Tiefentladung NiMH-Akkus

Gast #1043594
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Hallo zusammen,

habe zu Hause einige (damals recht teure) NiMH-Akkus. Leider sind die 
von der Kapazität mittlerweile sehr schwach (meine Digitalkamera zeigt 
bei gerade geladenen Akkus schon an, dass diese leer sind), weil sie 
lange Zeit auf dem Tisch herum lagen.
Jetzt würde ich gerne versuchen diese wieder auf die Beine zu bekommen.
Meine Idee war die Akkus mehrmals hintereinander richtig zu entladen, 
bevor ich sie wieder lade (mein Ladegerät hat zwar eine 
Refresh-Funktion, die bringt aber rein gar nichts).
Aber: Sind NiMH-Akkus empfindlich auf Tiefentladung? Ansonsten würde ich 
einfach einen nicht zu großen Widerstand an die Akkus hängen (so 
dimensioniert, dass ca. 1 A fließt) und einige Zeit warten. Dann Akkus 
ins Ladegerät und das Ganze von vorn. Oder mache ich mir die Akkus damit 
eher noch mehr kaputt?

Viele Grüße
Gast #1043620
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Ampfing wrote:
> Sind NiMH-Akkus empfindlich auf Tiefentladung?

Ja.

Wirf sie weg und kaufe dir Eneloop. Selbst wenn die Akkus noch topfit 
waeren, sind sie im Vergleich zu Eneloop Schrott... Ich habe zuhause 
auch noch eine Schublade voller "Spitzenakkus" die dieser Erkenntnis zum 
Opfer gefallen sind.
Gast #1043628
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du kannst die auf eine relativ einfache Weise testen, ob die noch zu 
reten sind. Stell dein Netzteil auf 300-400mA ein und schließ den 
NiMH-Akku an. Stellt sich eine Spannung kleiner 1,5V ein, sind die noch 
OK, falls sich eine höher Spannung einstellt, schmeiß sie weg, die sind 
dann nicht mehr zu retten.
Gast #1043652
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das, was deine akkus so hat leiden lassen, war die tiefentladung.

mehrere entlade/ladezyklen mit nem gescheiten ladegerät, 0,5C laden und 
vielleicht 1C entladen, dann könnten sie wieder was bringen.

wenn sie über 6 monate lagen, hmja, ....

sooo teuer sind gute akkus nicht, wenn sie so teuer waren, hast du 
schlicht zuviel bezahlt.

eneloop sind zwar ganz nett, haben aber den nachteil das sie weniger 
zyklen schaffen, allerdings reizt der normalnutzer die zyklen eines 
akkus nahezu nie aus, weil er sie vorher kaputtmacht. (tiefentladen, 
überladen...)
Gast #1050296
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Ein paar Zyklen bringen viele Akkus (oft auch aus den grünen 
Sammelboxen) wieder auf Trab.

Meine Methode zum Akku-Zustand-Messen:

klassisches Quarzuhrwerk (Reisewecker o.ä.) auf 12:00 stellen (oder 
Startzeit merken / falls vorhanden Weckzeit darauf einstellen).

Dann einen R (z.B. 1-5 Ohm) parallel zum Akku  und warten, bis der 
Zeiger stehenbleibt (bei ca. 0,8V).

Dauer der Entladung = Uhrzeit ablesen.

Danach Akku möglichst bald wieder aufladen (ein paar Std. sind m.M. 
nicht kritisch).

Vielleicht nicht super Absolut-, aber dennoch gute Relativ-Werte, um zu 
sehen, ob der Akku besser wird.


Wenn die Tiefentladung stört, eine Diode (oder ein paar Schottkys) in 
Reihe zum R.
Gast #1050313
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> Dann einen R (z.B. 1-5 Ohm) parallel zum Akku  und warten, bis der
Zeiger stehenbleibt (bei ca. 0,8V).

Ein Tipp: schalte eine Diode in Reihe, dann werden die Zellen nicht bis 
Null entladen.

Im übrigen, bei mehreren Zellen ist immer eine als erste leer, die wird 
dann bei weiterer Stromentnahme umgepolt- und das mag sie gar nicht....
Gast #1050747
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Nach dem "Refresh" mit C10 mal mit der Reflex-Lademethode mit 2C 
weitermachen. So konnte ich viele NiMH-Akkus wieder nach langer Pause 
flott bekommen. Geht aber nicht bei vielen Billig-Dingern wie Ansmann & 
Co.

Blackbird
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