Ich habe folgende Schaltung im Aufbau.
Die Stromversorgung kommt von einem PC Netzteil, wo noch ein Lüfter dran
hängt.
Die Relais sollen eine Art Steckdosenleiste schalten, an dem ein
Verstärker, DVD Player und ein Netzteil für ein kleinen Bildschirm
hängen.
Die Einschaltbefehle kommen seriel und schalten die Relais an oder aus.
Das ein und ausschalten klappt auch schon aber nur, wenn ich nichts an
den Relais angeklemmt habe.
Wenn ich aber den DVD Player anstecke und das entsprechende Relais
einschalte, dann spinnt die ganze Schaltung und ich bekomme auf meinen
Display lauter Störungen.
Aber ohne Verbraucher an den Relais läuft es bestens.
Was muss ich noch machen, damit es ordentlich klappt?
mfG
teste es erstmal per batterieversorgung. hatten den gleichen fall hier
neulich mit relais, uC und scheibenwischermotoren. lag alles an der
versorgung.
Klaus.
> dann spinnt die ganze Schaltung und ich bekomme auf meinen> Display lauter Störungen.
Display?
Hm, das ist aber nicht auf dem Plan?
Wie hast du die Schaltung aufgebaut?
Platine, Steckbrett, ...?
Masseführung, Versorgungsspannung?
>>> 220R/0,25W und 0,1µ/250V AC>> Wie klemme ich die an?>> In Reihe oder Parallel> -> parallel.
In Reihe Parallel. Sonst gibts ein Feuerwerk :-o
Das Dislay hängt an dem anderen AVR, der schickt die Daten an diese
Relaisplatine.
Momentan ist alles auf dem Steckbrett aufgebaut.
Einen kleinen Teilerfolg:
Ich habe ein Snubber dazwischen geklemmt.
Als R habe ich ein 1/4W 220R
Als C einen mit folgenden Bezeichnung:
WIMA MKS4 0,47 250V
Wenn ich die beiden Bauteile parallel an die Relaiskontakte klemme, dann
klappt das schon mal mit den DVD Player(braucht 25W)
Beim Verstärker(450W) aber noch nicht.
In welche Richtung muß ich die Bauteile von dem Snubber anpassen?
F.25.1. Snubber
--+--Schalter--+--Last--
| |
+---R----C---+
Echte Relais, Halbleiterrelais und Nullspannungsschalter sollten eine
RC-Kombination über dem Kontakt bekommen, damit dieser länger hält.
Faustregel 1Ohm/V und 0,1uF/A. Genauer gilt, das R so gross sein muss,
das ein voll geladener Kondensator C beim Einschalten des TRIAC nicht
dessen Maximalstrom überschreiten soll (8A TRIAC am 230V Netz (325V
Spitze) also R minimal 325/8= 41 Ohm). Der C soll, leider mit R als
Spannungsteiler gegenüber der Quellimpedanz, (z.B. 230 Ohm bei 1A Last)
schnelle Störimpulse auffangen und den Spannungsanstieg kleiner als
dU/dt max laut Datenblatt des TRIAC halten. Beim Schalter oder Relais
geht es um Unterdrückung von Funken. Da die Störquelle meist unbekannt
ist, fehlen Zahlen zum ausrechnen. Bei Leuchtstofflampen mit
konventionellem Vorschaltgerät (Drossel) ist der Snubber kritischer, da
geht wegen der hohen Drosselinduktivität nur 10kOhm und 47-100nF, sonst
wird das Stromnetz zum Schwingkreis.
Zus. ist oftmals noch ein VDR-Widerstand nötig. Und eine
Einschaltstrombegrenzung :-)
Du kannst sicherlich mit den Ausführungen von 'crazy horse' die
Störaussendungen weiter reduzieren (und solltest das auch!), aber nicht
vollständig loswerden. Mir scheint, dass deine Digitalschaltung auch
nicht alles erhalten hat, was zur Verringerung der Störempfindlichkeit
beiträgt. Das wären u.A.:
- gute Entkopplung des ATMEGAs (kurze, induktivitätsarme Anschlüsse der
Cs)
- gute Masseführung
- räumliche Trennung des Lastkreises von der Elektronik
- gute Entkopplung der Spannungsregler (kurze, induk. ... siehe oben)
- ggf. Klappferrit am Netzteil der Digitalschaltung (und/oder VDR, siehe
'crazy horse')
@ Gast (Gast)
>http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=B33;G...>Diesen habe ich mit einen 220Ohm 1/4W Widerstand geschalten,
Naja, der Widerstand könnte ruhig ein 1W Typ sein, u.a. wegen der
höheren Spannungsfestigkeit.
>http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=B326;...>Sind die eher ungeeignet, weil Folienkondensatoren?
Die sind goldrichtig, der oben ist auch ein Folienkondensator!
MFG
Falk
>> HildeK wrote:> Du kannst sicherlich mit den Ausführungen von 'crazy horse' die> Störaussendungen weiter reduzieren (und solltest das auch!), aber nicht> vollständig loswerden. Mir scheint, dass deine Digitalschaltung auch> nicht alles erhalten hat, was zur Verringerung der Störempfindlichkeit> beiträgt. Das wären u.A.:> - gute Entkopplung des ATMEGAs (kurze Anschlüsse der Cs)> - gute Masseführung> - räumliche Trennung des Lastkreises von der Elektronik> - gute Entkopplung der Spannungsregler (kurze, induk. ... siehe oben)> - ggf. Klappferrit am Netzteil der Digitalschaltung
Im adventlichen Bestelldrang nicht aus den Augen verlieren ;-)
> Beim C gibts diese 456128
Besser so: Conrad 456128
Das Wort Conrad ist ein Schlüsselwort hier im Forum.
Wenn dieses Wort auftaucht, wird automatisch ein Link auf die
Bestellnummer gesetzt: 123456 987654
>Autor: Klaus (Gast)>Datum: 28.11.2008 13:34>Du fängst Dir bestimmt was auf der Betriebspannung des µC ein.>Schalte mal versuchsweise die kleine Drossel (zb 68µH) in Ub.
Bitte, bitte, sonst leck mich mal!!!
Klaus