Was haltet ihr von der Verwendung von Nanopartikeln in Lebensmitteln und
deren (nicht vorhandenen) Kennzeichnung?
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1051
Ich halte eine zukünftige Kennzeichnungspflicht für überaus sinnvoll.
Die Gier der Menschen nach Profit lässt doch - ähnlich wie die fehlenden
Langzeitstudien beim Mobilfunk - kaum einen Hersteller zögern, die neue
Technik ungeprüft einzusetzen.
Was meint ihr?
> Was meint ihr?
Dass die Macher der Petition nicht den kleinsten Partikel an Grundwissen
über Chemie oder Nanotechnologie haben. Schönes Beispiel aus der
Petition:
> So findet unter anderem Siliziumdioxid, auch bekannt als Kieselsäure oder E551,
Verwendung
> um die Fließ- und Rieseleigenschaften in Gemüsebrühen zu verbessern.
Dazu Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Siliziumdioxid):
> Der Großteil der Sandvorkommen besteht allerdings aus Siliciumdioxid (Quarz),
denn [...]
Mit anderen Worten, Gemüsebrühe enthält sehr feinen Sand, damit sie
besser rieselt. Das ist weder eine neue Technologie noch sonderlich
erschreckend.
Fazit: Diese Petition verharmlost die Nanotechnologie, indem sie ihre
Kritiker als totale Idioten hinstellt.
Das war nur Klaus, der braucht keine Begründungen zu geben.
Feststellungen, die er trifft, haben die gleiche Gültigkeit wie
Naturgesetze auch.
gez. Katapulski
VORSICHT!!!
Gefährlicher UNGEKENNZEICHNETER Stoff in fast allen Lebensmitteln!
Er heißt Dihydrogenmonxid und wird von der Regierung und den Firmen seit
Jahren nicht erwähnt. Doch er ist überaus gefährlich, und kann sogar zum
Tod führen!
Genaueres: http://de.wikipedia.org/wiki/Dihydrogenmonoxid
Auch wenn sich hier einige über die Bedenken anderer lustig machen - ich
finde, dass das Thema und die Bedenken schon gerechtfertigt sind.
Ganz egal ob die Nanopartikel nun schädlich sind oder nicht (das kann
von uns hier eh niemand entscheiden ) - JEDER sollte die Möglichkeit
haben, SELBST zu entscheiden. Und dafür wäre die in der Petition
geforderte Kennzeichnungspflicht hervorragend geeignet...
> Ganz egal ob die Nanopartikel nun schädlich sind oder nicht (das kann> von uns hier eh niemand entscheiden ) - JEDER sollte die Möglichkeit> haben, SELBST zu entscheiden. Und dafür wäre die in der Petition> geforderte Kennzeichnungspflicht hervorragend geeignet...
Du hast unsere Einwände nicht verstanden. Das Wort "Nanopartikel" deckt
einen so breites Spektrum von Partikeln ab - natürliche und künstliche,
schädliche und unschädliche, neu erfundene und seit Jahrtausenden
verwendete - dass diese Kennzeichnungspflicht vollkommen ungeeignet ist.
Ich will das noch etwas weiter ausführen. Lebensmittel bestehen - von
Natur aus - vollständig oder teilweise aus Nanopartikeln, je nachdem wie
man das Wort genau definiert. Was nun gekennzeichnet sein muss und was
nicht, das kann also nicht begründet werden, es kann nur festgelegt
werden.
Du befindest dich also im Irrtum, wenn du glaubst, dass eine
Kennzeichnungspflicht dir als Verbraucher die Wahl überlässt. Die
Kennzeichnungspflicht gibt nämlich ganz im Gegenteil denjenigen die
volle Entscheidungsmacht, die festlegen, was sich "Nanopartikel" nennt
und was nicht - jedenfalls soweit es die Verbraucher betrifft, die auf
die Kennzeichnung achten und sie nicht ignorieren.
Es gibt keine "Nanopartikel" per se. In jedem Stück Fleisch sind
Nanopartikel in Form von Proteinen und Nucleinsäuremolekülen enthalten
mit zum Teil verheerenden Folgen (BSE). Willste Fleisch verbieten?
"In jedem Stück Fleisch sind
Nanopartikel in Form von Proteinen und Nucleinsäuremolekülen enthalten
mit zum Teil verheerenden Folgen (BSE)."
Aufzählung nicht komplett:
Es fehlen u.a. noch PCB ( = polychlorierte Biphenyle )
Es gibt sehr wohl einen Unterschied zischen Nanoteilchen und großen
Molekülen wie Proteinen.
Erstere zeichen sich durch eine äußerst große Oberfläche aus. So ist es
z.B. ein großes Problem bei der Herstellung von Nanopartikeln die
Agglomeration wirksam zu verhindern, da aufgrund der riesigen Oberfläche
große Adhäsionskräfte auftreten.
Inwieweit die großen Oberflächen der Nano-Partikel toxikologisch wirksam
sind, ist Gegenstand laufender Untersuchungen.
> Inwieweit die großen Oberflächen der Nano-Partikel toxikologisch> wirksam sind, ist Gegenstand laufender Untersuchungen.
...wo wir wieder einmal beim Thema wären: Die unstillbare Gier
der/einiger/vieler Geschäftsleute.
Solange keine unmittelbare Gefahr besteht (sofortiges Ableben oder
Erkranken der Konsumenten) werden zu viele Hersteller diese neue Technik
ungeprüft einsetzen.
Solange sich diese Untersuchungen - sagen wir mal "beeinflussen" lassen,
wird auch dieses geschehen. Und zwar so lange, bis 15 Mio Menschen
geschädigt wurden... Und danach können wir das Problem immer noch klein
reden. Last es euch schmecken!
Äh nur mal so nebenbei, die meisten Nanopartikel die so eingesetzt
werden sind nicht viel kleiner als mittelgroße Proteine! Hört doch mal
mit der Panikmache auf!
> Last es euch schmecken!
Gerne. Meinst du, ich lasse mir durch die Panikmache du jour den Appetit
verderben?
Ich gieße auch gern noch etwas Öl ins Feuer: Es gibt inzwischen
Nanoautomaten - mikroskopisch kleine Killermaschinen - die nicht nur in
der Lage sind, mittels winziger Bohr- und Schneidwerkzeuge menschliche
Körperzellen aufzubrechen, sondern auch das menschliche Erbgut, die DNA,
dauerhaft zu zerstören und last but not least durch gefälschte
DNA-Fragmente zu ergänzen, wodurch die Zelle bis zu ihrem endgültigen
Ableben genau wieder solche Nano-Killermaschinen produziert.
Kleinste Zahlen dieser Automaten verwandeln sich in Windeseile in eine
unaufhaltsame Flut, wenn sie erst einmal ein Opfer gefunden haben.
Verrückte Zeiten sind das...
PS: Wer den Wikipedia-Artikel dazu findet, darf sich nen Keks denken ;)