OP-Empfehlung

Gast #1044655
Sieht auf dem ersten Blick nicht schlecht aus, aber ich habe ganz 
vergessen noch ein wichtiges Kriterium zu nennen: Kurzschlussfestigkeit.

Für den "kleinen" Testaufbau wollte ich nicht noch eine Schutzschaltung 
konstruieren.

Der Kurzschluss wird maximal 10 Sekunden "anliegen".
Gast #1045018
Also keine Ahnung, was für Datenblätter ihr habt, aber der TDA7294 
(www.st.com) ist definitv nichts. Seine 3dB-Bandbreite geht nur bis 
20kHz. Bei ihm handelt es sich ja auch um einen Audioverstärker. Sie SR 
beträgt 10V/µs.

Der OPA454 (www.ti.com) klingt da schon vielversprechender. +/- %0V, 
2,5MHZ Bandbreite und eine SR von 13V/µs.

@faraday:
Nein, so lange braucht mein Kaffee um durch die thermische Energie des 
Kurzschlusses wieder aufgeheizt zu werden! :D
Scherz bei Seite: So lange dauert es ungefähr die Tests durchzuführen.
Gast #1045028
Ok, Datenblatt noch genauer angeschaut. Bei 150kHz beträgt die 
Ausgangsspannung nur 20V. Etwas zu wenig. 2,5MHz war für Kleinsignale 
...
Und viel "Dampf" hat der OP mit ca. 15mA auch nicht ...
#1045046
Nyro wrote:
> Hallo!
>
> Ich bin auf der Suche nach einen OP für eine Versorgungsspannung von
> 25-50V, der Frequenzen von bis zu 200kHz übertragen kann.
>
> Könnt ihr mir einen Tipp geben?
>
> Danke.
>
> Gruß
> Nyro

Kontaktier mal Ralf Ohmberger, den Betreiber von www.amplifier.cd

Er kann Dir weiterhelfen. Er hat selbst schon "dickere" Brocken 
entwickelt.

hth,
Andrew
Gast #1045069
> Also keine Ahnung, was für Datenblätter ihr habt, aber der TDA7294
> (www.st.com) ist definitv nichts. Seine 3dB-Bandbreite geht nur bis
> 20kHz. ... Der OPA454 (www.ti.com) klingt da schon vielversprechender.
> +/- %0V, 2,5MHZ Bandbreite und eine SR von 13V/µs.

Die 2,5MHz des OPA sind nicht die Bandbreite, sondern das Verstärkungs-
Bandbreiten-Produkt, können also nicht direkt mit den 20kHz des TDA
verglichen werden. Ob der OPA für die gewünschten 200MHz einsetzbar ist,
hängt also u.a. auch vom gewünschten Verstärkungsfaktor ab.
Gast #1045212
Also ich kann schon ein Eingangssignal von 5Veff (rund 7V Spitze), als 
Eingangssignal vorgeben. Die Verstärkung würde dann also so bei 5...8 
liegen. Es kommt nicht auf das Volt an. Auch nicht unbedingt auf 5V.
Gast #1045217
[quote]im db von ST sieht man -3db bei 200khz , bei etwa 30x 
verstärkung,
was etwa 6 Mhz GBW ergibt[/quote]

Bei welchen Graphen siehst du bitte eine 3dB-Grenzfrequenz von 200kHz 
beim TDA7294?
Gast #1045272
Diese Kennlinie ist nicht für den TDA7294, sondern für die mit ihm 
relaisierte Brückenschaltung von Figure 25, Seite 13 gültig.
Zuviel Beschaltungsaufwand ... Außerdem ist die Last mit 8 Ohm 
angegeben. Meine Last liegt zwischen 50 und 200Ohm.
Gast #1045292
>Diese Kennlinie ist nicht für den TDA7294
so? wofür denn dann?

+ brücke oder nicht...ändert daran nix.

+ für 8 ohm, bei deiner geringeren last kann er vmtl noch etwas 
mehr...aber min. dasselbe
Gast #1045739
ich darf nochmal zusammenfassen:
ein IC
geringer Beschaltungsaufwand
kurzschlußfest für 10s (Kaffee)
+/-50V
200kHz (SR>60 V/µs)
G>5
Gehäuse vermute ich mal SO8 ;-)

Mein Vorschlag wäre OPA464 mit externem kurzschlußfesten? Booster
Gast #1045781
Ja, du darfst nochmal zusammenfassen:
ein IC => Schon mal ein guter Anfang
geringer Beschaltungsaufwand => Aber sicher, es darf auch gern etwas 
weniger sein
kurzschlußfest für 10s (Kaffee) => Ein Laster braucht der Mensch
+/-50V => Genau
200kHz (SR>60 V/µs) =>  Wat' mut' dat' mut'
G>5 => Wäre sinnvoll
Gehäuse vermute ich mal SO8 ;-) => Hät ich nichts gegen einzuwenden

Mein Vorschlag wäre OPA464 mit externem kurzschlußfesten? Booster => 
OPA464?!?!? Du meinst 454 oder?
Gast #1046035
Ich hoffe der Kaffee hat gemundet.
Hab grad meinen 6.oder 7. neben mir stehen.

Kurzschlussfest, da Messungen bei Leistungsanpassung, Fehlanpassung und 
Kurzschluss durchgeführt werden müssen.

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