Hallo Forum,
kann mir von euch jemand sagen, um was für ein Bauteil es sich handelt?
BRY61 schließe ich dabei aus, da am einzelnen Pin ein Lüfter hängt und
dieses ja bei BRY61 das Gate wäre.
Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
Gruß, Peter
Danke für die Info, dual Si Dioden hatte ich auch schon gefunden. Aber
irgendwie passt das alles nicht in die umgebende Schaltung.
Es geht um das rechte Bauteil a5vab. Am einzelnen Pin hängt wie schon
erwähnt ein Lüfter, an den anderen Pins bzw. eher den Pads, da das
Bauteil defekt ist und ersetzt werden soll, liegen etwa 5V an. Vom
linken unteren Pin zum einzelnen Pin kann man 190mA messen, die auch der
Nennangabe des Lüfters entsprechen. Vom linken oberen Pin aus ist kein
Stromfluss zu messen.
Oder kann mir jemand erklären was dort zwei Si Dioden für eine Funktion
erfüllen sollen?
Gruß, Peter
Sind denn beide kaputt? Sonst kannste ja das noch funktionierende
mal auslöten und nachmessen, damit du erst einmal weißt, um welche
Art Bauteil es sich handeln könnte.
Hallo,
daran habe ich auch schon gedacht. Das linke ist in der Tat noch in
Ordnung. Was müsste ich den genau messen nach dem auslöten? Spannungen
im Betrieb zwischen den einzelnen Pins habe ich schon gemessen, wobei
ich die Werte nicht sehr aussagekräftig finde.
_
1-| |
| |-3
2-|_|
Pin 1: 0,28V; Pin 2: 3,35V; Pin 3: 3,33V Werte jeweils gegen Masse
gemessen.
Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
Gruß, Peter
Wenn ich mir nur die Leiterbahnbreiten anschaue tippe ich erstmal auf
Bipolare Transistoren 1 B 2 E 3 C.
Ansonsten bin ich auch für Auslöten (sollte bei den fetten Dingern kein
Problem sein) und dann messen.
Naja, ein dicker FET könnte es genauso sein, bspw. ein p-Kanal-FET.
Die Spannungen würden dazu passen (Standard-Pinout: 1 - Gate, 2 -
Source, 3 - Drain).
Könntet Ihr mir eine kleine Hilfestellung geben, wie ich das feststellen
kann? Möchte das funktionierende Bauteile eigentlich ungern ausbauen, da
das Bauteil beim auslöten auseinander fallen könnte.
Gruß, Peter
@ Peter
Wenn Du die Dinger ohne Brechstange auslötest, gehen die auch nicht
kaputt.
Bei den großen Dingern kannst Du Pin für Pin ablöten, indem Du eines
erwärmast und zwischen LP und BE mit einem Cuttermesser (ich hasse das
Wort)
reinfährst! So kanns Du Ihmchen, Pin für Pin, ablöten ohne das was
"auseinander fällt".
Klaus
Wenn du dir das nicht traust, kannst du ja auch mal in die Runde
fragen, ob jemand in deiner Gegend eine Heißluft-Lötstation hat.
Seit den preiswerten China-Teilen sind die ja nicht mehr ganz so
rar.
Selbst machbar wäre es schon. Habe alternativ auch einen Bekannten der
das nötige Equipment hat. Das größere Problem ist bisher allerdings was
ich testen müsste. Kann dazu mir jemand einen Tipp geben?
Gruß, Peter
Als erstes solltest du wohl verifizieren, dass die Annahme eines
p-Kanal-FETs gerechtfertigt ist. Dann könntest du noch die
Übertragungskennlinie punktweise aufnehmen, insbesondere die
Drainströme für verschiedene Werte von Ugs bei Uds = 3,3 V.
Wenn dem so ist, dann müsstest du wohl einfach mal Abschätzungen über
die notwendigen Parameter machen (Laststrom, Steuerspannung ist ja
offenbar 3,3 V), dann kann man sich nach einem Ersatz umsehen.
Den genauen Typ wirst du gar nicht unbedingt wissen müssen, solange
man einen geeigneten Ersatz findet.
Eine eigene Frage?
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