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Forum: Markt Lasediode 0,5 mW


Autor: Thomas R (Gast)
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Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einer roten Laserdiode die eine maximale 
Leistung von 0,5 mW hat, kleiner geht auch, (maximal wäre 1 mW, aber das 
ist sehr kritisch)
Habe schon bei allen möglichen Herstellern und Distributoren gesucht 
aber nichts gefunden.
Kann mir jemand weiter helfen?

Gruß
Thomas

Autor: Klaus2 (Gast)
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...gibts da keine "optischen Dämpfer" für mit definierten db-Werten?!

Klaus.

Autor: wolf (Gast)
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wenn Klaus2 etwas schreibt, ist es immer am Thema vorbei, oder geistiger 
Dünnschi..

Autor: Sven Johannes (svenj)
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Moin,

LDs werden oft mit einer Photodiode gefertigt die einen Strom 
proportional zur erzeugten Lichtmenge erzeugt. Entsprechend steuert dann 
die Regelung den Strom um die gewünschte Leistung zu erzeugen.
Eine LD ohne Regelung zu verwenden ist riskant wenn es um eine 
definierte Leistung geht, eigentlich jede Diode kann bei "Überlast" 
deutlich mehr Licht erzeugen als die Nennleistung. Abgesehen davon 
könnte ich aus dem Bauch auch keine Diode benennen die "nur" 500µW 
Nennleistung hat.

@wolf
Nur die Begriffe sind falsch gewählt, der Gedanke ist ok.
Man spricht in der Optik von sogenannten Neutralfiltern. Das sind graue 
Filter die einen gewissen Anteil vom Licht aller (ok, sichtbaren) 
Wellenlängen schlucken. Diese Filter gibt es abgestuft in "Blenden", 
jede Stufe halbiert die Lichtmenge, oder ditto mit Basis log10.

--
 SJ

Autor: Christian S. (ruchbar)
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Die Regelung der Leistung über die PD ist eine Variante, aber könnte man 
die Leistung nicht auch über einen Pulsbetrieb regeln?

Autor: Sven Johannes (svenj)
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Moin,

Klar, die Frage ist nur wieviel Leistung erzeugt die Diode bei gegebenem 
Strom. Dieser Wert schwankt aber gewaltig in Abhängigkeit von alter und 
(vielmehr) Temperatur.

Wenn die Regelung präzise sein muss ist die Auswertung des Photostromes 
die einzige Chance.

--
 SJ

Autor: Thomas R (Gast)
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Danke für die Antworten,
aber das hilft mir leider noch nicht weiter...

Ja, optische Filter gibt es, die will ich aber aus Platzgründen nicht 
einsetzen.
Ich betreibe die Laserdiode mit einer Stromregelung, momentan habe ich 
eine mit 5 mW, die kann ich aber nicht so weit runter regeln das die 
Leistung klein genug ist.

Und im Pulsbetrieb geht auch schlecht, da ich das Signal mit einer sehr 
schnellen Photodiode abtaste, die liegt im Nanosekundenbereich, 
demzufolge müsste ich die Lasediode im GHz-Bereich pulsen damit es die 
Photodiode nicht "sieht".

Autor: Klaus2 (Gast)
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@wolf
Nur die Begriffe sind falsch gewählt, der Gedanke ist ok.
Man spricht in der Optik von sogenannten Neutralfiltern. Das sind graue
Filter die einen gewissen Anteil vom Licht aller (ok, sichtbaren)
Wellenlängen schlucken. Diese Filter gibt es abgestuft in "Blenden",
jede Stufe halbiert die Lichtmenge, oder ditto mit Basis log10.

-> Genau das war gemeint!

Pulsbetrieb, Strom-Regelung...man müsste mal erfahren, wieso die 0.5mW 
als Obergrenze gelten. Pulsbetrieb "kann" da auch schon falsch sein, 
wenn es um die max. Spitzenleistung und nicht den Mittelwert geht.

Klaus.

Autor: Thomas R (Gast)
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Mein ursprüngliches Problem ist ja die Temperatur :-(,
die Leistung der Laserdiode steigt bei Temperatur sehr stark.

Autor: Thomas R (Gast)
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@Klaus2
die 0,5 mW gelten als Obergrenze weil ich sonst die Photodiode mit der 
ich den Laserstrahl detektiere in die Sättigung betreibe und das ist 
nicht Sinn und Zweck der Sache.

Autor: Klaus2 (Gast)
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...nunja, da wird die leistung halt gemessen, der strom geregelt und 
mittels tempsensor noch ein peltier geregelt - so zumindest in der 
nachrichtentechnik. was hast du denn für einen einsatzbereich? so sind 
deine angaben ja schwer nachzuvollziehen...

Klaus.

Autor: Klaus2 (Gast)
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...dann könntest du noch eine andere optik benutzen und den strahl 
leicht aufweiten :)

strom bzw leistung einer 1mW runterzuregeln geht nur, wenn sie dann 
überhaupt noch lasert - was wiederum auf den schellstrom ankommt.

Also ich find die filteridee immernoch klasse. teste es doch einfach mal 
mit "irgendwas".

Klaus.

Autor: Thomas R (Gast)
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Vom Einsatzbereich her kommen kaum Anforderungen...
lediglich die Temperatur von ca. 0°C bis 50°C.
Die Idee mit dem Strahl aufweiten hört sich gut an,
da werd ich mal gucken ob sich was passendes findet...
Danke

Autor: Klaus2 (Gast)
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das aufweiten erreichst du schon, wenn du die kollimatorlinse leicht 
"verschiebst" - insofern das bei deinem laser geht.

Klaus.

Autor: Andre Z. (andrez)
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http://www.roithner-laser.com/ hat quasi alles was mit Lasern zu tun 
hat, allerdings hab ich da auf die Schnelle auch nur rote Laserdioden ab 
3mW gefunden...

Autor: Alex W. (a20q90)
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wolf wrote:
> wenn Klaus2 etwas schreibt, ist es immer am Thema vorbei, oder geistiger
> Dünnschi..

Hmm, bist Du Wolfgang Kind?

Autor: Thomas R (Gast)
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Bei Roithner Laser hab ich schon angefragt,
die haben auch nix passendes...

Autor: ... ... (docean) Benutzerseite
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also Conrad hat einen Laser mit OPTISCHER Leistung kleiner 1mW (laut 
Datenblatt)

Oder welche Leistung meinst du?

Nr. 158550 - 62

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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... ... wrote:
> also Conrad hat einen Laser mit OPTISCHER Leistung kleiner 1mW (laut
> Datenblatt)

Der Laser hat mit Sicherheit >1mW, nur die Optik dahinter verschwendet 
viel Leistung. Ich hatte mal ein paar nachgemessen:
Laserdiode von Pollin: Am Ausgang etwa 3mW, ohne Optik direkt an der 
Laserdiode: knapp über 10mW
Billig Laserpointer: etwa 0,5mW am Ausgang, etwa 2mW direkt an der 
Laserdiode

Autor: Christian S. (ruchbar)
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Du meintest, dass du die Photodiode bei zu großer Leistung im 
Sättigungsbereich betreibst, was aber doch eigentlich kein Problem 
darstellt, denn du könntest die Nachricht frequenzmoduliert übertragen, 
wodurch Auswirkungen auf die Amplitude keinen Einfluss hätten. Die 
entstehenden Oberwellen könntest du mit einem Tiefpass filtern. Da musst 
du dann aber auf deine Grenzfrequenz achten, um nicht die Information, 
die ja in der Frequenz steckt zu verlieren.

Autor: Thomas R (Gast)
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@Christian S.

was meinst du mit
>die Nachricht frequenzmoduliert übertragen ?

Autor: Christian S. (ruchbar)
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ich wusste nicht, was du mit der laser diode übertragen möchtest...ob du 
den laserstrahl nur detektieren möchtest(wobei dort die sättigung kein 
problem darstellen würde) oder ob die direkt informationen übertragen 
möchtest, deswegen einfach mal den begriff nachricht...allgemeiner gehts 
ja nicht ^^

kannst ja einfach mal schreiben, was du genau vorhast, hab ich das 
überlesen, tuts mir leid, doch dann wären die antworten vielleicht auch 
etwas passender ^^

Autor: Thomas R (Gast)
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Die Laserdiode wird mit einem Spiegel abgelenkt und kommt dabei immer 
wieder über die Photodioden, ich will die Zeit von einer zur nächsten 
Detektion messen, dies muss aber sehr genau sein und darf sich bei 
Temperatur nicht ändern, erstes Problem ist, das die Intensität bei 
Temperatur steigt und ich dadurch nicht mehr genau messe.
Zweites Problem ist halt die allgemein zu hohe Intensität der 
Laserdiode, sodass die Photodiode immer in Sättigung betrieben wird und 
damit laut Hersteller (Hamamatsu 
http://sales.hamamatsu.com/assets/pdf/parts_S/s968...) 
der Schaltzeitpunkt nicht mehr genau definiert ist.

Autor: Florian Rist (Firma: TU Wien) (frist)
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Hallo Thomas

> Die Laserdiode wird mit einem Spiegel abgelenkt...

Kannst Du nicht vielleicht einen anderen Spiegel verwenden? Etwa einen 
halbdurchlässigen oder einen mit einem schlechten Reflexionsvermögen?

Grüße
Flo

Autor: Thomas R (Gast)
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@ Florian Rist (Firma TU Wien)

Nee, das geht nicht...

Autor: Christian S. (ruchbar)
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und was ist dann, wenn du statt eines 0.5mW Laser, eine Photodiode mit 
einer geringeren Empfindlichkeit verwendest?

Autor: Timbo (Gast)
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Kauf einen ND Filter bei Ebay, zB ein ND1, der lässt 10% Licht durch. 
Und dann brauchst Du auch keine Reglung, sondern detektierst die erste 
Ableitung Deiner Spannung an der PD. Wenn die Null ist und es gerade 
eine positive Halbwelle gibt hast Du genau die Mitte. Die wahre Höhe 
spielt keine Rolle. Kannst auch mal ein Stück Glas einer 
Plastiksonnenbrille versuchen oder eine berußte Glasplatte oder eine mit 
Edding bemalte Scheibe oder oder oder...

Autor: Florian Rist (Firma: TU Wien) (frist)
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Hallo Thomas,

Wie wär's denn mit einer Laserdiode für die Datenübertragung in LWL? Die 
haben i.A. eher kleine Leistungen. Die Honeywell HFE3637-001/XBA [1] hat 
z.B. 0,4 mW bie 850 nm, in wieweit sich der Strahl mit Standardbauteilen 
kollimieren lässt weiß ich allerdings nicht.

Grüße
Flo

[1] 
http://docs-europe.electrocomponents.com/webdocs/0...

Autor: Thomas R (Gast)
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Vielen Dank für die vielen Anregungen,
ich werde mal ein paar Versuche mit einem Filter durchführen und mal 
sehen ob sich das so realisieren lässt...

Autor: Dan M. (killler07)
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Falls du doch noch eine "normale" Diode brauchst, hier kannst du sehr 
billig kleine standard Lasermodule bestellen. ;)
z.B.
http://www.dealextreme.com/details.dx/sku.5914
oder
http://www.dealextreme.com/details.dx/sku.5996
Versandkostenfrei^^

Autor: Roland Bumm (rolandb)
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Wie sieht es mit Licht aus einer Glasfaser aus?
Im Labor wurde die GF einfach um einen Gegenstand gewickelt (d=4cm) und 
schwupps wurde die Leistung in der GF je nach Durchmesserveränderung 
ebenfalls verändert. Wie sieht es mit den auskoppeln aus einer GF aus? 
Ist der Lichtkegel zu sehr gespreizt? Ca. 6.5°.. Der Gauss-Strahl.. 
verliert der über die Entfernung zuviel Energie?...

Einfach mal ne "gute" LED Leistung in eine GF einspreisen, die auf 
deinen Empfänger richten und dann mal schön um etwas rumwickeln, 
Leistung überprüfen und ggf den Biegedurchmesser weiter verringern.

mfg
RolandB.

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