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Forum: Platinen SUR-TIN aufbewahren?


Autor: El Jefe (bastihh)
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Hi,
hab mir nun eine Packung chem. Zinn SUR-TIN bestellt.

Ich wollte erstmal nur eine 0,5L Lösung ansetzen wegen der Haltbarkeit 
usw.
Nun war mein Gedanke die Lagerung.

Hab mal im Keller rumgegraben und hab so ein "Omas Einmachglas" 
gefunden.
Passen genau 0,75l rein.

Nun war meine Idee, aufgrund von Gasen etc., in den Deckel eine 5mm 
Bohrung zu setzen und mit Silikon ein Rückschlagventil( Aquariumhandel) 
aufzukleben, Sodass wenn sich "genug" Gasdruck im Glas gebildet hat 
dieses durch das Ventil entweichen kann. So jedenfalls mein 
Grundgedanke.
Einiger negativer Aspekt den ich mir vorstelle, ist das schleichen 
Verdunsten der Lösung.

Nun wollte ich wissen, was Ihr von dieser Idee haltet?
Oder ist es besser, das Glas einmal die Woche nur kurz zu öffnen?
Ist das chem. Zinn "anfällig" auf Frischluft wenn man einmal die Woche 
den Deckel öffnet?
Müsste ich sonst noch was beachten, was ich evtll vergessen habe?

Grüße

Autor: El Jefe (bastihh)
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Bild vergessen -_-

Autor: Stephan Watterott (Firma: Watterott electronic) (welectronic) Benutzerseite
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Siehe Anhang
Unter dem Absatz Aufbewahrung steht: "verschlossenes Gefäß"

Autor: Marc Seiffert (euro)
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sur-tin gast nicht, ich lager es selber in komplett luftdicht 
verschossenen gefäßen für einige monate ;)

worauf du beim benutzen achten musst (insofern dir das nicht schon 
bewusst ist) ist dass die platine nur in den ersten stunden, eventuell 
auch 1-2 Tage nach dem verzinnen gut lötbar ist. Die Lötbarkeit nimmt 
mit der Zeit leider spürbar ab...

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Dagegen kann sicherlich Loetlack helfen.
Joa also nen Einmachglas wuerd ich da nicht verwenden, da man es 
schlecht "auskippen" kann. Nimm halt einfach eine normale 
Plastikflasche. Ich bin mir nicht sicher ob das Zeug lichtempfindlich 
ist deswegen hab ich meine Seno-Loesung mit Alufolie umwickelt. 
Prinzipiell aber kein Problem, da das Zeug wie gesagt nicht gast. Wenn 
Du NaPS-Loesung in flaschen/Glaesern aufbewahrst musst Du unbedingt fuer 
Druckausgleich sorgen.

Autor: El Jefe (bastihh)
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Hi,
dankeschön für eure Antworten!

Naja Fragte deshalb weil ich irgendwo so etwas gelesen hatte.
Also spar ich mir mal wieder 15 mins Arbeit ^^.

Meist verarbeite ich Platinen sofort. Aber auch so sprüh ich die, wenn 
Sie mal länger liegen bleiben sollen, vorher mit Plastik 70 ein.

Bei NaPS ist mir das bewusst (evtll. hab ich auch daher das mit dem 
SUR-TIN etwas unbewusst hergeleitet).
Nur NaPS setze ich meist nur soviel an, wie ich brauche.

Grüße

Autor: Chris S. (schris)
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Gibt es denn eine günstige Alternative zu Sur-Tin, welche länger lötbar 
ist
und auch Koplanarität garantiert ?

Autor: Chris W. (squid1356)
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Chris S. wrote:
> Gibt es denn eine günstige Alternative zu Sur-Tin, welche länger lötbar
> ist
> und auch Koplanarität garantiert ?

fittingslotpaste "rosol 3" aus dem baumarkt.

wurde hier im forum häufiger angesprochen...
(erste g**gle treffer ist ebenfalls ein volltreffer...)

ach ja, und was "Koplanarität" in DEM zusammenhang bedeutet ist mir 
nicht ganz klar ??

Autor: Geniesser (Gast)
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> Meist verarbeite ich Platinen sofort. Aber auch so sprüh ich die, wenn
> Sie mal länger liegen bleiben sollen, vorher mit Plastik 70 ein.

Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?

Autor: El Jefe (bastihh)
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wieso sollte das nicht mein ernst sein?

Autor: Geniesser (Gast)
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> wieso sollte das nicht mein ernst sein?

Also Plastik 70 würde ich nicht auf eine Platine sprühen, die ich erst 
noch löten möchte. Dafür ist Plastik 70 nicht geeignet bzw. nicht 
gedacht. Da nimmt man Lötlack oder Kolophonium. Plastik 70 kommt dann 
auf (wenn überhaupt) auf die fertige Schaltung.

Autor: El Jefe (bastihh)
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Plastik 70 kann man genausogut verwenden. Kolophonium würde ich nichtmal 
im Alptraum dafür verwenden. Bekommt man, meiner Erfahrung nach,  nur 
sehr sehr schwer runter. Lieber Plastik 70, später mit Acenton abwischen 
und fertig.

Jeder wie er will bzw. womit er die besten Erfahrungen gemacht hat.

Autor: Geniesser (Gast)
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> Lieber Plastik 70, später mit Acenton abwischen
> und fertig.

Ach so, ich dachte schon du lötest dann durch das Plastik (was ja 
prinzipiell auch geht). Also Plastik drauf und dann wieder mit Aceton 
runter? Hmm .. erscheint mir teuer und umständlich. Warum nicht Platine 
in ein kleines Plastiktütchen luftdicht eingeschweißt (übliches 
Haushalts-Folienschweißgerät)? Später vor dem Löten gehst du kurz mit 
dem Polibloc drüber und fertig zum Löten ist das Teil (+event. etwas 
Flussmittel via Fluxer).

Gruß

Autor: Jürgen (Gast)
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also ich war auch einstmals von dem chemischen zinn begeistert.

sieht ja herlich aus .  aber nach monaten kam dann die Ernüchterung.
war sehr bokkig beim löten.

inzwischen fand ich auch eine sehr gute Erkärung dazu.
 http://www.bauer-leiterplatten.de/html/chemisch_zinn.html

und mitlerweile geht es,
nach ein bischen übung, ..   nach der methode,
http://www.ulrichradig.de/home/index.php/tipps_tricks/tipp3

hervorragend.

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