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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik CLKO-Clock Ausgang am AVR invertieren?


Autor: Timo Birnschein (Firma: MicroForge) (timob)
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Haloa,

ich arbeite mit dem AVR Mega256 und werte damit Daten von einem 
HighSpeed AD Wandler aus.

Um nun die Zeit einzusparen, die der AVR braucht um das Taktsignal für 
den ADC zu erzeugen, wollte ich gerne den ADC direkt mit der Taktquelle 
des AVR versorgen.

Meine Versuche haben nun allerdings gezeigt, dass der ADC bei steigender 
Flanke die Daten am 8-Bit Port ändert, während der AVR grade versucht 
diese Daten zu lesen. Das resulitert in einem stark verrauschten Signal.

Nun gibt es den Pin CLKO, der die Clock nach außen durchschleift. Gibt 
es eine Möglichkeit diesen Pin im AVR zu invertieren, so dass ich die 
Clock meinen Bedürfnissen anpassen kann? Im Datenblatt steht leider 
nichts darüber, daher habe ich meine Hoffnung schon beinahe aufgegeben. 
Im schlimmsten Fall muss ich mir eine Clock mit zwei komplementären 
Ausgängen besorgen, aber sowas findet man wahrscheinlich nur selten...

Vorschläge?

Vielen Dank und Gruß
Timo

Autor: Jean Player (fubu1000)
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Inverter, also Nicht-Gatter.

Gruß

Autor: Timo Birnschein (Firma: MicroForge) (timob)
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Das heist, dass ich um einen zusätzlichen Chip zur ohnehin großen Clock 
nicht umzu kommen werde?

Vielen Dank schonmal!

Autor: Nico (Gast)
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Was hast du denn da genau vor? Was ist das für ein ADC und wieso 
willst/musst du ihn mit dem AVR Takt füttern

Autor: Timo Birnschein (Firma: MicroForge) (timob)
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Ich baue grade nen kleinen Hand-Oszi um mein Auto zu debuggen. Bisher 
schaffe ich mit dem reinen AVR und einem ADS830 ca. 1-MegaSample - 
inklusive der diverser Features die man von einem einfachen Speicheroszi 
so erwarten würde. Das schon sehr cool. Allerdings hatte ich gehofft, 
dass ich das ganze noch auf 2-5 MS bringen kann, ohne zusätzliche FPGAs 
oder CPLDs einsetzen zu müssen. Das ganze soll von der elektronischen 
Seite her so einfach wie möglich sein. Desto weniger kann kaputt gehen.

Autor: Chris S. (schris)
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anstatt clock-out clock-in als source verwenden, wenn es funktioniert.

Autor: Timo Birnschein (Firma: MicroForge) (timob)
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Moment mal: Soll das heißen, dass ClockOut bereits invertiert ist?

Denn zur Zeit habe ich meinen ADC direkt mit an Clock_IN als XTAL1 
gehängt, wo derzeit ein vollwertiger Oszillator dran hängt.

Ist CLKO invertiert zu XTAL1?

Autor: Chris S. (schris)
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Clock-out ist invertiert zum Clock-in, im Prinzip ein inverter.
Clock-in ist verrauschter als clock-out, da clock-in Eingang, und 
clock-out Ausgang.

Autor: Timo Birnschein (Firma: MicroForge) (timob)
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Süperb! Es funzt! Sehr schön mein Abend ist gerettet :)

Vielen Dank für die guten Tipps, war auch der erste CLKO Thread ;)

Viele Grüße
Timo

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Timo Birnschein wrote:

> Das heist, dass ich um einen zusätzlichen Chip zur ohnehin großen Clock
> nicht umzu kommen werde?

Naja, so ein Chip geht im Rauschen unter: sowas gibt's im SOT23-4
oder noch kleiner SC70-4 Gehäuse.

Autor: Timo Birnschein (Firma: MicroForge) (timob)
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Naja, da hast du natürlich recht. Aber wenn man ihn einsparen kann, muss 
man nichts routen und nichts löten und so. Ich finde das schon 
erstrebenswert :)

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