Freie Adernpaare bei 100Base-TX nutzen

Gast #1065519
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Hallo!

Für ein Gerät, welches alternativ über RS-485 oder 100MBit Ethernet 
ferngesteuert werden soll würde ich aus Platzgründen gerne eine 
gemeinsame RJ-45 vorsehen, bei der das RS-485 auf zwei vom Ethernet 
unbenutzten Kontakten liegt.

Nun frage ich mich was passiert, wenn jemand das Gerät mit einem 
GBit-Switch verbindet. Ich nehme an, dass auf den für GbE genutzten 
Adernpaaren Funkstille herrscht, da sich die beiden Geräte vorher durch 
Auto-Negotiation auf 100Base-TX geeinigt haben, habe dafür aber noch 
keine Bestätigung in der Literatur gefunden. Was ist während der AN? 
Bekomme ich Probleme mit PoE?

Hat jemand schon Erfahrungen mit der Doppelbelegung eines RJ-45 gemacht 
oder kennt Geräte, wo das eingesetzt wird?

Viele Grüße,
vilu
Gast #1068942
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Entschuldigt die späte Antwort, ich war die Tage nicht online.

Pegel wird 0/5V sein, Treiber ein 75176-Derivat. Der sollte die 
Spannungen also abkönnen.

Dass bei 802.3af vor Aufschalten der vollen Spannung überprüft wird, ob 
das Gerät das auch verträgt war bekannt. Ich bin hauptsächlich an 
Praxiserfahrungen interessiert, wo beispielsweise auch ältere Geräte zum 
Einsatz kommen können, die irgendwelche proprietäre Lösungen verwenden 
welche z.B. einfach mit 48V auf die freien Adernpaare braten.

Hat jemand solche Installationen gesehen und kann von Problemen 
berichten? Es ist ja auch nicht unüblich, ISDN und LAN in einem Cat5 zu 
führen, was passiert da, wenn nicht kompatible Geräte angeschlossen 
werden?

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