Aus gegebenem Anlass überlege ich, ein Elektrofahrzeug zu bauen ( für
mich selbst, als Hobbyprojekt )
Das ist zur Zeit natürlich ein ziemlich großes Thema in den Medien und
viele Automobilhersteller sind damit beschäftig, genau so etwas zu tun.
Ich befürchte allerdings, dass die großen Firmen nicht von ihrer alten
Denkweise loskommen und Elektrofahrzeuge mit mindestens einer Tonne
Gewicht und 100KW Leistung zu bauen ( wobai es da natürlich das Akku
Problem gibt und der Akkusatz nicht unter 10.000 Euro zu haben sein
dürfte ).
Deshalb möchte ich das ganze Projekt etwas problemlösungsorientierter
angehen, d.h. es muss mich zur Arbeit und zurück bringen können.
Randbedingungen wären dabei folgende:
- Reichweite: 20KM ( zur Arbeit und zurück )
- Fahrerkabine, damit man bei Regen nicht nass wird
- Mindesteschwindigkeit >= 60 km/h
- Baukosten ~ 1000 Euro
So, das ist doch schon mal eine schöne Herausforderung.
Wer von euch hat eine Idee?
( Und immer schön an den Kanzlerinnenspruch denken: Wir brauchen keine
Leute die uns sagen, wie es nicht geht, sondern wir brauchen Leute, die
sagen wie es geht ! )
Gruß,
NewDeal
auf DMAX läuft doch gerade so eine Serie in der Ami-Schlitten auf
Elektro umgerüstet werden, vielleicht da ein paar Anregungen holen :-)
Also 'einfach' den Benziner/Diesel aus einem Mittelklassewagen
rauschmeissen und Elektro rein, das sollte doch machbar sein. Aber ob
das wirtschaftlich sinnvoll ist ?
> Wer von euch hat eine Idee?
Technisch kein Problem. Kauf dir z.B einen alten Daihatsu Cuore L201.
Idealerweise mit Motorschaden. Sollte es billig geben.
Allerdings glaub ich nicht das du mit 1kEuro auskommst. Fuer
Elektromotor,
Akkus, Steuerung, Standheizung und den ganzen TueV-Papierkram wirst
du wohl deutlich mehr bezahlen.
Olaf
>Also 'einfach' den Benziner/Diesel aus einem Mittelklassewagen>rauschmeissen und Elektro rein, das sollte doch machbar sein. Aber ob>das wirtschaftlich sinnvoll ist ?
Da liegt ja genau das Problem: wenn Du einfach nur einen Elektromoter in
einen Mittelklassewagen einbaust, dann musst Du ja wieder mindestens
800Kg Auto durch die Gegend schieben. Das kostet Geld.
Was mir vorschwebt, hört sich zwar nach Bastelarbeit an, aber löst das
Problem der regengeschützten Vortbewegung:
Grundmaterial:
- 2 Fahrräder
- 1 KW Elektromotor
- Akkus mit 1KWh Kapazität
- GFK Aussenhülle
Zwei parallel stehende Fahrräder werden über ein Rohrgestänge mit
einander verbunden. Der Fahrer sitzt zwischen den Fahrrädern auf dem
Gestänge. Um das Ganze wir eine sehr leichte, wasserdicht Aussenhülle
z.B. aus GFK gebaut. Und voie la: das Gefährt für die Fahrt zu Arbeit
ist fertig.
>Und wie steige ich ein ohne Tühren?
Eventuell könnte man das Gehäuse nach oben wegklappen.
>Mein Rolli ist auch schon elektrisch.>Schon immer. 24V= 17Ah.>Reichweite in der Ebene ca. 18Km.
Es wäre vielleicht eine ganz gute Idee, so einen Roller ( oder 2 ) als
Grundlage zu verwenden. Was kostet den so einer und wie schnell läuft er
ungefähr ?
@Bastian: 'Öko-Cars für Rockstars' hiess das, war aber doch nur eine
einmalige Reportage, Schade. Aber die 4ma da im Film macht solche
Umbauten am laufenden Band.
http://www.prisma-online.de/express/sendung.html?cid=Dmax&stime=2008-10-17%2022%3A15%3A00%2B02
Die Fahrzeuge da sind natürlich etwas grösser als die kleine Lösung,
haben dafür aber auch genug Platz für die Batterien...
Nachtrag:
'Left Coast Electric' hiess die Bude in dem Film. Die Homepage ist sehr
sparsam, da sieht man nix. Aber bei Youtube gibts ein Video:
http://www.youtube.com/watch?v=ONvCsos2T0Q Der Umbau sieht eigentlich
verblüffend einfach aus weil ja der komplette Antriebsstrang übernommen
wird.
Die Cityel Flitzer sehen ja auch nett aus, aber auf der Strasse habe ich
sowas noch nicht gesehen.
Also....
Die Motoren sind in den Radnaben verbaut.
Wegen dem Versicherungskennzeichen ist der Rolli auf 6Km/h begrenzt.
Würde ich ihn schneller haben wollen, bräuchte ich so ein
Versicherungskennzeichen (wie ein 50er Roller).
Geräusche von den Motoren kaum warnehmbar (fast null).
@ NewDeal (Gast)
>Gestänge. Um das Ganze wir eine sehr leichte, wasserdicht Aussenhülle>z.B. aus GFK gebaut. Und voie la: das Gefährt für die Fahrt zu Arbeit>ist fertig.
Prinzipiell gte Idee, aber die Umsetzung ist alles andere als Peanuts.
Sowas braucht einen guten Handwerker bzw. Modellbauer.
>Eventuell könnte man das Gehäuse nach oben wegklappen.
Hab ich schon im Fernsehen gesehen. Geht also prinzipiell. Sowas wie BWM
Isetta im 21. Jahrhundert ;-)
MFG
Falk
E- Moppeds gibts ja schon von KTM und Aprilia für ca. 7-8k € in Serie.
Und ich bezweifel dass die insg. 200kg Batterien verbauen :P (wie der
Typ im Link von @Jojo)
Ich denke das teuerste und aufwendigste wird, die TÜV Abnahme zu
bestehen. Die Akkus werden den 2. großen Anteil ausmachen. Bringt ja
nichts, wenn du günstige Akkus verbaust, die aber nach 20-40
Ladevorgängen (1-2 Arbeits- Monaten) ausgetauscht werden müssen.
Also ohne TÜV würde ich auch sofort anfangen zu basteln aber so....
>Hab ich schon im Fernsehen gesehen. Geht also prinzipiell. Sowas wie BWM>Isetta im 21. Jahrhundert ;-)
Ja, so in die Richtung muss es wahrscheinlich laufen, wegen der
Gewichtsersparnis. Man muss die Leute blos dazu bringen, so was kleines
zu akzeptieren, aber mit zunehmendem Geldmangel könnte das schon noch
werden.
>Wegen dem Versicherungskennzeichen ist der Rolli auf 6Km/h begrenzt.
Das ist fast ein bischen langsam. Gestern ist ein jugendlicher Mensch an
mir mit so einem kleinen Elektroroller vorbeigeflizt. Ein Nummerschild
hatter er nicht, aber die Geschwindigkeit war geschätzt mindestens
20km/h.
Kannst du so ungefähr sagen, was so ein Teil kostet ?
Ich sehe da auch keine großen Probleme.
Man nehme einen Fiat-Panda, löse Getriebe vom Motor, schweisse eine
Adapterhalterung für E-Motor mit Getriebe. Lege einen Haufen LiPo Akkus
in den Kofferaum nehme einen PWM Controller für Motor und fahre los ;-)
Natürlich alles ohne TÜV, aber möglich währs ;-)
gruss
M
Das Einfachste wäre der Poulsen Hybrid, siehe unter
http://www.poulsenhybrid.com/poulsen.html
Damit kann jeder Ölverbrenner einfach mit zwei zusätzlichen
Radnabenmotoren (a la Lohner-Porsche, 1900 Weltausstellung in Paris) auf
Elektrovortrieb ausgerüstet werden. Die Radnabenmotore des 108 Jahre
alten Lohner-Porsche sind zwar besser können aber heutzutage nicht mehr
gebaut werden, da in Handarbeit gewickelt.
Die von Poulsen scheinen gut genug zu sein um alle bereits produzierten
Pkw mit zusätzlichem Elektroantrieb auszustatten. Mit getanktem
Nachtstrom oder eigener Photovoltaik kann man dann, je nach Akkupack,
etwa 50 km weit stromern, danach wieder bei Bedarf Verbrennungsmotor an.
Soll es ab 2009 auch in Europa für etwa 3.000 € geben. Man müsste deren
Entwicklung einmal vor Ort in Stratford, Connecticut in Augenschein
nehmen.
Noch einfacher wären die neu entwickelten Radnabenmotore von Michelin.
Verbrennungsmotor mit Getriebe raus, Akkupack an tiefster Stelle rein, 4
Räder mit Michelin-Radnabenmotor angeschraubt, fertig ist der Allrad
Lohner-Porsche. Besser als Chevy-Volta, BMW Mini El und alle Anderen,
die da so ab 2010-2012 angeblich bei den Händlern stehen sollen.
Leider verkauft Michelin diese erprobte Technik nicht, Anfragen werden
nicht beantwortet. Siehe unter "Michelin Active Wheel" .
Vielleicht gelingt es jemand von Euch da tiefer einzudringen??
MfG
Feldlinie
Das Konzept des Radnaben-Motors ist im ersten Moment äußerst bestechend.
Der gesamte mechanische Aufwand für den Antrieb aus dem Chassis in die
Räder verpflanzt, toll.
Bei näherem Hinsehen hat das aber auch problematische Folgen. Neben dem
eigentlichen Rad, also wenigstens Felge und Reifen, wird jetzt noch der
Motor ungedämpft auf der Straße herumgehoppelt. Und da kräftige Motoren
auch meist kräftige Magneten bzw. Eisen zur Bündelung der Felder
brauchen, potenziert sich das Masse-Problem weiter.
Ergo sind Radnabenmotore nur bedingt für höhere Geschwindigkeiten in
Verbindung mit schlechten Straßen geeignet. In der Stadt spielt das
keine Rolle, da fährt man meist langsam. Auch weniger auf einer
ordentlichen Autobahn, die ist eben. Aber in Sonderfällen, z.B.
Asphalt-Landstraße (90 km/h) geht unvermittelt in Kopfsteinpflaster
über, da wird es echt kritisch. DAS zeigen die Werbeprospekte oder
Trailer allerdings nicht. Aber die Sondefälle machen einen Großteil der
Sicherheitsproblematik aus. Solange Alles normal ist, gibts ja auch kaum
Probleme ...
Fazit (überspitzt dargestellt): Die vier wild an der Fahrzeug-Peripherie
herumspringenden Extra-Gewichte führen jedes ESP ad absurdum.
Frank
> Aus gegebenem Anlass überlege ich, ein Elektrofahrzeug zu bauen ( für> mich selbst, als Hobbyprojekt )
TRÄUMER gibt es. ;-)
ich hoffe du bist nicht aus deutschland...
da würdest du schon an dem papierkrieg scheitern.
eh du die öffentliche zulassung bekommst..
bist du wohl schon in rente. ;-)))
> Ab 2kEuro gibt's Trettunterstuetzung....
Das geht auch deutlich billiger wenn man einen Fahrradmotor
Nachhrüstsatz verwendet. Die ganz billigen mit Chinaelektronik in der
Bucht haben allerdings den Nachteil das zwar der Motor (Fast immer
BLDC_Motor) recht ordentlich ist, aber die Steuerelektronik von geht so
bis Schrott.
Bessere Nachrüsätze so ab 300€ (ohne Akku) gibt es zB hier:
http://www.dmg-movement.de
So könnte man mit einem Fahrrad unter 1k€ bleiben.
Zu beachten ist aber das Fahrradmotoren in der Regel nur 250W haben und
die Geschwindigkeit beschränkt ist.
Für den 'Normalbastler' zugängliches Projekt wäre ein Sesseldreirad, das
gibt es auch mit Kabine, mit Nabenmotoren aufzurüsten. Bei ordentlichen
Motoren und kräftigen Akkus sind 40kmh und 30-50 km Reichweite (oder
mehr mnit entstrechend viel Akkus) ohnweiteres drin. Die Zulassung dafür
steht auf einen anderen Blatt.
Realisierung eines solchen Projekts für 1k€ aber völlig unmöglich, Ein
LiIon Akku (Blei geht zwar auch ist nur um ein mehrfaches grösser und
schwerer) 20Ah 36V kostet allein schon fast die 1k€
Hi ich habe seit August ein TWIKE Easy.
Das ist ein E-Car als Zweisitzer mit gepäckraum und in meiner Ausführung
100km Reichweite mit einer Ladung und das für 1,20Euro/100km.
Hier ein paar Bilder
http://www.sonnenhoftaura.de/Twike.html
Das Fahrzeug ist 8 Jahre JUNG und ich habe es für ca. 7.000Euro
erworben. Ich muss dazu sagen, das dies ein super Preis ist normal sind
10.000 und mehr, weil wegen Standheizung (Diesel).
Dazu habe ich mir dann noch neue Lio-Mn Akkus geholt.
Kostenintensiv(7.000€)
Aber dafür fahre ich jeden Tag zur Arbeit und Kind zur KITA usw.
Ein E-Mobil zu entwickeln und aufzubauen, find ich toll, aber warum das
Rad nochmal erfinden. An einem gebrauchten Twike (meist spartanisch
ausgestattet) kann man genug nachrüsten um etwas Komfort zu ermöglichen.
Twike is easy.
Stefan
Das größte Problem wird sicherlich die Zulassung für den Straßenverkehr
in Deutschland sein. Da scheinen zu viele von der Öl-Lobby an den
falschen Positionen zu sitzen. Das was auf unseren Straßen rumfährt ist
schon lange nicht mehr "Stand der Technik" aber die Angst vor "neuer"
Technologie scheint noch zu groß zu sein bei den Autoherstellern.
Marktreife Systeme gibt es z.B. von PML Flightlink:
http://www.hipadrive.com/
Die Performance kann sich richtig sehen lassen, mit 750Nm Drehmoment an
jedem Rad lässt man jeden Sportwagen an der Ampel stehen. Der umgebaute
Mini QED schafft die 0 auf 100 km/h in 4,5 Sekunden und man brauch nicht
mal nen Gang schalten.
Man muß natürlich auf den "Trecker"-Sound eines Verbrennungsmotors
verzichten, dafür gibts aber auch schon Lösungen ;-)
http://www.tomshardware.com/de/Elektro-Auto-Smart-Tesla,news-241939.html
> - Mindesteschwindigkeit >= 60 km/h
Es ist sehr schlecht wenn das Ding nicht langsammer als 60km/h fahren
kann, also soll das wohl eher Maximalgeschwindigkeit >= 60km/h heißen.
An
Frank Esselbach (Firma Q3) (qualidat)
Für diejenigen welche mit 200 km/h auf Autobahn oder 100 k/mh auf
Landstraße unterwegs sein müssen, kann man sicherlich die
Radnaben-Motore vom Rad weg nach innen verbauen und dann mittels
Gelenkwelle mit dem Rad verkoppeln.
Die Bremsen kann man dann auch gleich dort, schwerelos vom Rad weg,
verbauen.
Welch federleichtes Dahingleiten, auf nichts anderem wie Alu-Felgen und
Luftreifen.
Dieser Umbau von bestehenden Ölbrennern in Allrad-Lohner-Porsche 2008
ist dann allerdings nicht mehr in der heimischen Garage oder vor der
Haustür machbar.
Unter der Sonne gibts nix Neues auch nicht im Automobilbau, siehe Ente
oder Citroen 2 CV. Der Prototyp ist so schon 1934 mit einer Kiste Eier
über französische Feldwege gewatschelt, und die Eier bleben ganz. Äh,
die von den Hühnern in der Kiste, dank innenliegender Trommelbremse.
Elektrischen Anlasser gabs damals auch nicht, der Chefkonstrukteur
sagte:
"Dies ist ein Auto für Bauern und die haben zahnlose Frauen, zum
Anlassen"
MfG
Feldlinie
...wenn ich mir das Twike so anschaue und dann überlege, dass mich ne
Guard S-Klasse (oder son Cowboystiefelassi im Dodge) von hinten an der
Ampel küsst, wird mir ganz anders. Elektro hin oder her - aber DAS kanns
sicher-lich nicht sein.
Klaus.
@NewDeal:
Ich möchte "Magnetmotoren" versuchen erzustellen. Das wäre in jedem Fall
eine Alternative für die Energiegewinnung.
Bei youtube gibt es einige Videos dazu. Ich hab mir mal einen Satz
Magnete angeschafft und erste Experimente gemacht.
Ein Video zeigt sogar ein Motorad das diese Technik nutzt.
Nachteil: den Magnetmotor gibt es nirgends zu kaufen.
Wenn du einen selbstlaufenden Motor/Generator erfunden hättest der ohne
Energie zu verbrauchen volle Leistung bringen kann - würdest du ihn
verkaufen? Natürlich nicht, du würdest warten bis es der Welt noch viel
schlechter geht um dann richtig Kasse zu machen ;-)
Das Motorrad auf youtube benutzt bestimmt keinen wirklichen Magnetmotor.
Kauf dir einfach einen permanent erregten Motor, da sind auch Magnete
drin...
Ob die Idee auf den Verbrennungsmotor ganz zu verzichten so gut ist
schwer zu sagen. Vielleicht kann man mit kleinen Brötchen anfangen und
den Motor mit einem zusätzlichen E-Motor am Keilriemen unterstützen,
beim anfahren und Motor-Bremsen. Das System dürfte geeignet sein um
Erfahrungen zu sammeln und die Mobilität bis zum Grossen Wurf nicht
einzubüßen
Ich habe mir, um das mal ganz einfach nachvollziehen zu können, ob und
wie das geht, mit Neodym Magnete angeschafft und ein paar alte
Festplatten/CD Laufwerke. (Die Haben schon etwas was dreht, Lager und
Motor, den ich als Generator nehmen könnte)
Damit kann ich mit relativ wenig Investitionen und geringem HW-Eigenbau
doch schon experimentieren.
Es wird sicher viele geben, die mir jetzt erzählen, dass es nicht geht.
Ich gehöre zu der Minderheit, die erst Experimentieren und wohl dann
feststellen dass es nicht geht.
Oder haben auch andere Interesse an so was zu experimentieren?
Ich finde der Rohstoff Öl ist einfach zu Wertvoll um den "nur" zu
verbrennen.
> Ich finde der Rohstoff Öl ist einfach zu Wertvoll um den "nur" zu> verbrennen.
Aberglaube ...
wenn du es auch nicht tust,
werden sich dafür schnell 2 andere finden, die es machen. ;-)))
> Ich finde der Rohstoff Öl ist einfach zu Wertvoll um den "nur" zu> verbrennen.
...sososo - und E-Autos leben vom Strom aus der Steckdose? Ah, ne -
warte - von den hocheffizienten und massenweise verfügbaren
RegEn...bitte dann den Atomstromfilter nicht vergessen!
Klaus.
solange es keine richtigen alternativen gibt,
werde ich meine autogasanlage nur noch mit buchenholz befeuern,
eigentlich schade, das die buchenwälder nicht für alle reichen. ;-)
aber immer noch besser, als in brasilien,
wo man den mais neuerdings lieber in den tank schüttet.
wer ein auto hat, braucht eigentlich auch weniger zu essen,
so gleicht sich das auch wieder aus. ;-)))
@...
>aber immer noch besser, als in brasilien,>wo man den mais neuerdings lieber in den tank schüttet.
Falsch, der Alkohol in Brasilien wird aus Zuckerrohr gewonnen. Und
neuerdings gibt es da auch Bio-Diesel, welches aus einem Unkraut, das
überall gedeiht, gewonnen. Sicher ist der Zuckerrohr-Anbau jetzt
ökologisch nicht korrekt, aber es ist meiner Meinung nach ein Schritt in
die richtige Richtung. Übrigens ist Brasilien (wenngleich auch durch
eigene Vorkommen) vollkommen unabhängig von Öl-Importen, und davon
können die meisten Länder nur träumen!
ist doch schön,
wenn wir das bischen was auf den feldern wächst,
in den tank schütten können. ;-)))
und der mais-preiss in 1 jahr um das 6fache steigt.
Mal wieder zurück zum Thema.
Von Ligier gibt es Leichtautos die 350kg wiegen und eine 60 km/h
Zulassung haben. Diese haben einen 5kw Verbrenner drinn und sind
zwischen 1500 und 5000€ gebraucht zu bekommen.
Damit ist schon mal die TÜV Zulassung leichter
Wenn der Verbrenner hinüber ist, dann einen Drehströmer umwickeln und
evtl diese Schaltung:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Frequenzumrichter_mit_Raumzeigermodulation
oder gleich einen GS Motor und ein paar dicke FETs.
Fahrtrichtungsumschaltung nur über Wahlschalter! Keine H-Brücke wegen
der Verluste.
Axel
Ich glaube solch ein Wahlschalter hätte auch ein paar verluste. Denn
Übergangswiderstand hat man doch immer. Nicht umsonst sind mechanische
Schalter für den Leistungsbereich nicht gerade klein geraten.
Klaus R. wrote:
> ...wenn ich mir das Twike so anschaue und dann überlege, dass mich ne> Guard S-Klasse (oder son Cowboystiefelassi im Dodge) von hinten an der> Ampel küsst, wird mir ganz anders. Elektro hin oder her - aber DAS kanns> sicher-lich nicht sein.>> Klaus.
wer natürlich was mit perfekt vorgetäuschter Sicherheit bevorzugt, der
soll sich einen Anzug kaufen wie das Michelin Männchen ihn hat, und
damit über die Strasse laufe. Wenn man doch mal mobil sein sollte, so
bevorzuge ich den Auffahrsicheren Leopard3 der Bundeswehr. Da gibt es
dann auch keine Parkplatzprobleme.
Ne aber Spaß bei Seite.
Das Twike habe ich nicht gewählt, weil es in allen lagen Sicher ist,
sondern wegen den hohen Treibstoffpreisen an der Tanke... Klar werden in
einigen Jahren, wenn es mehr Elektrofahrzeuge gibt die Strompreise
steigen, aber bis dahin fahre ich günstig. Zum Thema Sicherheit, wurden
schon einige Erfahrungen in den letzten 10 Jahren gemacht. Ich habe
Twikes gesehen, die einen Crash hinter sich hatten und bei allen
Insassen ist nicht wirklich was passiert. Hingegen bei Unfällen mit
einem PKW sind schon mehr schwer oder sogar tödliche passiert.
Das Twike ist KEIN Fahrzeug für die 18-ca.30 jährigen Fahrer( nicht
immer Rasser), die noch Ihr EGO durch Ihren Fahrenstill stärken müssen,
sondern was für defensive Fahrer, die einfach nur trocken und entspannt
ankommen wollen. Vor 5 Jahren hätte ich so was auch nicht gefahren, doch
heute ist das anders... .
Ich glaube auch das ein E-Mobil nicht unbedingt UMWELT-bla bla bla sein
muss, manche sehen einfach nur die heutigen Treibstoffpreise und deren
Entwicklung.
Der Gedanke ein E-Mobil für den Eigenbedarf zu bauen ist lobenswert,
doch die Realisierung wird wegen den vielen Vorschriften und
Prüfungsverfahren( EMV usw. ) recht schwer und lohnt sich unterm strich
nicht.
Es gibt die reinen E-mobile die auch auf den Verbrauch achten und
dadurch etwas ANDERS aussehen. Doch es gibt schon lange auf den Markt
"normale" PKWs, welche mit Elektroantrieb fahren. Der Nachteil dieser
ist dann aber die eingeschränkte Reichweite und die geringe Dynamik.
Ich bin nach den ersten 5000km recht zufrieden, und bin es auch
weiterhin.
Diese Diskusion zeigt mir aber, das sich ein paar Mitmenschen gedanken
machen und Initiative ergreifen wollen. An die sag ich nur weiter so.
Stefan
Die Elektroautobranche gleicht immer mehr der New Economy - viel heisse
Luft und wenig Fakten. Der Hersteller selbst gibt auf seiner Seite an,
Daten ueber die Akkus kaemen noch - was wohl leider heisst, dass das
wesentliche Problem noch einer Loesung harrt. Gestern hatten wir im Chat
schon eine kurze Unterhaltung zum Thema, leider verlief die wie ueblich:
Viel Spott von Glaeubigen ueber Kritiker und viele Verweise auf nicht
existente Technologien.
Ich war schon Elektro- und Hybridfan, als die meissten, die jetzt die
schoene neue Welt herbeipredigen, noch nicht mal wussten, was das ist.
Aber ich bin vor allem Realist. Im aktuellen technologischen Stand ist
es einfach Absurd, "Loesungen" fuer die naechsten Jahre anzukuendigen,
sofern es sich nicht um Lokomotiven oder Mofas handelt.
Selbst wenn dieses Auto heute schon im Laden stuende, waere es keine
Loesung - da es am Massenmarkt schlicht vorbei geht. Es setzt zuerst
einmal ein Umdenken, praktisch einen neuen Menschen vorraus. Wuerde
heute die breite Masse 3L Lupos und Ecomatic Golfs fahren, wuerde ich
sagen, dieses Elektroauto hat eine Chance. Das tut die Masse aber nicht
und das Umweltproblem laesst sich, wie alle Probleme, eben nur ueber die
Masse loesen. Da helfen ein paar esoterische Spezialloesungen
genausowenig wie die Hetzjagd auf 12-Zylinder.
Gebt den Menschen einen funktionierenden Elektrogolf, dann wird etwas
daraus. Alles andere ist nur interessante, durchaus auch nuetzliche
Forschung, mehr nicht.
P.S: Wirklich interessant waeren Angaben ueber den Kofferraum und die
Sitzhoehe - das Ding sieht so aus, als wuerde man knapp ueber dem Boden
sitzen. Da kriegt man mich genauso wenig rein wie in einen Porsche...
ich schätze das es an den akkus scheitern wird.
ich war mal dabei ein ferngesteuertes, sehr geländegäniges auto zu
bauen.
die nutzlast war relativ klein, so 20-30kg, das fahrzeug sollte aber ne
mindestgröße haben, um gewisse hindernisse besser überwinden zu können
wie kleine sträucher, hohes gras, gräben...
das fahrzeug sollte etwa 100cm lang und 40-50cm breit werden, bereift
mit 250-300mm großen reifen, davon 6 oder 8 stück.
höchstgeschwindigkeit nicht allzu schnell, flott durchs gelände und
hügel sollten kein problem sein.
motoren wurden mit 4-6kW angesetzt
bleiakkus, sagen wir 200Ah 24V, wären 100-120kg gewicht und 400-500€
geworden.
die fahrzeit damit kann man sich ausrechnen, wenn 4-6kW an 4,8kWh
saugen.
zudem das gewicht.
also lifepo4 akkus benutzten.
eine zelle hat 26mm durchmesser und 65 mm länge, 2600mAh bei 3,3V
nennspannung und kostet 13€ und wiegt 70gr
nehmen wir 7 zellen in reihe, haben wir 23,1V nehmen wir 115 dieser
stangen, sind das 299Ah
also insgesamt 805 akkus = 23,1V 299Ah
das klingt doch schon viel besser, zudem is unser paket 7 akkus lang das
sind 462 mm länge, und ist etwa 10 zellen hoch und 10 zellen breit (115
zellen, sind ja rund, leicht ineinander gesetzt...) also "nur"
462x260x260mm das ist etwa so groß wie ein 100Ah 12V akku und mit
805x70gr =56kg sind wir auch nich wirklich schwerer...
das dumme ist das 805x13€ = 10465 € sind.
damit hab ich das projekt dann beerdigt.
wenn es bezahlbar (rentabel) sein soll, vom Schrottplatz Deines
Vertrauens.
Axel
PS. mache lieber einen neuen Beitrag mit einer ausfürlicheren
Fragestellung auf.
Hallo Patrick,
wenn Du ein paar mehr Antworten haben möchtest, mach einen neuen Thread
auf und schreibe genau was Du an Infos schon hast und welche genau Du
brauchst.
Ich gehe mal davon aus, dass der Panda vorhanden ist. Ich meinte den
Elektromotor, die Halterungen dafür, Akkuhalter usw.
Dann einen gebrauchten Umrichter aus der Bucht, aber aufpassen da geht
nicht jeder!
Da hat letztes Jahr jemand einen Corsa umgebaut, such mal hier im Forum
danach. War ein ziemlicher Verriss, nur weil er die Akkus für den ersten
Test nicht richtig gesichert hatte.
http://rc-autopilot.de/wiki/index.php/Opel_Corsa_Project
Axel
Hallo zusammen!
Ich bin hier zwar nur Gast - hoffe aber, daß es trotzdem funktioniert.
Angehangen habe ich 3 Bilder von meinem Elektrabi. Das war zwar mal ein
kommerzieller Umbau, wurde aber von mir restauriert und teilweise -
jedenfalls, was die Steuerung betrifft - verbessert. Die Original-BRUSA
ist m.E. so auf die Dauer im Motorraum nicht einsetzbar (kein IP55/65),
deshalb neues Gehäuse.
Da sind wir gleich beim Thema. Da es bei der (Wieder-)Inbetriebnahme
Probleme gibt - hier die Frage an die User-Gemeinde:
Hat jemand Schaltunterlagen von der BRUSA-AMC200-II(analog)?
Wäre für eine Kopie (Unkostenerstattung selbstverständlich) sehr
dankbar.
Das Teil ist schon etwas betagt - Ende '80/Anfang '90 - der Hersteller
in der Schweiz hatte mich auf "Kruspan-Engineering" verwiesen, der sich
jedoch bedeckt hält. Man könne ihm ja die Steuerung im Bedarfsfall zur
Reparatur zuschicken, war die Ansage.
Ich habe zwar versucht die Schaltung aufzunehmen, ist mir jedoch -
trotzdem es noch keine µC-Lösung ist - bisher nur teilweise gelungen. Es
ahndelt sich um 4 Leiterplatten und den Leistungsteil. Zu letzterem
liegt dank eines eifrigen Mitstreiters bereits ein kompletter Schaltplan
vor.
Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen!
Beste Grüße aus Berlin
PSblnkd