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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Lampe aus LEDs bauen


Autor: Helmut W. (Gast)
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Hallo ihr!
Ich würde gerne eine Zimmerlampe aus LEDs bauen. Dabei geht es mir 
hauptsächlich um das Design der Lampe, die Elektronik ist nur ein 
notwendiges Übel. ;-)
Leider sind meine Elektrotechnik-Kenntnisse sehr beschränkt, weshalb ich 
euch um ein wenig Starthilfe bitten möchte.

Folgendes stelle ich mir vor:

1) Die LEDs sollen einfach nur leuchten, es ist keine besondere 
Ansteuerung per Mikrocontroller notwendig.

2) Es sollen ca. 40 bis 100 LEDs zum Einsatz kommen.

3) Das ganze soll einfach an eine Steckdose angeschlossen werden können.

Ich habe mir schonmal ein paar Teile zum herumprobieren bei Reichelt 
bestellt (ein paar LEDs, Widerstände und ein 5V Netzteil), und damit 
erste Erfolge erzielt.

Aber nun zu meiner eigentlichen Frage:
Wie sollte so eine Schaltung für viiiiieeeele LEDs aussehen? Welches 
Netzteil muss ich verwenden (wie viel Spannung, wie viel Strom?)? 
Wie/Wo/Welche Widerstände soll ich benutzen?

Ich hoffe ihr könnt mir ein bisschen weiterhelfen :-)
Dankeschön!

Autor: holger (Gast)
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Ach Mann, sowas gibts für billig fertig zu kaufen.

Autor: Ohh (Gast)
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> ...und ein 5V Netzteil

Was soll das ? Alle LED parallel schalten und jedem einen 
Seriewiderstand verpassen zum frohen verbraten ? Nein!
In die Tonne damit. Nimm ein 24V Netzteil.

Autor: pastscho (Gast)
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Will ja nix böses sagen und finde es ja auch gut das du was du machen 
willst,
aber wenn du selber sagst das du keine ahnung hast von elektronik dann 
wäre es besser wenn du die Finger von einem Projekt läst das du dann an 
230V hängen willst da ist das risiko das was pasiert ohne das jemand 
drübergesehen hat viel zu hoch.

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Blablabla, die alte 230V Leier
@ OP: Ich wuerde nur 1 LED nehmen, zB Cree MC-E oder Osram Ostar...

Autor: Michael (Gast)
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>> ...und ein 5V Netzteil
>
>Was soll das ? Alle LED parallel schalten und jedem einen
>Seriewiderstand verpassen zum frohen verbraten ? Nein!
>In die Tonne damit. Nimm ein 24V Netzteil.


Und was bringen dann 24 V außer einem größeren Serienwiderstand?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Helmut W. (Gast)

>Wie sollte so eine Schaltung für viiiiieeeele LEDs aussehen? Welches
>Netzteil muss ich verwenden (wie viel Spannung, wie viel Strom?)?
>Wie/Wo/Welche Widerstände soll ich benutzen?

kauf dir aus einem der tausend LED-Shops im Netz eine 
Konstantstromquelle oder ein 24V Netzteil. An erstere kannst du einige 
LEDs in Reihe direkt dranhängen, an letzteres auch jedoch mit 
Vorwiderstand. Wenn du mehr LEDs habe willst, brauchst du mehr 
Konstanstromquellen oder musst mehrere Ketten aus LEDs + Vorwiderstand 
ans 24V Netzteil hängen.

MfG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Michael (Gast)

>Und was bringen dann 24 V außer einem größeren Serienwiderstand?

Dass man mehrere LEDs in Reihe dranhängen kann und damit der relative 
Spannungsabfall über dem Vorwiderstand kleiner wird, womit massiv 
Energie gespart wird.

MFG
Falk

Autor: Harald (Gast)
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Oder noch einfacher für 230V

http://www.neumueller.com/pages/pg/pg_acriche.php

Die kosten zwar ein wenig (einige 10 Euro), allerdings ist das Licht 
sicherlich besser. Weiterhin kann man diese ACRICHE LED-Module DIREKT an 
230V AC betrieben.

Taschenlampen und sonstige Leuchten, die mit möglichst vielen LEDs 
werben, schaue ich mir normalerweise nicht weiter an --> Mit möglichst 
vielen LEDs versucht man im Prinzip ja nur, das funzelige Licht einer 
einzelnen LED zu kompensieren. Eine vernünftige LED-Taschenlampe z.B. 
hat nur eine einzige LED

Autor: Helmut W. (Gast)
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Danke erstmal für eure Antworten!

Eine einzige LED reicht allerding nicht aus, weil die LEDs teil des 
Designs werden sollen. Ich habe mich mal nach 24V Netzteilen umgesehen. 
So teuer sind die Dinger ja nicht.

Wie würde ich das dann beschalten? Einfach alle LEDs entlang eines 
2-adrigen Kabels parallel schalten, und dann das Netzteil dranhängen? 
(ggf. noch einen Widerstand dazu?)

Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo,

vielleicht findest du hier ein paar Anregungen:

http://www.zipfelmaus.com/wie-baue-ich-eine-led-de...

http://www.zipfelmaus.com/led_wandbeleuchtung/


Sebastian

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Helmut W. (Gast)

>Wie würde ich das dann beschalten? Einfach alle LEDs entlang eines
>2-adrigen Kabels parallel schalten, und dann das Netzteil dranhängen?

Hat das irgendjemand so geschrieben?

MFG
Falk

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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bei Netto gab oder gibt es noch ne Energiesparlampe aus LED mit E27 
Sockel.
Für nur 3 oder 4 EUR.
Für den Preis selber bauen ????

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Harald wrote:
> Oder noch einfacher für 230V
>
> http://www.neumueller.com/pages/pg/pg_acriche.php
>
> Die kosten zwar ein wenig (einige 10 Euro), allerdings ist das Licht
> sicherlich besser. Weiterhin kann man diese ACRICHE LED-Module DIREKT an
> 230V AC betrieben.

Ist jetzt zwar offtopic, aber weiß zufällig jemand wie diese LEDs 
funktionieren? Die LED sieht aus wie eine normale Hochleistungsled, wird 
aber über ein paar 100 Ohm direkt an 230V betrieben.

Autor: Dominique Görsch (dgoersch)
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Stephan Henning wrote:
> bei Netto gab oder gibt es noch ne Energiesparlampe aus LED mit E27
> Sockel.

Und was will er damit? Er will sich eine (Design-)Lampe bauen, und keine 
Glühbirne.

> Für nur 3 oder 4 EUR.
> Für den Preis selber bauen ????

Geiz ist nicht immer geil...

Gruß
Dominique Görsch

Autor: Björn R. (sushi)
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Machen wir es doch mal konkret:
Nehmen wir mal an, du möchtest 120 LEds verbauen(geht so schön durch 6).
Weiße, ultrahelle. Typisch dafür wäre eine Durchlassspannung von z.B. 
3,6V und ein Strom von 20mA. Damit rechnen wir jetzt einfach mal. Wenn 
du ein 24V-Netzteil nimmst, könntest du davon 6 Stück in Reihe schalten:
6x3,6V=21,6V
Also hast du noch 2,4V über, die du über einem Widerstand bei deinen 
20mA verbraten musst. Da fragen wir den Herrn Ohm:
U=RxI
Das bauen wir um
R=U/I
setzen die Werte ein
R=2,4V/0,02A=120Ohm
Und schon hast du den Widerstand. Also immer 1 Widerstand 120 Ohm und 6 
LEDs in Reihe. Von diesen Reihenschaltungen hängst du nun 20 Stück 
parallel an ein dein 24V-Netzteil. Das Netzteil muss natürlich 
20x20mA=400mA liefern können. Nimm eins, das 500mA kann, dann bist du 
auf der sicheren Seite.

LG, Björn

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Kauf dir ein 12V/2A Schaltnetzteil und knack das Gehäuse. Eine 
einfachere Schaltung für so wenig Geld wirst du kaum selber machen 
können. Dann immer 3 LEDs in Reihe an einen 120 Ohm Widerstand (wenns 
weiße sind).

Autor: Frank Schlaefendorf (Firma: HSCS) (linuxerr)
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Stephan Henning wrote:
> bei Netto gab oder gibt es noch ne Energiesparlampe aus LED mit E27
> Sockel.
> Für nur 3 oder 4 EUR.
> Für den Preis selber bauen ????
und wenn du dir eine der lampen mal gekauft hättest, dann würdest du 
feststellen, dass man die sofort in die tonne werfen kann. eine 
weihnachtskerze ist heller :-)

um die effizienz der schaltung zu erhöhen, könnte man ein 
wechselspannungsnetzteil nehmen und jeweils 2 LEDs antiparallel 
zusammenschalten. also jeweils zwei leds antiparallel zusammenschalten 
und 6 solcher schaltungen in reihe mit einem 120ohm vorwiderstand an den 
trafo. ob die leds dann flimmern (100hz) und ob man das wirklich sieht, 
müsste man probieren.

Autor: Guido Körber (Gast)
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>Ist jetzt zwar offtopic, aber weiß zufällig jemand wie diese LEDs
>funktionieren? Die LED sieht aus wie eine normale Hochleistungsled, wird
>aber über ein paar 100 Ohm direkt an 230V betrieben.

Acriche sind nicht eine einzelne LED, sondern viele LEDs auf einem Chip 
und zwar zwei Stränge LEDs antiparallel, damit braucht man dann nur noch 
einen Vorwiderstand und kann sie direkt am Netz betreiben. Die 
Lichtausbeute ist aber nicht so berühmt, Cree und Lumileds (mittlerweile 
auch noch etliche andere) liegen da deutlich besser.

Autor: Dom (Gast)
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Hallo

@Helmut W.

wenn du interesse hast, helfe ich dir gerne weiter und möchte es 
zumindest versuchen. ;-)

Du kannst mich gerne per Email kontaktieren, denn hier im Forum zu 
diskutieren ist echt anstrengend.

electronics1@gmx.net

Schöne Grüße
Dom

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