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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Maximum power tracking für 200mW solarzelle MPP


Autor: klausi (Gast)
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hallo leute,


ich hab ein riesiges problem, da ich mit einer kleinen 12 V (max. 25mA)= 
ca. 200mW solarzelle, ca. 10*10 cm, eine digitale schaltung versorgen 
muss, welche nur selten aus dem standby geholt werden soll.


daher reicht es theoretisch einen energiespeicher zu nutzen, welcher 
durch die solarzelle ab und zu gespeist wird. somit soll es dann möglich 
sein, über jahre hinweg diese schaltung nicht mehr zu warten(batterien 
austauschen fällt weg!= kann diese schaltung auch an unzugänglichen 
stellen nutzen)


es wird hier jetzt einen ein supercap geladen, auf 2,5V(Umax von 
Supercap) , ein linearregler macht aus den 12V 2,5V


NUN ENDLICH ZUM PROBLEM:
Da die Solarzelle unterschiedlicher Bestrahlung ausgesetzt ist, müsste 
man immer den Punkt der maximalen Energieentnahme steuern. habe sonnst 
spannungseinbruch durch linearregler!= noch weniger energieübertrag!!!!

leider weiß ich nicht wie?(R einfach parallel schalten, oder in Reihe 
bringt nichts, da die schaltung das ja selber variieren muss! )

daher die Frage, ob es solche MPP-Tracker schon für derart kleine 
Leistungen gibt????? für größere gibt es das schon...siehe

http://www.linear.com/pc/downloadDocument.do?navId...


was kann ich sonnst noch machen? es müsste doch auch was mit mosfets und 
spannungsgesteuerten schaltern machbar sein?? komme jedoch überhaupt 
nicht klar!

danke für eure hilfe! habe bisher nichts passendes gefunden!!!

nochmals und nochmas danke, für hilfreiche tipps!

klaus

Autor: Slash-N (/n) (Gast)
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Als das Wichtigste darf ein hocheffizienter Schaltregler betrachtet 
werden, der die 12V auf die 2.5V runterhackt. Moeglicherweise kann man 
dem auch noch MPP beibringen.

Autor: crazy horse (Gast)
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hm, solange du eh 80% völlig sinnlos verheizt, brauchst du dir über MPP 
keine Gedanken machen...
Fang an der anderen Baustelle an - da ist mit weniger EInsatz mehr zu 
erreichen.

Autor: klausi (Gast)
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hallo,

vielen dank für die ersten antworten!


also der linearregler hat angeblich einen wirkungsgrad von 96%, ist smd 
und schon danach ausgesucht worden. ohne geht letztlich nicht, da sonnst 
der supercap kaputt geht, falls der wirklich mal voll werden sollte.....

dafür erspare ich mir aber eben auch die diode, die ich bräuchte, damit 
der supercap nicht von der solarzelle entladen wird, wenn nacht ist!
dort veliere ich ja dann auch 0,7V- weiß jetzt nicht, ob dann damit 
trotzdem ein hoherer wirkungsgrad vorhanden wäre(glaub aber nicht).


ist eben doof, dass der supercap unter 2,5V so viel strom zieht, dass 
die gesamte spannung an der solarzelle einbricht! 100Farad für den 
Supercap ermöglicht aber, wenn der mal voll ist, auch ne lebensdauer von 
3 Wochen(ohne Sonne!).

Autor: Tom Ekman (tkon)
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@klausi:
wie sieht's mit deiner Elektronik Vorbildung aus?

Ohne die Diode hast du am Ausgang vom Spannungsregler einer höhere 
Spannung als am Eingang wodurch dieser zerstört werden kann

Autor: crazy horse (Gast)
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hui, 96%! :-)
Ja, das hat er vielleicht, unter idealen Bedingungen. 2,55V 
Eingangsspannung, 2,5V Ausgangsspannung, geringe Last und etwas 
Eigenverbrauch.
Das ist so nah an deiner Realität wie das Geplärre der Politiker vom 
ausgeglichenen Haushalt.
Es geht kein Weg an einem Schaltregler vorbei. Ganz grob arbeitet der 
wie ein Transformator, im Idealfall AusgangsLEISTUNG=EingangsLEISTUNG.
Dein Wunderregler ist im Prinzip nur ein Widerstand, der die gesamte 
überschüssige Leistung verheizt, also futsch für dich ist.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> nur selten aus dem standby geholt werden soll.
> ...GoldCap...
Warum machst du dir dann über Wirkungsgrade Gedanken, wenn du sowieso 
nur einen GoldCap (sagen wir mal 50F) mit nur 2,5V hast?
Daumenregel: C*U=I*t
--> Ladezeit t = C*U/I = 50F*2,5V/20mA = ca. 6000sec Ladedauer
von ganz leer (0V) bis ganz voll (2,5V). Das sind nicht mal 2 Stunden. 
Da reicht 1 Tag locker aus, komplett ohne Energiesparmaßnahmen und 
MPP...

Eher würde ich mir darüber Gedanken machen:
> eine digitale schaltung versorgen muss
Wie weit darf die Spannung unter 2,5V sinken, damit deine Schaltung noch 
funktioniert?

Autor: klausi (Gast)
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hallo,

wiedermal danke für eure hilfe. also mit dem 96% für den linearregler, 
finde ich jetzt selbst nicht mehr, wo ich das gelesen hatte....??

es wird ein LP2985AIM5-2.5 genutzt. finde keine angabe zum 
wirkungsgrad...
 http://pdf1.alldatasheet.net/datasheet-pdf/view/92...

@Thomas:
also die diode vermeide ich mit dem linearregler, da sonnst der supercap 
nachts durch die solarzelle entladen wird. was du meintest habe ich auch 
schon gehört, dass wenn hinter dem linearregler eine höhere spannung 
ist, als vorne, dieser zerstört werden könnte. na ja, habe hier nun 
leider keine alternative (muss ohne diode gehen, da sonnst entladung 
durch solarzelle, sobald es dunkel ist) und soweit geht das auch- hatte 
schon vollen supercap ohne solarzelle usw-

der linearregler hatte überlebt...hoffentlich bleibt es so!
 hab im datenblatt keinen hinweis dazu gefunden....


@crazy horse: hmmm, wahrscheinlich haste damit sogar recht, leider sind 
keine belastungskennlinien beim linearregler angegeben, so dass man 
sehen könnte, wie hoch der wirkungsgrad nun tatsächlich mal ist....

aber ich denke mal der smd mit max 150mA ist schon deutlich effizienter, 
als die großen kumpels mit 800mA und mehr ....hab da eben leider auch 
keine alternative, um das überleben des supercaps zu garantieren zu 
können....




(die schaltung baut sich selbst die notwenige spannung auf, dafür gibt 
es ja schon fertige bauteile, das macht also bisher kein problem)


@ Lothar Miller:

200mW = na ja ist eben der theoretisch maximale energieertrag, bei 
maximaler sonneneinstrahlung.  wenn du jetzt mal nach draßen siehst, ist 
im winter damit nichts anzufangen. real bekomme ich vielleicht(in diesen 
Monaten) max. 3mA (Sonne scheint mal direkt drauf für ein paar minuten).

im sommer erhalte ich auch nur maximal 10mA, okay vielleicht  meine 
BLÖDHEIT:

ich hätte das ganze U_Leerlauf=12V / I_ Kurzschluss=20mA nennen sollen= 
maximal möglich.

letztlich erhalte ich immer nur deutlich werte dadrunter, da ich ja auch 
nie die reale maximale beleuchtung erhalte.....maximal theroretisch 
möglich 200mW --> so stark muss schaltung dahinter ausgelegt werden...


auf jeden fall dauert das aufladen schon mal 20 tage, da die schaltung 
dahinter aber weiß, wie viel Energie sie hat, passt sie sich an!= 
verbraucht mglst wenig, wenn energie knapp ist.


das problem ist aber eben zusätzlich, dass die spannung an der 
solarzelle einbricht...und somit lande ich dann auch nicht mehr im MPP, 
nochmehr energie geht verloren...


ich finde es blöd, das es dafür nicht schon ein fertiges patentrezept 
gibt, so bräuchte man die z.b. funkthermometertemperaturfühler nie mehr 
mit neuen batterien ausstatten, jeder funkwecker, programmierbare 
taschenrechner (also mit mittelmäßigem energieverbrauch), 
Fernsehfernbedienungen etc. würden ohne batterie laufen  !


leider gibt es scheinbar keinen, der sich darüber ernst mal gedanken 
gemacht hat!


vielleicht fällt euch ja noch was ein!


nochmals danke im voraus!


klausi

Autor: SlashN /n (Gast)
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Klausi,
wir haben's schon drauf. Und koennen das auch. Nur dein Konzept ist 
Schrott. Also. Fuer eine vernuenftige Speicherung sollte die 
Speicherspannung schon etwa dem Verwendungszweck angepasst sein. die 
2.5V passen schon wenn man einen Prozessor nimmt, der noch mit 1.8V 
laeuft, oder man verwendet einen Schaltregler, wie der AS1322A, der 
bringt 3.3V @150mA ab 1.5V. Um von der solarzelle die 12V runterzuhacken 
passt moeglicherweise ein TPS62110, der zieht 20uA fuer sich selbst. Der 
auf 2.5V gesetzt, sollte eigentlich genuegen.

Autor: klausi (Gast)
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@  SlashN /n (Gast)!
du hast schon recht, so dachte ich mir das am anfang eigentlich auch. 
aber diese Dc Dc wandler arbeiten mit einer induktivität, die erstmal 
richtig strom zieht(umwandlung der ). das bringt die solarzelle aber 
eben absolut nicht! sobald er die induktivität ansteuert, ist die 
solarzelle auf 0 V! und ende vom DC Dc wandler.... hast aber recht, 
hinter dem Supercap kommt genau so ein exemplar!
jetzt weiß ich auch, wo die 95% wirkungsgrad herkommen!

http://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/12...

danke, das hatte ich damals eben auch gedacht, geht aber nicht! der dc 
dc wandler macht diese unzuverlässige spannungsquelle(solarzelle) nicht 
lange mit (ist ja auch eher für batterie gedacht! =   "Up to 1.5-A 
Output Current")

der dc dc wandler sieht natürlich erst recht ROT, wenn der Supercap leer 
ist = totaler kurzschluss, da aber die solarzelle keine leistung bringt, 
passiert letztlich gar nichts!...

trotzdem danke! daher also der gedachte wirkungsgrad!

hmm, ich versteh nicht, warum es das nicht schon gibt.


vielleicht fällt euch ja noch was ein! bin für jede hilfe dankbar!!!

Autor: klausi (Gast)
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okay, AS1322A macht das gleiche auch mit Induktivität....


PS: wie genau arbeitet denn nun ein linearregler? dachte die schalten 
immer ein, wenn die spannung, die hinter ihnen anliegen soll 
unterschritten wird und wenn die spannung erreicht ist aus?? so würde 
doch letztlich gar keine energie verschwendet werden??

nur blöd, wenn die spannung hinter dem linearregler deutlich kleiner 
ist, als der sollwert und die spannungsquelle auch einfach einbricht, 
sobald diese belastet wird....


hmm, so langsam glaube ich, es gibt hier keine gute lösung!?! :-((


na ja ich hoffe es findet sich noch jemand, der einen guten Tipp hat!

Autor: SlashN /n (Gast)
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Die solarzelle hat natuerlich einen Kondensator parallel, muss daher den 
Schaltregler nicht direkt treiben.
Ein Linearregler verbratet die ueberschuessige Spannung in Waerme. Die 
haben bei lowpower anwendungen mit hohen Spannungsverhaeltnissen nichts 
zu suchen.

Autor: Gast123 (Gast)
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>PS: wie genau arbeitet denn nun ein linearregler? dachte die schalten
>immer ein, wenn die spannung, die hinter ihnen anliegen soll
>unterschritten wird und wenn die spannung erreicht ist aus?? so würde
>doch letztlich gar keine energie verschwendet werden??

Das wäre dann ein Schaltregler :) Linearregler sind im Prinzip wie 
regelbare Vorwiderstände, sie verheizen die Energie komplett.

Es gibt sicherlich Application Notes von den großen 
Schaltreglerherstellern zu Solarzellen.

MPP Tracking halte ich für Overkill. Aber ist bei einer Solarzelle ganz 
einfach: Strommessung, Spannungsmessung und dann eins der beiden 
Eingangsgrößen so regeln, dass die größte Leistung bereitgestellt wird. 
Da man bei einer kleinen Zelle keine Teilbeschattung hat, hat man auch 
nur ein einziges Leistungsmaximum.

Autor: Gast (Gast)
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hast du mal ein Datenblatt zu deiner Solarzelle?
Die Daten die du dazu angibst sind etwas unglaubwürdig.

Autor: Mitleser (Gast)
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Mein Senf mal dazu:

Ich hätte keine Solarzelle (vermutlich Dünschicht) mit 12V genommen.
Ein Mono- (oder auch Poly-) Kristalline ist effizienter, hat aber 
aufgrund der Diodenstruktur nur ca. 0,6..0,7V Flußspannung (aber 
natürlich höheren Strom, bei einer 200mW Zelle dann etwa 280mA). Diverse 
Halbleiterhersteller haben sich nun schon Gedanken gemancht wie man eine 
solche Zellenspannung am besten und effizientesten auf eine brauchbare 
Größe wandelt.
TI ist da schon ein guter Ansatz. Schau dir mal den Regler 
http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/tps61200.html an. Der 
arbeitet ab 0,3V! und ist sehr effizient. Der (kurzzeitig) höhere Strom 
an der Spule ist dann kein Problem.

Dieser Wandler hat außerdem einen Feedback-Pin (FB) zum einstellen der 
Ausgangsspannung. Dieser kann auch zum MPP benutzt werden, wenn du 
willst. Irgendwo hab ich mal ne Schaltung dazu gesehen (weiß aber nicht 
mehr wo). Da wurde ein OPV als Komparator benutzt und danach der 
Feedback-Pin geregelt.

Gruß
Mario

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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@  klausi (Gast)
> induktivität, die erstmal richtig strom zieht
Das ist eine weit verbreitete, aber ganz falsche Aussage.
Spulen ziehen erstmal gar keinen Strom. Im Gegenteil: der steigt nach 
dem Anlegen einer Spannung hübsch langsam an. Nur muss er rechtzeitig 
(vor der Sättigung des Kernmaterials) wieder ausgeschaltet werden.

Autor: avion23 (Gast)
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Ich würde keinen supercap benutzen, sondern einen kleinen li-ion akku 
wenn deine Zielschaltung die 4.2V verkraftet. Grund: Billiger, höhere 
Spannung.

Das MPPT macht deine Zielschaltung wahrscheinlich nebenbei. Du brauchst 
nur einen Konstantstrom auf der Eingangsseite. Zielschaltung versorg 
sich selbst über mosfet-treiber, mosfet, spule + freilaufdiode --> 
step-down.

Strom über shunt messen, tiefpass, konstant halten. Nebenbei noch 
Spannung von li* Zelle messen damit du unter den 4.2V bleibst.

Eventuell kann man den treiber sparen, wenn man die Spule größer und die 
frequenz dafür niedriger macht. Einen etwas höheren Wirkungsgrad 
bekommst du noch durch synchrone Gleichrichtung, d.h. die freilaufdiode 
wird durch einen mosfet ersetzt, den du komplementär inklusive deadtime 
ansteuerst.

Ein attiny25 macht das z.B. nebenbei, der Eigenstromverbrauch ist 
gering. Den Spannungseingang musst du natürlich puffern. Das hast du in 
deiner jetzigen Schaltung nicht gemacht? kerko direkt an der Spule, elko 
(?)etwas weiter weg. IMO solltest du mindestens die Energie für einen 
Schaltzyklus zwischenspeichern.

Autor: Jörg S. (joerg-s)
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>Irgendwo hab ich mal ne Schaltung dazu gesehen (weiß aber nicht
>mehr wo). Da wurde ein OPV als Komparator benutzt und danach der
>Feedback-Pin geregelt.
War in der "Elektronik" von ca. einem Jahr drin.

Ich hoffe der Link klappt:
http://www.elektroniknet.de/home/stromversorgung/f...

Autor: klausi (Gast)
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hi!


Super! danke!  ich werd mir das nochmal durch den kopf gehen lassen, der 
letzte hinweis ist echt gold wert!


zu den 12V- ja das ganze ist eben nicht wetterfest und sollte daher eben 
auch drinnen arbeiten! da dann damit die spannung an der solarzelle 
kleiner ist, hatte ich mich eben für eine höhere spannung entschieden, 
außerdem kann man dann eben auch noch ein wenig varieren. z.b. 
3*supercap in reihe= 7,5V minimum / Li-akku direkt (oder 2* Li)und so 
weiter..... natürlich wäre bei einen supercap eine angepasste spannung 
von max 4V cleverer gewesen. aber man lernt sowas eben erst, wenn man 
nicht klar kommt.

das mit dem LI akku direkt anschließen hatte ich eben auch mal geplant, 
mich dann aber wegen der doch höheren gefahr bei überladung oder zu 
starker entladung (oder eben auch mal einen kurzschluss) dagegen 
entschieden. sind ja doch explosiv, wenn alles schief geht.....

problem ist eben hierbei auch, dass da ja auch angeblich ne begrenzte 
anzahl von zyklen bei Li gibt. falls da also das ganze 3 monate in der 
sonne steht und jeder tag als ladezyklus gezählt wird, ist der akku bald 
hin...und die kosten ja auch ne menge geld.

@ avion, ich versteh nicht so recht, wie du das meinst, aber werde mich 
mal kundig machen
hmm, den konstantstrom auf der eingangsseite kann ich durch die 
launische sonne und ein und ausschalten von lichtschaltern nicht 
garantieren

die notwendigen messungen an Li-akku  shunt etc verbrauchen eben auch 
ein wenig energie-hoffentlich nicht mehr, als ich letztlich gewinne.-- 
zum attiny25 hab da leider kaum erfahrung bei, ich versuch mal was dazu 
zu finden!

letztlich wäre mir da schon so ein TPS, bei dem die spannung mal nicht 
einbricht am liebsten--ich teste das am besten direkt nochmal... 
vielleicht könnte man ja auch die induktivität so anpassen, das diese 
nicht gleich die spannung absinken lässt......


.........aber theoretisch ist das alles irgendwie komisch, hab ein 
hoheres potential, verringere es auf kleinen wert mit viel elektronik, 
der wirkungsgrad sollte davon auf keinen fall besser werden....

wenn ich direkt im MPP arbeiten könnte und dann einfach die solarzelle 
vom supercap mit mosfet abtrenne, sollte der wirkungsgrad deutlich 
besser sein, als die energie ein paar mal umzuwandeln..........

mein größtes problem ist eben irgendwie ne logische begrenzung des 
stromes, welche spannungsangepasst geschehen müsste. somit die spannung 
der solarzelle auf einen akzeptablen wert hält und alles wäre fein....

ruft für mich irgendwie nach ner verrückten beschaltung von nem 
mosfet....hmmm, muss mir da mal den kopf drüber zerbrechen!

danke die tipps von euch nehme ich auch ernst und denk nochmal drüber 
nach!

vielleicht habt ihr ja noch zündende ideen!!!

binn euch aber schon jetzt total dankbar für eure TIPPS! besonders auch 
von Jörg S.!!- jetzt versteh ich, dass dasnicht laufen konnte, da stehts 
ja auch erklärt!

Autor: ulrich (Gast)
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Lithium Akkus haben zwar auch eine Begrenzte Zahl an Ladezyklen. 
Kritischer ist hier aber wohl die Alterung. Wesentlich über 5 Jahre sind 
kaum möglich. Besser wäre da eventuell eine Blei-Gel Batterie oder eben 
doch die Supercaps. Eine echte Alternative sind auch nicht aufladbare 
Lithium Batterien mit genügend größe. Bei einer Sparsamen Schaltung sind 
10 Jahre durchaus drin, das ist besser als die Lebensdauer der meisten 
Akkus.

 Um einen Regler hinter dem Supercap wird man kaum rumkommen, wenn man 
die Speicherfunktion nutzen will, denn das geht nur wenn die Spannung 
auch schwankt. Den Regler zwischen Solarzelle und Speicherkondensator 
könnte man einsparen, wenn man mit etwas niedrigerem Wirkungsgrad 
auskommt (= längere Ladezeit). Am einfachsten ist der Supercap für mehr 
Spannung als die Solarzelle abgeben kann oder man baut eine extra 
Spannungsbegrenzung ein. Auf eine Diode zwischen Solarzelle und Speicher 
wird man auch kaum verzichten können.

Autor: ulrich (Gast)
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Wenn ich den Stromverbrauch aus der den 100 F für 3 Wochen richtig 
Schätze, braucht man ca. 1 mAh für eine Woche oder 50 mAh für ein jahr. 
Eine 2000 mAh (etwa Mignon Größe) Batterie würde also theoretisch für 40 
Jahre reichen. Die Langzeitbetterien geben so 10-25 Jahre als 
Lebensdauer an.

Autor: Mensch_Z (Gast)
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.........aber theoretisch ist das alles irgendwie komisch

praktisch auch !...die Sonne in D-land ist laecherlich schwach !
.........Wird auch mit Subventionen nicht besser.

Autor: klausi (Gast)
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hallo,

ja ja ich weiß, dass die sonne in D zu launisch ist. daher ja eben auch 
die idee, dass ich den energieverbrauch an den wöchentlichen 
energiegewinn anpasse.

das mit dem Li-Batterien, mit deutlich größerer Leistung und sicherlich 
20 Jahre laufzeit habe ich auch schon alles einbezogen. Die teile sind 
natürlich deutlich robuster und eben auch von -40 - +120°C die beste 
wahl.

aber wenn man es eben schaffen würde, die schaltung vollkommen autark 
überleben zu lassen, wäre da dann auch nach 20 Jahren nichts mehr zu 
machen.

letztlich würde ich halt, bei der momentan geplanten auslastung ca. 2 
monate mit einem möglichst kleinen LI-Batteriepaket auskommen. da die 
größe und das gewicht eben auch begrenzt sind, fallen Bleiakkus etc. 
schon mal weg. die sind zu schwer und haben letztlich deutlich 
schlechtere eigenschaften, als die neueren akkus!

na gut,

hoffentlich kommt noch ein guter hinweis, sonnst würde ich mal sagen, 
dass mein projekt in die zukunft vertagt wird, wenn es dann vielleicht 
noch bessere möglichkeiten gibt....


NOCHMAL AN ALLE; DIE SICH HIER DRAN BETEILIGT HABEN,

VIELEN HERZLICHEN DANK!

Autor: klausi (Gast)
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scheinbar kommt hier doch kein hinweis mehr??

hat nicht doch schon einer so etwas ähnliches hinbekommen??

Autor: Christian O. (derbrain)
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Nimm doch einfach eine passendere Solarzelle, z.B. so eine: 
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=110330
Da bist du, wenn du noch eine Diode dahinter klemmst, recht nah am MPP. 
Es gibt auch etwas größere mit mehr Leistung. Mit 12V wirst du aber 
nicht weit kommen. Wurde aber alles schon gesagt...

Autor: Blackbird (Gast)
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Da Gast @klausi doch nicht so recht weiß, wie er es denn nun genau 
machen will, wäre ein Low-Power µC doch die bessere Lösung, jedenfalls, 
um die eigenen Gedankenexperimente mal in der Realtät auszutesten.
MSP430 zum Bleistift.

Aber nochmal an @klausi:
Ein abgestimmtes Gesamtkonzept in Bezug auf Energiebilanz und 
Wirkungsgrad ist deutlich effizienter als eine Menge zusammengewürfelter 
(Wunsch-)Komponenten und nur EINE davon ist höchst effizent (MPP).


Aber das ist ja schon ein paarmal geschrieben worden.

Blackbird

Autor: Mitleser (Gast)
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Hallo,

ich missbrauche nochmal diesen Thread.
Kann mir jemand erklären, wie diese Schaltung funktioniert?
http://www.elektroniknet.de/home/stromversorgung/f...

Im Prinzip ist die Schaltung ja im Text daneben erklärt, aber ich hab 
noch ein prinzipielles Problem: Die Stromregelung über den Feedbackpin.

Die Spannung wird ja über den Teiler R1/R2 eingestellt. Wenn jetzt 
zwischen R1/R2 noch ein Strom eingespeist wird, verändert sich dann 
nicht auch die Ausgangsspannung Ua? Wieso wird der Strom geregelt. Für 
mich sieht es nach einer Spannungsregelung aus? Irgendwie steh ich bei 
der Regelschleife auf dem Schlauch...

Also wie funktioniert die Reglung? Bleibt die Spannung Ua konstant?

Autor: Christian O. (derbrain)
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Hmm, ich versteh die Schaltung auch nicht ganz. Und wie sind die 
Widerstände zu dimensionieren?

Kann es sein, dass Ua relativ egal ist? Ein Akku hat ja einen ziemlich 
kleinen Innenwiderstand, das heißt Ua bricht sowieso ein, oder?
Allerdings sollte laut Wikipedia ein LiIon-Akku mit konstanter Spannung 
bei Strombegrenzung geladen werden. Nur wird man den Strom mit einer 
Solarzelle nicht erreichen. Ob das so ideal für die Lebensdauer ist?

Mir kommt der Artikel etwas zu viel nach Werbung vor. Klar, praktisch 
ist so was schon. Und einmal auf ner Wanderung kann man ein Handy so 
vielleicht laden. Aber ständig? Und wo krieg ich so potente Solarmodule?

Autor: klausi (Gast)
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@  Mitleser:

also das ist eigentlich ganz clever gemacht. diese chips haben einen 
Feedbackpin, wo man die widerstände entsprechend der gewünschten 
spannung anbauen muss.

dieser feedbackpin will nun einen genau festgelegten spannungswert, z.b. 
0,5V.

wenn die spannung unterhalb von o,5V liegen sollte, so muss der chip die 
ausgangsspannung erhöhen.
falls genau 0,5V anliegen, dann ist alles toll.

falls unter 0,5V anliegen, so muss dieser die ausgangsspannung erhöhen.

zund so klappt das dann auch..

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