Der Titel ist Programm. Kürzlich gab es ja wieder 2 Fälle von
Fremdkörpern in Lebensmitteln. So wurden Frösche im Spinat und in einem
anderen Produkt gefunden.
Ich habe im Brot einer Landbäckerei eine eingebackene Biene gefunden.
Meine Schwester hat es noch besser getroffen, in einer Fischfrikadelle
des größten deutschen Diskounters hat sie eine 14mm VA-Mutter gefunden.
Zwar kein Lebensmittel, aber in einer Zigarette hatte ich mal einen ca.
5cm langen Metallstift längs drinstecken. Habe mich echt gewundert, als
ich plötzlich 3cm Glut an der Ziggi hatte.
Beim Landbäcker kann ich mir die Biene noch erklären, die ist da halt in
die Backstube geflogen. Aber wie zum Henker kommen in einer Fabrik
Fremdkörper in die Produkte. Die sollten doch eigentlich dahingehend
geprüft werden. Stichwort Metalldetektor usw.
Was habt ihr schon gefunden?
Fressnapf wrote:
> So wurden Frösche im Spinat und in einem> anderen Produkt gefunden.
Das andere Produkt war eine Tüte Gummibärchen.
Wie da ein Frosch reinkommen soll ist mir aber schleierhaft.
Ich hatte mal ein Stück Granit im Müsli ...
Und etwas später einen Backenzahn weniger :(
Vor vielen Jahren (etwa 12?), habe ich tatsächlich in einem Brot einer
Dorf-Bäckerei einen verosteten Nagel gefunden!
Schade dass ich nur auf der Durchreise in dem Dorf war. Einige Jahre
später, als ich wieder mal dort war, gab es den Laden nicht mehr.
Spulwürmer im Seelach-filet in der Mensa. Habe ich unauffällig
rausgepult und in eine Serviette getan, damit die anderen Studenten
nichts merken. Der Fisch war trotzdem Klasse :-)
Tote Maus im Rosinenbrot einer Dorfbäckerei. Ist aber auch schon
jahrzehnte her.
Erst vor ein paar Monaten: Ein 4cm langer weisser Kunststoffstreifen im
fertig geschnippelten und verpackten Salat. Der fiel gar nicht auf, da
er aussah wie Weisskraut. Hab ich aber dann beim draufbeissen bemerkt.
Blattläuse im Salat in einem Restaurant
In der Kantine gabs mal panierten Fisch, ähnlich Fischstäbchen, einfach
grösser. Habe das Ding Anfangs nur so verschlungen, bis ich auf was
hartes biss. Dann "sezierte" ich das Ding und konnte den mittleren Teil
eines Seesterns freilegen. Das Seesternstück war im Durchmesser sicher
um die 15mm. Na dann Prost Mahlzeit!
Ein Stück dünne blaue Plastikfolie in einem großen
Ba*er "4-Korn Joghurt Bircher Müsli".
Hab ihnen das mit dem Deckel per Post zugesendet, kurz drauf ein
"Entschuldigungspaket" bekommen. Da war ein Anschreiben, ein Kochbuch
und Jogurtlöffel drin.
Die blaue Folie war ein Stück vom Getreidesack...
nitraM
>Hab ihnen das mit dem Deckel per Post zugesendet, kurz drauf ein>"Entschuldigungspaket" bekommen. Da war ein Anschreiben, ein Kochbuch>und Jogurtlöffel drin.
Kein Ersatzjoghurt?
>Aber wie zum Henker kommen in einer Fabrik Fremdkörper in die Produkte. Die >sollten doch eigentlich dahingehend geprüft werden. Stichwort >Metalldetektor
usw.
Wird eigentlich auch, aber nichts ist unfehlbar. ;)
>Ich hatte mal ein Stück Granit im Müsli ...>Und etwas später einen Backenzahn weniger :(
Das steht aber schon auf der Packung, dass sowas drin sein kann.
Ratzeputz wrote:
>>Ich hatte mal ein Stück Granit im Müsli ...>>Und etwas später einen Backenzahn weniger :(> Das steht aber schon auf der Packung, dass sowas drin sein kann.
Im Müsli für Steinbeisser?
>>>Ich hatte mal ein Stück Granit im Müsli ...>>>Und etwas später einen Backenzahn weniger :(>> Das steht aber schon auf der Packung, dass sowas drin sein kann.>Im Müsli für Steinbeisser?
Nein. Bei jedem Müsli. Und "ha" "ha", sehr lustige Frage.
Schon mal in den Ferien in einer Brauerei gearbeitet? Da könnt ihr
sehen, wieviele Insekten mit dem Malz mitgeröstet werden. Ist aber
wahrscheinlich gesundheitlich unbedenklich.
Ich kenn auch einen, der früher zur See gefahren ist (bis 1970). Der hat
mir erzählt, dass Ratten im Laderaum von Getreidefrachtern ganz normal
sind. Wenn die dann mit dem Getreide per riesigem Rüssel abgesaugt
werden, hört man sie laut quieken. Bis sie durchs Gebläse rasseln, dann
ist schlagartig Ruhe.
Nachdem die Ladung gelöscht ist, wird der ganze Laderaum verschlossen
und mit Blausäure behandelt, um die restlichen Parasiten zu vernichten.
Raussuchen tut die aber keiner.
Lecker, nicht?
oh mann, was ich schon alles im essen gefunden habe:
- lecithin
- pektin
- ascorbinsäure
- lactobacillus
- lactose
- fructose
- polysaccharose
- karotin
- natriumbicarbonat
- ...
;-)
und auch auf der geschnittenen wurst reste der plastik-verpackung,
steine und kerne in kirschen, sand in reis, ...
Diverse Eisenteile in nem Bauernbrot ...
Letztens hat auch mein Müsli gelebt (so kleine Maden - könnten "Pinkies"
zum Angeln gewesen sein) - dumm nur, dass ich es erst am Abend gemerkt
habe, beim Frühstück wars noch lecker
Und in unserem Kaff hat mal ein Metzger nen Plastikeimer mit in den
Leberkäs gekuttert ...
tja, alles keine sehr schönen Sachen.
Aber überlegt mal, welche Unmengen täglich produziert, verkauft und
konsumiert werden.
Und der Gesamtweg ist lang. Von Erzeugung, Lagerung, Transport...
Dafür finde ich das Ganze verdammt gut.
Überall passieren grössere oder kleinere Fehler. Jeder, der am Tag mehr
macht, als auf dem Sofa liegend Fernsehen zu schauen, wird ein Lied
davon singen können. 100% Sicherheit gibts nirgendwo. Nicht im
Kernkraftwerk, nicht bei den Nahrungsmitteln, nicht im Flugverkehr.
Egal, wie hoch man den Aufwand treibt, es bleibt immer ein Restrisiko.
Und wenn belebter Kram wie Mäuse, Ratten oder Frösche ins Spiel kommen,
wirds ganz schwierig. Die kommen auf verdammt aberwitzige Ideen :-)
Nur von Ärzten wird komischerweise 100% Zuverlässigkeit gefordert. Wenn
da mal was schiefgeht, wird ein Riesentheater drausgemacht. Auch das
sind nur Menschen, mit schlechten Tagen und Fehlern. Klar ist das
verdammt beschissen, wenn es einen selbst oder die nächste Umgebung
betrifft, aber 100% gibts eben nicht.
Ich hab mich mal gewunder dass mein Erdbeer-Jogi etwas nach Kirschen
schmeckt. Dann hab ich einen Kirschstein drin gefunden.
Die müssen wohl zwei Tanks gemischt haben oder ne Leitung umgestöpselt.
In der Mensa hat ein Freund von mir im Hackbraten einen angekauten
Fingernagel gefunden, dass war der Hammer!
> In der Mensa hat ein Freund von mir im Hackbraten einen angekauten> Fingernagel gefunden, dass war der Hammer!
Oh shit...
Das bisher "schlimmste" in meiner Mensa war ein toter Ohrwurm im Salat.
Ne Fliege in der Automatenflasche CocaCola.
Hatte aber Durst, darum hab ich die Flasche geoeffnet, die Fliege
rausgepult und die Cola anschliessend getrunken. :)
Ne lebende Raupe im Kantinensalat.
Trotz Befreiungsaktion aber am Dressing eingegangen. :/
Mein Bruder hatte schon zweimal tote Maden (zerschnippelt) im Döner.
Seitdem für mich tabu. Brrrr..
Wundert mich aber auch nicht weiter, der Fleischspieß rotiert den ganzen
Tag auf Bruttemperatur, nur der äußere cm ist durch.
Denkt auch mal dran, dass das gepostete hier, nur das ist was ihr
gefunden habt!
Wieviel ihr schon mitgegessen habt, ohne es zu bemerken, dürfte sicher
noch um einiges höher sein :-D
Eigentlich dachte ich immer, ich wäre der Dussel der immer im
grätenfreien Fisch die Gräten rauspulen darf...
Hatte mal Knorpel in nem Rindersteak eines 5* Restaurants, naja.. nix
gegen Kunsstoff oder so, aber ich hatte trotzdem mal wieder das Glück
-_-
N Kollege hatte mal in der Cola einer großen FastFood-Kette nen ganz
großen Eiswürfel drinnen. Daran, dass Eiswürfel in aller Regel schwimmen
und nicht am Boden rumgurken, hat er anfangs nicht gedacht, nur: "ich
will den rausfischen und lutschen".
Letzen Endes hat er dann diesen Einfüllstutzen des Automatens
rausgefischt. ALSO das muss doch wirklich spätestens bei der nächsten
Cola auffallen, dass der fehlt!?
eh, du kennst nicht die, ohne die eine ordentliche Verdauung eigentlich
gar mehr möglich ist? Die braucht man unbedingt, irgendwas probiotisches
:-)
Nix ist zu blöd, um es den Massen einzuhämmern :-)
Fundstücke neben Fett, Eiweiß und Kohlehydraten:
- vor 18 Jahren an Sylvester: Schraube und Mutter in einer Dose
Gulaschsuppe vom Plus
- sehr kleine Spinne in einem Päckchen dunkler Soße von Knorr
(eingestickt und riesen Fresspaket dafür bekommen, wahrscheinlich haben
die Ihre Spinne schon vermisst. ;-) )
- Ungeziefer in frischem Salat
- Würmchen in der Bohnensuppe (aus getrockneten Bohnen selber gemacht)
- Würmchen in Schattenmorellen aus dem Glas
- einen halbverdauten Fisch in einem TK Tintenfisch
- diverse Haare (verschiedene Farben und längen) in unterschiedlichen
Speisen und Getränken
- als Kind ein Stück Kunststoff in einer Industriefrikadelle, ich habe
gekotzt wie ein Reiher und Jahrelang keine Frikadellen mehr angerührt
Was sonst noch dabei war ohne das es mir aufgefallen ist, will ich gar
nicht wissen. ;-)
Uhu Uhuhu wrote:
> Das muß aber schon lange her sein. Heutiger Joghurt ist pasteurisiert.
schon mal was von milchsäurebakterien u.ä. gehört? ohne die gäbe es gar
kein joghurt...
In Berggold-Schokolade (40 Jahre her): M3-Mutter.
DDR-Gummibärchen: Maulschlüssel 5,5 x 7 (lag in der Tüte, obwohl ich an
den Gummibärchen weder was mit M3 oder M4-Gewinde entdecken konnte).
Mineralwasser: eingetrocknete Taubenscheiße innen auf dem Boden
(Die Frage dazu, die mich heute noch bewegt: wie hat der Adler es
geschafft, aus 15 000 m Höhe genau die Öffnung im Flaschenhals zu
treffen?).
Daniel F. wrote:
> Uhu Uhuhu wrote:>> Das muß aber schon lange her sein. Heutiger Joghurt ist pasteurisiert.>> schon mal was von milchsäurebakterien u.ä. gehört? ohne die gäbe es gar> kein joghurt...
Dann versuch mal, mit Industriejoghurt Milch zu impfen - das wird alles,
nur kein Joghurt.
Früher wurde der J. nicht pasteurisiert und man konnte in kleinen
Brutmaschinchen, die man kaufen konnte, käuflichen Joghurt vermehren.
Bei der Pasteurisierung http://de.wikipedia.org/wiki/Pasteurisierung
werden die Bakterien abgetötet und die Bakterienzellen platzen
auf.
gestern Abend:
da schwamm in meinem Schnappsglas "Dos Gusanos" eine Mottenpuppe...
War aber sehr lecker, der Schnapps, nicht das Vieh...
Die gehört da aber rein...
Prost
Komplette Küchenschabe im Spinat, 2-3cm lang.
Als der Kollege als (damals noch) überzeugter Vegetarier dies
zurückgehen lies hat die Kantinenbedienung ihm grosszügig eine neue
Portion angeboten - aus dem gleichen Bottich natürlich.
A. K. wrote:
> Komplette Küchenschabe im Spinat, 2-3cm lang.>> Als der Kollege als (damals noch) überzeugter Vegetarier dies> zurückgehen lies hat die Kantinenbedienung ihm grosszügig eine neue> Portion angeboten - aus dem gleichen Bottich natürlich.
Laß mich Raten! Da war noch so ein Vieh drin und die hat er aus versehen
mitgegessen und seit dem braucht er täglich Fleisch?
:-)))
Nicht von mir selbst gefunden, aber ein Grund (neben dem erkennen von
Schimmel), warum ich nur Toastblöcke nehm, bei denen die Verpackung
nicht vollständig zugedruckt ist:
http://www.gdargaud.net/Humor/Pics/WheresMyMouse.jpg
Johannes M. wrote:
> Vor ein paar Jahren war mal was in den Medien wegen einer Maus in einem> Marsriegel...
Die Maus hat da sicher was falsch verstanden... heisst ja "Maus auf
dem Mars" ... nicht "in"
Salü,
ich hatte mal Metall-Bohrspäne in Kartoffelchips (war mal abhängig -
nicht von Metallspänen!)
Dieses Jahr wahr ich - fast versehentlich - auf der Messe Powtech, geht
dort vor allem um Schüttguthandling.
Unser Physiker, der mit dabei war, entdeckte einen Stand mit
Metalldetektoren für Semmelbrösel - zumindest bei dem Produkt kann man
dann dann wohl inzwischen sicher sein dort keine zu finden:)
Hendi
P.S.: Die Explosions-vorführungen waren aber geiler =)
>In Berggold-Schokolade (40 Jahre her): M3-Mutter.>DDR-Gummibärchen: Maulschlüssel 5,5 x 7 (lag in der Tüte, obwohl ich an>den Gummibärchen weder was mit M3 oder M4-Gewinde entdecken konnte).
Der Schüssel und die Mutter waren
Teil vom Bastelspaß-Bausatz "Trabant".
Als Konkurrenzkonzept zum Ü-Ei, wurden
den Süßwaren damals (aus Kostengründen
direkt) Bauteile für o.g. KFZ beigemischt.
Der Plan sah vor, daß durch 27 Jahre
stattfindenden Süßigkeitenverzehr, und
gegebenenfalls Tauschhandel mit doppelt
vorhandenen Teilen, ein komplettes
Fahrzeug erstellt werden konnte.b
GG wrote:
>>In Berggold-Schokolade (40 Jahre her): M3-Mutter.>>DDR-Gummibärchen: Maulschlüssel 5,5 x 7 (lag in der Tüte, obwohl ich an>>den Gummibärchen weder was mit M3 oder M4-Gewinde entdecken konnte).>> Der Schüssel und die Mutter waren> Teil vom Bastelspaß-Bausatz "Trabant".> Als Konkurrenzkonzept zum Ü-Ei, wurden> den Süßwaren damals (aus Kostengründen> direkt) Bauteile für o.g. KFZ beigemischt.> Der Plan sah vor, daß durch 27 Jahre> stattfindenden Süßigkeitenverzehr, und> gegebenenfalls Tauschhandel mit doppelt> vorhandenen Teilen, ein komplettes> Fahrzeug erstellt werden konnte.b
Die Idee an sich ist nicht schlecht, aber ich kann mit gerade nicht die
Suessigkeitenverpackung vorstellen, in der zB die Motorhaube ist
gruebel