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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik UV smd LEDs für Belichtungsgerät


Autor: thorsten (Gast)
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Hallo zusammen!

bin auf der Suche nach UV SMD LEDs für ein Belichtungsgerät.
ich hab bei ebay 100 UV LEDs um 9€ gefunden, aber halt leider keine 
SMDs.
Die günstigsten UV SMD LEDs die ich gefunden habe beginnen bei 0.40€ pro 
Stück.

Hat da jemand einen günstigeren Anbieter für UV SMD LEDs für ein 
Belichtungsgerät?


lg thorsten

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ich weiß gar nicht, was dieser UV-LED-Wahn soll. Tun´s die guten, alten 
und sparsamen UV-Röhren nicht mehr? Ich belichte damit schon jahrelang 
und das zu bester Zufriedenheit... Ein professionelles Gerät kostet um 
180 Euro. Was meinst Du, wieviele LEDs für eine vollflächige 
Ausstrahlung der Fläche brauchst und wie letztendlich die Ergebnisse 
werden?

Autor: thorsten (Gast)
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re: Travel Rec;; das kommt ganz auf die fläche darauf an die ich 
beleuchten will. aber nach dem hab ich nicht gefragt. ich wollte 
eigentlich nur fragen, ob jemand einen günstigen uv smd led liferanten 
kennt!

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Travel Rec. (travelrec) Benutzerseite

>Ich weiß gar nicht, was dieser UV-LED-Wahn soll.

Mee too!!!!

Warum einfach und bewährt, wenns auch mit HighTec SchnickSchnack und 
schlecht geht. ;-)

Autor: ulrich (Gast)
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Naja, für ganz kleine Platinen in Briefmarkengröße haben die UV-LEDs 
auch Vorteile.

Autor: Michael (Gast)
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>Warum einfach und bewährt, wenns auch mit HighTec SchnickSchnack und
>schlecht geht. ;-)

Mit dieser Einstellung wäre Fortschritt nicht möglich. Neue Technologien 
haben am Anfang meist sehr viele Nachteile gegenüber altbewährten 
Technologien...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Michael (Gast)

>Mit dieser Einstellung wäre Fortschritt nicht möglich. Neue Technologien
>haben am Anfang meist sehr viele Nachteile gegenüber altbewährten
>Technologien...

Sicher. Aber ich beobachte immer mehr, wie krampfhaft neue Technologien 
in den Markt gedrückt werden, obwohl die vorhandenen gut funktionieren. 
Jaja, was lange hält bringt uns kein Geld. . .
Und solange die neune Technologieen noch Nachteile haben (Z.B. vor 
einigen Jahren die TFTs), sind sie halt nur Nische, Spielerei und zu 
Recht verpöhnt. Solnge bis die Nerds genug gekauft und praxisgetetet 
haben und das Produkt entweder ausgereift oder vom Markt verschwunden 
ist ;-)

MFG
Falk

Autor: Sven (Gast)
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> Tun´s die guten, alten und sparsamen UV-Röhren nicht mehr?

Meine tun's nicht mehr lang. Ich hab die Belichtungszeit schon merklich 
verlängern müssen. Und ich würde meinen Belichter durchaus auf LEDs 
umbauen.

Wieso denn keine UV-LEDs?
- leuchten mit einigen Volt, ich kann den Selbstbau-Belichter sicher aus 
einem Steckernetzteil betreiben
- gleichmäßigere Ausleuchtung, 100 LEDs clever verteilt bringen bestimmt 
eine bessere Ausleuchtung als zwei Röhren
- preisgünstiger, wenn 100 LEDs wirklich 9 EUR kosten, komme ich besser 
weg als bei 2 8W-UV-Röhren von Reichelt, zumal die noch eine Zündung 
(z.b. billig-Stromsparlampe schlachten) brauchen
- zuverlässiger, da weniger Alterung

Autor: Emperor_L0ser (Gast)
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Moin,
also ich habe mir ein UV-Led Gerät selbst gebaut und habe für die Led's 
(110 Stück) und Vorwiderstände 30 Euro gezahlt. Es Funktioniert sehr gut 
für Platinen bis 200x160mm. (Ohne Glasscheibe 2:30 min, mit 4:00 min)

Klar man lötet ne Weile an 110 Led's und den paar Vorwiderständen, dafür 
läuft die ganze Kiste mit 12Volt und ich brauche keinen Inverter und 
habe damit keine Hohe eventuell gefährliche Spannung. Weiterhin muss ich 
mir keine Gedanken über einen eventuellen Wechsel der Röhren machen, 
auch wenn dieser bei einem Belichtungsgerät sicherlich sehr sehr selten 
nötig ist, da das Gerät nicht so viel Betriebsstunden hat. Die Technik 
ist insgesamt einfacher.

Klar gibt es neue Technologien, die nicht sofort für alle Einsatzzwecke 
verwendbar sind. Beispiel: Die Ersten Weißen Led's (kaltweiss) als 
Glühbirnenersatz, das Licht ist einfach nicht so angenehm fürs Auge.

@thorsten
Warum willst du unbedingt SMD-Led's. Wenn ich mir vorstelle 100 Stücke 
davon zu löten, glaube ich nicht, dass das auf Dauer wirklich Spass 
macht.
Lieferanten habe ich meine üblichen Verdächtigen durchgesucht und bin 
auch bei keinem unter deinem Preis gekommen

mfg Emperor_L0ser

Autor: Sven (Gast)
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> Warum willst du unbedingt SMD-Led's. Wenn ich mir vorstelle 100 Stücke davon zu 
löten, glaube ich nicht, dass das auf Dauer wirklich Spass macht.

Also mir würde das auf jeden Fall mehr Spass machen, die auf eine 
Platine zu pappen, als 200 Löcher zu bohren, 100 LEDs durchzustecken, 
200 Beinchen abzuknipsen und zu verlöten... Ich mache inzwischen SMD wo 
es geht, ist deutlich angenehmer zu verarbeiten als das Durchsteckzeugs.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Die SMD-LEDs liefern aber bei Weitem nicht die Leuchtkraft bedrahteter 
5mm UV-LEDs. Da brauchst Du dann mindestens 200.

Autor: Sven (Gast)
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Die haben halt einen blöden Abstrahlwinkel von 120°. Man müßte welche 
mit Linse bekommen,die so etwa 20-30° haben.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Gibt es auch, von OSRAM z.B., aber der Aufwand wird nicht durch das 
Endergebnis und vor allem nicht durch den Preis gerechtfertigt.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Sven (Gast)

>Wieso denn keine UV-LEDs?

Die gleichen unssinnigen Argumente wie in dem Artikel LED-Belichter.

>>- leuchten mit einigen Volt, ich kann den Selbstbau-Belichter sicher aus
>einem Steckernetzteil betreiben

Kann man UV-Röhren genauso. Idiotensichere Dinge werden nur von Idioten 
benutzt.

>- gleichmäßigere Ausleuchtung, 100 LEDs clever verteilt bringen bestimmt
>eine bessere Ausleuchtung als zwei Röhren

Bestimmt? Weiist du das? hast du das nachgewiesen? Wunschdenken?

>- preisgünstiger, wenn 100 LEDs wirklich 9 EUR kosten, komme ich besser
>weg als bei 2 8W-UV-Röhren von Reichelt, zumal die noch eine Zündung
>(z.b. billig-Stromsparlampe schlachten) brauchen

Äpfel und Birnen. Irgenwelche 0815 Dritte Wahl UV-LEDs mit Soliden 
UV-Röhren vergleichen.

>- zuverlässiger, da weniger Alterung

Ha, du bist ja der Held, weil gerade LEDs die ordentlich Dampf bringen 
müssen ja auch gar nicht altern. Und erst recht die Leuchtstoffe . . .

Ergo. Nix als Dampfplauderei.

MFG
Falk

P.S. Wenn UV-LEDs wirklich so doll wären, hätte die Industrie sie längst 
im Einsatz.

Autor: Sven (Gast)
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Häh? Wer hat Dir denn in den Kaffee gepieselt? Muss ich auf diese 
Pseudo-Argumente jetzt eingehen?

Sitzt Du auch noch vor einem Röhrenmonitor, weil das ja so bewährte und 
robuste Technik ist? Wer braucht schon TFT, nur was für neumodische 
Spinner...

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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@Sven:

Laß mal den Thorsten seinen Belichter mit UV-SMD-LEDs fertig machen und 
wenn er läuft, zeigt er mal die entwickelten Platinen. Ich bin mir 
sicher, dann hören Falk und ich auch auf zu meckern ;-)

Autor: Daniel P. (polzi)
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Sorry Jungs, aber ich plauder jetzt mal aus Erfahrung:

Damit man mit UV-LEDs ein wirklich homogenes Feld erhält, muss der 
Abstand von 20°-LEDs etwa bei einem Zentimeter liegen. Alles andere ist 
Quatsch. Wirklich. Auch wenn die Elektor was anderes sagt. Viele User 
der Forums haben ihre Platinenbelichter mehrere Male gebaut und bei 
allen schrumpfte der LED-Abstand von Version zu Version, von 2,8cm auf 
1cm. Das ist einfach Fakt.

Damit entsteht aber das nächste Problem: Die Ränder sind nicht sao hell 
wie die Mitte der Leuchtfläche, also muss man minestens 2cm mehr Fläche 
mit LEDs zukleistern, als dann belichtet werden können.

Das heißt: Euroformat braucht 20*14=280LEDs. Die kosten mindestens 20€. 
Röhren kosten bei Reichelt 8€. Zwei Stück 16€ und das Europaformat wird 
auch ohne 700 Löcher belichtet.

Wenn man die Röhren aus nem alten Gesichtsbräuner holt, kosten 4 Röhren 
1€+Versand bei eBay.

Versteht mich nicht falsch, ich belichte kleine Platinen momentan auch 
mit LEDs, aber mein Projekt für einen größeren Belichter ging einfach in 
die Hose.

Mit 4 Röhren kann man schon recht dicke Brummer belichten. So ungefähr 
25x15. Da brächte man aber 29*19 LEDs=Viel^^, über 500 LEDs=50€. Macht 
wieder 1200 Löcher. Das steht in keinem Verhältniss zum Verdrahten von 4 
Röhren.

Deshalb: Lass gleich bleiben. Wirklich. Ich war auch lange von LEDs 
überzeugt.

Autor: Günther Grundböck (grundy)
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also bei ebay gibts genug smd-uv leds aber die sind dermaßen schwach, 
ich glaub nicht dass die nur ansatzweise reichen. kann mal ein foto 
posten wenn du willst hab mir mal spaßweise 5 bestellt.
ich belichte oft platinen mit leds, da ich wirklich zu 90% platinen in 
briefmarkengröße mache. ich benutze allerdings eine cree 7090 UV led 
ohne optik (ca 8€), belichtungszeit ca 30 sekunden, superscharfe kanten. 
hat auch eine sehr homogene lichtverteilung aber für größere sachen 
sicher schwierig.

du kannst auch versuchen einen alten tft auf uv umzubauen oder einen 
alten scanner, da gibts viele möglichkeiten außergewöhnliche belichter 
zu bauen.

ich such grad nach einem alten xy-plotter und will versuchen eine 
uv-laserdiode einzubauen und direkt auf die photoplatine zu "drucken"
würde das foliendrucken ersparen

Autor: Sven (Gast)
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> Damit man mit UV-LEDs ein wirklich homogenes Feld erhält

Mit 2 Röhren bekommst Du auch kein homogen beleuchtetes Feld, wenn Du 
eine Eurokarte belichten willst. Ich hatte schon verschiedene Belichter 
(Isel mit 4 Röhren, einen 2-Röhrer von RS, Firma vergessen, Eigenbau) 
unter den Fingern. Die haben alle trotz reflektierendem Boden eine 
inhomogene Beleuchtung, das ist nunmal konstruktionsbedingt. Nur steckt 
der Fotolack das meistens gut weg, wenn die Belichtungszeit einigermaßen 
stimmt.

Den Randbereich der Röhren-Belichter kann man meist auch nicht nutzen, 
weil da die Intensität merklich abfällt. Und die üblichen 295mm-Röhren 
sind für eine Eurokarte nicht wirklich optimal.

Autor: asdf (Gast)
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Bei den üblichen Konstruktionen mit Röhren muss - denke Ich - die 
Vorlage gut aufliegen, da das Licht auch unter relativ flachen Winkeln 
einfallen kann. Mit LEDs ist auch bei relativ geringem Abstand der 
Einfallswinkel nahezu senkrecht (z.B. +/- 10°). Die große Verbreitung 
von Röhren spricht natürlich dafür, dass es damit auch problemlos 
funktioniert.

Ich habe vor dem Aufbau die Lichtverteilung simuliert. Um im Randbereich 
keine Reduktion der Intensität zu bekommen muss die leuchtende Fläche 
größer sein als die zu belichtende Leiterplatte. Daher habe ich die 
Variante gewählt 48 LEDs in 3 Streifen zu je 16 Stück mit jeweils 1 cm 
Abstand (und die Streifen um 1/3 cm versetzt) zu montieren und das ganze 
über der Leiterplatte zu fahren. Für die Belichtungszeit ist es egal, ob 
ich die LEDs über die Fläche verteile oder einen schmalen Streifen mit 
hoher Intensität verfahre. Die Homogenität ist jedoch besser und bei 
kleineren Leiterplatten wird die Belichtungszeit auch kleiner.

Unter rein praktischen Erwägungen würde ich zwar nicht sagen, dass es 
unbedingt LEDs sein müssen, aber ein bisschen Bastelspass muss doch auch 
mal sein :-) und große Nachteile kann ich nicht erkennen. Wenn die LEDs 
zu billig sind, dauert es schlimmstensfalls etwas länger. Mich stört das 
bisher nicht so sehr, dass ich etwas dagegen zu tun beabsichtige, ich 
kann aber auch andere verstehen, bei denen nach spätestestens 120s beide 
Seiten belichtet sein müssen.

Zur Lebensdauer von UV- LEDs habe ich weder positive noch negative 
belastbare Aussagen gefunden und wäre für konkrete nachvollziehbare 
Angaben dankbar.

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