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Forum: PC Hard- und Software ZENITH-notebook, welche Betriebsspannungen?


Autor: Wilhelm Scharenberg (vilem)
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Hallo, mir ist ein älteres notebook ZENITH-NOTE 425 Lnc+ zugelaufen, das 
ich für DOS-Programme brauche. Leider ohne Akku und Netzgerät !
FRAGE: WER KENNT DIE STECKERBELEGUNG FÜR DIE NETZGERÄTE-BUCHSE UND/ODER 
DIE AKKU-ANSCHLUSS-FEDERN ? ? ?
Herausgefunden habe ich: Die Betriebsspannung beträgt ca. 12 bis 15 
Volt.
Aber die runde Netzanschlußbuchse hat drei(!) Anschlüsse, nämlich einen 
kreisförmigen Massering, in dessen Mitte sich nebeneinander zwei 
Stecklöcher befinden.
Mit 0 Volt an Masse und +12 Volt am linken Loch läßt sich das notebook 
einschalten, meldet aber:"Akkuspannung wahrscheinlich zu gering um 
CMOS-Daten zu halten." Offenbar fehlt eine Spannung am rechten 
Steckerloch ?
Im Akkufach sind drei(!) Steckerfedern zu sehen, die mittlere ist Masse, 
die beiden anderen ? Wer kann helfen oder einen Tipp geben ? Bitte email 
an vilem@ferromel.de. Danke und Gruß Vilem

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> "Akkuspannung wahrscheinlich zu gering um CMOS-Daten zu halten."

Diese Meldung hat nichts mit der extern angelegten Spannung zu tun, 
sondern deutet darauf hin, daß die Batterie, die den Uhrenbaustein 
(MC146818 bzw. Derivat davon) mit Strom versorgt, leer ist. Das ist 
i.d.R. eine Knopfzelle, die irgendwo im Notebook verbaut ist -- normale 
Desktop-PCs haben soetwas auch.

Autor: Wilhelm Scharenberg (vilem)
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Hallo, lieber Moderator Rufus,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Werde also die Kiste 
auseinandernehmen und erst mal die Knopfzelle auswechseln.
Dennoch bleibt meine Frage: Welche zwei(!) Spannungen (wegen der jeweils 
drei Anschlüsse) hat der Betriebsakku bzw. das Netzgerät zu liefern ?
Danke, Gruß Vilem

Autor: Klaus R. (klaus2)
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Müssen es zwei sein? Miss doch mal, ob die Kontakte evtl "einer" sind, 
also dazwischen 0 Ohm zu messen ist - evtl ist es ja nur eine technische 
Lsg. Ansonsten kann es helfen, bei e*ay danach zu suchen und den 
Verkäufer freundlich um Auskunft / Foto zu bitten...

Klaus.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Üblicherweise ist in Akkupaketen eine Ladekontrollelektronik oder aber 
zumindest ein Temperaturfühler verbaut - dafür ist der dritte Kontakt 
des Akkupaketes zuständig.

Welche Bedeutung der zusätzliche Kontakt des Netzteilsteckers hat, ist 
unklar -- es gibt Notebooks, für die es unterschiedlich leistungsfähige 
Netzteile gibt, und dies wird über einen Pin signalisiert. Beim 
schwächeren Netzteil wird dann der Akkuladestrom reduziert.

Manchmal ist so ein Kontakt auch ohne Funktion, manchmal dient er auch 
nur der Redundanz bzw. der Verstärkung.

Wenn Dein Notebook aber mit Verwendung von nur zwei Kontakten des 
dreipoligen Netzsteckers anläuft, dann scheint der dritte nicht 
weltbewegend wichtig zu sein.

Autor: Wilhelm Scharenberg (vilem)
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Hallo Rufus, hallo Klaus2,
vielen Dank für Eure hilfreichen Antworten !
Inzwischen habe ich einen anderen notebook-Akkublock demontiert (die 
Neugierde;-) ) und in der Tat, wie Rufus schreibt, einen Heißleiter 
(NTC, 10 Kiloohm) zwischen Masse und dem dritten Anschlußkontakt 
gefunden, der wohl den Akkuladestrom über eine Regelschaltung im 
notebook verringert/abschaltet, wenn der Akku sich nach Volladung 
erwärmt.
Der dritte Anschluß am Netzgerätestecker führt an einen 
Regel(?)transistor und ist wohl für den Akkuladestrom gedacht.
Die Datenhaltebatterie, Rufus, ist hier leider, wie üblich, keine 
auslötbare Knopfzelle, sondern ist in einer Art Hybrid-IC vergossen. Mal 
sehen, ob die sich wieder aufpäppeln läßt, sonst geht die Kiste in den 
Schrott. Hat ja auch nix gekostet.
Nochmals vielen Dank für Eure Beiträge,
herzlichst Vilem (www.ferromel.de/trodex)

Autor: avion23 (Gast)
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Die lithium Zelle nicht aufladen! Die explodieren richtig.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> sondern ist in einer Art Hybrid-IC vergossen

Ah, von Dallas und Konsorten? Ja, das gab es auch mal in PCs, in einem 
Notebook habe ich sowas allerdings noch nicht gesehen.

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