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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Transimpedanzverstärker


Autor: Kaisergollum (Gast)
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Arbeite an einem Projekt über Leistungsstrom-Komponenten im Fahrzeugbau.

Dafür schicken wir Impulsartige, hohe Ströme durch die Schaltkreise.

Diesen Strom wollten wir nun etwas exater aufnehmen als mit einem 
zangen-amperemeter.
Dafür haben wir hier zwei LEM-Stromwandler liegen . HA-50 und einen 
HA-100.

Leider haben wir keine Unterlagen mehr für die Kisten, aber es kommt ein 
Normsignal von 4-20 mA heraus.
Dies wollen wir umwandeln in 0-10 Volt um es eventuell auch auf einem 
Oszi anzeigen zu lassen.
Trennverstärker sind natürlich viel zu teuer.
Gibt es ein IC das diese aufgabe übernimmt? Ähnlich dem Bur-Brown 
ACV420?

Wär echt dankbar für einen Lösungsansatz von euch....

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> aber es kommt ein Normsignal von 4-20 mA heraus.
> Dies wollen wir umwandeln in 0-10 Volt
Dafür reicht ein OP-Amp aus: 4-20mA über 625 Ohm-Widerstand schicken
(4mA bis 20mA --> 2,5V bis 12,5V) und 2,5V abziehen.

> Dies wollen wir umwandeln in 0-10 Volt um es eventuell auch
> auf einem Oszi anzeigen zu lassen.
Dann nur 625 Ohm Bürde und den Offset am Oszi auf -2,5V stellen. Fertig.

> Trennverstärker sind natürlich viel zu teuer.
Wozu eigentlich einen Trwennverstärker?
Die 4-20mA sind üblicherweise schon potentialgetrennt und entkoppelt.

Autor: Blaeh (Gast)
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Wenn man nicht rausgefunden hat, dass ein LEM potentialgetrennt ist, 
wird das Projekt nie was.

Autor: Gerhard (Gast)
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Einen Widerstand als Strom-/Spannungswandler zu nehmen, ist je nach 
Applikation zwar schon in Ordnung, gerade wenn man nur mal eben schnell 
auf dem Oszi was sehen kann...

ABER: Ein Transimpedanzverstärker hat idealerweise eine Eingangsimpedanz 
von Null. Und es gibt Stromausgänge, die gerne in eine solche Impedanz 
arbeiten und sonst nicht oder nicht so gut funktionieren. Ein Beispiel 
wären manche D/A-Wandler mit Stromausgang, die gerne 0 Volt am Ausgang 
haben, ansonsten steigt der Linearitätsfehler deutlich an.

Nur, um's mal angemerkt zu haben.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Und es gibt Stromausgänge, die gerne in eine solche Impedanz
> arbeiten und sonst nicht oder nicht so gut funktionieren.
Aber genau die 4-20mA Schnittstelle ist für (industrieübliche) 
gleichzeitige 2-Draht-Sensorversorgung und -Datenübertragung vorgesehen.
Zur Not könnte man den OP-Amp auch ein wenig anders beschalten, dann 
hätte man die virtuelle Masse.

Aber es ging hier ja explizit eventuell um das Oszi ;-)
>> Dies wollen wir umwandeln in 0-10 Volt um es eventuell auch
>> auf einem Oszi anzeigen zu lassen.

Autor: Josef Warta (josefwa)
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Was spricht eigentlich gegen den RCV420 von BB (jetzt TI)?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Kaisergollum wrote:
> Arbeite an einem Projekt über Leistungsstrom-Komponenten im Fahrzeugbau.
>
> Dafür schicken wir Impulsartige, hohe Ströme durch die Schaltkreise.
>
> Diesen Strom wollten wir nun etwas exater aufnehmen als mit einem
> zangen-amperemeter.
> Dafür haben wir hier zwei LEM-Stromwandler liegen . HA-50 und einen
> HA-100.
>
> Leider haben wir keine Unterlagen mehr für die Kisten, aber es kommt ein
> Normsignal von 4-20 mA heraus.
> Dies wollen wir umwandeln in 0-10 Volt um es eventuell auch auf einem
> Oszi anzeigen zu lassen.



Ist als Dauerlösung oder für begrenzte Zeit gedacht?

Bei letzterem würde ich eine Tektronix Stromzange (P6xxx) mit 
nachgeschaltetem Tektronix AM503 nehmen.
Immer noch eines der häufigst genutzten Systeme wenn 0 - 50 MHz 
Bandbreite gewünscht sind :)


hth,
Andrew

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