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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welches Relais für Natriumdampflampe?


Autor: MarkusK (Gast)
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Hallo,

da die Zeitschaltuhren immer kaputt gehen, suche ich jetzt ein Relais 
für ein EVG einer 400W Natriumdampflampe. Auf welche Daten muss ich bei 
der Auswahl eines Relais achten, damit es mit dem EVG dauerhaft zurecht 
kommt?

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Sollte ein elektronisches Relais sein, da entweder EVG oder KVG im 
Einschalten richtig Strom ziehen.

MW

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Nachtrag:

mit Nullspannungsschalter.

MW

Autor: Wolf (Gast)
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Wurde an den (oft kaputt gegangenen) Kontakten auch ein RC-Glied als 
Schutz angebracht?

Autor: tex (Gast)
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Die 400W Natriumdampflampe an eine Schaltuhr anzuschließen ist schon 
sehr verwegen. Hier ist das Datenblatt zu beachten, dass die Ströme für 
Induktive Lasten (und Deine Natriumdampflampe ist so eine ) bei 0,5 bis 
max 2A liegen. Einzig mir bekannte Ausnahmen sind ein paar Produkte von 
Grässlin. Bei allen anderen, von ABB über Hager bis Zeus, ist die Angabe 
8A für ohmsche Lasten! und darum ist das Installationsrelais 230/16 
obligatorisch.

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Ich hab eben mal in den Tridonic-Unterlagen nachgesehen. Für 400W 
Natrium haben die nur KVGs im Einsatz. Und bei denen wird eine 
Parallelschaltung (32µF ?) zur Blindleistungskompensation gemacht. 
Entweder wie tex schrieb mit einem groß dimensionierten Schütz oder mit 
einem elektronischen Schalter. Mit einem Snubber kommt man da nicht 
weiter.

MW

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Ein Installationsrelais, auch als Eltako bekannt, mit einem Relais- 
Kontakt 16A ist voll ok für sowas.
Solltest Du die Eltako XR Variante bekommen können (diese hat 25A 
Kontaktbelastbarkeit) - auch sehr gut.


hth,
Andrew

Autor: tex (Gast)
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> auch als Eltako bekannt

Bitte Vorsicht! Der Name der Fa. Eltako wird als Synonym für Bistabile 
Relais, also Stromstoßschalter, verwendet, auch wenn die Fa. Eltako ein 
deutlich größeres Produktspectrum hat unter anderem eben auch das 
benötigte Installationsrelais.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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tex wrote:
>> auch als Eltako bekannt
>
> Bitte Vorsicht! Der Name der Fa. Eltako wird als Synonym für Bistabile
> Relais, ...


Nöö, da irrst Du. *)
Eltako kommt zwar als Abkürzung von ELektrischer TAst KOntakt.
Aber die rastende Schalterausführung (Ausführung S/XS) gibt es schon 
seit Jahrzehnten, ebenso wie die nicht rastende Relaisausführung 
(Ausführung R/XR).

Ich schreibe ja eindeutig: XR

hth,
Andrew

*) sonst kommt hier noch einer der  "Tempo" als einzig mögliches Synonym 
für Papiertaschentücher nimmt. Und nie an Geschwindigkeit denken mag
,-)))

Autor: MarcoH (Gast)
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16A reichen nicht aus, mindestens 25A sollten es schon sein.

Autor: Wolf (Gast)
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> Mit einem Snubber kommt man da nicht weiter

Der Snubber-Kondensator richtet sich nach dem Strom der über die 
Kontakte fließt. Er muß nur für den ersten Moment den Strom übernehmen, 
wenn die Kontakte noch sehr eng bei einander liegen.
Aus diesem Grund braucht er nur etwa 1/10 des Wertes eines sonst 
notwendigen Löschkondensators bemessen werden.

Autor: MarkusK (Gast)
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Danke für eure Hilfe! Ist denn ein Stromstoßschalter das gleiche wie ein 
Installationsrelais?

Autor: Wolf (Gast)
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Nein, ist es nicht.

Installationsrelais ist KEIN bistabiles Relais wie ein Stromstoß-Relais.
(Die Hauptwörter "Schalter" und "Relais" nicht verwechseln.)

Ein Stromstoßrelais wird mit einem Taster-Impuls geschaltet und 
verbleibt in diesem Zustand. Nach 2 Tastungen ist die Ausgangslage 
wieder erreicht.

Es Installationsrelais schaltet bei Spulenerregung und fällt bei 
Wegnahme der Erregung wieder zurück in die Ausgangslage.

Autor: Mike (Gast)
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Ich würde auch auf Lüsterklemmen achten! Mir ist beim Anschluss an ein 
Vorschaltgerät mal was durchgebrannt...
Infos zur Natriumlampe auch auf http://www.natriumdampflampe.org

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