Hallo, bei der Suche ein FSK-Signal (1200Hz, 1800Hz, 1200baud) softwaremäßig zu erkennen, bin ich auf den Goertzel-Algorithmus gestossen. Zur DTMF-Erkennung wird er wohl schon von dem ein oder anderen erfolgreich eingesetzt. Bei der FSK-Erkennung stehe ich aber vor einem Problem: Es gibt da eine Formel zur Berechnung der Bandbreite des auszuwertenden Signals (man könnte auch maximal zu akzeptierende Abweichnung sagen). Beispiel: Bei 1200Hz dulde ich nur eine Abweichnung von z.B. 50 Hz. Bandbreite = fsample/(2xN) , wobei N die Anzahl der Samples ist. Um diese 50 Hz zu erreichen, muss ich meine Abtastrate zu 10kHz wählen und N den Wert 100 geben. Das ergibt dann rechnerisch eine Bandbreite von 50Hz. Problem: 100 samples bei einer Abtastfrequenz von 10kHz dauern 10ms. Beim FSK mit 1200baud wechselt aber unter Umständen die Frequenz schon nach weniger als 1ms. Meine Samplerei dauert zu lange. Nach der oben genannten Formel habe ich aber keine Möglichkeit daran etwas zu ändern, ohne dass die Bandbreite (Abweichnung) zu groß wird. Warum geht das beim DTMF? Beim DTMF werden die Frequenzen lange genug gesendet. Beim FSK zu kurz. Ist das so richtig? Grüße Marco
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