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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Magnetfeld einstellen


Autor: Bernd (Gast)
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Hi,

gibt es irgendwo magnetfelder, deren Stärke man verändern kann? Mit 
einer Tesla-Anzeige oder so. Oder lässt sich das selbst irgendwie 
einfach realisieren?


Gruß
Bernd

Autor: Michael (Gast)
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Wie soll das Magnetfeld aussehen fällt mir so als erste Frage ein. Als 
zweites: was willst du machen?

Autor: Bernd (Gast)
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Hi,

also das Magnetfeld sollte homogen sein, der Rest wäre egal. Zum 
zweiten: Ich möchte damit einen Hallsensor eichen.


Gruß

Autor: Analog (Gast)
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Elektro-Magnet

Autor: gast (Gast)
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Bernd wrote:
> Ich möchte damit einen Hallsensor eichen.

Wer bei der Eichbehörde antwortet sollte wissen wie man sowas macht.

Autor: gast (Gast)
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Arbeitet meine ich natürlich.

Autor: Bernd (Gast)
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Arbeite ich dort?
Nö, weiss nicht wie das geht, da ich sowas ja noch nie gemacht habe..

Autor: Stefan N. (laser)
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Nimm doch eine Helmholtz-Spule.
In der Mitte ist das Magnetfeld relativ homogen (je nach Spulengröße / 
Abstand).
Außerdem kannst du die Feldstärke einfach berechnen.

Steht alles hier drin: http://de.wikipedia.org/wiki/Helmholtz-Spule

Gruß
Stefan

Autor: Norbert (Gast)
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Hi,

was Gast wohl sagen wollte:
Nur die Eichbehörde eicht, alle anderen kalibrieren höchstens.

Gruß,
Norbert

Autor: Bernd (Gast)
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Hi,


ok, dann eben kalibrieren.
Das mit der Helmholtzspule scheint wohl das geeignetste zu sein.
Müsste ich dann nur den Strom irgendwie linear ansteigen lassen. Geht 
das mit einem Poti?

Autor: Stefan N. (laser)
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Also ich würde ein regelbares Labornetzteil dranhängen, bei dem du den 
Strom direkt einstellen kannst.
Alternativ geht natürlich auch eines mit Spannungsregelung und ein 
Strommessgerät dazu, dann kannst du den Strom auch so einstellen wie du 
ihn haben willst.

Oder soll das ganze automatisch passieren?

Autor: Otto (Gast)
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> gibt es irgendwo magnetfelder, deren Stärke man verändern kann? Mit
> einer Tesla-Anzeige oder so. Oder lässt sich das selbst irgendwie
> einfach realisieren?

Nimm einen Permanentmagneten ausreichender Stärke, variiere den Abstand 
zu Deinem Prüfmuster und führe parallel eine Vergleichsmessung mit einem 
kalibrierten Feldstärkemeßgerät durch.

Otto

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

> und führe parallel eine Vergleichsmessung mit einem
>kalibrierten Feldstärkemeßgerät durch.

Welches Feldstärkemeßgerät schlägst du vor?

MfG Spess

Autor: Otto (Gast)
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Irgendeins benötigst Du auf jeden Fall - z. B.:

http://www.wuntronic.de/gaussmeter/koshavd.htm

Otto

Autor: Bernd (Gast)
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Hmm aber berechnen ginge doch auch?
Was meint ihr is genauer? Berechnen oder nachmessen?

Autor: Michael (Gast)
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Messen, berechnen hat die Angewohnheit, dass man nicht selten 
Randeffekte vernachlässigt, die eventuell doch eine tragende Rolle 
spielen.

Autor: Sven (Gast)
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Achwas, Feldstärke messen ist eh so ungenau (inhomogenes Feld, äußere 
Einflüsse), da kannst Du es auch berechnen. Nimm die Helmholtz-Spule, 
sollte es in jedem Physikraum einer Schule geben. Und denk an die 
Temperaturkompensation des Hallsensors...

Autor: Otto (Gast)
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1. was möchte der OP:

> Ich möchte damit einen Hallsensor eichen.

2. Antwort von Sven:

> Achwas, Feldstärke messen ist eh so ungenau
> (inhomogenes Feld, äußere Einflüsse), da kannst
> Du es auch berechnen.

????

Der OP hat sich noch nicht geäussert, um welchen Hall-Sensor es sich 
handelt.

Otto

Autor: Sven (Gast)
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>> Der OP hat sich noch nicht geäussert, um welchen Hall-Sensor es sich
handelt.

Das ist ziemlich boogie. Du willst eine magnetische Feldstärke messen. 
Diese wird von vielen äußeren Faktoren beeinflußt, einschließlich des 
verwendeten Sensors, der mit den Feld wechselwirkt. Außerdem sind die 
meisten Magnetfeldsensoren richtungsabhängig. Und Du hast, im Gegensatz 
zu Strom- oder Spannungsmessungen, keinen Einfluß auf Störungen, 
angefangen von elektrischen Geräten, Trafos... bis hin zu 
vorbeifahrenden Autos. Also:

Willst Du einen einfachen Hall- oder MR-Sensor kalibrieren, reicht die 
Helmholtz-Spule und ein vernünftiger Versuchsaufbau (eisenfrei, 
Leitungsführung...) allemal aus.

Willst Du einen SQUID kalibrieren, brauchst Du eh anderes Equipment, 
angefangen von einer magnetisch geschirmten Kammer... Aber das wrd wohl 
kaum der Fall sein.

Autor: Otto (Gast)
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Es ist genau die Frage, ob er nun einen (passiven) Hall- oder 
magnetoresistiven Sensor oder ein "Hall-IC" verwenden möchte und was er 
nun genau "eichen" will.

Otto

Autor: Bernd (Gast)
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Hi,

Dank bis hierhin schon mal :-)
Der Sensor soll schon zum Feldstärke messen gebraucht werden. Es ist ein 
"echter" Hallsensor, also kein magnetoresistiver Effekt.

>was er nun genau "eichen" will.
Dann wollte ich eben Feldstärke in Abhängigkeit von der Spannung in 
einem Diagramm eintragen.

Könntet ihr mir vielleicht noch ein Paar Tips bzgl. des vernünftigen 
Versuchsaufbau geben?
Der Grundaufbau ist klar, nur was man leicht falsch machen könnte oder 
was noch rein könnte, um bessere Ergebnisse zu erzielen oder so.
Zum Beispiel die Leitungsführung? Weiß ich bisher nur, dass man ein 
sternförmiges GND haben sollte..


MfG
Bernd

Autor: Filmkenner (Gast)
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Jetzt weiß ichs:

Du bist bestimmt Bernd EICHinger :D

duck und weg

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