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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik QAM.codierung


Autor: Kai Scheddin (zeusosc)
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(Doppelpost, auch in HF, funk &Felder)

Hi,

ich habe hier ein konstellationsdiagramm eines 16-QAM (tietze schenk
s.1260) vor mir liegen, aber ich verstehe die kodierung nicht,... NRZI
bzw NRZL passt nicht. Kann mir da mal jemand auf die sprünge helfen?

mfg

--------------------------
achso: wie groß ich eigentlich die bandbreite bei DVB-C ???

Autor: Alexander Liebhold (lippi2000)
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Hi Kai,

bei der 16-QAM wird für die Aufteilung im Phase and Impahse Diagramm 
immer der Gray-Code verwendet.

Autor: Alexander Liebhold (lippi2000)
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Sorry, falsche datei. Also noch mal I-Q-Diagramm mit Gray-Code.

Die Übertragungsrate für einen Kanal bei DVB-C und deren Verwante hängt 
immer am Modulationsverfahren und der HF-Bandbreite ab.

Berechnen kann man die HF-Bandbreite z.B.:
R ist dabei die Bitrate und "alpha" der roll-off factor.

roll-off factor = Steilheit des Pulsformungsfilters. Je größer die 
Steilheit desto weniger Intersymbolinterferenzen und Phasenrauschen hat 
dein Signal. Sprich um so schlechter der Filter, desto mehr Bandbreite 
brauchst du.

Gruß Alexander

Autor: Kai Scheddin (zeusosc)
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Hi, danke für deine antwort.

aaaber,. das konstallationsdiagram (gray code ) ist mir bekannt,
mir ging es direkt um den I und den Q kanal,.. ich weiß nicht wie diese 
den pointer bilden, da unter anderem die ja nicht einfach so normiert 
sind, daher dachte ich zuerst an NRZ(I/L) so wie es DQPSK( also 
differntielle übertragung) (und USB) macht,..

verstehst Du was ich meine???
(ich poste nacher noch ein bild über den IQ verlauf + binäre zuordnung)


mfg und dank der zeusi

Autor: Kai Scheddin (zeusosc)
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Jo hier das bild,...

zu sehen sind die einmal das IQ diagramm, und einmal die I(t) sowie die 
Q(t) signale,...

(das IQ diagramm im tietze schenk um die I achse gespiegelt)


Für mich ist nicht ersichtlich wie sich die pointer abzeichnen,...

Betrachten wir mal die ersten 4bit, q(t) ist 3 steps low, i(t) 1 step 
low, ich kann nicht sehen wo die pointer_info her kommt,...

bitte gebt mir mal nen wink mit den zaunenpfahl

grüße

Autor: Günter -.. (guenter)
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Kai Scheddin wrote:
...
> Für mich ist nicht ersichtlich wie sich die pointer abzeichnen,...
>
> Betrachten wir mal die ersten 4bit, q(t) ist 3 steps low, i(t) 1 step
> low, ich kann nicht sehen wo die pointer_info her kommt,...

Was meinst du denn mit pointer_info? Sind das die Zahlen 3 und 1?

Autor: Klaus (Gast)
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Wie wär's dann, mal bei Wikipedia nachzulesen ?

http://de.wikipedia.org/wiki/QAM
http://en.wikipedia.org/wiki/QAM

Bei den technischen Dingen kann man oftmals in der englischsprachigen 
Version nach ausführlichere Infos bekommen.
Einfach "de" gegen "en" austauschen reicht meisst.

Autor: Kai Scheddin (zeusosc)
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Jo,..
Da is aber leider nur der Vorteil des Gray Codes rechnerisch 
dargestellt,.. (error-bla, etc,..)

Aber ich glaube ich habe es jetzt Verstanden:

In dem upgeloadeten Bild (siehe zwei postings höher) sieht man ein 
Konstellationsdiagramm,.. Auf diesem sind bzgl diskrete Koordinaten die 
jeweiligen Gray-Codes abgebildet,.. zb.: P(1,1)=1101 , P(-2,-1)=0011,...

In den gleichen bild habe ich auch den Signalverlauf von I(t) und Q(t) 
dargestellt.
D.h.: die Signale I(t),Q(t) sollten nur die (diskreten) Zustände, in 
form der Amplitude, von 2,1,-1,-2 haben,...

je nach M des M-QAM sind zusätzliche zustände  7,5,3,1 als faktoren,...

d.h.: z.b. das 7fache der amplitude bei Q(t) und -1 fache von I(t) 
ergibt also P(4,-1).

liege ich richtig?

mfg

Autor: Günter -.. (guenter)
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Wenn ich das richtig verstehe dann versuchst du heraus zu bekommen, wie 
du von dem Datenwort auf die Konstellationskoordinaten kommst?

Also für P(1,1)=1101, wie kommt man von dem Datenwort 1101 auf P(1,1)?

Autor: Alexander Liebhold (lippi2000)
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Hi Kai,

also mit den Koordinaten im Konstellationsdiagramm bist du auf dem 
richtigen Pfad.

Mach doch einfach mal ne 4-PSK als Beispiel:

1. Wir definieren:
   11 = 45°
   10 = 135°
   00 = -135°
   01 = -45°

Moduliert wird nun wie folgt: Die Bits werden in Polarkoordinaten 
angegeben. D.h. 1=1 und 0 = -1, das wird nämlich zur Erzeugung der 
I-Anteile und Q-Anteile benötigt. Dabei gelangt das 1.Bit an den 
I-Modulator und das 2.Bit an den Q-Modulator.

Liegt eine 1 am I-Modulator wird der Träger mit +1 multipliziert (Phase 
= 0°). Ist das erste Bit allerdings eine 0, so wird der Träger mit -1 
multipliziert (Phase = 180°).

Der Q-Modulator bekommt ein um 90° phasenverschobenes Trägersignal. 
Daraus ergeben sich nun folgende Ausgangssignale:

Eingang = 1 --> +1*Träger --> Phase = +90°
Eingang = 0 --> -1*Träger --> Phase = -90°

Am Ausgang werden dann beide Signale (I&Q) addiert. Wenn der Bitwert 11 
anliegt, dann ergeben sich die Phasen zu I=0°;Q=+90° nach der Addition 
hat das Ausgangssignal dann eine Phasenverschiebung um +45°!



Bei der Demodulation wird ein Referenzsignal benötigt, mit dem die Phase 
des Empfangssignal verglichen wird. Dabei wird das Referenzsignal zwei 
Demodulatoren (Ringmodulatorn) zugeführt. Der eine Demodulator bekommt 
das Referenzsignal ohne Phasenverschiebung zugeführt, also I-Demodulator 
und der zweite Ringmodulator bekommt das Referenzsignal mit 90° 
Phasenverschiebung, also Q-Demodulator. Beide Demodulatoren haben ein 
bipolares Ausgangssignal. Das heißt: Sind beide Ausgangssignale positiv 
(also größer einer gewissen Schwellspannung), dann ergibt sich die 
Phasenlage des Empfangssignals zu +45°C also Nutzdaten 11. Siehe 
Auflistung...

     Eingangsphase      Dibit       Q         I
-------------------------------------------------------
        +45°              11        +U       +U
        -45°              01        -U       +U
       +135°              10        +U       -U
       -135°              00        -U       -U

Ich hoffe ich konnt dir helfen.

Gruß Alexander

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