Die Kollegen haben ja schon ein paar Lösungsmöglichkeiten angegeben.
Aber Du solltest vielleicht über die Nachfrage von Klaus doch ein paar
Augenblicke nachdenken.
Grundsätzlich ist es garnicht so ungewöhnlich, das man Operationen
dynamisch gestalten muss. D.h. das die eigentliche Operation erst zur
Ausführungszeit festgelegt wird.
Welche Lösung Du verwendest hängt im wesentlichen davon ab, "wie"
dynamisch das sein soll, oder genauer, welche Varietät von Operationen
da auftauchen kann und auf welche Weise sie ausgewählt werden.
1. Jeweils nur eine Operation von etwa 2-3 bis zu 10 oder auch mehr. Die
Anzahl ist aber grundsätzlich beschränkt. Die jeweilige Operation ist
festgelegt. Es geht nur um eine Auswahl von zur Kompilierzeit schon
festgelegten Operationen.
Dann machen die Lösungen von Helmi und stk500-besitzer Sinn.
2. Die Operationen lassen sich nicht vorher festlegen. Der Benutzer legt
diese fest und beschreibt sie.
Dann kannst Du eine Script-Sprache einbinden (etwa FORTH, etc.) in
welcher der Benutzer dann eigene "Programme" formuliert.
Deine Idee mit den defines geht jedenfalls nicht. Bedenke das #define
nur Textersatz zur Kompilierzeit ermöglicht. Keine Dynamische Auswahl
zur Laufzeit.
Ehrlich gesagt, denke ich das Lösung 2 vielleicht noch ein wenig
jenseits Deiner Fähigkeiten liegt (z.B. wegen dem define als
Lösungsanzatz). Aber ich kann mich ja auch irren. Wenn Du selbst
ähnliche Zweifel hast, empfehle ich Dir erstmal Lösung 1 zu probieren
und auszureizen.