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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik DAC mit SPI für DMX Empfehlung


Autor: Florian Kruschtler (Gast)
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N'abend,

ich such mir schon seit 18 Stunden einen Wolf ab für 'nen passenden DAC 
Baustein für eine DMX Lichtanlage aus, finde aber irgendwie nicht das 
passende, ist wie hungrig in den Supermarkt gehen :)

Folgende Kriterien sollten passen:
- 12bit
- SPI oder vergleichbar einfaches
- mindestens 8 Kanäle oder mehr
- wenn weniger, dann nur billige Typen, brauche insges. 32 Kanäle
- leicht erhältlich
- DaisyChainig
- möglichst ohne symmetrische Stromversorgung

Ich weiß, es gibt ein paar Beiträge zu dem Thema, hab ich auch alle 
gelesen, aber da ich Anfänger mit DACs bin, habe ich einfach kein 
Überblick, wie ich an die Auswahl rangehen soll. Ich wäre Euch sehr 
dankbar, wenn Ihr ein paar gute Tipps für mich hättet.

Flo

Hinter dem DAC soll noch ein OPV, der dann die benötigten 0-10V 
bereitstellt, die Ausgangsspannung wäre also unkritisch, richtig?

Autor: Florian Kruschtler (Gast)
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Habe vergessen, SMD wäre für den Anfang zu vermeiden, für die ersten 
Versuche wäre es praktischer mit 'nem DIL... Danke!

Autor: E. B. (roquema) Benutzerseite
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Florian Kruschtler wrote:
> N'abend,
>
> ich such mir schon seit 18 Stunden einen Wolf ab für 'nen passenden DAC
> Baustein für eine DMX Lichtanlage aus, finde aber irgendwie nicht das
> passende, ist wie hungrig in den Supermarkt gehen :)

Schon bei z.B. http://www.maxim-ic.com die parametric Suche bemüht?

> Folgende Kriterien sollten passen:
> - 12bit

Wozu 12bit bei DMX, da sind die Kommandos doch nur 8bit.

> - SPI oder vergleichbar einfaches
> - mindestens 8 Kanäle oder mehr
> - wenn weniger, dann nur billige Typen, brauche insges. 32 Kanäle
> - leicht erhältlich
> - DaisyChainig
> - möglichst ohne symmetrische Stromversorgung
>
Z.B.
MAX521 8 Kanal I²C, aber 8bit.

> Hinter dem DAC soll noch ein OPV, der dann die benötigten 0-10V
> bereitstellt, die Ausgangsspannung wäre also unkritisch, richtig?
Ja.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Hinter dem DAC soll noch ein OPV, der dann die benötigten 0-10V
>bereitstellt, die Ausgangsspannung wäre also unkritisch, richtig?

Fragen wir mal so: Was soll den mit den 0..10V gemacht werden??

Autor: Florian Kruschtler (Gast)
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@ Ema Tronik
Ja, ich hatte in meinem Browser etwa 17 Tabs diverser IC-Hersteller und 
Lieferanten offen und habe bestimmt an die 100 Datenblätter durchgelesen 
(was ja prinzipiell immer sehr lehrreich sein kann) aber ab einem 
bestimmten Punkt konnte ich nichts mehr aufnehmen und wusste nicht 
weiter.

Heute habe ich mich für einen anderen Weg entschieden und werde jedem 
Kanal einen DAC spendieren, habe mal einen LTC1451 bestellt, zusammen 
mit LT1077 als OPV. Damit werde ich erstmal testen und weiteres lernen.

@  Matthias Lipinsky
Die 0-10V wollte ich für diese Schaltung hier gebrauchen:
http://www.led-treiber.de/html/lineare_treiber.html#DMX
aber die 0-120mV kann man bestimmt auch mit dem OPV hinbekommen, oder 
brauche ich den Spannungsteiler dafür? Ist ja eigentlich Quatsch zuerst 
die 4.095V vom DAC auf 10V mit dem OPV und dann wieder runter (mit dem 
Spannungsteiler R3/R4 in dem Link stellt man die maximale Helligkeit 
ein), das geht doch bestimmt auch über den OPV...

Wie gesagt, ich habe nicht sehr viel Ahnung, weder von DACs noch von 
OPVs, deshalb will ich ja auch anhand des Beispiels genau lernen, wie es 
funktioniert.
Schonmal danke für Eure Mithilfe!

Flo

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Die 0-10V wollte ich für diese Schaltung hier gebrauchen:

Ah. Eine spannungsgesteuerte Stromquelle für owerLEDs.

Wenn es dir nur um die Ansteuerung der LEDs per DMX geht, würde ich dir 
empfehlen, den DAC ganz wegzulassen und das DMX-Signal mit einem µC zu 
empfangen und die Ansteuerung der LED per PWM zu machen.

So sparst du dir sehr viel Signal-hin und hergekasper, und was ich auch 
wichtig erachte: Es wird (fast) keine Energie irgendwo sinnlos 
verheizt..

So würde ich mal schätzen, dass dieses Modul eine Größe von etwas über 
doppelter Streichholzschachtel haben wird.

Autor: Florian Kruschtler (Gast)
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Ok, das habe ich mir so auch schon gedacht, ABER: PWM geht nicht, weil 
es für Foto und Video nur bedingt tauglich ist. Mein Vater knipst auf 
seiner Modelleisenbahn seine Loks mit Landschaft und Co. und ich hatte 
ihm schon einen super PWM-Dimmer gebastelt, der war aber nicht zufrieden 
damit, besonders bei den dunkleren Lichtern war es nicht so, wie er es 
wollte. Kurzum, er bat mich nach der absolut professionnelsten 
Möglichkeit, seine LEDs dimmen zu können (es sind sehr, sehr viele und 
das Overkill ist auch egal, er zahlt es) daher die Idee, eine 
programmierbare Konstantstomquelle zu nehmen.

Ausserdem wiederhole ich, daß ich dabei auch etwas neues lernen wollte, 
die PWM möglichkeit war mir schon bewusst ;) Zudem, es ist ja nicht 
wirkliches DMX, es ging mir nur um die 0-10V für die o.g. Schaltung... 
geregelt wird schon vom µC aus.

Flo

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>PWM geht nicht, weil..

Dann glättest du den Ledstrom über eine Drossel. SOmit bleibt die 
Stromquelle getaktet, aber der Drosselstrom nicht. Somit hast du keine 
Probleme bzgl Fotos.

Weil für 32Kanäle wird das ne ganz schöne Heizung sonst...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Florian Kruschtler (Gast)

>Ok, das habe ich mir so auch schon gedacht, ABER: PWM geht nicht, weil
>es für Foto und Video nur bedingt tauglich ist. Mein Vater knipst auf

Dann nimm einen TLC5921 & Co, die arbeiten linear.

MFG
Falk

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