Schon wieder eine Absage.

Gast #1069465
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Hallo Zusammen,

da mir so langsam der Kragen platzt, möchte doch hier kurz meinen 
blendenden Lauf präsentieren...

Ich habe E-Technik studiert und habe mit einem ordentlichen Diplom 2,0 
abgeschlossen. Nun sitze ich bereits seit 3 Monaten zu Hause und höre 
entweder rein garnichts von den angeschriebenen Firmen oder es kommen 
Absagen in meinen Outlook-Ordner geflogen.

Ich frage mich nun immer mehr:
- Für was habe ich mir den Arsch aufgerissen und 4 Jahre studiert, wo 
doch viele meiner Kumpels bereits Geld verdient haben.

- Es werden so viele Leute gesucht, aber einen Absolventen einstellen 
lassen sie lieber bleiben.

- Wo kann man anfangen ohne bei einem der zig Dienstleister bzw. 
Skalvenhändler zu arbeiten?
Gast #1069494
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Ich würde Dir liebend gerne helfen. Aber Du hast drei Probleme:

1) Du hast etwas studiert, was generell immer weniger benötigt wird. 
Dass der Fachkräftemangel eine Erfindung der Industrie darstellt, weisst 
Du nun.

2) Wir haben eine Finanzkrise eine einsetzende Wirtschaftskrise und ein 
Angstverhalten der Wirtschaft. Alle warten darauf, dass einige Firmen 
platzen, Ingenieure freisetzen, damit sie billig zu schlagen können. 
Damit hast Du als Anfänger keine Chance, wenn Du nicht extraordinär 
billig anbietest.

3) Du bist zu spät dran. Du hättest vo 9 Monaten einen Job haben müssen, 
wo es noch gut ging, etwas zu kriegen. Denn die guten hatten alle 
6Monate vor Fertig einen Job, weil es seit 3 Jahren so war, dass die 
Guten alle 3 Monate vor Fertig einen Job hatten und einige Firmen Angst 
hatten, leer auszugehen und deshalb immer früher zuschlugen. Diese 
übertriebene Einkaufspolitik a la Hamsterkauf is tnun vorbei.

Z.T. werden sogar Anfänger, die man in Panik zu teuer eingestellt hat 
kurz vor Ende der Probezeit wieder entlassen, was ja leicht geht, da man 
keine Gründe benötigt und andere billigere eingestellt. Den Namen der 
Firma kann ich nicht nennen. Der Betroffene (ein wirklich guter) sitzt 
aber keine 2 Strassen weg von mir. 5000,- Euro Verlust in 3 Tagen sind 
schon heftig.

Die einizge Chance die Du hast: Weiterstudieren, Zweitstudium 
einschreiben und nebenher etwas arbeiten, Auslandsauffenthalt machen, um 
dann später - IN MITTEN DEINER AUSBILDUNG - wieder nach einem Job zu 
suchen und vorzugeben, Du hättest das alles geplant gemacht.

Die Firmen ticken nämlich quer im Kopf: Nur wer kaum zu haben ist und an 
den schwer ranzukommen ist, der ist auch gefragt. Dann haben die Firmen 
den Eindruck ein Schnppchen gemacht zu haben. Wer gerade frei ist und 
schon mehr als 1 Monat auf Suche, dem unterstellt man, dass er nix 
taugt, weil er ja nirgendwo arbeitet. Es ist erschüttern, aber so läuft 
es.

Du musst dir vorstellen, Du bringst Waren im Supermarkt an den Mann:

Wenn die einfach in großer Zahl im regal liegen, ist kaum einer 
intereesier, weil er ja jederzeit eine haben kann. Er lässt sie liegen 
und vergleich lieber noch ein bischen. Wenn aber Schlussverkaufsstimmung 
herrscht oder der Verkäufer nur eine Tasche hinlegt, dazuschreibt, es 
sei die letzte und behauptet, der Preis sei reduziert - dann wollen sie 
alle haben.

Bis noch vor 3 Monaten war das mit jungen Ingenieuren der Fall:

Jeder hatte Schiss, er kriegt keinen mehr und alle überboten sich 
gegenseitig zu Höchstpreisen, wie bei der VW-Aktie. Jetzt haben viele 
gemerkt, dass es gar keinen Mangel an Bewerbern gibt und man lässt sich 
mehr Zeit. Weil nun plötzlich die Bewerber nicht mehr so rasch weggehen, 
lässt man sich noch mehr Zeit.
Gast #1069524
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Die Aussagen oben kann ich zum größten Teil bestätigen.

@AAA
Wenn man schon Ingenieurwissenschaften studiert, sollte man aber schon 
so eine waage Ahnung von der Wirtschaft haben, oder??? Hast du 
offensichtlich nicht...
Gast #1069529
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Ergo muss Fr. Dr. v. d. Leyen ihre Werfprämie noch ein bisschen erhöhen, 
da ja sonst spätestens nach der über-übernächsten Finanz-, Wirtschafts-, 
Konjunktur- oder sonstigen Krise der "Fachkräftemangel" zum direkten 
Exitus der deutschen Nation führen wird.

Auch das um den Gegenwert von 0,3 Eiskugeln für JEDEN (!) Tag erhöhte 
Kindergeld bietet noch Verbesserungspotential.
Gast #1069550
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"Wo kann man anfangen ohne bei einem der zig Dienstleister bzw.
Skalvenhändler zu arbeiten?"
Eigentlich verdient man bei Dienstleistern nicht allzu schlecht. Die 
bezahlen oft besser als der Mittelstand, der momentan auch faktisch auf 
dem Zahnfleisch geht, die Zukunft völlig ungewiss für ihn ist und nicht 
auf einen Bailout/Geldspritzen wie bei den Großen rechnen kann. Aber 
selbst die Diensleister haben Schwierigkeiten aktuell Absolventen unter 
zu bekommen, das ging früher recht fix und die hatten eine Stelle für 
dich. Momentan suchen die ewig und  finden für die meisten nichts. Dann 
bekomst du selbst von einem "Dienstleister" eine Absage. Bist aber kein 
Einzelfall - alle meine Kollegen, die in diesem Semester ihre 
Diplomarbeit abgeschlossen haben und nicht dort übernommen werden 
konnten, haben keine Festanstellung dieses Jahr bekommen/gefunden.
Resulat: Alg 2 beantragt + Vermittlung. Jetzt sitzen die in einem 
Hochschulteam der zuständigen Arge, wo sie "vermittelt" werden sollen. 
Die sind dort selbst ganz "verwundert", weil die Betroffenen den ach so 
gefragten Maschinenbau studiert haben, und sonst dort fast nur 
Geisteswissenschaftler, Architekten, und Bau-Ings. etc. sich die Klinke 
in die Hand gaben und noch geben. Guck dir mal die Angebote für Ings. 
der Stellenbörse der Bundesagentur an, da kommt dir das kalte Grausen. 
Angebote von Zuhälter und Drogenhändler sind dagegen noch 
vertrauenserweckend und seriös.
Der Arbeitsmarkt liegt flach, die Wirtschaft ist weltweit am Abkacken, 
siehe jetzt Amerikas Arbeitslosenzunahme (katastrophal), 
Automobilindustrie, Schifffahrt blabla. Die einzigen Branchen, denen es 
noch gut geht, ist die Pharmaindustrie, Militärtechnik und die 
Energiebranche, da die ohne Ende subventioniert werden. Alle Branchen, 
die irgendwie direkt oder indirekt auf Kaufkraft des kleinen Bürgers 
angewiesen sind, sind am Schrumpfen oder Stagnieren. Besserung ist nicht 
Sicht.
Wir stehen vor einer Epochenwende, ohne dass es die meisten mitbekommen 
haben oder mitbekommen wollen.
Das einzige was jetzt noch helfen kann, ist ein großer Krieg. Der 
schafft wieder Arbeitsplätze und Wachstum, und nach Kriegsende gibts 
wieder Wachstum. Pläne dafür befinden sich schon bei der Elite in der 
Schublade. Mal gucken, ob Obama dazu nächstes Jahr "Yes we can" sagt.
Gast #1069551
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Jemand schrieb:

> wenn man schon Ingenieurwissenschaften studiert, sollte man aber schon
> so eine waage Ahnung von der Wirtschaft haben, oder???

Ich denke, dass kann man den jungen Leute nicht vorwerfen. Wir haben in 
diesem Lande Politiker, die der Wirtschaft nach dem Munde reden und vom 
Ingenieurmangel sprechen, dass es schon fast an Volksverdummung grenzt.

Wenn der Öffentlichkeit jahrelang durch gesteuerten Lobbyismus 
eingebläut wird, daß es einen Mangel gibt und sogar die Medien inklusive 
TV auf den Zug aufspringen, wie soll denn da ein Studierender 
differenzieren können?

Die jungen Leute werden in Scharen in die Unis und an die FHs gelockt, 
weil die Professoren ihren Fachbereich ausbauen wollen und von guten 
Bedingungen und Berufschancen schwafeln und die Lokalpolitiker nur 
allzugerne ihre toll funktionierende Wirtschaft herausstellen.

Wir Praktiker wissen dagegen, wie die Realität aussieht: Der Ingenieur 
der Zukunft arbeitet beim Dienstleister, den hier einige Sklaventreiber 
nennen und Dank der Grenzöffnung für Nicht-EU-Ausländer haben die 
Sklaventreiber auch genug Alternativmasse und Druckmittel gegenüber 
potenziellen Bewerbern.
Gast #1069569
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> wenn man schon Ingenieurwissenschaften studiert, sollte man aber schon
> so eine waage Ahnung von der Wirtschaft haben, oder???

Zum Studienbeginn sahen gerade im Bereich E-Technik-die Chancen sehr gut 
aus, von daher kann ich Deine Aussage nicht nachvollziehen.
Zudem wird man sicher nicht sein Studium mittendrin abbbrechen, wenn 
sich die Lage verschlechtert.
Wie Thomas U. geschrieben hat, bis Anfang oder sogar Mitte des Jahres 
kamen ständig Meldungen über einen "Ingenieursmangel" und daher denke 
ich, Dennis, Du bist einer von denen die eine Ausbildung genossen haben 
und Studenten schon immer schlecht geredet haben...
Von der Sorte kenne ich genug.


Es ist einfach nur schade, ich möchte in einer soliden Firma arbeiten 
und nicht bei einem Dienstleister, der einen je nach Lust und Laune hin 
und her schicken darf. Ob sie nun gut bezahlen ist für mich zweitrangig, 
denn das Thema Altersvorsorge (Betriebsrente) ist sicher auch nicht zu 
verachten.
Gast #1069603
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@AAA

Mal nicht den Kopf hängen lassen. Früher oder später wird es schon 
klappen ein bekannter hat jetzt erst nach 1 Jahr eine Stelle als ING 
gefunden.

Leider ist es wahr, auch wenn es noch nicht ganz hier im Forum 
angekommen ist, dass Ingenieure derzeit nicht besonders gefragt sind. 
Immer häufiger werden Stellen mit Technikern besetzt( Meiner Meinung ist 
das in vielen Fällen auch völlig ausreichend )oder lieber Dienstleister 
eingesetzt. Außerdem sind immer weniger Arbeitgeber bereit Absolventen 
einzustellen.

Mach einfach das beste aus der Zeit. Ansonsten würde ich nicht so 
schnell zu einem Dienstleister rennen. ( Es gibt auch wirklich "gute" ). 
Es macht im Lebenslauf einen anderen EIndruck wenn du bei X renomierten, 
bekannten Firmen gearbeitet hast als bei Y Dienstleistern, 
Zeitarbeitsfirmen.

Ich habe die letzten Tage auch Firmen für eine Teilzeitstelle 
angeschrieben. Viele Antworten nicht mal auf eine Email oder lesen sie 
nicht richtig. Aber so ist es halt.

Viel Glück
#1069615
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"Es macht im Lebenslauf einen anderen EIndruck wenn du bei X 
renomierten, bekannten Firmen gearbeitet hast als bei Y Dienstleistern, 
Zeitarbeitsfirmen."

Hallo, wenn sich nichts anbietet geht man nun mal zum Dienstleister. Zu 
Hause auf 2010 warten wird wohl kein Personaler lustig finden. Ok, ich 
wurde auch schon auf meine Zeit beim Dienstleister etwas misstrauisch 
angesprochen. Nur, wenn in Zukunft eh niemand mehr direkt eingestellt 
wird, was soll dann das Rumgehaue? Letztlich sollte man von den 
Projekten, seinen Aufgaben, seinen gewonnenen Kompetenzen sprechen. Auf 
das Können sollte es ankommen, nicht auf leicht fälschbares Geschreibe.
Gast #1069617
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@AAA
Nicht sehr hilfreich, was du hier so vor die Füße geworfen 
bekommst,oder?

Haste bei den Firmen denn vorher mal angerufen und dir einen Ansprech-
partner gesucht den du dann nach der Absage nochmal befragen kannst?

Wenn du auf Grund einer Stellenofferte eine Bewerbung geschrieben
hast, oder sogar ne Blindbewertung, mußte dich nicht wundern. Entweder
sind die offenen Stellen überworben, (die Firmen suchen eher die eier-
legende Wollmichsau) oder deine Bewerbung erfüllt entweder nicht die
Formnorm oder du hast Fachlich(Erfahrung) nichts zu bieten.

Allen Unkenrufen zum Trotz solltest du die Leistung der Arbeitsagentur
oder Argen ruhig in Anspruch nehmen. Box dich notfalls bis zu deinem
Fallmanager durch und verlang einen Bewerbungs- und Eingliederungs-
kurs  machen zu dürfen. Mit dem begleitenden Praktikum kann
man dann bei den Firmen nochmal vorstellig werden und hoffen das es 
klappt. Wenn nicht, hat man  immerhin dann schon mal einen Fuß in der
Tür und kann mit dem Praktikumszeugniss dann Klinkenputzen gehen..
Die Chancen liegen zwar nur bei 50 %, aber das ist besser als nichts.

>das Thema Altersvorsorge (Betriebsrente) ist sicher auch nicht zu
>verachten.

An für sich haste nicht Unrecht aber einen Betriebsrente bekommt man
gewöhnlich erst nach n-Jahren Betriebszugehörigkeit. Ich bin nicht
sicher,aber wäre Selbstvorsorge nicht besser?

Wenn überhaupt nichts funzt bleibt nur freiberuflich tätig zu sein,
sich seinen Lebensunterhalt erstmal von der Arge bezahlen
(aufstocken)zu lassen und dann sehen ob`s funzt.Man kann nämlich
auch arbeitslos sein und gleichzeitig nebenberuflich eine Tätigkeit
ausüben .(Das hängt von den Einnahmen ab,bitte sich beraten lassen).
Die Hemmschwelle bei den Firmen jemanden einzustellen ist jedenfalls
erheblich größer, als einen Auftrag zu vergeben.(Sind ja auch andere
Entscheider) Das wäre jedenfalls besser als nichts zu tun, Bewerbungen
zu schreiben und auf ein Wunder zu hoffen. Der Arbeitsmarkt wird
auf Dauer uns Arbeitnehmer untransparent bleiben. Dafür haben die
Lobbyisten bei der Regierung schon gesorgt.
Gast #1069619
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>Hallo, wenn sich nichts anbietet geht man nun mal zum Dienstleister. Zu
>Hause auf 2010 warten wird wohl kein Personaler lustig finden.

Wahrscheinlich habe das auch alle so verstanden ... ich zitier mich mal 
selbst.

>Mach einfach das beste aus der Zeit. Ansonsten würde ich nicht so
>schnell zu einem Dienstleister rennen. ( Es gibt auch wirklich "gute" ).
Gast #1069634
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Danke für Eure lieb gemeinten Worte.

Ich denke, bevor ich zu einem Dienstleister gehe, werde ich ein 
Praktikum absolvieren und dort weitere Kenntnisse sammeln.

PS: Ich war auf immerhin zwei Bewerbungsgesprächen, die sich auf direkte 
Positionen bezogen haben. Nur hat es wohl immer an den mangelnden 
Kenntnissen gehapert.
Ich kann es verstehen, aber man kann sich schließlich auch vieles selbst 
beibringen. Was kann ich denn schon großartiges vorweisen, als 
Berufseinsteiger..Alles etwas kontrovers.
Gast #1069738
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Ich verstehe gar nicht, was Ihr hier gegen Dienstleister habt. Es gibt 
auch in dieser Branche Firmen, die relativ gut zahlen und ihren MA viele 
Entwicklungsmöglichkeiten bieten.
Wie unter Nichtdienstleistern gibt es auch bei einigen Dienstleistern 
schwarze Schafe, die diese Branche in Veruf bringen.

Aber etwas mehr Differenzierung hätte ich mir hier speziell bei den 
"Akademikern" schon gewünscht..
#1069745
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>Nichtdienstleistern
arbeit selber bei einem nichtdienstleister - immer noch das bessere

>Zumindest habe ich damit erst mal fuer ein paar Jahre Ruhe und
> uss nicht Peter4 in Anspruch nehmen.
einmal h4 dann ist man draussen aus dem geschaeft.

wie macht sich das im lebenslauf?

>Wie waer's mit Promovieren?
SO viele stellen gibt es da nicht und die nehmen auch nicht jeden
Gast #1069779
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>>Nichtdienstleistern
>arbeit selber bei einem nichtdienstleister - immer noch das bessere

Ich habe vorher auch bei einem Nichtdienstleister gearbeitet, mein 
jetziger Job bei einem Dienstleister gefällt mir sehr viel besser.
Gast #1069803
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Guck nicht auf ne blöde Betriebsrente da du eh nie bis zum Rentenalter 
bei einer Firma bleiben solltest. Nach 4-5Jahren wechseln. Kostenlos 
bekommst Du die Rente auch nicht, diese mußt Du natürlich über Dein 
Gehalt finanzieren.

Schau Dich ruhig um, auch im Ausland! NI, Atmel, TI etc. da kannst Du 
ruhig mal nach Norwegen/Frankreich etc. Kack drauf nur in D. zu schauen, 
Du bist jung und solltest auf der ganzen Welt schauen. Diese Erfahrung 
wird deinen weiteren Verlauf pushen. Ich war bei Microsoft in Seattle 
tätig, diese Erfahrung war genial und jetzt hab ich meinen Traumjob in 
Deutschland dank diesem Auslandsaufenthalt.

Weiterhin lern eine weitere Fremdsprache, je mehr du kannst desto 
besser.
Gast #1069837
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Das Thema Ausland ist auch recht interessant, gibt es dort spezielle 
"Vermittler" oder einfach direkt bei den Firmen schauen?

Fraunhofer Institut ist auch eine gute Adresse, bei der Bundeswehr gibt 
es auch eine spezielle Sparte, kenne den genauen Namen 
(Militäsentwicklung) nicht mehr.
Hat dort jemand bereits Erfahrung sammeln können?
Gast #1069847
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>Das Thema Ausland ist auch recht interessant, gibt es dort spezielle
>"Vermittler" oder einfach direkt bei den Firmen schauen?

Habe gehört in den Nierlanden soll sehr viel über Zeitarbeit laufen. Und 
die Zeitarbeiter müssen nach X Monaten übernommen werden. ALso nicht wie 
bei uns. Evtl. einfach mal nen Niederländischen Dienstleister anrufen 
ich wette selbst die haben Jobs in deutschland.
Gast #1069893
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Bei den Niederländen geht es meistens über Headhunter, bei denen man 
sich bewerben kann (viele bei Monster.de bzw. Monsterboard.nl 
unterwegs). Der Headhunter vermittelt dann dauerhaft an Firmen, also 
kein Zeitarbeitsprinzip. Aber die beschäftigen ihre eigene Wirtschaft, 
die hat genug Interesse an ihren Leuten. Und mit dem Arbeiten in den 
Niederlanden sollte man vorsichtig sein, das ist nicht unbedingt für 
jeden Deutschen was. Extrem gleitende Deadlines können toll sein, wenn 
man sich nicht sicher ist, dass man sie halten kann, aber wenn man drauf 
angewiesen ist, das jemand anders sie hält, kann das nerven. Für sowas 
ist der Deutsche einfach zu ordentlich/pünktlich. Und obwohl immer 
angenommen, dass die Niederländer alle deutsch können, können sie dieses 
nicht, und selbst wenn, werden sie es freiwillig nicht sprechen. Die 
Niederlande sind entgegen langläufiger Ansicht nicht das 17. Bundesland, 
dass ist wirklich Ausland.
#1070292
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@ AAA (Gast)

>Ich denke, bevor ich zu einem Dienstleister gehe, werde ich ein
>Praktikum absolvieren und dort weitere Kenntnisse sammeln.

Wie doof kann man denn eigentlich sein?

Du bist Ingenieur, naja, du willst zumindest einer sein.
Auch wenn die "goldenen" zeiten im Moment vorbei sind, hat man als 
Ingenieur beim Dienstleister immer noch ein wesentlich besseres 
Auskommen als ein Praktikant.
Was soll der Unsinn? Als Praktikant  bist du nicht mal die zweite 
Garnitur, du bist die 4.
Willst du nicht mal richtig in den Job einsteigen? Das kann man auch 
beim Dienstleister. Es wind nicht das Super-Duper Traumgehalt wie bei 
Mercedes und Co, aber du wirst dir mehr leisten können als einen Kanten 
trockenes Brot.

>PS: Ich war auf immerhin zwei Bewerbungsgesprächen, die sich auf direkte
>Positionen bezogen haben. Nur hat es wohl immer an den mangelnden
>Kenntnissen gehapert.

So what. Vergiss die einfach. Sieh es als Trainingslager, vor allem was 
die Kommunikation un Wortwahl angeht. Die ist wesentlich wichtiger als 
wie auch immer geartete fachliche Qualifikationen. Die kommen so 
ziemlich am Schluss.

>Ich kann es verstehen, aber man kann sich schließlich auch vieles selbst
>beibringen. Was kann ich denn schon großartiges vorweisen, als
>Berufseinsteiger..Alles etwas kontrovers.

Lass dich von dem Unsinn nicht irre machen. Jaja, leichter gesagt als 
getan, aber es IST nunmal so, dass die Wirtschaft im allgemeinen, und 
die Personaler im speziellen einen an der Waffel haben. Die eierlegende 
Wollmilchsau wurde schon genannt. Hab ich auch mehr als einmal erlebt. 
;-) Vernünftige Leute in dieser Branche sind Mangelware.

Mein Tip. Mach KEINE halbe Sachen ala Praktikum etc., zumindest nicht, 
wenn dabei nicht ein halbwegs brauchbares Gehalt rausspringt. Denn sonst 
machst du nur den Deppen uund trägst zum Lohndumping bei. Geh dann 
lieber zu Aldi Regale einräumen oder zu DHL Pakete verladen und schreib 
nebenbei Bewerbungen.

Oder, so du Rücklagen hast, mach nen kleinen Trip in die weite Welt, 
denn wenn du mal ne Job hast, hast du selten wieder WIRKLICH freie Zeit.

>und her schicken darf. Ob sie nun gut bezahlen ist für mich zweitrangig,
>denn das Thema Altersvorsorge (Betriebsrente) ist sicher auch nicht zu
>verachten.

;-)
Noch so jung und schon so verkalkt?

1.) Betriebsrente ist ein Relikt vergangener Tage.
2.) Wer unter 30 ist und ERNSTHAFT über Altervorsorge, Rente etc. 
nachdenkt, hat einen an der Waffel. Und das ist keine Rethorik!
Dieses ganze Geschawfel dieser Art, die Dauerbestahlung in den Medien 
mit ihrer unterschwelligen Panikmache ist einfach krank.

MFG
Falk
#1070305
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Falk Brunner wrote:
> 1.) Betriebsrente ist ein Relikt vergangener Tage.
> 2.) Wer unter 30 ist und ERNSTHAFT über Altervorsorge, Rente etc.
> nachdenkt, hat einen an der Waffel. Und das ist keine Rethorik!
> Dieses ganze Geschawfel dieser Art, die Dauerbestahlung in den Medien
> mit ihrer unterschwelligen Panikmache ist einfach krank.
>
> MFG
> Falk

Nun, krank ist es nicht, es ist nur gefährlich. Ich habe nach meiner 
Ausbildung auch daran gedacht und vorsorge getroffen. Als ich mich ein 
paar Jahre später dazu entschied ein Studium zu beginnen hätte ich 
beinahe kein Bafög bekommen (es fehlten nur noch wenige hundert Euro um 
über die Grenze zu kommen). Also war ich gezwungen den Vertrag 
aufzulösen und habe nur die Hälfte von dem zurückbekommen, was ich 
eingezahlt habe. Wenn man vorsorgt, was auf jeden Fall wichtig ist, dann 
muss man sich aber sicher sein, niemals mehr auf die staatliche Hilfen 
angewiesen zu sein. Andernfalls bringt es mehr das Geld unters 
Kopfkissen zu packen...
Gast #1070337
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Was willst Du jetzt eigentlich sagen- dass man Vorsorgen soll oder 
leiber nicht, denn Du musstest ja offenbar einen solche Vertrag 
verlustbringend auflösen. (Wieso eigentlich) ?

>Es wind nicht das Super-Duper Traumgehalt wie bei Mercedes und Co,
Wer hat euch eigentlich erzählt, dass man bei Mercedes und Co so 
besonders grossartig verdient?

Selbst bei Porsche bekommen Elektroingenieure nicht so übermässig viel, 
dass es nicht hin und wieder vorkommt, dass einer aus wirtschaftlichen 
Gründen kündigt. Die zahlen den Ingenieuren allesamt nicht mehr, als sie 
absolut muessen, um einen zu kriegen und da jeder zu Porsche will, haben 
die soviel Auswahl, dass sie sogar total billig bei wegkommen.
Gast #1071262
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Fa. Sartorius Hamburg sucht einen Prozeß-und Entwicklungsingenieur.
Unter dem Link hier müßte es zu finden sein, sonst unter 
www.sartorius.de
suchen.
https://recr
uitingapp-609.umantis.com/Vacancies/1151/Description/1?Redirect=true&lan 
g=ger

und es gibt bestimmt noch mehr.
Gast #1071530
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> Das einzige was jetzt noch helfen kann, ist ein großer Krieg. Der
> schafft wieder Arbeitsplätze und Wachstum, und nach Kriegsende gibts
> wieder Wachstum. Pläne dafür befinden sich schon bei der Elite in der
> Schublade. Mal gucken, ob Obama dazu nächstes Jahr "Yes we can" sagt.

Ein großer Krieg führt zu Kriegern. die eingezogen werden und dem 
Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen. Nach dem großen Krieg 
fehlen diese Arbeitskräfte, durch Verlust, durch Invalidität und der 
Markt sucht wieder neue Arbeitskräfte. Noch besser wäre für die 
Wirtschaft ein Eigentumsverlust im eigenen Land durch Krieg. Nach dem 
Krieg blüht die Wirtschaft wieder auf und alles ist gut. Bravo, Applaus. 
Ja so machen wir das , und zwar viel besser, hatten wir schon und haben 
aus den damaligen Fehlern gelernt. Jawollja.
Gast #1072245
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Ingenieure werden händeringend gesucht ! frag sich nur welche sorte von 
Ingenieure werden gesucht ? der Alleskönner mit Berufserfahrung oder 
Anfänger. In den Medien wird diess wichtige Detail gern ausgeblendet.
#1072248
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Gast wrote:
> Ingenieure werden händeringend gesucht ! frag sich nur welche sorte von
> Ingenieure werden gesucht ? der Alleskönner mit Berufserfahrung oder
> Anfänger. In den Medien wird diess wichtige Detail gern ausgeblendet.

Alleskoenner mit Berufserfahrung zum Gehalt eines Einsteigers.

Olli
#1072264
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Häng ein Wirtschaftstudium dran. Wenn du ohnehin erst 4 Jahre studiert 
hast machen 2 Jahre mehr auch nichts aus.

Und das wichtigste lerne dich zu präsentieren das kannst du bei den 
Ladies auf der Wirtschaftuni am besten üben. Dort wirst du viele finden.

Studiere die Poltiker und Dummschwätzer in den Medien, wenn sie durch 
die Journailie zu ihrer katastrophalen Leistungen befragt werden, und 
wie sie sich dann geschickt herausreden. Solche Phrasen solltest du 
einstudieren.

Das machen die Politiker auch. Die können um 3 Uhr früh wenn sie aus dem 
Schlaf gerissen werden ihre 200 Phrasen runterdreschen.

Bestes Beispiel beim Zukunftspreis 2008 hatte Horst Köhler seine 08/15 
These dass 40000 - 70000 Ingenieure in Deutschland fehlen, dem 
staunenden Publikum hingeworfen.

Keiner traute sich zu wiedersprechen.

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