IGBT Grundschaltung

Gast #1042379
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So, Hallo erstmal! :)

Kann mir jemand helfen?
Es geht um den Aufbau eines gesteuerten Gleichrichters, aber das sei 
erstmal Nebensache.

Ich suche sowas wie eine Grundschaltung zur Ansteuerung eines IGBTs mit 
einem Optokoppler / Treiber. Im Internet habe ich bisher nichts 
Brauchbares entdeckt.

Besonders interessiert mich dabei einerseits, ob ich zwischen Treiber 
und IGBT einen Widerstand schalten soll. Andererseits sollte ich wissen, 
ob ich mich mit dem Treiber noch um das Gate-Potenzial kümmern muss, da 
die Last im Emitterzweig liegt.

Danke schonmal im Vorraus!
#1042456
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Ich steuere die IGBTs mit speziellen Gatetreiber-Optokopplern an. Hier 
kann ich dir z.B. den ACPL-331J empfehlen.
In die Gateleitung sollte man schon einen Widerstand schalten.
Der muss aber natürlich sehr niederohmig sein! Auf jeden fall < 100 Ohm.
Es gab da von Avago mal eine AppNote dazu, vlt. finde ich sie noch und 
kann sie hier verlinken bei Interesse.
Gast #1042466
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Treiber IC ist sehr sinnvoll. Gatewiderstand auch. Über die Höhe des 
Gatewiderstands stellst du deine Schaltgeschwindigkeit ein.

Kleiner Gatewiderstand -> schnelles Schalten, evtl EMV und/oder 
Überspannungsprobleme

Großer Gatewiderstand -> große Schaltverluste, langsames schalten

Musst für deine Anwendung den passenden rausfinden. Bei hohen 
Schaltfrequenzen musst du zwangsläufig schneller schalten um die 
Schaltverluste nicht zu groß werden zu lassen.
Gast #1242934
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Stichwort: langsames Durchschalten.....
Für ein Projekt muss ich tatsächlich IGBTs stetig durchfahren, das
heisst ohne PWM soll ein kurzer Sinusschwingungsburst erzeugt werden
von ca +/-400V und ca. 60A. Die Dauer des analog!!! erzeugten Bursts
dauert ca. 10-100ms und die Schaltpausen sind mindestens 10 min.
1200V/400A IGBT-Blocke (FUs) sollen Verwendung finden. Hat jemand 
Erfahrung
mit dem Analogbetrieb von IGBT? VG Micha
#1243364
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Wenn der Strom auch sinusförmig ist, dann kannst du ja einen kleinen 
Shunt in die Masseleitung des IGBT einfügen (also am Emitter, gegen 
Masse).
Die Spannung über dem Shunt fürst du dem Minus-Eingang eines OpAmp zu. 
Der Ausgang des OpAmp ist über ca. 1 kOhm Widerstand mit dem Gate 
verbunden.
Jetzt brauchst du am Plus-Eingang des OpAmp nur noch ein Signal anlegen, 
was genau deinem gewünschten Burst entspricht.
Ich denke, das sollte so schon funktionieren, die Frage ist ob du ein 
solches Referenzsignal hast, das du dem OpAmp einspeisen kannst, und ob 
di einen Shunt findest, der genug Leistung erträgt (gibts aber schon, 
ich hab hier einen 100A Shunt, das Teil ist aber ordentlich gross ;-)).

Gruss

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