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Forum: Offtopic die verrücktesten Hardwarefehler


Autor: PeterL (Gast)
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fange mal damit an:

Platine mit Mega128,
wenn Platine genau waagrecht am Prüftisch gelegen hat, hat sie 
funktieoniert,
wurde die Platine nur leicht gekippt (ca 20°) blieb der Mega stehen.
es war kein Lötfehler zu erkennen (Platine hat auch nicht auf Klopfen 
reagiert), nach Tausch des µControllers funktioniert die Platine 
einwandfrei.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Da hat sicherlich der interne Lagesensor zugeschlagen :P

Autor: Blob! (Gast)
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^^ kenn ich

meine selbst gebastelte Digitaluhr (Wanduhr) läuft ausschließlich wenn 
sie an einer Innenwand hängt, an sämtlichen Aussenwänden meiner Wohnung 
bleibt sie nach wenigen Stunden stehen.

das LCD-Display funktioniert dann immer noch, nur bleibt die Zeit 
stehen.

Temperaturproblem kann ausgeschlossen werden, das Problem gibt es im 
Sommer wie im Winter, Wasserrohrer und/oder E-Leitung kann man 
eigentlich auch ausschließen da es wirklich an jeder Aussenwand 
vorkommt.

Die Ursache weiß ich immer noch nicht, hab mich mittlerweile damit 
abgefunden :(

Autor: Hannes (Gast)
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>es war kein Lötfehler zu erkennen (Platine hat auch nicht auf Klopfen
>reagiert), nach Tausch des µControllers funktioniert die Platine
>einwandfrei.

zu erkennen war wohl kein Lötfehler. Ich hätte trotzdem alle Anschlüsse 
nochmal nachgelötet, dann wär's wahrscheinlich auch wieder gegangen.

Dass im Chip selber was hin ist, ist eher unwahrscheinlich.

Autor: Hannes (Gast)
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Und wenn ein uC in_ _Betrieb schon hängt, kann er natürlich auf 
"Klopfen" nicht mehr reagieren.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ist jetzt nicht direkt ein Hardwarefehler, aber verursacht die 
merkwürdigsten Fehler: AVR, 16MHz Quarz:
Schaltung läuft, bis ein bestimmtes Byte (meist eines mit vielen 
gleichen Bits) über den UART übertragen wird ->CKOPT Fusebit nicht 
gesetzt.
Oder: Schaltung läuft, bis man sich dem Tisch auf dem die Schaltung 
liegt nähert -> CKOPT nicht gesetzt.

Auch schon gesehen:
Selbstgebauter mp3 Player spielt Musik ab. Seltsam, die Software ist 
noch garnicht geflashed -> großer MW Sender in ein paar km Entfernung.

Autor: Speiglas (Gast)
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AVR funktioniert nicht.

Alle Pins mit einem Ossi abgetastet. Alle Signale etc. vorhanden.
Testpunkte in SW eingegeben, die eine Ausgabe produzieren ==> Programm 
läuft.

AVR von der Platine geknackt und neuen aufgelötet. AVR funktioniert!

Fehler: Nur die Inputpins waren defekt!

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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Prozessorboard auf einem Alu-rahmen montiert. Waagrecht auf dem 
Labortisch funktioniert es einwandfrei. Senkrecht hingestellt (die 
spätere Einbaulage) bootet es nichtmal.
Lösung: genau über zwei Durchkontaktierungen liegt eine Rippe des 
Alurahmens sehr nah (zu nah) an der Platine. Liegt diese waagrecht, 
biegt sie sich minimalst durch, steht sie senkrecht, berührt der Rahmen 
genau die Kontaktierungen, und darüber ging halt die Resetleitung.....

Man sollte sich halt beim PCB layout doch an die Sperrflächen halten.

Zoe

Autor: Gast (Gast)
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Ursachen:

Erdstrahlen, Wasseradern, grüne Steinbeißer

Autor: Gast (Gast)
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Das weiß doch jeder, dass es keine grünen Steinbeißer gibt. Es gibt nur 
braune, schwarze und rosa-weiß karierte Steinbeisser.
Mann, mann, mann...

Autor: Grüner Steinbeißer (Gast)
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>Das weiß doch jeder, dass es keine grünen Steinbeißer gibt. Es gibt nur
>braune, schwarze und rosa-weiß karierte Steinbeisser.

Ach ja?

Autor: FRAGENSTELLER (Gast)
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@Blob!

innenwände --> gipskarton oder aus holz ?
aussenwände -> stahlbeton ?

Autor: Blob! (Gast)
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nö
Innenwände aus ytong, aussenwände aus "normalen" mauerwerk - eben das 
was man in den 70zigern verwendet hat - es ist aber kein Holz, 
gipskarton oder Stahlbeton (oder asbest) verwendet worden!

Autor: Blob! (Gast)
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hab aber auch schon nach erklärungen gesucht was alles ein quarz 
anhält!

Ich gehe davon auss das derµC nicht hängen bleibt da sonst die Uhrzeit 
wieder auf "00:00" wäre. Ein nicht-nachtriggern des watchdogs würde ein 
reset, vergleichbar mit einem Batteriewechsel, mit sich ziehen. (war 
damals eigentlich eine Fehlkonstruktion)

Das Problem ist, sobald ich die Uhr abhänge läuft sie wieder, die 
Sekunden laufen hoch, die Temperaturanzeige (innen und aussen) wird 
wieder aktuallisiert und es sieht wirklich so aus, als wäre nichts 
gewesen -  Debuggen ist da sehr schwer

Autor: FRAGENSTELLER (Gast)
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@Blob!

hängt die uhr am stromnetz?
schlechte isolation am gehäuse
aussenwände eventuell etwas feuchter als innenwände ( leichter 
erdschluß, brummspannung)

Autor: Teplotaxl X. (t3plot4x1)
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Selbstbastel-1-IC-AMP

Empfängt irgendwelche Radiostationen und IC wird glühend heiß

Autor: harry (Gast)
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hi,
ein Fehler isses wohl nicht, aber bissl erstaunlich schon.
Ich habe einen Billig-Tischrechner, betrieben über eine kleine 
Solarzelle, keine (von aussen wechselbare) Batterie.
Was an dem Teil nervt, ist ein Pieper, der jeden Tastendruck mit 
'pieeep' quittiert. Das Teil liegt immer irgendwo auf meinen Tisch, 
selbstredend in einem ordentlichen Durcheinander.
Wochenlang suchte ich nach einem kurzen 'piep', wenn ich irgendetwas 
bewegte, unregelmässig, aber immer mal wieder vorhanden.
Ich kam dann mal dahinter, dass der Rechner sich einschaltet, wenn ich 
zwei Schraubendreher im Abstand von wenigen cm einfach nur aneinander 
bringe.
Schaltet sich ein und 'pieeept', mit Schraubendrehern oder Zangen lang, 
ansonsten nur mal kurz. Möglicherweise ETs, die mit mir via 
Schwachmaaten-Rechner kommunizieren möchten?
Grüssens & grübel, harry

Autor: Mario Richter (mario001) Benutzerseite
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Mein verrücktester Fehler war in einer Schaltung mit einem DSP zur 
Steuerung eines Servomotors (eins der aktuellen Projekte aus der 
Arbeit).

Problem: Motor macht sporadisch wilde Zuckungen.
Debugging-Code eingefügt, um zu sehen wo's klemmt => GEHT !

Debugging-Code wieder raus => geht nicht.
Debugging-Code nochmal rein => GEHT.
Debugging-Code abgespeckt => GEHT IMMER NOCH.
Debugging-Code so weit abgespeckt, bis nur noch eine einzige Variable im 
Vergleich zum Ursprungs-Code übrig blieb, die im Code nur deklariert, 
aber nicht verwendet wurde => GEHT IMMER NOCH ?!?

Ich hatte also eine Software, die nur durch die Deklaration einer 
Variable - ohne sie zu verwenden - lauffähig gemacht werden konnte.

Die Ursprungssoftware lief auch dann, wenn man den DSP mit Kältespray 
bearbeitete. Wurde er anschließend wieder wärmer, fing der Motor wieder 
an zu zucken, bis es schließlich wieder so schlimm war wie vorher.

DSP defekt ? Dachte ich zuerst auch, aber dieses Phänomen trat auf 
mehreren Proto-Boards gleichzeitig auf, mit fabrikneuen Bauteilen.

Die Lösung:
Das Timing des am DSP extern angeschlossenen RAMs war zu kritisch ! 
Sobald er warm wurde, veränderte sich das Timing derart, dass Daten 
eines bestimmten Adressbereichs aus dem RAM nicht mehr korrekt gelesen 
wurden. Durch das Deklarieren der Variable hatte der Compiler wohl die 
"kritischen" Variablen aus dem "gefährlichen" Adressbereich verschoben, 
so dass der Fehler dann auch weg war.

Wir haben dann das Timing verlangsamt, und siehe da: alles lief perfekt.

Autor: Axel (Gast)
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Vielleicht kein Hardwarefehler, aber war auch schwer zu finden.

Bei meiner Diplomarbeit hat die Maus jeden Morgen um kurz vor Zwölf die 
Arbeit aufgegeben, nach dem Mittagessen ging sie wieder.

Ursache war ein Sonnenlichtstrahl, der Punkt 11:50 auf den Schreibtisch 
kam und die Lichtschranke in der Maus lahmgelegt hat.

Habe zu der Zeit nicht gewusst, dass die Mäuse mit Lichtschranken 
arbeiten, habe deswegen ein paar Tage gesucht.

Gruss
Axel

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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@Axel, sowas hatten wir mal mit den alten Festplatten im PC-XT. Die 
hatten einen außenliegenden Steppermotor zur Kopfpositionierung; die 
Null-Position wurde per Lichtschranke detektiert.
Nun hatten wir die PCs alle offen stehen da wir dauernd Steckkarten ein- 
und ausgebaut hatten. Zu einer bestimmten Tageszeit ist Sonnenlicht 
genau in diese Lichtschranke gefallen und die Festplatten haben verrückt 
gespielt. Hat auch ein Weilchen gedauert bis wir das gefunden hatten.

Zoe

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Speiglas wrote:
> AVR funktioniert nicht.
>
> Alle Pins mit einem Ossi abgetastet. Alle Signale etc. vorhanden.
> Testpunkte in SW eingegeben, die eine Ausgabe produzieren ==> Programm
> läuft.

Hättstde statt m Ossi nen Wessi genommen, dann hätt er sofort 
funktioniert - vor Schreck...

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Die Motte äh Mutter aller Hardwarefehler:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:H96566k.jpg

Eine Motte zwischen den Kontakten von Relais No. 70 des Mark II Aiken 
Relay Calculators.

Autor: Gast (Gast)
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>Hättstde statt m Ossi nen Wessi genommen, dann hätt er sofort
>funktioniert - vor Schreck...

Warum kann man Ossis nicht auf BSE untersuchen? Nun, dazu benötigt das 
Labor Hirn und Rückgrat!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:

> Warum kann man Ossis nicht auf BSE untersuchen? Nun, dazu benötigt das
> Labor Hirn und Rückgrat!

Das mit dem Hirn versteh ich ja noch, aber Rückgrat? Sind die Ossis etwa 
so schwer, wie Kohlensäcke?

Autor: Dennis (Gast)
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Hi,

hatte auch mal nen seltsamen Fehler: Schaltung mit ATMega16, die unter 
anderem ein Relais ansteuern sollte. Dieses Relais konnte man auch 
direkt per Hand schalten. Sobald man das tat, machte der Atmel nen Reset 
obwohl das Relais über Optokoppler am Ausgang hing. Selbst wenn ich die 
Phase und die Steuerleitungen vom Relais abgeklemmt hatte und nur noch 
der Neutralleiter dran war trat das auf. Ich weiß bis heute nicht, wo 
das Problem lag, hab dann die Steuerplatine neu geätzt, mit der zweiten 
ging's dann. Die offenbar fehlerhafte Platine hab ich dann bestimmt 
zwanzigmal geprüft, ich hab keinen Fehler finden können, kein 
Kurzschluß, kein falsch geätzter Leiterzug, alle Bauteile ok, Atmel ok, 
keiner weiß, was war.

Autor: AC/DC (Gast)
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@ Dennis

Entweder hast du den Chip elektrostatisch angetötet oder
das Relais erzeugte eine zu große EMK die dann auf die
Betriebsspannung rückwirkt oder beim ätzen waren noch
schwach leitfähige Salze auf der Oberfläche die zu den
Problemen führten. Vieles ist eben nicht faßbar.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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>alle Bauteile ok, Atmel ok, keiner weiß, was war.

Wer in der Elektronik nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. ;-)

MfG Paul

Autor: Thilo M. (Gast)
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>alle Bauteile ok, Atmel ok, keiner weiß, was war.

Das sind oft Haarrisse in einer Leiterbahn, entweder vom Ätzen, vorher 
schon zerkratzt oder durch mechanische Verformung.

Sind oft nur unter dem Mikroskop zu sehen und reagieren stark auf 
Temperaturunterschiede.
(könnte auch der Fehler bei der Uhr an der Aussenwand sein => 
Aussenwände kälter als Innenwände)

Autor: Master Snowman (snowman)
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bis jetzt betraf's ja immer Atmels. ich warte auf den ersten beitrag mit 
PICs...

Autor: Dennis (Gast)
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>Wer in der Elektronik nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. ;-)

Schöner Spruch, daß die meisten meiner Schaltungen funktionieren grenzt 
fast an ein Wunder...

Nochmal zu dem Atmel Relais Problem, das Verrückte war, daß zwischen 
Beiden keine galvanische Verbindung existierte. Das Relais hatte ne 
Taste drauf, mit der man es testweise Schalten konnte. Selbst als gar 
nix am Relais dranhing, wirklich nur noch der N-Leiter (die Schraube 
dafür saß etwas versteckt, deshalb bin ich da nicht so gut rangekommen) 
hat Onkel Atmel seinen Reset gemacht. Eigentlich völlig unmöglich.

Falls hier die User auch zur Hardware zählen, hab ich noch nen Schwank. 
Kunde ruft ganz verzweifelt an, er hätte sich mehrere 
Netzwerkfestplatten zugelegt, will sie einrichten, nix geht, der Switch 
ist doch von uns, wir sollen mal geguckt kommen.
Hingefahren, geprüft, mitgelieferte Software findet keine der fünf 
Platten, Lachen unterdrückt, den Kunden über ab Werk eingestellte 
IP-Adressen aufgeklärt und daß die frisch aus dem Karton bei jeder 
Platte dieselbe ist, jeder HD einzeln ne IP verpasst und siehe da...
Klassischer Fall von OSI Schicht 8 Problem.

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