut gelaufen , wo hat es gehangen usw. Wenn man da ein 
gutes Gefühl hat, kann man direkt nach Anschlussprojekten fragen 
(vielleicht auch in der Nachbarabteilung, mit denen geht der 
Ansprechpartner in der Kundenfirma u.U. Mittag essen)
7. Wenn man bei Distributoren (z.B. Subsysteme, el. Bauelemente, 
CAD-Software) jemand gut kennt, kann man auch den mal fragen, ob er 
einen Kontakt zu einem Kunden machen kann. Wenns klappt, Provision 
(1-3%, gleich beim Angebot mit einkalkulieren) zahlen. Dann klappts auch 
mal wieder!
8. siehe 1.! Augen offen und Geist frisch halten!

Viel Glück!

Autor: gasz (Gast)
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die meisten freelancer sind verkappte angestellte in springerpositionen. 
richtige allein agierende gigt es kaum - nur im beratergeschäft, z.b. 
bei zulassungen und so ein zeug. auftragsentwicklung machen immer 
mehrere in kleinen gmbhs, wenn überhaupt.

Autor: ups... (Gast)
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@gasz

Nonsens, jeder Arzt/Zahnarzt, Anwalt, Notar, Sachverständige,
Architekten, Ingenieure(Statiker), Designer, Künstler usw. sind
Freiberufler.
Hier gibt`s mehr Info:
http://de.wikipedia.org/wiki/Freiberufler

Freiberufler dürfen allerdings nicht aggressiv werben
(Hab ich mal gelesen).
Zu den Auftragsbeschaffungsmethoden ist hier schon viel geschrieben
worden. Fehlen nur noch die gelben Seiten, Fachzeitschriften
und Mundpropaganda was auch zum Klinkenputzen zählt.

Autor: gasz (Gast)
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@ups: erst nachdenken, dann schreiben:

Wir reden hier von den Freiberuflern in der Elektrotechnikbranche.

Ferner bezog ich mich auf die reale Situation: Die meisten Freiberufler 
arbeiten exakt in dieser Weise. Sieh Dir mal die zahlreichen Angebote 
der Dienstleister an. Ich arbeite in dieser Branche.

Autor: ups... (Gast)
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@gasz (Gast)

>erst nachdenken, dann schreiben:

Genau, denk erstmal richtig nach.
Von Freiberuflern in der Elektronikbranche hat bisher keiner was
gesagt und das Forum im Bereich Ausbildung und Beruf und Offtopic
ist nicht explizit nur auf die von dir gewünschte Bereiche beschränkt
sondern frei. Sonst hätte der Threadstarter ja auch schreiben müssen
" Wie kommen Freiberufler in der Elektronikbranche an Ihre Aufträge?".

Sche.., wenn man doof ist, nicht?

>Ferner bezog ich mich auf die reale Situation: Die meisten Freiberufler
>arbeiten exakt in dieser Weise. Sieh Dir mal die zahlreichen Angebote
>der Dienstleister an. Ich arbeite in dieser Branche.

Dann kannst du nur für dich reden bzw. schreiben.
Übern Tellerrand zu schauen packst du doch sowieso nicht.
Jeder hat da sein eigenes Konzept an Aufträge zu kommen.
Und dieser Konzepte will Horst ja gern wissen.
Allerdings dürften die bestgehütetes Betriebsgeheimnis sein.

Also nicht erst meckern, sondern selbst mal die grauen Zellen bemühen.

Autor: Gast (Gast)
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Moderator bitte! Da möchten sich zwei in die Wolle kriegen! Nur soviel:

>Von Freiberuflern in der Elektronikbranche
Stimmt. Von Elektronikbranche war nie die Rede. Ich z.B. würde bei der 
simplen Frage nach Freiberuflern hier im Forum sofort an freiberufliche 
Bademeister denken, da wir uns ja in einem Schwimm- und Wasserforum 
befinden.

Hinweis an alle: Demnächst bitte nicht mehr das Wort Mikrocontroller 
verwenden, sondern immer hinzufügen, dass es es sich um "programmierbare 
Mikrocontroller auf elektronischen Baugruppen" handelt. Sonst kommt ein 
Erbsenzähler und bringt "kleine Leitende" aus dem Bankgewerbe ins Spiel 
(die beobachten dort Mini- und Submärkte für Fondsmanager) und 
klugscheisst, dass die nicht programmierbar sind.:-)

Autor: FPGA-Vollprofi (Gast)
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Mal zum Thema: Freiberufler duerfen angeblich nicht auffallend werben. 
Wie kommt man sonst an Auftröge?

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