Das Problem ist wohl, dass die Verschlüsselung - soweit ich das
mitbekommen habe - optional ist und von der Implementierung in den
Geräten abhängt. Man kann sich also z.B. bei Handy und
Freisprecheinrichtung nie 100 % sicher sein, ob die Daten überhaupt
verschlüsselt übertragen werden. Und wenn, dann ist immer noch die
Frage, ob der PRNG für die Stromchiffre wirklich gute Zufallszahlen
generiert. Zu kurz gewählte Keys fürs Pairing sind wohl auch nicht so
gut, wegen BruteForce. Ich denke aber, dass es in der Praxis auf zu
kurze oder Standardmäßige bzw. fest eingebaute Pairing-Keys hinauslaufen
wird, oder eben den Umstand, dass überhaupt keine Verschlüsselung
benutzt wird und der Nutzer das im Gegensatz zum Angreifer nicht weiß.
Danach würde ich dann die Modell-Spezifischen Sicherheitslücken der
Geräte in Betracht ziehen. KnownPlainText-Attacken sind zwar theoretisch
auch möglich, aber das halte ich persönlich für etwas weit hergeholt.
Zumindest im privaten Bereich, z.B. beim Outlook-Abgleich mit dem Handy.
Bei Paris Hilton wird der Angreifer wohl auch größeren Aufwand betrieben
als bei Dir :)
Ich persönlich mache Bluetooth immer aus, wenn ich es nicht gerade
benutze und die Sichtbarkeit ist stets ausgeschaltet. Wenn man Geräte
pairt (und dabei zumindest teilweise zwangsläufig die Hosen
runterlässt), sollte man es nicht gerade in einer gut gefüllten
Informatik-Vorlesung oder in der Innenstadt tun, sondern eher zu Hause.
Kennt eigentlich jemand einen Bluetooth-Sniffer, so ähnlich wie Ethereal
für WLAN?