ISP-Kabel ohne eingebauten ISP-Anschluss an Schaltung anschliessen

#1069901
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wie oben schon beschrieben möchte ich den AVR in der Ziel-Schaltung per 
ISP programmieren. Normalerweise sieht man einen entsprechenden 
Anschluss auf der Platine vor. Um diesen Anschluß aus Platzgründen zu 
sparen möchte ich mir einen speziellen Adapter bauen. Dieser sollte 
zwischen den AVR und dem Sockel gesteckt werden. Gibt es soetwas schon 
zu kaufen? Hat einer eine bessere Idee? Wie baut man soetwas am 
einfachsten? Ich denke viele hier im Forum ändern ihr Programm oft in 
der Zielschaltung. Wie macht ihr das?
Immer aus der Fassung nehmen und in das STK500 stecken ist ja auch nicht 
"lustig".
Gast #1069908
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>Ich denke viele hier im Forum ändern ihr Programm oft in
>der Zielschaltung

Solange das Programm sich noch in der Entwicklungsphase befindet - ja.

>Um diesen Anschluß aus Platzgründen zu sparen...

Der Platz spielt bei einem Entwicklungsboard eher eine untergeordnete
Rolle. Kannst du dann ja beim "Serien"-Produkt weglassen.

>Dieser sollte zwischen den AVR und dem Sockel gesteckt werden.

Hab ich zwar noch nicht gesehen. Aber was hält dich davon ab?
#1069916
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Bootloader ist eine gute Idee, nur hat z.B. ein Tiny13 nur wenige 
Anschlüsse und dann bleibt nix mehr frei für die Schnittstelle. Auch 
wird unnötig wertvoller Seicher belegt.

Ein Entwicklungsboard nutze ich zur Zeit, aber lieber wäre mir der Test 
in der "echten" Zielschaltung. Übrigens produziere ich nicht in Serie, 
ich baue meisst nur ein oder zwei Exemplare.
#1070020
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Martin S. wrote:
> Um diesen Anschluß aus Platzgründen zu sparen...
> Dieser sollte zwischen den AVR und dem Sockel gesteckt werden.

Wie wäre es denn mal mit SMD?
Ohne Sockel ist die Platzersparnis so gross, dass der ISP-Header 
garnicht auffällt.

Der kleinste relativ einfach benutzbare ISP-Anschluss besteht übrigens 
aus sechs Durchkontaktierungen im Raster 1,27 mm.
Flachbandkabel ist im 1,27 mm Raster, man kann also leicht einen Adapter 
mit einer 1x6 1,27 mm Stiftleiste löten der auf der anderen Seite den 
üblichen 2x3 2,54 mm Anschluss hat.

Zum Entwickeln nicht so schön, da das auch rausrutscht, okay.
Aber man kann dann das ISP-Kabel auch direkt in das Board stecken, ohne 
Buchse - muss man dann vielleicht beim Programmieren festhalten oder 
festklemmen.
Gast #1070027
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>Der kleinste relativ einfach benutzbare ISP-Anschluss besteht übrigens
>aus sechs Durchkontaktierungen im Raster 1,27 mm.

Ich nehme mal an, dass bei der "Serienstückzahl" 1-2 nichts mit prof.
gefertigten Leiterplatten und Durchkontaktierungen zu wollen ist.

Sonst hätte ich die hier vorgeschlagen:

http://www.jst-mfg.com/product/detail_e.php?series=248

Die sind zwar zum Einlöten gedacht. Eignen sich aber super für das
von dir vorgeschlagene Verfahren zum Kontaktieren beim Proggen.
#1070134
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Danke für die vielen Ideen. Mit zwei Sockeln übereinander lötet sich das 
noch einfacher (ich dachte erst an einen Sockel).
An einer Programmierzange hätte ich auch interesse, wo gigt es sowas 
preiswert?
Die Varianten mit dem abgespeckten ISP Anschluß nutze ich zur Zeit, aber 
irgendwie nervt die Geschichte. Deshalb wollte ich ja was 
"professionelles" und einige Anregungen von euch.
Gast #1070169
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Schau dir mal dein Handy innen drin an. Dort wirst du bei den meisten 
Modellen eine Stelle mit einigen goldenen Pads finden. Das ist auch so 
eine Art Programmierschnittstelle. Das Prinzip kann also so schlecht 
nicht sein ;)

Ich würde einfach ein paar blanke Pads auf der Platine vorsehen. Da bau 
ich mir einen einfachen Adapter ISP-Anschluss->Flachband->Prüfnadeln. 
Den Adapter drückt man zum flashen mit der Hand auf die Platine, 
funktioniert ganz ohne Löten und man verringert stark das Risiko von 
Wackelkontakten im laufenden Betrieb.

Schau mal beim großen C nach Prüfstiften.

Tipp: Prüfpads auf der Platine etwas reinigen, manchmal sind noch 
kleinere Verunreinigungen drauf die das Programmieren stören.
#1071398
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Martin S. wrote:
> Bootloader ist eine gute Idee, nur hat z.B. ein Tiny13 nur wenige
> Anschlüsse und dann bleibt nix mehr frei für die Schnittstelle.

Nö, Du verlierst keine Pins, sondern hast sogar einen mehr.

Ein Bootloader funktioniert nämlich auch, wenn der Restpin als IO gefust 
ist.
Mit Bootloader hast Du also alle 6 IOs.
Den Bootloaderanschluß kann man z.B. mit einer Taste sharen, einfach die 
Taste nicht drücken beim Download.


> Auch
> wird unnötig wertvoller Seicher belegt.

So groß sind ja ATtiny13 Programme nicht. Und wenn Du nah an die 1kB 
kommst, solltest Du eh gleich nen ATtiny25 nehmen.


Peter
#1071969
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@ Martin
Schau dir mal diese Seite an:

http://elm-chan.org/works/avrx/report_e.html

-> No space for the ISP connector

ISP adapter mit Stiftleisten habe ich mir auch gebaut,
funktioniert ohne probleme.
Bei meiner Version habe auf einer Lochrasterplatine die Stiftleisten
und auf der zweiten den 10 Poligen ISP Anschluß, dann mit Litze 
verbunden.
Zur Stabilität die 2 Platinen  ( übereinander ) an den Ecken mit 
Schaltdraht verbunden.

Gruß Peter
#1665810
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Wollte auch mal meinen Senf dazu geben :-) Ich find das ne Super sache. 
Spart jedes mal den Umstand, noch irgendwie eine ISP-Buchse mit ins 
Layout reinzufrickeln (da die ISP-Pins ja [außer beim Mega16] so toll 
verteilt sind) und man muss den AVR trotzdem nicht mehr aus der 
Schaltung nehmen. Jetzt wäre nur noch ne TQFP-Variante interessant.
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