Hallo, habe kurz eine Basisfrage zu einer OP-Amp Schaltung. Ich möchte einen Nicht invertierenden Verstärker aufbauen. Ich habe mit der Formel das Verhältnis der Widerstände ausgerechnet, aber in welcher Grössenordnung müssen diese Konkret sein? Vielen Dank für die Antworten, mfG Killler07
Für Hochfrequenzanwendungen gibt der Hersteller sehr genaue Werte an, normale OPs legt man sie irgendwo zwischen 10k und 100k, max. 1M.
Ist nur eine simple Spannungsverstärkung. OP ist TS912.
Gast
#1033260
Na dann such dir einen Bereich aus. Ob 10^3 oder 10^4 Ohm dürfte dabei ja dann wurscht sein.
Also ich nehme 10k. Habe das schon richtig verstanden, dass R1 + R2 = ca 10k sein müssen oder?
Gast
#1033360
Hallo Dan, > Also ich nehme 10k. Habe das schon richtig verstanden, dass R1 + R2 = ca > 10k sein müssen oder? es kommt darauf an, was Du machen willst und welchen OPV Du verwendest. In der Grundschaltung erkennst Du, daß der Ausgang des OPV genau R1+R2 mit Strom versorgen muß. R1+R2 --> 0 bedeutet, daß der OPV viel Strom treiben muß. Daher können niederohmige Schaltungen nur bei geringen Ausgangsspannungen verwendet werden. R1+R2 --> oo bedeutet, daß der OPV nicht so viel Strom treiben muß. Das geht dann auch bei höheren Ausgangsspannungen. Nun ist der Ausgangsstrom nicht das einzige. Bei HF-Schaltungen greift man gerne auf niedrigere Widerstände zurück, um das Rauschen zu minimieren. Rauschen spielt bei HF aufgrund der höheren Bandbreite eine größere Rolle, denn die Leistung des thermischen Rauschens ist proportional zur Bandbreite und zum Widerstand. R1+R2 = 10k ist ein guter Wert für normale Bastelschaltungen (Größenordnung: DC - 200kHz, +/-12V). Rauscharme Verstärkungen für 1-10MHz werden aber beispielsweise größenordnungsmäßig mit R1=27 Ohm, R2=330 Ohm betrieben (z. B. mit MAX4107) und funktionieren dann nur noch mit Versorgungsspannungen von +/-5V. Gruß, Michael
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