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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Quarz für Uhr stabilisieren?


Autor: Martin Matysiak (kaktus621) Benutzerseite Flattr this
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Hallo!

Ich plane, eine kleine (Binär-)Uhr zu bauen, so ungefähr im 
Taschenuhr-Format (~5 x 4cm). Betrieben werden soll sie von 1 (max. 2?) 
Knopfzellen, gesteuert durch einen ATTiny an dem die LEDs per Multiplex 
verschaltet sind.

Das ist alles noch in Planung, somit keine Konkreten Schaltungen 
vorhanden, nur frage ich mich, wie bekomme ich die Uhr einigermaßen 
genau?

Also als Quarz sollte aufjedenfall ein Uhrenquarz (32,768 kHz) 
herhalten, dessen Frequenz kann man ja relativ gut auf 1 Hz 
runterteilen.
Nur ergibt sich ja das Problem, dass Quarze unter Umständen etwas 
ungenau sind (u.a. wegen Temperaturschwankungen?). Wie bekomme ich es 
also mit möglichst wenig Mitteln hin, den Quarz halbwegs genau schwingen 
zu lassen (zumindest so genau, dass die Abweichung pro Woche vielleicht 
nur 1-2 Sekunden beträgt)?

Zum einen habe ich gelesen sollte man anstatt der normalen Kondensatoren 
gegen Masse Trimmkondensatoren nehmen und die dann eben so justieren, 
dass die Uhr auf 24 Stunden Laufzeit (zum Beispiel) nicht abweicht.

Bliebe da aber noch die Sache mit der Temperatur:
Draußen - Kalt, drinnen - Warm, könnte also schon zu erheblichen 
Schwankungen führen? Es gäbe ja die alternative mit irgendwie geheizten 
Quarzen... nur kann ich die auch von einer (oder zwei) Knopfzelle(n) 
betreiben, ohne dass die Batterue-Laufzeit zu sehr darunter leidet? Und 
wie baut man so eine Heizung auf bzw. gibts schon fertige Bausteine?

Ich würde mich sehr über die ein oder andere Antwort freuen =) Danke.

Autor: Klugscheisser (Gast)
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Temperatursensor

Autor: Falk Brunner (falk)
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Autor: Klugscheisser (Gast)
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Aber genau. :-)

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hi Martin,

DS3232 hat +/- 2 Minuten Genauigkeit / Jahr.
Quartz ist eingebaut im Gehaeuse. Temperaturkompensiert -40 bis +85C

Mehr und mehr Hersteller haben RTCs mit digitalen Eichregister. Lassen 
sich sehr schoen digital kompensieren.

Irgendwo im Forum ist auch ein interessanter Algorithmus beschrieben, 
mit dem sich die Gangenauigkeit in Firmware eichen laesst.

Bei Intersil gibt es z.B. den ISL12028 RTCs mit digitaler 
Eichungsmoeglichkeit

http://www.intersil.com/data/fn/fn8233.pdf

mfg,
Gerhard

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Gerhard. (Gast)

>Mehr und mehr Hersteller haben RTCs mit digitalen Eichregister. Lassen
>sich sehr schoen digital kompensieren.

Na wasn nu? Kalibrieren oder eichen?

>Irgendwo im Forum ist auch ein interessanter Algorithmus beschrieben,
>mit dem sich die Gangenauigkeit in Firmware eichen laesst.

Nö, "nur" kalibrieren. Eichen tut nur das Eichamt, und das für teuer 
Geld. Siehe Auflösung und Genauigkeit.

MFG
Falk

Autor: Klugscheisser (Gast)
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Ja, beim selber programmieren lernt man ja auch nur Prinzipen,
während ein fertiger Chip einem viel mehr gibt.

Autor: fart (Gast)
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Autor: Klugscheisser (Gast)
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Mein Gott: Noch einer der Wikipedia links kopieren kann. Es wird doch 
noch alles gut.

Autor: Gast (Gast)
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>Mein Gott: Noch einer der Wikipedia links kopieren kann. Es wird doch
>noch alles gut.

Sei doch nicht traurig, dass du es noch nicht kannst. Wenn du weiter 
fleißig übst, schaffst du es auch irgendwann.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Gerhard. (Gast)

>Bei Intersil gibt es z.B. den ISL12028 RTCs mit digitaler
>Eichungsmoeglichkeit

>http://www.intersil.com/data/fn/fn8233.pdf

Eichen? Das Ding? Mehr als grob schnitzen ist da nicht. Die analogen 
Einstellungen per Kapazität sind zwar recht klein, aber mit 
Produktionstoleranzen behaftet. Und die digitalen sind Lachnummern, 
10ppm Schrittweite.

Dann lieber handmade, siehe Artikel AVR - Die genaue Sekunde / RTC

MFG
Falk

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