Bleifrei Wellenlöten von 2mmRM

Gast #1036843
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Lassen sich nicht komplett vermeiden, Lotfänger bringen nur an den 
letzten Pins was, sofern längs gefahren wird. Bei Querfahrt haste Pech.
Was empfiehlt der Bauteilhersteller? Wie gross ist der Pinüberstand?
Gast #1036849
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Wenn Ihr bei 2mm Raster Brücken habt, ist euer Prozess falsch 
eingestellt. Wir schaffen hier problemlos SO08 mit RM 1,27mm ohne 
Spezialpads und ohne Lotfänger.
Wie oft ist "immer wieder"?
Ansonsten: Wie sieht der Lotfänger aus (Größe& Abstand)?
Wenn Du das Design ändern kannst: Seite für die SMDs wechseln und 
Reflow-Löten. Brücken bei Welle sind nie zu 100% zu vermeiden, nur 
extrem zu minimieren.
Gast #1036855
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> Die Pads haben 1.47mm Durchmesser

Das sagt nicht viel. Bohrdurchmesser, Pindurchmesser, Pinüberstand?

> Wir schaffen hier problemlos SO08 mit RM 1,27mm

Kann man nicht direkt vergleichen, weil die Pads flach aufliegen im 
Gegensatz zu Pins.
Gast #1036871
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> Wir haben eine relativ schmalbrüstige Lötanlage von ATF, unsere
Produktion hat schon einiges herumexperimentiert (Chipwelle off..

Haben wir auch- die Chipwelle wurde als erstes totgelegt.

Auch wenn einige das nicht wahrhaben wollen, Löten -ob verbleit oder 
bleifrei- ist alles andere als trivial.
Gast #1036885
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Hab grad erst das Photo gesehen- sooo schlimm ist das ja auch nicht.

1. Die Lotfänger rechts nutzen so nichts.

2. Die Platte hängt vermutlich sehr stark durch, da stimmt der Abstand 
zur Welle nicht mehr. Besser wäre Querfahrt.

Parameter der Maschine (Temperaturen, Lot, Geschwindigkeit usw.)?
Gast #1037072
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Die Lotfänger sind bezüglich der Durchlaufrichtung schon richtig 
positioniert, aber zu klein, falscher Abstand.
Faustregel: Selber abstnd wie die Pads davor, selbe bis doppelte Größe.
Man kann gut sehen wie an vielen Lotfängern gar nichts hängen bleibt. 
aber bei größer machen und wegrücken scheints da auch Platzprobleme zu 
geben wenn du die Stecker nicht verschieben kannst.
Ansonsten: mehr/anderer Fluxer, andere Welle, andere Geschwindigkeit
Gast #1037117
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Ja, ausreichend Flussmittel ist schon nötig- ABER....

1. zuviel davon und die Platinen sehen aus wie Sau.

2. Harj hat vermutlich eine ATF 13/25- wie wir auch. Dabei ist das 
Problem die kurze Trockenstrecke, ist halt immer ein Kompromiss, wenn 
kein Platz da ist. Bei zuviel Flussmittel trocknet das Zeug evtl. nicht 
komplett, das gibt dann auf der Welle eine ordentliche Schweinerei und 
Stinkerei.
Gast #1037175
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Jetzt wo du's sagst, seh ich's auch.

Aber DKs halt ich für Unsinn, die Welle ist nicht hoch genug oder die 
Oberfläche (chemisch Zinn?) nicht kein Lot an.

Zur Kontrolle gibt's eine hitzebeständige Glasplatte, die man einfach 
durchlaufen lässt. Da lässt sich die Benetzung sehr gut erkennen und und 
die Lötbreite messen.
Gast #1037792
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Laut LP Hersteller liegt das mit den Testpunkten an:


 Lt. Auskunft dieser ist dieses
Fehlerbild ein typisch Problem der Bestückung mittels Wellenlöten.
Dabei entsteht  eine Flussmittelhaube, die eine Dampfblase partiell über
einzelnen Pads bildet, welche die Benetzung verhindern. Dies ist daran
erkennbar, dass die Oberfläche der Pads keine Verfärbungen , partiellen
Benetzungen ect. aufweist.
Gast #1037846
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Wenn das eine wörtliche Wiedergabe des Statements ist, ist das schon mal 
ziemlicher Unsinn.

Dampfblasen können im übrigen nur entstehen, wenn das Flussmittel nicht 
ausreichend getrocknet ist. Das kann man aber hören und riechen.
Gast #1037888
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Laut Spezialisten passt das Flussmittel, Morgen wird aber ein 
Wasserbasierendes getestet....

Daten zum Löten
Maschine ATF 33/40
Flussmittel Alpha EF6000
Zinn SACX0307 Sn99Ag0.3Cu0.7 zum Nachfüllen SACX0300
Lötprofil anbei...
Welle min.3cm an der Glasplatte

lg.
Sepp
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