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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik TA/TB Röhrenradio & mp3-Player -> zu leise?!


Autor: Klaus R. (klaus2)
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Hallo,

habe an 2 + 3 des Diodensteckers meines Mono Röhrenradios einen mp3 
Player angeschlossen - ist aber zu leise. Ist das normal? Die Buchse ist 
mit TA/TB bezeichnet, am Wahlschalter steht aber nur PHONO.

Es handelt sich um ein "Europa 3030".

Danke, Klaus.

Autor: holger (Gast)
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>habe an 2 + 3 des Diodensteckers meines Mono Röhrenradios einen mp3
>Player angeschlossen - ist aber zu leise. Ist das normal? Die Buchse ist
>mit TA/TB bezeichnet, am Wahlschalter steht aber nur PHONO.

Zu leise am PHONO Anschluss? Eigentlich müsste dir da
die Röhre aus dem Sockel fliegen ;)

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...naja, ich weiß halt nicht, ob es ein reiner PHONO Anschluss ist (die 
Buchse ist ja mit TA&TB bezeichnet) - die Belegung habe ich von 
kabelfaq.de - so korrekt?!

Hier noch mein Gerät: 
http://www.radiomuseum.org/r/mivar_europa_3030.html

Danke, Klaus.

Autor: holger (Gast)
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>...naja, ich weiß halt nicht, ob es ein reiner PHONO Anschluss ist (die

Schliess den mal an 1 und 3 an. Lautstärkeregler erstmal
ganz runter drehen!

Autor: Klaus R. (klaus2)
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Nööö...wobei der untere, mittlere ja wohl definitiv die Masse ist und 
die Zählweise der Anschlüsse...ach, hier ein Bild:

http://www.infoseite.at/daten/technik/technik_stec...

Daran habe ich mich gehalten. mp3-Player mit Kopfhörerausgang.

Klaus.

Autor: holger (Gast)
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>Nööö...wobei der untere, mittlere ja wohl definitiv die Masse ist und
>die Zählweise der Anschlüsse...ach, hier ein Bild:

Ja, 2 ist Masse. Wo der empfindliche Eingang ist kannst
du ganz einfach feststellen indem du einen Finger
draufdrückst. Dann hörst du ein Brummen.

Vieleicht möchte dein MP3 Player ja auch nur mit
Kopfhörerlast was ausspucken. So um die 32 Ohm sind da
üblich.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...ne, an gewöhnlichen Boxensystemen läuft der mp3-Player ja 
einwandfrei. Ich werd mal etwas rumprobieren, befürchte aber, dass der 
Eingang (3 / 5) nicht empfindlich genug ist.

Klaus.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Mp3-Player am Röhrenradio - da treffen Welten aufeinander... Verbrenn´ 
Dir nicht die Finger!

Autor: einer (Gast)
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Zu der Zeit hatte man Kritallabnehmer im Plattenspieler da brauchte man 
kein RIAA.

Autor: Wolf (Gast)
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In alten Röhren-Schaltplänen von z.B. RADIONE sind alle "dollen" 
Kombinationen für die TA-Taste zu finden:
Übertrager-Eingang,
 über Kondensator entkoppelt u. Gitter über 3M herausgeführt,
 Masse und Gitter direkt,
 3 mal C-entkoppelt davon 2parallel,
 Eingangswiderstand 500k-Poti mit Schleiferabgriff
 usw.

Also alles Mögliche.

Was sagt denn der Schaltplan, oder kennst Du den nicht?

Autor: Wolf (Gast)
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Da war doch was....

mußte man bei manchen Geräten 2 Tasten (TA+TB) drücken, die dann 
gemeisam rasten?
Ich meine mich zu erinnern bei einem Graetz (Schallkompressor).

Autor: Klaus2 (Gast)
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"mußte man bei manchen Geräten 2 Tasten (TA+TB) drücken," -> Laaaangsam 
- keine vermutungen, bitte :)

Ich höre ja was, nur zu leise - und auf phono steht der wahlschalter ja 
auch (nix mit tasten, ist ein "rad", siehe link). ich hätte ja jetzt 
gewettet, dass wg des kristallabnehmers der eingang deutlich 
empfindlicher ist?! hm. der schaltplan ist nicht vorhanden - das gerät 
ist eher neuzeitlich, "innen" habe ich aber noch nicht nachgesehen.

http://www.radiomuseum.org/r/mivar_europa_3030.html

Danke vielmals! Klaus.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Am Tonbandgerät war 2 Masse, 3 und 5 der normale Ein- bzw. Ausgang 
(Stereo links-rechts) je nachdem ob Aufnahme oder Wiedergabe und 1/4 ein 
empfindlicher Stereoeingang vom Radio ("Kristall"-Ausgang also 
Detektorpegel, ähnlich schwach wie ein dynamisches Mikrophon). 3 und 2 
sollte also für den MP3-Player richtig sein.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Klaus2 wrote:

> ich hätte ja jetzt
> gewettet, dass wg des kristallabnehmers der eingang deutlich
> empfindlicher ist?!

Die Kristalltonabnehmer waren hochohmig, aber spannungsmäßig recht
ergiebig.  Die dürften ihre 100 mV gebracht haben.

Nimm eine EC92 und bau noch einen Vorverstärker rein. :-)

Autor: Wolf (Gast)
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- keine vermutungen, bitte

muß man doch, wenn es ~1966 gebaut sein soll und doch neuzeitlich.
Öffnen ist schon notwendig, kannst dann ersehen, ob und welche 
Einbau-Diodenstecker-Stifte/Buchsen belegt sind.

Autor: Klaus2 (Gast)
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"Die Kristalltonabnehmer waren hochohmig, aber spannungsmäßig recht
ergiebig.  Die dürften ihre 100 mV gebracht haben." -> Wohl nix gegen 
den maximalen Line-Out Pegel von 1Vss (o.ä.)...

Öffnen...hmm. Belegt oder nicht, ich habe ja die beiden Pins 3&5 
gefunden, an denen ein Audiosignal auch wiedergegeben wird (so wie nach 
DIN belegt). Nur ist es halt zu leise. Aber vermutlich kann man ohne 
Schlatplan oder rev eng eh nix machen, stimmt.

Danke, Klaus.

Autor: hans (Gast)
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Hallo Klaus,

du musst den TA Eingang anpassen (die Wiederstände müssen geändert 
werden).

Autor: Dieter Stotz (bulova)
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Um Gottes Willen....

Also, der Grund, warum das Radio zu leise ist, ist der, dass der 
MP3-Player am Kopfhörerausgang keinen Line-Pegel bringt, sondern 
normalerweise weniger. An 'normale' Anlagen angeschlossen ist es nämlich 
auch relativ leise bzw. erst normal, wenn der MP3-Player auf max. 
Lautstärke steht.

Dieter

Autor: Klaus2 (Gast)
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...ehrlich? Ich häng mal das Ozi mit dran und guck mal.

Sonst wars das halt mit "new meets old" - im radio fusch ich nicht rum, 
von Röhren hab ich null Plan.

Klaus.

Autor: Wolf (Gast)
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@bulova,
 >dass der MP3-Player am Kopfhörerausgang keinen Line-Pegel bringt...

Am Kopfhörerausgang sowieso nicht.
Wie ist es dann zu verstehen? -->

 -->Klaus2-Angabe am 28.10.2008 21.28
    ...ne, an gewöhnlichen Boxensystemen läuft der mp3-Player ja
    einwandfrei

Ausgangsspannung des players für Boxen ok, für Radio nicht.
Der Eingangswiderstand des Radios wird stimmen, aber das Signal vom 
Player ist nicht angepasst weil es Kopfhörer treiben soll.

Autor: Klaus2 (Gast)
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Für AKTIV Boxen natürlich. Und mal ehrlich: Wenn ein LineIn doch höhere 
Impedanz hat (~47k afaik?!), wieso sollte dann ein niederimpedanter 
Verstärker (32 Ohm Kopfhörer) da kein ordentliches Signal erzeugen 
können?!

(Zumal das ja an ativboxen jeglicher art auch geht, wenn auch auf 80% 
lautstärke -> ergo muss der input des röhrenradios "anders" sein)

Klaus.

Autor: Dieter Stotz (bulova)
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Hallo,

übliche Aktivboxen für PC oder dergl. sind auf ähnliche Pegel und 
niedrige Impedanzen ausgerichtet. Das ist aber normalerweise kein 
LINE-Pegel. An einem niederohmigen Kopfhörer benötige ich weit weniger 
Spannungspegel.

Korrekterweise müsste man den Ausgang des Players über einen Übertrager 
anpassen oder einen kleinen Zwischenverstärker verwenden.

Dieses Thema ist übrigens häufig in Foren anzutreffen.


Dieter

Autor: Klaus2 (Gast)
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OK - Danke.

Ich suche mal.

Klaus.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Klaus2 wrote:

> Sonst wars das halt mit "new meets old" - im radio fusch ich nicht rum,
> von Röhren hab ich null Plan.

http://www.elexs.de/ec92.pdf

Ganz am Ende gibt's noch einen dimensionierten Schaltplan eines
Vorverstärkers, davor ein wenig Theorie mit Experimentieranleitung.

Versuche mit Röhren dürfen nur unter Aufsicht durchgeführt werden! :-))

Autor: Klaus R. (klaus2)
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Hallo,

habe das Radio jetzt mal geöffnet und der Eingang der TA/TB Buchse geht 
über 474k und 0.022 uF an den "Eingangswahlschalter" und dann über 0.022 
uF an eine Röhre. Sieht also so aus, als müsse ich den Eingang anpassen 
:)

Da ich aber nicht wirklich Ahnung von Röhrentechnik habe, nun die Frage: 
Ist es mgl, einfach einen 47k Widerstand (B) direkt zw den ersten 0.022 
uF C und Masse zu legen, quasi als "Last" für den mp3-Player? Der 474k 
fliegt raus (bzw ich baue eine alternative Chinchbuchse ein).
Ist halt fraglich, ob ich den "Eingang der Röhre" über 47k gegen die 
Chassismasse legen darf - was ja momentan nicht der Fall ist?! Oder 
reicht es, den 474k zu verkleinern (A)? Hmmm...

mp3/TA --- 474k (A: 10k ?)--- 0.022 --- Wahlschalter --- 0.022 --- Röhre
                         *
                         *
mp3 ---------------------*-- B: 47k -- Masse

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...nach vorsichtigem rantasten haben sich 0 Ohm als optimaler Wert nach 
Mgl A ergeben :) - 4.7k lass ich zu Sicherheit einfach mal drin, ohne zu 
wissen, warum. Da in dem für mich ersichtlichen Signalpfad aber auch 
keine weiteren Optimierungsmgl liegen, lasse ich es mal so. Metallica 
schrabbelt mittellaut aus dem 1967er Italoradio - mehr wollt ich nicht 
:)

Klaus.

Autor: karadur (Gast)
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Hallo Klaus

das ist so ok. Du hast aber sicherlich einen Widerstand vom Gitter der 
Röhre nach Masse übersehen.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...gut, auch wenn ich dessen Funktion nicht kenne - Fakt ist ja, dass 
derRadioempfang ca. "doppelt" so laut ist, wie ein angeschlossener mp3 
Player - was am zu geringen Pegel liegt, klar - aber mit dem 
minimalinvasiven Eingriff des 4.7k R bin ich dem Ziel ja ein gutes Stück 
näher gekommen und belasse es dabei - denn wenn ich am Verstärker an 
sich Änderungen vornehme, wirkt sich das a) auch auf die Lautstärke des 
Radios an sich aus und b) entferne ich mich dann immer weiter vom 
Originalzustand - ich lass es einfach so und freue mich, wenn`s noch 
weitere 40 Jahre vor sich hindudelt. (Elkos sind auch ok)

Klaus.

Autor: karadur (Gast)
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Hallo

der Widerstand sorgt dafür das das Gitter nicht floated. Ist genau wie 
bei einem OP. Also nicht geheimnisvoll. Hauptsache es geht.

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