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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik USB - COM Adapter


Autor: Torsten O. (Gast)
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Hallo, ich möchte mich an die Programmieren der Seriellen Schnittstelle 
zwischen µC und PC ranwagen. Mein Laptop hat dummerweise keinen COM-Port 
mehr, ich müsste mir also einen USB/COM Adapter kaufen.
So weit ich mich erinnern kann, gab es früher diverse Verbindungskabel 
für serielle Schnittstellen - die Polung der Pins war also nicht immer 
die gleiche, so weit ich weiß.
In wie fern muss ich das bei einem Kauf eines solchen Adapters beachten? 
Ich arbeiten mit dem ATmega48.

Vielen Dank im Voraus


lg Torsten

Autor: ComPorter (Gast)
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Mit den Adaptern mit FTDI Chipsatz habe ich die besten Erfahrungen 
gemacht. Funktionieren in allen Lebenslagen (und auf der ganzen Welt).

Ausnahme: Sonderfälle die mit normaler RS232 Kommunikation nichts zu tun 
haben (z.B. Frequenzmessungen über die Chipregister)

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Ich nehme an das du mit ISP den µC über die und nicht die serielle 
Schnittstelle programmieren möchtest.
Es kommt auf den Programmer an. Wenn es ein einfacher Programmer ist, 
mit nur einem Transistor und ein paar Bauteilen, dann funktioniert ein 
USB-Seriell Adapter nicht.
Wenn es ein AVR910 kompatibler ist, dann gibt es in der Regel keine 
Probleme.
Besser gleich einen USB-Programmer kaufen oder bauen, gibt ja genug 
Anleitungen, z.B. www.ullihome.de

Autor: Torsten O. (Gast)
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Also doch lieber gleich auf einen USB-Controller zurück greifen und ein 
entsprechendes Board zum Brennen besorgen, oder was sagt ihr dazu?

lg Torsten

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Ein STK500 z.B. ist so ein universelles Board, es ist Testboard und 
Programmer in einem, wenn du einen Kontroller falsch fused dann kannst 
du ihn mit HV-Prog wiederbeleben. Funktioniert einwandfrei mit einem 
USB-Seriell Adapter. So das Grundsätzliche was es kann.

Autor: Christian R. (supachris)
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Der alte AVR ISP MK I und seine Clones funktionieren auch wunderbar über 
USB-Serial. Überall wo noch ein Controller drauf sitzt, hat man keine 
Probleme. Aber das Gebastel kann man sich sparen, der aktuelle AVR ISP 
MK II kostet ja nur 40 Euro.

Autor: Unbekannter (Gast)
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> AVR ISP MK II kostet ja nur 40 Euro.

Und ist deutlich zuverlässiger.

Der MK I war ein Weinerle. Einmal schief angeschaut, schon war er 
kaputt.

Autor: Torsten O. (Gast)
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Nein nein, ich glaube ich habe ich falsch ausgedrückt. Ich möchte einen 
USB-Controller mit meinem Laptop verbinden, um damit Daten 
auszutauschen. Ich will keinen AVR per USB brennen.

lg Torsten

Autor: Ralf (Gast)
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> Nein nein, ich glaube ich habe ich falsch ausgedrückt. Ich möchte einen
> USB-Controller mit meinem Laptop verbinden, um damit Daten
> auszutauschen. Ich will keinen AVR per USB brennen.
Was willst du dann mit einem "USB-Controller"? Nimm einen 
FT232R(www.ftdichip.com), den pappst du an den UART vom ATmega48, und 
das dürfte dann das sein, was du möchtest, oder?

Der FT232 erzeugt per default einen virtuellen COM-Port auf dem Rechner, 
d.h. sowohl für den PC als auch den µC ist es nach wie vor eine serielle 
Schnittstelle. Für den PC gibts noch die Alternative einer DLL, die sich 
direkt in die PC-Programmiersprache deiner Wahl implementieren lässt - 
naja, zumindest in die meisten :)

Ralf

Autor: Ralf (Gast)
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Nachtrag: Wenn du solche Spielereien ala "USB-Stick" oder so machen 
willst, das geht mit dem FT232 nicht! Dazu brauchst du dann einen 
"richtigen" USB-Controller. Gibts als AVR, ARM, 8052, etc.

Ralf

Autor: Torsten O. (Gast)
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Nein, es ging um einen reinen Datenaustausch. Aber ich habe mir jetzt 
mal einen Adapter vorgenommen. Das Brennen des Controller funktioniert 
erstmal - also per USB/RS232 Adapter. Somit sollte auch der 
Programmierung eines eigenen "Protokolls" nichts im Wege stehen.

Wieder einmal bedanke ich mich für eure Hilfe


lg Torsten

Autor: Uwe Wensauer (dk1kq)
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Hallo Hubert und Mitleser,

Du nennst den USB- Programmer von ullihome.
Diesen habe ich nachgebaut -- er funktioniert NICHT mit AVRstudio --
warum weis ich nicht
Hast Du ihn ? -- oder wer benutzt ihn mit AVR studio ?????

Gruß Uwe

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Hallo Uwe, der funktoniert garantiert. Wenns bei deinem nachbau nicht 
klappt hat das nichts mit dem Adapter zu tun. Es gibt mitterweile über 
100 Leute die desen Adapter erfolgreich einsetzen.

Du kannst dich gerne bei mir melden, ich vesuche gern mit dir der 
Fehlerursache auf den grund zu gehn. Du kannst von mir auch einen 
aufgebauten Adapter haben der getestet ist.

Es gibt mittlerweile sogar 2 Firmwars, die aus dem AVR Studio 
funktionieren einmal das STK500v2 kompatible Programmeirgerät und neu 
ein voll AVRISPmkII kompatibles Programmiergerät.

Autor: Dominique Görsch (dgoersch)
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Torsten Ohne wrote:
> Nein, es ging um einen reinen Datenaustausch.

Da es die Käfer von FTDI leider nur als SMD-Typen gibt*, und ich darum 
noch einen Bogen mache, nutze ich einen ATtiny2313 mit der 
AVR-CDC-Firmware (http://www.recursion.jp/avrcdc/) als 
USB/Seriell-Wandler. Habe ich erfolgreich in mehreren Projekten plaziert 
und tut eine Dienste.

Gruß
Dominique Görsch

* Alternativ zu den reinen Käfern gibt's auch noch DIP-Module, die für 
mich aber preislich unattraktiv waren.

Autor: eProfi (Gast)
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Kauf Dir doch ein intelligentes Handy-Datenkabel für 1-3 Euro, die haben 
gleich TTL-Pegel, Du sparst Dir noch den RS232-Pegelwandler.

Du musst nur aufpassen, es gibt auch Datenkabel "ohne Intelligenz", da 
ist das USB-IC schon im Handy integriert.

Ob intelligent oder nicht, merkst Du, wenn Du das Kabel alleine  in den 
Rechner steckst, lädt sich dann der Treiber, ist es intelligent und für 
Dich geeignet.

Die meisten haben den Prolific PL2303 drin. Für den gibt es verschiedene 
Treiber, manche gehen besser als andere!

Autor: Dominique Görsch (dgoersch)
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eProfi wrote:
> Kauf Dir doch ein intelligentes Handy-Datenkabel für 1-3 Euro, die haben
> gleich TTL-Pegel, Du sparst Dir noch den RS232-Pegelwandler.

Den braucht man bei den hier angesprochenen Lösungen (AVR-CDC, 
FTDI-Chip) ohnehin nicht.

Gruß
Dominique Görsch

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