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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannung kleiner 0 Volt elemimieren ?


Autor: Thorsten Köhler (toddy)
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Hallo,

ich habe ein Messsignal zwischen 0-25mV

Wenn das Signal 0 Volt hat kommen leider irgendwie am Messgerät -1 bis 
-9 mV an.

0 Volt sollen aber genau 0 Volt sein.

Kann man denn nicht Spannungen kleiner 0 Volt weg filtern ?


Gruß

Toddy

Autor: Michael (Gast)
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Schaut nach Rauschen oder ähnlichem aus. Wie ist denn der Aufbau? Denke 
da ist eine suboptimale Verkablung oder ähnliches dran schuld.

Autor: Der Fast (der9gast)
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Was ist denn das für ein Messgerät? Digitales/analoge 
Genauigkeitsklasse..?

Was ich meine, das Messgerät ist ausgeschlossen als Fehlerquelle?


mfg

Autor: Eddy Current (chrisi)
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Die Frage sollte vielleicht so gestellt werden: Zeigt das Messgerät denn 
0 an, wenn die Eingangsklemmen kurzgeschlossen werden?

Praktisch wäre ein Oszilloskop. Dann könnte man zumindest erahnen, ob 
das Meßgerät nicht versehentlich den nächstgelegenen Mittelwellensender 
demoduliert.

Autor: Thorsten Köhler (toddy)
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Ja, wenn die Eingang des Messgerät kurzgeschlossen ist dann zeigt es 0 
Volt an.

Das Messgerät (Digitalanzeige) arbeitet mit Analog 0-100 mV

Ich denke auch das es an der Verkabelung bzw. Störsignale sind.

Ich dachte mir schon den 0V-Eignag des Messgerät auf -5mV zu legen.

Nur für so eine kleine Aufgabe zu kompliziert. (die Spannungsversorgung 
(+5V) abgreifen und mit einem OP 0 bis -10 mV (einstellbar) erzeugen.
Also eine Art 0 Abgleich.

Was meint Ihr dazu?
Oder kann ich es anders wegfiltern ?

Autor: Eddy Current (chrisi)
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Kommt darauf an. Wie sieht die Quelle aus? Wie sieht die Verkabelung 
aus? Ich meine ein DC-Pegel kommt ja nicht irgendwo her:

- Strom über die Masseleitung -> Prüfen/Messen
- Unlineare Ausgangsimpedanz der Quelle -> Tiefpass direkt an die Quelle

Mehr fällt mir momentan auch nicht ein.

Autor: Der Fast (der9gast)
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Nutzt du eine SymetrischeAsymmetrische Leitung für dein Messignal? 
Aufgespannte Massefläche aufgrund von Masseschleifen? Liegt Handy 
daneben?

mfg

Autor: Jens G. (jensig)
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wenn's Handy daneben liegt, dann hast Du aber nur gelegentlich 
Störsignale (es sendet ja schließlich nicht permanent).
Vielleicht mal das ganze über einen Tiefpass filtern. Möglich, daß das 
Meßgerät etwas unsymmetrisch auf Rauschen, Störungen oder sonstige 
Wechselspannungsanteile reagiert (also +Werte etwas höher wichtet als 
-Werte oder umgekehrt - also eine etwas nichtlineare Kennlinie um den 
Nullpunkt herum). Probiere mal ein anderes Meßgerät.

Autor: Thorsten Köhler (toddy)
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Ich denke auch das es an der Verkabelung liegt.

Wenn ich direkt an der Quelle messe, habe ich genau 0 Volt.

In der Tür wo das Messgerät eingebaut ist sind es dann -5mV oder 
ähnlich.

Die 0 Volt sind im Schrank geerdet.

Ich teste Montag mal noch zusätzliche Erdungen. Evtl direkt am 
Messgerät.

Zu beachten ist das die Endstufe mit 10kHz arbeitet. Hat aber nichts mit 
dem Messsignal zu tun. Die hat Gleichspannung.

Gruß

Toddy

Autor: Roland Praml (pram)
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Wer misst, mist misst ;-)
Das Wort "Differentiell" wude ja schon gennannt

Messung 1 (schlecht):
                           .----------------.
5V  -----------------------| UB             |
                           |                |
SIG -----------------------| +     DVM      |
                         --| -              |
                       /   |                |
GND ------------------+----| GND            |
 ^- - - - - - - - - - ^    '----------------'
   Ungenauigkeit durch
   Spannungsabfall an der Leitung
   (Je mehr Strom das Modul zieht umso mehr verschiebt sich der Offset 
ins negative)

Messung 2 (gut):
                           .----------------.
5V  -----------------------| UB             |
                           |                |
SIG -----------------------| +     DVM      |
      ---------------------| -              |
     /                     |                |
GND +----------------------| GND            |
                           '----------------'
Differentielle Eingänge möglichst nahe an den Punkt bringen an dem die 
Spannung gemessen werden soll!

Gruß
Roland

Autor: Thorsten Köhler (toddy)
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komisch finde ich nur folgendes:

Ich Messe direkt an der Quelle 0V

nachdem das Signal durch die Anlage "gewandert" ist sind es weniger 
(-5mV bis -9mV oder ähnlich)

1. Messung
 -----------------
 |               |
 |   Quelle      |-- Ub
 |               |        0,000V
 |               |-- GND
 |               |
 -----------------

2. Messung

 -----------------           ------ Eingang am MC
 |               |           |
 |   Quelle      |---------------------- Ub  Messgerät (DV) -0,005 V
 |               |
 |               |---------------------- GND   oder GND hat + 0.005 V
 |               |        |              |
 -----------------        ---- GND--------
                                |
                                geerdet

Merkwürdiges verhalten :(

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Die 0 Volt sind im Schrank geerdet.
> ... ein Messsignal zwischen 0-25mV
Das ist so ein kleines putziges Signälchen, dem dürfte man schon eine 
eigene (wohldurchdachte) Masse zukommen lassen.

> Wer misst, mist misst ;-)
Heisst das nicht eher:
Wer misst, misst Mist ;-)


> nachdem das Signal durch die Anlage "gewandert" ist sind es weniger
> (-5mV bis -9mV oder ähnlich)
Nein, das Signal ist noch genau gleich groß.
Dem Signal ist nur irgendetwas Anderes (z.B. ein Strom) auf der selben
Masse entgegengewandert, und hat so einen Offset mit ins Spiel gebracht.

Autor: Michael (Gast)
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>> Wer misst, mist misst ;-)
>Heisst das nicht eher:
>Wer misst, misst Mist ;-)3

Also eigentlich heists

"Wer Mist misst misst Mist"

denn nicht jeder der misst misst ja Mist. Unsereins misst ja z.B. 
Spannung und kein Mist ^^

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Michael wrote:
>>> Wer misst, mist misst ;-)
>> Heisst das nicht eher:
>> Wer misst, misst Mist ;-)
> "Wer Mist misst misst Mist"
Ja, das misste mal gesagt werden ;-)

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