Hallo zusammen,
ich bin auf der Suche nach einer roten Laserdiode die eine maximale
Leistung von 0,5 mW hat, kleiner geht auch, (maximal wäre 1 mW, aber das
ist sehr kritisch)
Habe schon bei allen möglichen Herstellern und Distributoren gesucht
aber nichts gefunden.
Kann mir jemand weiter helfen?
Gruß
Thomas
Moin,
LDs werden oft mit einer Photodiode gefertigt die einen Strom
proportional zur erzeugten Lichtmenge erzeugt. Entsprechend steuert dann
die Regelung den Strom um die gewünschte Leistung zu erzeugen.
Eine LD ohne Regelung zu verwenden ist riskant wenn es um eine
definierte Leistung geht, eigentlich jede Diode kann bei "Überlast"
deutlich mehr Licht erzeugen als die Nennleistung. Abgesehen davon
könnte ich aus dem Bauch auch keine Diode benennen die "nur" 500µW
Nennleistung hat.
@wolf
Nur die Begriffe sind falsch gewählt, der Gedanke ist ok.
Man spricht in der Optik von sogenannten Neutralfiltern. Das sind graue
Filter die einen gewissen Anteil vom Licht aller (ok, sichtbaren)
Wellenlängen schlucken. Diese Filter gibt es abgestuft in "Blenden",
jede Stufe halbiert die Lichtmenge, oder ditto mit Basis log10.
--
SJ
Moin,
Klar, die Frage ist nur wieviel Leistung erzeugt die Diode bei gegebenem
Strom. Dieser Wert schwankt aber gewaltig in Abhängigkeit von alter und
(vielmehr) Temperatur.
Wenn die Regelung präzise sein muss ist die Auswertung des Photostromes
die einzige Chance.
--
SJ
Danke für die Antworten,
aber das hilft mir leider noch nicht weiter...
Ja, optische Filter gibt es, die will ich aber aus Platzgründen nicht
einsetzen.
Ich betreibe die Laserdiode mit einer Stromregelung, momentan habe ich
eine mit 5 mW, die kann ich aber nicht so weit runter regeln das die
Leistung klein genug ist.
Und im Pulsbetrieb geht auch schlecht, da ich das Signal mit einer sehr
schnellen Photodiode abtaste, die liegt im Nanosekundenbereich,
demzufolge müsste ich die Lasediode im GHz-Bereich pulsen damit es die
Photodiode nicht "sieht".
@wolf
Nur die Begriffe sind falsch gewählt, der Gedanke ist ok.
Man spricht in der Optik von sogenannten Neutralfiltern. Das sind graue
Filter die einen gewissen Anteil vom Licht aller (ok, sichtbaren)
Wellenlängen schlucken. Diese Filter gibt es abgestuft in "Blenden",
jede Stufe halbiert die Lichtmenge, oder ditto mit Basis log10.
-> Genau das war gemeint!
Pulsbetrieb, Strom-Regelung...man müsste mal erfahren, wieso die 0.5mW
als Obergrenze gelten. Pulsbetrieb "kann" da auch schon falsch sein,
wenn es um die max. Spitzenleistung und nicht den Mittelwert geht.
Klaus.
@Klaus2
die 0,5 mW gelten als Obergrenze weil ich sonst die Photodiode mit der
ich den Laserstrahl detektiere in die Sättigung betreibe und das ist
nicht Sinn und Zweck der Sache.
...nunja, da wird die leistung halt gemessen, der strom geregelt und
mittels tempsensor noch ein peltier geregelt - so zumindest in der
nachrichtentechnik. was hast du denn für einen einsatzbereich? so sind
deine angaben ja schwer nachzuvollziehen...
Klaus.
...dann könntest du noch eine andere optik benutzen und den strahl
leicht aufweiten :)
strom bzw leistung einer 1mW runterzuregeln geht nur, wenn sie dann
überhaupt noch lasert - was wiederum auf den schellstrom ankommt.
Also ich find die filteridee immernoch klasse. teste es doch einfach mal
mit "irgendwas".
Klaus.
Vom Einsatzbereich her kommen kaum Anforderungen...
lediglich die Temperatur von ca. 0°C bis 50°C.
Die Idee mit dem Strahl aufweiten hört sich gut an,
da werd ich mal gucken ob sich was passendes findet...
Danke
http://www.roithner-laser.com/ hat quasi alles was mit Lasern zu tun
hat, allerdings hab ich da auf die Schnelle auch nur rote Laserdioden ab
3mW gefunden...
... ... wrote:
> also Conrad hat einen Laser mit OPTISCHER Leistung kleiner 1mW (laut> Datenblatt)
Der Laser hat mit Sicherheit >1mW, nur die Optik dahinter verschwendet
viel Leistung. Ich hatte mal ein paar nachgemessen:
Laserdiode von Pollin: Am Ausgang etwa 3mW, ohne Optik direkt an der
Laserdiode: knapp über 10mW
Billig Laserpointer: etwa 0,5mW am Ausgang, etwa 2mW direkt an der
Laserdiode
Du meintest, dass du die Photodiode bei zu großer Leistung im
Sättigungsbereich betreibst, was aber doch eigentlich kein Problem
darstellt, denn du könntest die Nachricht frequenzmoduliert übertragen,
wodurch Auswirkungen auf die Amplitude keinen Einfluss hätten. Die
entstehenden Oberwellen könntest du mit einem Tiefpass filtern. Da musst
du dann aber auf deine Grenzfrequenz achten, um nicht die Information,
die ja in der Frequenz steckt zu verlieren.
ich wusste nicht, was du mit der laser diode übertragen möchtest...ob du
den laserstrahl nur detektieren möchtest(wobei dort die sättigung kein
problem darstellen würde) oder ob die direkt informationen übertragen
möchtest, deswegen einfach mal den begriff nachricht...allgemeiner gehts
ja nicht ^^
kannst ja einfach mal schreiben, was du genau vorhast, hab ich das
überlesen, tuts mir leid, doch dann wären die antworten vielleicht auch
etwas passender ^^
Die Laserdiode wird mit einem Spiegel abgelenkt und kommt dabei immer
wieder über die Photodioden, ich will die Zeit von einer zur nächsten
Detektion messen, dies muss aber sehr genau sein und darf sich bei
Temperatur nicht ändern, erstes Problem ist, das die Intensität bei
Temperatur steigt und ich dadurch nicht mehr genau messe.
Zweites Problem ist halt die allgemein zu hohe Intensität der
Laserdiode, sodass die Photodiode immer in Sättigung betrieben wird und
damit laut Hersteller (Hamamatsu
http://sales.hamamatsu.com/assets/pdf/parts_S/s9684_series_kpic1056e04.pdf)
der Schaltzeitpunkt nicht mehr genau definiert ist.
Hallo Thomas
> Die Laserdiode wird mit einem Spiegel abgelenkt...
Kannst Du nicht vielleicht einen anderen Spiegel verwenden? Etwa einen
halbdurchlässigen oder einen mit einem schlechten Reflexionsvermögen?
Grüße
Flo
Kauf einen ND Filter bei Ebay, zB ein ND1, der lässt 10% Licht durch.
Und dann brauchst Du auch keine Reglung, sondern detektierst die erste
Ableitung Deiner Spannung an der PD. Wenn die Null ist und es gerade
eine positive Halbwelle gibt hast Du genau die Mitte. Die wahre Höhe
spielt keine Rolle. Kannst auch mal ein Stück Glas einer
Plastiksonnenbrille versuchen oder eine berußte Glasplatte oder eine mit
Edding bemalte Scheibe oder oder oder...
Hallo Thomas,
Wie wär's denn mit einer Laserdiode für die Datenübertragung in LWL? Die
haben i.A. eher kleine Leistungen. Die Honeywell HFE3637-001/XBA [1] hat
z.B. 0,4 mW bie 850 nm, in wieweit sich der Strahl mit Standardbauteilen
kollimieren lässt weiß ich allerdings nicht.
Grüße
Flo
[1]
http://docs-europe.electrocomponents.com/webdocs/067b/0900766b8067bc44.pdf
Wie sieht es mit Licht aus einer Glasfaser aus?
Im Labor wurde die GF einfach um einen Gegenstand gewickelt (d=4cm) und
schwupps wurde die Leistung in der GF je nach Durchmesserveränderung
ebenfalls verändert. Wie sieht es mit den auskoppeln aus einer GF aus?
Ist der Lichtkegel zu sehr gespreizt? Ca. 6.5°.. Der Gauss-Strahl..
verliert der über die Entfernung zuviel Energie?...
Einfach mal ne "gute" LED Leistung in eine GF einspreisen, die auf
deinen Empfänger richten und dann mal schön um etwas rumwickeln,
Leistung überprüfen und ggf den Biegedurchmesser weiter verringern.
mfg
RolandB.