> ... ist mir eingefallen das ich noch einen kleinen Poti vergessen
> habe...
Verstehe ich das richtig, dass du über den "ADC" nur die Potistellung
messen möchtest? Wenn ja, geht es auch mit einer reinen Widerstands-
messung linearer als mit der in der Appnote beschriebenen Spannungs-
messung. Zudem brauchst du statt drei I/O-Pins nur zwei.
Du konfigurierst den Komparator so, dass die interne Bandgap-Referenz am
nichtinvertierenden Eingang anliegt. Der AIN0-Pin wird nicht benutzt und
kann anderweitig verwendet werden. Über PB4 (oder einen beliebigen
anderen Digitalausgang) werden 5V auf das RC-Glied bestehend aus dem
Poti und dem Kondensator gegeben. Der Kondensator wird solange geladen,
bis seine Spannung die Referenzspannung erreicht hat. Die dafür
benötigte Zeit ist proportional zum Widerstand des Potis. Nach erfolgter
Messung wird PB4 auf low geschaltet und der Kondensator wieder entladen.
Das geht wesentlich schneller, wenn man AIN1 ebenfalls als Low-Ausgang
schaltet. Dabei wird der Entladestrom durch R2 begrenzt, der deutlich
kleiner als der Potiwiderstand sein kann. Ist der Kondensator entladen,
ist die Schaltung bereit für die nächste Messung.
Den Potiwiderstand errechnet sich aus der gemessenen Zeit wie folgt:
Den Faktor, mit dem t multipliziert werden muss, ist konstant und kann
deswegen vorab berechnet werden.