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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik neg. Spannungregler L7905


Autor: Alex Lunin (talli)
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Hallo zusammen,
ich habe ein kleines problem mit einem 7905.
und zwar habe ich das Teil so angeschlossen wie im Datenblatt steht.
will trotzdem nicht funktionieren.
anstatt den verspochenen -5V am Ausgang bringt er mir etwa die haelfte 
der Spannung, die gerade am IN-PIN anliegt.
was meint Ihr, ist das Ding im Eimer oder mache ich was falsch?

Autor: Michael Lenz (hochbett)
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Hallo Alex,

> ich habe ein kleines problem mit einem 7905.
> und zwar habe ich das Teil so angeschlossen wie im Datenblatt steht.
> will trotzdem nicht funktionieren.
> anstatt den verspochenen -5V am Ausgang bringt er mir etwa die haelfte
> der Spannung, die gerade am IN-PIN anliegt.
> was meint Ihr, ist das Ding im Eimer oder mache ich was falsch?

Der 7905 ist sehr empfindlich was die Entstörkondensatoren angeht. Bring 
sie so nah wie möglich an den Spannungsregler dran und ergänze sie um 
einen 100nF Keramikkondensator (SMD 0805 oder 0603).
Ansonsten probier mal einen anderen.


Gruß,
  Michael

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>ich habe ein kleines problem mit einem 7905.

Ich hatte mal einen 10uF Tantal am Ausgang -- gut gemeint und auch in 
einigen Büchern empfohlen, aber mehr als im Datenblatt angegeben und zu 
viel. Gab Schwingungen.

Autor: Michael Lenz (hochbett)
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Hallo Stefan,
>>ich habe ein kleines problem mit einem 7905.
>
> Ich hatte mal einen 10uF Tantal am Ausgang -- gut gemeint und auch in
> einigen Büchern empfohlen, aber mehr als im Datenblatt angegeben und zu
> viel. Gab Schwingungen.

10 µF ist nicht zu viel. Der µC wird umso stabiler, je größer die 
Kapazität am Ausgang ist. Dazu gibt es einen interessanten Artikel im 
Elektronik-Kompendium:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

Allerdings kann es sein, daß die 10µF eine zu geringe Grenzfrequenz 
haben (wegen Induktivität der Zuleitung). Bei höheren Frequenzen ist ein 
Elko ja  zu einer Spule. Deshalb gehören die 100nF unbedingt dazu; die 
sind für die fraglichen Frequenzen auf jeden Fall kapazitiv.

Meine Standardbeschaltung ist 100nF (Keramikkondensator X7R, 0603 oder 
0805, direkt am Regler) und 100µF (Elko, so nah wie möglich). Dann 
schwingt garantiert nichts.


Gruß,
  Michael

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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Michael Lenz schrieb:
>10 µF ist nicht zu viel.

Kleine Korrektur: Ich hatte damals einen großen 7905, also für bis zu 
1A.
10uF Tantal nahe am Ausgangspin, keinen zusätzlich Keramikkondensator.
Das ergab eine Schwingung im Bereich um 1 MHz. Die E-Werkstatt meinte 
dann das wäre nicht ungewöhnlich, ich solle halt einen kleineren 
Kondensator nehmen. Ich habe das dann nicht weiter untersucht. Mit 7912, 
7805 und 7812 und 10 uF Tantal gab es nie Probleme. Hängt aber sicher 
auch davon ab welchen Wert man am Eingang hat, ich denke damals auch 
10uF Tantal. Na ja, ist lange her.

Autor: Arno H. (arno_h)
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Häng mal eine Last mit ca. 10mA dran.
Für die 79xx wende ich die selben Vorsichtsmaßnahmen an wie für LDOs. 
Das Prinzip der Innenschaltung ist gleich.

Arno

Autor: Michael H. (morph1)
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du willst ja wirklich nur eine negative spannung ausregeln und nicht aus 
einer positiven erzeugen oder?

nur zur sicherheit, ist ja schon einigen passiert

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